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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:Einzelausstellung von Monica Bonvicini "I do You" in der Neuen Nationalgalerie
DESCRIPTION:Die Neue Nationalgalerie präsentiert in der oberen Halle eine Einzelausstellung von Monica Bonvicini und würdigt sie damit als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Die Ausstellung „I do You“ zeigt in der oberen Halle neue\, ortsbezogene architektonische Installationen\, skulpturale Objekte\, performative und klangliche Arbeiten sowie eine Auswahl bekannter Werke aus ihrem international renommierten Oeuvre. Die Schau bietet eine völlig neue Raumwahrnehmung\, die im Zusammenspiel von Sehen\, Hören und direkter körperlicher Interaktion mit einigen Werken erfahrbar wird. \nBereits 1998 setzte sich Bonvicini mit der Skulptur „2 Tonnen Alte Nationalgalerie“ mit dem massiven städtebaulichen Umbauprozess auseinander\, der zu dieser Zeit in Berlin stattfand. Viele der Umbauten dienten nicht nur der Reparatur und Erneuerung\, sondern auch der Auseinandersetzung mit der politischen Geschichte der wachsenden Metropole. Mehr als zwanzig Jahre später beschäftigt sich die Künstlerin nun mit dem ikonischen Gebäude der Neuen Nationalgalerie. \nErforschung der verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\nBonvicini erforscht die verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\, ihre sexuellen Aufladungen sowie die damit einhergehenden Überhöhungen und Mythisierungen. Die der Architektur und dem Museum fest eingeschriebenen Geschlechterverhältnisse und Gesellschaftsordnungen werden von der Künstlerin auf ironische und spielerische Weise entlarvt\, demaskiert und destabilisiert. Bonvicinis Skulpturen sind hier als Einladungen zu verstehen\, in neue Erfahrungsräume einzutreten. \nVerwandlung durch radikalen feministischen Vandalismus\nIn ihrer Ausstellung „I do You“ verändert Monica Bonvicini Mies van der Rohes Architektur der Moderne durch einen radikalen feministischen Vandalismus\, der für ihre Interventionen typisch ist. Das Zusammenspiel mit performativen Interventionen und skulpturalen Werken ergibt eine vielschichtige Erzählung\, die dazu auffordert\, überholte Kategorien zu hinterfragen und einige bislang übersehene Aspekte des Museums zu untersuchen. Bonvicini macht das Gebäude und damit den öffentlichen Raum zur Verhandlungsebene des Privaten: Wie gehen wir im Raum miteinander um? Welche Strukturen und Machtverhältnisse sind in den Boden\, die Wände oder die transparente Glasfassade eingeschrieben? Wie so oft in ihren Interventionen wird der Raum der Neuen Nationalgalerie grundlegend neu definiert: Bild- und Klangwelten\, Spiegelungen und Brechungen bilden ein Ensemble verschiedener Stimmen. Die Umgebung transformiert sich in dieser multisensorischen Dissonanz\, einer Störung\, die sich selbst behauptet und zugleich destabilisiert. \nBeitragsbild: Monica BonviciniTwisted\, 2022LED\, PLA\, electrical wires and cables180 x 62 x 28 cm [HxWxD]Courtesy the artist© Monica Bonvicini and VG-Bildkunst\, Bonn / Photo: Jens Ziehe Powered by TCPDF (www.tcpdf.org) \nMonica Bonvicini\nI do You\n25.11.2022 – 07.05.2023 \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:Helmut Newton. Brands
DESCRIPTION:\nHelmut Newton unterschied kompositorisch und stilistisch nicht zwischen dem Zeitschrifteneditorial und den unmittelbaren Aufträgen solcher Kunden\, vermittelt häufig über Werbeagenturen. Selbstironisch nannte er sich A Gun for Hire – und so hieß auch die posthume Ausstellung seiner kommerziellen Fotografie\, die 2005 zunächst im Grimaldi-Forum in Monaco und anschließend in seiner Berliner Stiftung zu sehen war. Teil der Ausstellung war damals beispielsweise Newtons spektakuläre\, groß angelegte und preisgekrönte Schwarz-Weiß-Anzeigenkampagne für Villeroy & Boch aus dem Jahr 1985. \nDie Handwasch- und Toilettenbecken zeigte Newton bei der Anlieferung in eine repräsentative Villa – hineingetragen von jungen Frauen – sowie in Innenräumen mit Figurenkonstellationen\, die eher an Raymond Chandlers Kriminalromane als an Alltagsszenen erinnern. Auch hier besticht bereits die Ästhetisierung mal banaler\, mal luxuriöser Produkte und eine erstaunliche Verschiebung herkömmlicher Verwendungszusammenhänge. Nur sehr wenige Fotografien aus der früheren Ausstellung zu Newtons kommerzieller Fotografie werden auch in Helmut Newton. Brands zu sehen sein\, beispielsweise die großartige Schwarz-Weiß-Serie für Absolut Vodka mit Kristen McMenamy\, die in Schweden im Jahr 2000 entstand. \nDie aktuelle Präsentation knüpft an A Gun for Hire an\, sie vereint Newtons Aufnahmen\, die vor allem in den 1980er- und 90er-Jahren für zahlungskräftige Werbeagenturen und Industriekunden entstanden sind\, und zwar meist in und um Monaco. In den vorderen drei Ausstellungsräumen begegnen uns Modebilder im Luxussegment\, beispielsweise Newtons Versionen der damals aktuellen Mode von Yves Saint Laurent\, Haute Couture oder Prêt-à-porter-Entwürfe. Die Inszenierungen sind von Saison zu Saison so unterschiedlich und individuell wie die Damenbekleidung selbst; jenseits aller Realitätsbezüge entführen sie uns zuweilen in ferne gedankliche und exotische Sphären. \nIn den beiden anderen Räumen werden Newtons Auftragsarbeiten für Wolford ausgestellt\, die 1993 und 1994 als Kalender für exklusive Kunden publiziert wurden. Genutzt wurden Newtons Fotografien auch für Strumpfhosenverpackungen wie für riesige Formate auf Billboards\, Linienbussen und Hausfassaden. Durch solche Größen- und Kontextverschiebungen verändert sich natürlich auch die Wirkung der Fotografien radikal\, obwohl die Motive selbst die gleichen bleiben: Die Frauen in den Strumpfhosen und enganliegenden Bodys werden so mitunter zu Giganten im öffentlichen Raum. Die Kampagne in Schwarz-Weiß und Farbe fotografierte Newton mit mehreren Modellen in Monaco\, meist in der Nähe des Meeres. Weiterhin finden sich in den ersten drei Räumen der Ausstellung Werbebilder unterschiedlicher Designer für die amerikanische Luxuskaufhauskette Neiman Marcus sowie Beispiele aus Newtons langjähriger\, enger Zusammenarbeit mit Anna Molinari und deren Label Blumarine\, unter anderem mit den Modellen Monica Bellucci\, Carla Bruni oder Carré Otis\, realisiert in Nizza und Monaco 1993 und 1994. \n\n\nNewton wurde über die Jahre zum Marketingexperten verschiedenster Produkte. Werbefotografien gehören wie selbstverständlich in unsere produkt- und markenorientierte Konsumwelt\, sie sind allgegenwärtig und wichtiger Bestandteil einer jeden Unternehmensstrategie. Um gut zu funktionieren\, müssen die Bilder möglichst überraschend sein\, vor allem sollen sie uns verführen\, letztlich zum Kauf des visualisierten Produktes. Diese auch in Newton gesetzten Ansprüche hat der Fotograf immer wieder sehr erfolgreich erfüllt\, in einer Mischung aus zeitloser Eleganz und provokanter Überzeichnung. Manche frühen Beispiele angewandter Fotografie\, etwa aus der Weimarer Republik von El Lissitzky\, Jan Tschichold\, Sasha Stone oder Albert Renger-Patzsch\, gehören heute zu den Bildikonen des Neuen Sehens – und insofern zweifellos in den Kunstkontext. Diese Kontextverschiebung gilt teilweise auch für einige zeitlose Werbekampagnen Newtons\, der allerdings stets darauf bestand\, Fotograf und nicht Künstler genannt zu werden – eine Selbstzuschreibung\, die allerdings inzwischen neu bewertet wird. \nAuch im Hauptraum der Helmut Newton Stiftung sind weitere „neue“ Bildmotive zu entdecken: Aufnahmen\, die Newton für die Tabakwarenfirmen Philip Morris und Dannemann\, für den Turiner Kaffeeröster Lavazza\, den italienischen Winzer Ca‘ del Bosco oder den österreichischen Heimwerkermarkt Bauwelt herstellte. Er fotografierte auch diese Motive in den 1980er- und 90er-Jahren\, jeweils sehr individuell\, an der Marke und ihren Angeboten orientiert und doch im „klassischen“ Newton-Stil. Auch in diesen konkreten Fällen wurden die Fotografien in Form von exklusiven\, manchmal auch limitierten und nummerierten Wandkalendern vertrieben – und schnell zu teuer gehandelten Sammlerstücken. Eine Auswahl dieser Kalender ist seit Jahren in der Dauerausstellung „Helmut Newton‘s Private Property“ zu sehen\, in Boxrahmen präsentiert. Allerdings ist dort jeweils nur ein Motiv sichtbar\, das von Zeit zu Zeit ausgewechselt wird. Die Kalender wurden interessanterweise sehr unterschiedlich gefertigt\, in verschiedenen Formaten\, mit Spiralbindung oder als Abreißkalender\, mal mit einem Motiv für zwei Monate\, ansonsten meist klassisch mit zwölf wechselnden Bildmotiven für die Monate Januar bis Dezember. Für andere Kalender wiederum haben manche Werbekunden ausschließlich bereits existierende Newton-Motive verwendet\, bei denen es sich natürlich nicht um klassische Werbefotografie handelte. Der Fotograf schien jedoch auch für diese Art der Distribution seiner Bilder sehr offen gewesen zu sein\, wobei jede Verwendung und deren Dauer vertraglich zwischen der jeweiligen Werbeagentur und Newtons Agenten geregelt werden musste. \nIn den hinteren Ausstellungsräumen entdecken wir weitere Kollaborationen\, u.a. mit dem Modeschmuckhersteller Swarovski\, Volkswagen\, dem Mischkonzern Asprey oder Chanel. Mitte der 1970er-Jahre realisierte Newton sogar zwei Werbefilme für das berühmte Parfüm Chanel No 5 mit Catherine Deneuve. Polaroids\, analoge Kontaktbögen ausgewählter Werbe-Shootings\, Look Books der Modekunden sowie einige Anzeigen in Magazinen sind in den Vitrinen ausgebreitet und verweisen auf die unterschiedliche Verwendung von Newtons Werbefotografie. Die Gegenüberstellung von ‚Fotografie als Werk‘ an den Wänden der Ausstellungsräume und die schlichte Übernahme des gleichen Bildmotivs im Werbekontext ist durchaus erhellend. Ein vergrößerter Abzug hier und eine Abbildung im Originalformat der Magazine oder Broschüren dort\, inklusive Typografie und anderer grafischer Gestaltungselemente: Newtons Fotografien blieben meist unangetastet\, wurden nicht überschrieben\, sondern nur durch das Label des Klienten ergänzt\, denn die Bildaussage war aussagekräftig genug. \nDie Zusammenarbeit mit Modefirmen jenseits des Editorials begann in Newtons Werk bereits recht früh\, von 1962 bis 1970 arbeitete er beispielsweise für Nino-Moden aus Nordhorn\, das damals größte deutsche Textil-Unternehmen\, oder 1968 für den Londoner Biba-Katalog. Im gleichen Jahr übernahm er einen Auftrag des französischen Automobilherstellers Citroën für eine Werbebroschüre der legendären Modellreihe DS. All dies findet sich in den Ausstellungsvitrinen wieder. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Newton nicht nur für das Editorial verschiedenster Zeitschriften\, sondern auch für Werbekampagnen. 2003 etwa für Alberta Ferretti in Monte Carlo\, im gleichen Jahr entstand die unpublizierte Schwarz-Weiß-Kampagne für Tabletten gegen die erektile Dysfunktion namens Levitra®\, einer Viagra-Variante des Pharma-Konzerns Bayer. Die Verwendung dieser letzten Werbefotos von Newton wurde allerdings aufgrund eines drohenden Rechtsstreits noch vor der Veröffentlichung gestoppt. Newton blieb bis zuletzt neugierig auf die nahezu unendlichen Möglichkeiten der Visualisierung unterschiedlichster Produkte. Dabei ignorierte er nicht nur moralische\, sondern auch Genregrenzen: Aktaufnahmen wurden zu Werbemotiven für den spanischen Brandy Osborne Veterano\, für den Volkswagen Beetle und für den Meisterstück-Füllfederhalter von Montblanc. Eine auf dem Boden liegende\, vermeintlich leblose Frau in einer Garage warb für eine Prada-Tasche\, die im Bildvordergrund platziert war – ein besonders prägnantes Beispiel des „Radical Chic“. Ein Selbstporträt schließlich von Helmut Newton mit Kamera auf dem Tisch und Ehefrau June an seiner Seite präsentierte den Hersteller von luxuriösen Armbanduhren Rolex. Jeder und jede spielte die entsprechende Rolle sehr gut. \nBeitragsbild: Helmut Newton\, Swarovski Calendar\, Monte Carlo 2002 © Helmut Newton Foundation \n\n\nHelmut Newton: Brands\n\n03. Dezember 2022 – 14. Mai 2023\n\nHelmut Newton Foundation\, Museum für Fotografie\, Berlin\n
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SUMMARY:"Broken Music Vol. 2" im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
DESCRIPTION:„Broken Music Vol. 2“ führt die Geschichte der Schallplatte in der Kunst bis in die Gegenwart und zeigt rund 700 Schallplatten und raumfüllende Sound-Installationen aus 70 Jahren Kunst- und Musikgeschichte. \nAlle waren sie da\, Björk\, Yoko Ono\, Sonic Youth und John Cage sowieso: „gelbe MUSIK“\, ein kleiner 1981 gegründeter Plattenladen in West-Berlin. Betrieben wurde er bis 2014 von Ursula Block\, die 1989 die legendäre Ausstellung „Broken Music. Artistsʾ Recordworks“ kuratierte. Die zeigte vor allem eines: Wenn es ein Medium gibt\, in dem sich die Wechselwirkung von Kunst und Musik seit der Nachkriegszeit widerspiegelt\, dann ist es die Schallplatte. Künstler*innen von Andy Warhol bis Raymond Pettibon schaffen ikonische Cover\, Christina Kubisch veröffentlicht Klang für raumfüllende Sound-Installationen und auch Performances oder Lesungen von Anne Imhof bis Jimmie Durham macht die Schallplatte für ein späteres Publikum erlebbar. \nDie Ausstellung in den Rieckhallen versammelt auf ca. 2.500 Quadratmetern unter anderem Schallplatten von Saâdane Afif\, Fatima Al Qadiri\, Laurie Anderson\, Jean-Michel Basquiat\, Angela Bulloch\, John Cage\, Hanne Darboven\, John Giorno\, Christian Marclay\, Meredith Monk\, Michaela Melián\, Yoko Ono\, Carsten Nicolai\, Cornelia Schleime\, Wolfgang Tillmans und Andy Warhol. Ergänzt wird der Parcours durch raumfüllende Klangarbeiten wie Sound-Installationen von Rolf Julius\, Christina Kubisch\, Bernhard Leitner und Susan Philipsz sowie Videos von etwa Dominique Gonzalez-Foerster und Douglas Gordon. \nAusgehend vom Sammlungsfokus auf Medienkunst wurde das Konvolut von Künstler*innenschallplatten von Ursula Block 2019 mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Ernst von Siemens Musikstiftung für den Hamburger Bahnhof erworben. Dank der Unterstützung der Freunde der Nationalgalerie und Schenkungen konnte dieser Bestand ergänzt und aktualisiert werden. \nEine Sonderausstellung der Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, kuratiert von Sven Beckstette und Ingrid Buschmann\, Kurator*innen am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. \nBeiragsbild: Schallplattensammlung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, 2019 Ankauf der Sammlung Broken Music von Ursula Block © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Thomas Bruns \nBroken Music Vol. 2\n70 Jahre Schallplatten und Soundarbeiten von Künstler*innen\n17.12.2022 bis 14.05.2023 \nHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin \n
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SUMMARY:Gregor Sailer: The Polar Silk Road
DESCRIPTION:Gregor Sailer (*1980 in Österreich)\, bekannt für seine komplexen Langzeitprojekte\, hat sich in den letzten fünf Jahren intensiv mit der Arktis beschäftigt. Bei Temperaturen bis zu -55 °C hat er in Kanada\, Grönland\, Island\, Norwegen\, aber auch in Großbritannien analoge Fotografien gemacht. Ein Großteil der Aufnahmen entstand sogar in Sperrgebieten\, zu denen er nach monatelangen teils jahrelangen Organisationsphasen und Genehmigungsverfahren letztendlich Zutritt erhielt. In seiner neuen Werkserie The Polar Silk Road befasst sich Sailer mit den klimatischen Veränderungen der arktischen Regionen und ihrer wirtschaftlichen Nutzung sowie den territorialen Ansprüchen der Anrainerstaaten. \nDer Begriff der Polar Silk Road wurde erstmals von China verwendet und spielt mit dem Mythos der Seidenstraße. Das Freiwerden einer neuen Handelsroute über den Nordpol würde massive wirtschaftliche Vorteile für die jeweilige Großmacht mit sich bringen\, die sich dort mit ihrer Agenda durchzusetzen vermag. Diese geopolitischen Spannungen bedingen den Ausbau von militärischen Strukturen und Forschungsstationen mit so unterschiedlichen Forschungsschwerpunkten wie Klimawandel\, Aurora Borealis oder Weltraumklima. Hauptmotor aller gegenwärtigen Entwicklungen um den Nordpol ist und bleibt aber die Erderwärmung: Das Eis zieht sich zurück\, Grenzen\, auch bisher durch die Natur für den Menschen vorgegebene Grenzen\, verschieben sich\, zusätzliche Schifffahrtsrouten wie die polare Seidenstraße entstehen und neue Rohstoffquellen werden zugänglich. \nSo politisch brisant das Thema auch sein mag\, in erster Linie versteht sich Sailer als Fotograf und Künstler\, für den neben der narrativen Ebene die Bildästhetik und Bildkomposition im Fokus stehen. Seine Bilder vermitteln in ihrer zurückgenommenen Farbigkeit und Reduktion die scheinbare Ruhe einer eisigen Welt\, über der sich aber längst ein Sturm zusammengebraut hat. \nGregor Sailers Arbeitsweise ist verbunden mit akribischen Recherchen und einer mitunter willkürlichen Bürokratie. Seine Serie The Polar Silk Road entstand zwischen 2017 und 2021. Es ist bemerkenswert\, dass ihm Dank seiner Überzeugungskraft und Ausdauer der Zugang zu Sperrzonen des Militärs und diversen Forschungsorganisationen gewährt wurde\, um dort fotografieren zu dürfen. Das Ergebnis sind einmalige Bilder von Orten\, die sonst im Verborgenen bleiben.   \nNicht nur die umfangreichen Vorarbeiten\, sondern auch die Unberechenbarkeit der Arktis machten dieses Projekt\, bei dem der Fotograf mit der analogen Fachkamera unterwegs war\, zu einer enormen Herausforderung. »Die hohe technische Qualität\, der Charme des Korns sind reizvoll\,« beschreibt Gregor Sailer seine Arbeit mit der Großbildkamera. »Die rein mechanische Technik ermöglicht mir längere Arbeitszeiten im Freien. Das Eigengewicht der Kamera lässt mich auch bei Sturm und längeren Belichtungszeiten scharfe Bilder erzeugen.« Allerdings fordert das analoge Fotografieren eine enorme Konzentration – zumal die meisten Bilder unter einem gewissen Zeitdruck entstanden: »Ein Motiv\, ein Bild. Passiert ein Fehler\, ist das Motiv verloren.« \nDie Ausstellung ist Teil des EMOP – European Month of Photography 2023. Das Buch The Polar Silk Road ist im Kehrer Verlag erschienen\, 272 Seiten\, mit 143 Abbildungen und Texten in Deutsch und Englisch\, 58\,00 €. \n
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SUMMARY:Leiko Ikemura – Witty Witches
DESCRIPTION:Leiko Ikemura ist eine international renommierte Künstlerin\, deren Werk sich über die Gattungen Zeichnung\, Malerei\, Skulptur\, Fotografie bis hin zur Poesie erstreckt. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Auseinandersetzung mit der Natur\, mit dem Thema Weiblichkeit und dem zyklischen Rhythmus von Leben und Tod. In ihrer Einzelausstellung im Georg Kolbe Museum präsentiert die Künstlerin hybride Figuren im Wandel zwischen Wachstum und Verfall und hinterfragt Formen des menschlichen Daseins. \nDie Ausstellung widmet sich vornehmlich Ikemuras skulpturalem Werk. Die Schau zeigt über 30 Skulpturen und ausgewählte Gemälde sowie Zeichnungen seit den 1990er Jahren\, darunter zahlreiche erst jüngst entstandene Arbeiten. Ihre Werke aus Keramik\, Bronze und Glas zeugen von der vielfältigen Auseinandersetzung mit Traditionen der Bildhauerei und ihren Materialitäten. \nIn Japan geboren\, lebt die Künstlerin seit den 1980er-Jahren in Europa\, zunächst in Spanien und der Schweiz\, bevor sie sich in Berlin niederließ. Farbige Oberflächen und eine Skulpturensprache\, die zwischen Form und Formauflösung changiert\, sind typische Elemente von Ikemuras Arbeit\, die westeuropäische und ostasiatische Kulturen miteinander verbindet. \nBeitragsbild: Sich auf die Augen stützend\, 1997\, © Leiko Ikemura und VG Bild-Kunst Bonn\, 2022\, Foto: Sabrina Walz \nLeiko Ikemura – Witty Witches\n21. Januar 2023 – 01. Mai 2023 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Paris Magnétique. 1905–1940
DESCRIPTION:Die französische Hauptstadt war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Anziehungspunkt für Künstler*innen aus der ganzen Welt. Mit Paris Magnétique. 1905–1940 widmet das Jüdische Museum Berlin jüdischen Künstler*innen der Pariser Schule die erste große Ausstellung in Deutschland. Die Schau zeichnet mit rund 120 Werken in zehn Kapiteln nach\, wie migrantische\, oft marginalisierte Positionen als Teil der Pariser Avantgarde das heutige Verständnis der Kunst der westlichen Moderne prägten. Zu sehen sind Werke von bekannten und weniger bekannten Künstler*innen\, von Marc Chagall\, Amedeo Modigliani\, Chana Orloff\, Sonia Delaunay\, Jacques Lipchitz und anderen. \nNeben zahlreichen Gemälden zeigt das JMB Skulpturen und Zeichnungen. Dabei illustrieren Zeitdokumente wie Fotos\, Zeitungs- und Filmausschnitte den historischen Kontext. Biografien der Künstler*innen\, ihre Netzwerke und Treffpunkte wie Montparnasse oder das Atelierhaus „La Ruche“ (Der Bienenkorb) geben einen lebendigen Eindruck der jüdisch-europäischen Vielfalt in der französischen Hauptstadt. \nDer Begriff Pariser Schule (École de Paris) bezeichnet weder eine Kunstschule noch einen stilistischen Rahmen. 1925 vom Journalisten und Kunstkritiker André Warnod geprägt\, steht er für eine kosmopolitische Kunstszene\, die sich gegen nationalistische und fremdenfeindliche Stimmen behauptete. Ihre Mitglieder kamen aus dem ehemaligen Russischen Reich\, also aus Polen\, der Ukraine oder Belarus\, aber auch aus Deutschland und Italien nach Paris\, um ein neues\, freies Umfeld für ihr Schaffen zu finden. Manche teilten Ideale\, vor allem aber wollten sie den schlechten Lebensbedingungen in ihren Herkunftsländern entrinnen\, der Marginalisierung und Diskriminierung bis hin zu Pogromen. \nDie Berliner Präsentation ist eine Fortsetzung der Ausstellung Chagall\, Modigliani\, Soutine… Paris as a School\, 1905–1940\, die von Juni bis Oktober 2021 im mahJ – Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme in Paris gezeigt wurde. \nHinweis \nDer Besuch von „Paris Magnétique. 1905–1940“ ist nur nach Abgabe von Taschen\, Jacken und Mänteln an der Garderobe im Foyer möglich. Da die Museumsräume etwas kühler sind\, bitten wir Sie\, auf ausreichend warme Kleidung zu achten. Vielen Dank für Ihr Verständnis! \n
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SUMMARY:Kolumne. „HIER UND JETZT“ im Basement – Raum für Kunst. Ein Interview Oliver Möst
DESCRIPTION:Kunstleben Berlin Kolumne von Jeannette Hagen. Seit dem 26. Januar 2023 gibt es am Fuß des Europa Centers einen neuen Ausstellungsraum: Basement – Raum für Kunst. Oliver Möst\, selbst Fotograf\, Künstler und Kurator\, der seit einigen Jahren eng mit dem Fachbereich Kultur des Bezirks Charlottenburg/Wilmersdorf zusammenarbeitet\, bespielt das Basement nun für ein Jahr mit vier Ausstellungen. Jeannette Hagen hat ihn für Kunstleben Berlin getroffen. \nKommt dieser Raum direkt vom Bezirk oder gehört er zum Europa Center? Was war hier vorher? \nDer Raum ist nicht Teil des Europa Centers\, sondern gehört zum angrenzenden Weltkugelbrunnen und bildet dazu eine Ebene der Begegnung im Untergeschoß. Das Areal befindet sich im Eigentum des Bezirkes Charlottenburg-Wilmersdorf. Im Herbst 2022 wurde der Raum dem Fachbereich Kultur zur kulturellen Nutzung angeboten und ist seit Januar 2023 als temporärer Ausstellungsort für Kunst der Gegenwart des Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf geöffnet. Die künstlerische Leitung liegt bei mir. Dieser besondere Standort bietet sich für eine Intervention von Kunst im Kontext mit dem öffentlichen Stadtraum an. Ich habe ja schon einige Male so gearbeitet\, dass ich mich auf die direkte Umgebung beziehe. Diese Herangehensweise bestimmt auch die Ausstellungsinhalte der vier geplanten Ausstellungen. \nGab es mehrere Bewerber*innen oder warst Du der einzige? \nDie Kuratierung des Programms wurde vom Fachbereich Kultur beauftragt. Die kulturelle Nutzung ist begrenzt – zunächst auf das laufende Jahr 2023. Der Raum und seine versteckte Lage stellt schon eine Herausforderung dar. Er funktioniert ja wie ein Schaufenster\, denn man kann durch die Glasfront in die aufeinanderfolgenden Räume schauen. Durch diesen neuen Standort erweitert sich das Programm des Fachbereichs Kultur mit aktueller Kunst im Stadtraum präsent zu sein und Künstler*innen zu fördern. Das passiert ja auch bereits an anderen Orten im Bezirk\, nämlich am Bahnhof Charlottenburg\, an der Kirche am Hohenzollerndamm und in zwei Vitrinen im Wohnkomplex Schlangenbader Straße – alles temporäre Orte für die Kunst. \nUnd wird es wechselnde Ausstellungen geben? \nJa. Die aktuelle Ausstellung ist bis zum 8. April verlängert worden\, die nächste fängt am 20. April an. Das Thema wird sein: „ZOBRA – Der Blick auf Tiere“. Zoo ist dabei der Überbegriff. Wir befinden uns ja in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem Zoologischen Garten – also wieder ein klassischer Bezug auf die Umgebung. Dazu kommt\, dass das Krokodil\, das sich am Weltkugelbrunnen direkt vor unseren Räumen befindet\, von Susanne  Wehland im Zoo gezeichnet wurde. Auch hier also wieder ein direkter Bezug zum Ort. Und weil der Zoo eben über 150 Jahre alt ist und schon hier war\, bevor der ganze Rest kam\, dachte ich\, dass es auch noch mal ein guter Punkt ist\, um historisch auf die Gegend zu schauen. Und weil dieses System Zoo auch immer wieder in Frage gestellt wird und sich unser Blick auf den Umgang mit Tieren in den letzten 20 Jahren extrem verändert hat\, wird es dazu\, wie hier in der aktuellen Ausstellung\, unterschiedliche Positionen geben. Positionen ab den 1920er Jahren\, aber eben auch zeitgenössische Positionen. Und auch ein ganz breites Spektrum: Video\, Fotografie\, Zeichnung\, Installation und Bildhauerei. \nDu sagst\, die jetzige Ausstellung ist auch in Bezug auf diesen Ort konzipiert und kuratiert. Kannst Du das ein bisschen erläutern? \nIm November 2022 stand fest\, dass wir diesen Raum hier bespielen können. Daraufhin habe ich mich zeitgleich mit so unterschiedlichen Dingen beschäftigt\, wie Logo und der Konzeption für die erste Ausstellung. Das Logo vom Europa-Center\, das ja praktisch unser direkter Nachbar ist (Die meisten denken\, dass wir zum Europa Center gehören) – dieses Logo war früher eine rote Raute. Daraus wurde das Logo für diesen Raum entwickelt\, aber es gibt eben in der Ausstellung auch eine Arbeit von Jak R. Maier\, die auch aus einer roten Raute entwickelt wurde. Diese Arbeit stand früher im öffentlichen Raum. Sie ist allerdings verschwunden. Ihr Standort war der Innenhof des Rathauses Wilmersdorf und sie wurde auf der Freien Berliner Kunstausstellung präsentiert. Jetzt ist nur noch ein Modell erhalten\, das wir hier in der Ausstellung zeigen. Das war ein Ausgangspunkt dafür\, sich mit dem Umgang mit der Kunst im öffentlichen Raum auseinanderzusetzen. Und da ja an diesem Ort\, an dem wir uns befinden\, die Kunst im öffentlichen Raum sehr präsent ist – also es gibt den Weltkugelbrunnen von Joachim Schmettau und Susanne Wehland\, es gibt den Obelisken von Heinz Mack und es gibt die Skulptur „Berlin“ von dem Bildhauer Ehepaar Matschinsky-Denninghoff\, dann die „Uhr der fließenden Zeit“ von Bernhard Gitton – so habe ich also die Ausstellung mit Werken konzipiert\, die sich assoziativ auf die Werke im Außenraum beziehen. \nDu hast zu den einzelnen Werken recherchiert. Was hast Du herausgefunden? \nBei dieser Recherche bin ich zum Beispiel darauf gestoßen\, dass der Weltkugelbrunnen\, der im Volksmund „Wasserklops“ oder „Schmettau-Brunnen“ heißt\, eben nicht von Joachim Schmettau allein gemacht wurde\, sondern dass Susanne Wehland daran mitgearbeitet hat. Sie hat nicht nur das Krokodil und die „Landschaft mit Badender“ gemacht\, sondern sie hat auch Joachim Schmettau bei der Konzeption unterstützt und hat den Brunnen gemeinsam mit ihm gebaut. Die beiden teilen sich bis heute ein Atelier. Das hat sich also durch die Zusammenarbeit sehr eng verwoben. Darum zeigen wir in dieser Ausstellung Arbeiten von Susanne Wehland und zwar einmal zwei Arbeiten mit dem Titel „Frühling“ und „Herbst“ – das sind kleine Wandfriese – und dann noch einen Viererblock im hinteren Raum. Die Arbeiten von ihr aufzunehmen\, war eine direkte Bezugnahme\, denn diese Arbeiten sind jetzt genau auf den Brunnen ausgerichtet. Dadurch entsteht eine offensichtliche Verbindung. Und dann habe ich dazu Arbeiten der französischen Künstlerin Cécile Dupaquier ausgesucht\, die sehr minimalistisch arbeitet und diese Arbeiten beziehen sich auf die Arbeiten von Wehland und Mack. \nHast Du den Künstler*innen denn den direkten Bezug zu den Arbeiten im Öffentlichen Raum vorgegeben? \nAlso ich habe die Künstler*innen angesprochen und habe sie auf die assoziativen Zusammenhänge\, die ich sehe\, hingewiesen und dann haben sie mir auch relativ schnell zugestimmt. Aber ihnen waren die Arbeiten nicht immer so präsent\, wie sie es mir waren\, weil ich mich ja sehr intensiv damit auseinandergesetzt habe. Das heißt\, in der Broschüre\, die wir zur Ausstellung produziert haben\, kann man das dann auch nachvollziehen\, weil dort die Arbeiten abgebildet und die Zusammenhänge hergestellt werden. Bei Anne Gathmann zum Beispiel\, die wie Heinz Mack mit Metall und Glas arbeitet. Ihre Arbeiten leben wie die von Mack auch ganz stark vom Licht und der Umgebung. Und eine Arbeit in der Ausstellung bezieht sich direkt auf diese Paar-Situation\, denn es gibt nicht nur den Mack\, der hier am Europa Center steht\, sondern es gibt auch noch eine zweite Skulptur am Henriettenplatz\, am anderen Ende des Kurfürstendamms. Und das öffnet eine Klammer und in der Arbeit\, die wir hier zeigen\, gibt es auch eine Dualität\, die diese Klammer aufnimmt. \nBei manchen Arbeiten ist die Nähe relativ klar. Bei Bernhard Gitton und der „Uhr der fließenden Zeit“ ist es so\, dass das Wasser mit Fluoreszin eingefärbt wird\, um es sichtbar zu machen. Und mit dem gleichen Stoff arbeitet Markus Wirthmann seit zwei Jahrzehnten. Seine Arbeit verändert sich eben auch. Während die „Uhr der fließenden Zeit“ uns die Zeit anzeigt\, verdunsten in seinem Objekt die Flüssigkeit und wechselt die Farbe von grün zu orange\, die Arbeit kristallisiert sozusagen. \nUnd so gibt es jede Menge Querverbindungen auch bei Matschinsky-Denninghoff. Wir haben hier in der Ausstellung Arbeiten von beiden. Sie sind ja ein Künstlerpaar und haben ab den späten 60ern gemeinsame Arbeiten nur noch mit Matschinsky-Denninghoff signiert\, haben aber weiterhin auch als Brigitte und Martin gearbeitet und haben eigene Arbeiten dann auch dementsprechend signiert. Und da wir draußen vor der Tür diese sehr bekannte Skulptur „Berlin“ stehen haben\, finden sich in der Ausstellung Papierarbeiten – jeweils eine von ihr und eine von ihm. Und wenn man den Zusammenhang kennt\, dann sieht man auch eine starke Verbindung zwischen den Arbeiten. Dazu habe ich dann noch Arbeiten von Carlos Silva ausgesucht\, der aus Kolumbien stammt und Architektur und Kunst studiert hat und der ganz stark mit alten Techniken arbeitet – also kaligrafischen Techniken. Und seine gestischen Malereien erinnern ganz stark an diese Röhren von Matschinsky-Denninghoff. \nHast Du denn den Eindruck\, dass die Besucher*innen diese Bezüge auch herstellen können? Du bist ja nicht die ganze Zeit hier\, um zu erklären. \n Nein. Ich bin hier\, wenn das angefragt wird und wenn meine Kollegin Adriana Disman nicht kann. Oder mein Kollege Ben Stoiber. Wir sind drei Leute\, die sich um die Besucherbetreuung kümmern. Aber es gibt ja auch den Text\, in dem die Bezüge dargestellt werden – den gibt es auf der Webseite und in der Broschüre\, die ausliegt. Man kann sich natürlich die Ausstellung auch ohne unsere Unterstützung anschauen. Tatsächlich ist es so\, dass zum Beispiel die Bezüge zwischen der Skulptur von Jak R. Maier und von den Arbeiten\, die wir dazu ausgesucht haben von Pedro Boese und von Peter K. Koch relativ offensichtlich sind\, weil sie eben mit ähnlichen geometrischen Figuren arbeiten. Und viele Menschen\, die in die Ausstellung kommen\, sagen sofort\, dass es da ein bestimmendes Element gibt – das sind geometrische Formen. Es gab auch einige Besucher*innen\, die gesagt haben: „Das ist jetzt so Westdeutschland.“ Was ja stimmt\, die Bezugspunkte sind nun mal in ehemals Westberlin und in den 70ern und 80ern entstanden. Aber die Positionen der zeitgenössischen Kunst\, die wir dazu ausgesucht haben\, wurden zwischen 2011 und 2023 angefertigt. \nHat das auch etwas mit dem Titel zu tun? \nJa\, genau. Daher kommt er. Also „HIER UND JETZT“ bedeutet\, dass die Kunst HIER\, also vor Ort ist\, auf die sich die zeitgenössischen Positionen\, nämlich das JETZT beziehen. Diese assoziativen Räume\, die wir versuchen damit zu öffnen\, die funktionieren ganz gut. \nHerzlichen Dank für das Gespräch. Zu dem es bald eine Fortsetzung geben wird\, in der wir uns noch intensiver mit der Kunst im öffentlichen Raum auseinandersetzen werden. \nBasement – Raum für Kunst befindet sich in der Tauentzienstr. 9-12 in 10789 Berlin. Der Zugang ist über die Treppe am Weltkugelbrunnen. Geöffnet Mittwoch–Samstag von 14–19 Uhr. Weitere Informationen unter: www.basement-berlin.com \n„HIER UND JETZT“\n26.01.2023 – 08.04.2023 \nmit Arbeiten von\nPedro Boese\nCécile Dupaquier\nAnne Gathmann\nPeter K. Koch\nJak R. Maier\nBrigitte Matschinsky-Denninghoff\nMartin Matschinsky-Denninghoff\nCarlos Silva\nSusanne Wehland\nMarkus Wirthmann \nBasement – Raum für Kunst \nAusstellung „HIER UND JETZT“ im Basement – Raum für Kunst\n
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SUMMARY:JOAN SALÓ – umbra\, penumbra\, antumbra
DESCRIPTION:Taubert Contemporary präsentiert mit „umbra\, penumbra\, antumbra“ die zweite Einzelausstellung von Joan Saló in Berlin. Der katalanische Künstler zeigt ein aktuelles und unveröffentlichtes Werk\, eine Reihe von Leinwänden\, mit denen er neue bildnerische Intentionen manifestiert. \nWährend einer vollständigen Sonnenfinsternis entstehen im Raum drei Arten von Schatten mit unterschiedlichen Qualitäten: Die Umbra ist die dunkelste Zone\, in der der Mond die Sonne vollständig verdeckt; die Penumbra befindet sich um die Umbra herum\, wo der Mond die Sonne teilweise verdeckt; die Antumbra ist der einzige Ort\, von dem aus der Mond zu sehen ist\, genau im Zentrum der Sonnenscheibe. Salós monochrome Gemälde erkunden verschiedene Farbtöne und Schattierungen\, um lebendige Licht- und Schatteneffekte zu erzeugen\, suggestive Bilder\, die vor dem Betrachter auftauchen und wieder verschwinden. \nUm seine jüngsten Werke zu malen\, verdichtet Saló die Ausführung der Bilder auf einen einzigen Augenblick und reduziert den kreativen Prozess auf einen einzigen transzendentalen Akt\, einen Sprung ins Leere\, der große Konzentration\, Entschlossenheit und Losgelöstheit erfordert. Obwohl die Wahl der Materialien für die Realisierung dieser neuen Werke\, wie bei Saló üblich\, bewusst minimalistisch ist – Acrylfarbe in einer einzigen Farbe auf Leinwand – sind die Ergebnisse ausdrucksstark und eloquent: Gemälde\, die an Gesten und Formen aus den Anfängen der Abstraktion erinnern und gleichzeitig die Rhythmen der Höhlenkunst heraufbeschwören können. \nPlaton erzählt in seiner Allegorie der Höhle\, wie die auf die Höhlenwand projizierten Bilder\, die scheinbar die Wirklichkeit gestalten\, nur Schatten anderer Körper sind\, die sich hinter dem Feuer bewegen. Ein ähnliches Gefühl hat der Betrachter bei der Betrachtung der neuen Gemälde von Saló: Ihre rundlichen Strukturen – einige düsterer\, andere klarer – erscheinen als Spuren\, Spuren oder Manifestationen von etwas\, das jenseits der Bilder selbst zu liegen scheint\, als wollten sie die Existenz eines Geheimnisses bezeugen\, ohne es jemals zu enthüllen. \n– Juan Mut \nJOAN SALÓ – umbra\, penumbra\, antumbra\n27. Januar 2023 – 15. April 2023 \nTaubert Contemporary \n
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SUMMARY:ROBERT PAN - CLINAMEN
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is honored to announce the second solo show entitled CLINAMEN of the Italian artist ROBERT PAN in Berlin. \nRobert Pan has an important place in the history and creation of Bermel von Luxburg Gallery as he was the first artist to be exhibited at the grand opening and at the beginnings of the gallery in 2018. \nFor this occasion\, Bermel von Luxburg Gallery will release its first hard cover catalogue in order to pay tribute to an established international artist\, Robert Pan\, and present the publication to the art world during the GALLERY WEEKEND BERLIN. \nThis exhibition will also be the celebration of the 5th anniversary of Bermel von Luxburg Gallery. \nOPENING:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04.2023 from 6 to 9 pm \n– Laudatio Dr. Susanne Rockweiler\n– Presentation of the new catalogue in the presence of the artist \nEXHIBITION:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04 – 24.06.2023 \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
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SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Galerie.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
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DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
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SUMMARY:Ruptured Myths of Present - Sara Umar & Frank Jimin Hopp
DESCRIPTION:Seltsame Früchte\, Keramikschweine\, schwebende Frauen und einstürzende Torten. Die Kunstwerke in RUPTURED MYTHS OF PRESENT wirken in ihrer eklektischen Zusammenstellung von Symbolen und Figuren wundersam. \nFRANK JIMIN HOPP und SARA UMAR lüften den Schleier über den allgegenwärtigen Archetypen unserer Gesellschaft\, von denen einige schon seit Jahrhunderten existieren\, während andere als neue Akteure die Bühne betreten. \nWir werden mit der Frage konfrontiert\, ob es möglich ist\, diese uralten Kräfte\, die im heutigen Leben verweilen und wie Gestaltenwandler neue Formen annehmen aufzubrechen? Die Erkundung dieser Themen durch persönliche Erfahrungen schafft einen authentischen Ton\, in dem Resonanz und Erleichterung durch Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit finden kann. \nText: Paula Böke \nRuptured Myths of Present – Sara Umar & Frank Jimin Hopp\n02.02.2023 – 14.04.2023 \nKang Contemporary \n
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SUMMARY:Bilder um das Wort
DESCRIPTION:In der Zeit ihres Aufenthalts als Artist in Residence hat Ute Wöllmann\, anknüpfend an die Praxis der klösterlichen Klausur\, in einer künstlerischen Klausur der Konzentration\, für ihre Idee der Verknüpfung von Text und Malerei\, vom geschriebenen und gemalten Gedanken\, eine künstlerische Form erarbeitet\, in der die Handschrift die bildnerische Gestaltungsform ist: Der Grundgedanke des Projektes ist die Idee des „ersten Buches“\, analog zur Klostergründung mitgebrachten ersten Bibel\, die seinerzeit durch Kopieren\, Übersetzen und Verfassen neuer Texte eine ganze Kloster-Bibliothek hervorgebracht hat. Inspiriert durch die Sammlung des Literaturmuseums Maulbronn\, den Texten\, die sie dort vorfand\, wie auch neue Texte und Bilder die durch kopieren der vorgefundenen Texte entstanden sind oder die sie auch neu verfasst hat\, begann sie diese in ein bildnerisches Medium zu transferieren. Ebenso war sie auch außerhalb des Ateliers unterwegs\, an verschiedenen Orten des Klosters und in der nahen Umgebung\, um vor Ort zu zeichnen und zu malen. \n
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SUMMARY:Margareta Hesse - „ein schöner gedanke\, so weich und spitz“ im Zentrum für Aktuelle Kunst ZAK
DESCRIPTION:Im Rahmen ihrer ersten institutionellen Berliner Einzelausstellung zeigt Margareta Hesse Objekte\, Installationen\, Wandarbeiten und Laserarbeiten aus rund 30 Jahren künstlerischer Arbeit. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Berlin und wurde vor allem mit ihren Lichtkunstprojekten und Laserinstallationen bekannt\, die sie regelmäßig in wichtigen Ausstellungen in westdeutschen und in europäischen Institutionen präsentiert. \nDie Ausstellung im ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst eröffnet in verschiedenen Konstellationen von Werkgruppen den Blick auf jene Gemeinsamkeiten und inhaltlichen Bezüge\, die den Arbeiten von den frühen 1990-er Jahren bis in die Gegenwart innewohnen. Im Zentrum steht zwar die Auseinandersetzung mit den Traditionslinien des Minimal und der Konkreten Kunst des 20. Jahrhunderts\, hinzu kommen aber mitunter hintergründiger Humor\, subtile Ironie und das mutige Experiment. Das bedeutet zum einen die weitreichende Reduktion auf geometrische Grundformen und wenige signifikante Farb- und Materialkontraste: Charakteristisch für viele Arbeiten der Künstlerin ist der Einsatz starker Hell-Dunkel-Kontraste und die Verwendung eines obligaten Rot\, das sich nicht zuletzt auch in den jüngeren Laserinstallationen wiederfindet. Zum anderen bietet aber gerade der Einsatz von Materialien wie Wachs und Polyester oder von Objekten wie Senkloten\, Rädern und Magneten assoziative Vorstellungsräume\, die weit über Kategorien des Minimal hinausgehen. Margareta Hesse hat sich so im Lauf der Jahre ein Formen- und Materialrepertoire erarbeitet\, das ausgehend von der Moderne die Grenzen alles Logischen und Rationalen weit überschreitet. \nIhre sogenannten „Transluzide“ entwickeln mit verschiedenen übereinander gelagerten Polyesterplatten\, die mit Farbe und aufgetragenen dreidimensionalen Strukturen bearbeitet werden\, atmosphärische Verdichtungen und farbintensive Räume. Das Moment der Verunklärung spielt eine wesentliche Rolle\, wenn beispielsweise über Architekturfotografien Farbflächen die Motive beinahe bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lassen. So entsteht nicht selten ein spannungsreicher Dialog zwischen formalen Strukturen und malerisch zu nennenden Qualitäten. \nDiese ästhetisch beeindruckenden Bilderfahrungen werden im Dialog mit großformatigen Objekten und Installationen\, die das Zentrum der rund 750 qm großen Ausstellungssäle ausmachen\, um räumliche Erfahrungen erweitert. Die geometrische Form des Zylinders charakterisiert die Werkgruppe der „Tubes“. Dabei handelt es sich um sowohl aus Holz als auch Stahl gefertigte zylindrische Formen in unterschiedlichen Anordnungen und Konstellationen. Die bis zu drei Meter langen Holzzylinder stellen eine unmittelbare Verbindung zu ledrigen Riemengebilden und –taschen her\, welche aus dunkel bemalter Leinwand gearbeitet sind. So entsteht schon über die Verwendung der Materialien ein spannungsvoller Dialog zwischen Malerei und Skulptur. Ebenso bringen kinetische Objekte wie „Vehikel“ oder „Pendel“ die großzügige Ruhe der Präsentation nicht nur akustisch\, sondern auch visuell gehörig durcheinander. \nDer Rundgang durch die Ausstellung stellt mit ca. 50 Arbeiten eine der renommierten Lichtkünstlerinnen Deutschlands mit ihren ebenso beeindruckenden Wandarbeiten\, Objekten und Installationen vor. Sie verbindet die Strenge und Systematik der konkreten Kunst mit immersiven Qualitäten. \nEinzelausstellung „ein schöner gedanke\, so weich und spitz“ – Margareta Hesse\n10.2.2023 – 7.5.2023\nZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst \n
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LOCATION:Kommunale Galerie Berlin\, Hohenzollerndamm 176\, Berlin\, 10713
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SUMMARY:Mapping the Air - ifa Galerie Berlin
DESCRIPTION:Die Ausstellung Mapping the Air mit Werken von Elisabetta Di Maggio und kuratiert von Chiara Bertola eröffnet in der ifa-Galerie Berlin am 9. Februar 2023. \nDas Konzept für dieses Projekt kreist um ein für Elisabetta Di Maggio zentrales Thema: Die für die Übermittlung von Information notwendigen Kommunikationsnetze. Di Maggios Werke legen die Verbindungen frei zwischen den Strängen\, Kreisläufen\, Rastern\, Strukturen und Netzwerken\, die zwar unterschiedlichen Welten angehören\, aber alle zusammen Bestandteile der Existenz sind\, in der wir unsere Zeit und unseren Alltag verbingen. \nWenn wir von Kreisläufen oder Netzwerken sprechen\, denken wir vielleicht an die komplexe Linienstruktur eines Blatts\, an die auf der menschlichen Haut sich abzeichnende Netzstruktur\, an das Liniennetz der Untergrundbahn oder auch an den überaus komplizierten Umriss einer Nervenzelle: von der Nähe betrachtet weisen diese anscheinend weit voneinander entfernt liegenden Elemente zahlreiche Parallelen auf. Die Linien\, die die Formen der Synapsen unseres Gehirns abbilden\, erinnern beispielsweise an die Wurzeln und das Geäst von Bäumen\, an die präzisen und detaillierten Darstellungen in einem alten Traktat über Botanik. Die zarten Fäden der pflanzlichen Welt und die Kreisläufe des menschlichen Körpers evozieren Beziehungen und erinnern an die Komplexität menschlicher Kommunikationsnetze. \nDie wahre Wirklichkeit basiert auf in die Luft gezeichneten Landkarten. Sie nimmt sich tatsächlich wie eine “Kartierung der Luft” aus\, so wenig sichtbar sind die Verbindungen und Kreisläufe\, in denen sich das Leben auf der Erde entwickelt. Das bedeutet\, dass all das\, was das Leben fördert und die natürlichen sowie die menschlichen Aktivitäten leitet\, geregelt ist innerhalb von Bahnen und Netzwerken\, die man weder sehen noch wahrnehmen kann. Diese erweisen sich aber letztlich als grundlegende Strukturen\, welche die Energien und die Lebewesen miteinander verbinden und tragen. \nElisabetta Di Maggios Projekt Mapping the Air ist eine metaphorische Reflexion über unsere Existenz als Teil eines Ganzen\, als Fragment der natürlichen Welt\, die sich in der mikro- und makroskopischen Dimension als unendlich wandelbar erweist und sich ständig erneuert dank der außerordentlichen Produktivität ihrer Gesetze. \nBeitragsbild: © Victoria Tomaschko \nMapping the Air\n10. Februar 2023 – 30. April 2023 \nifa-Galerie Berlin \n
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SUMMARY:Jenseits der Worte. Galerie Sievi.
DESCRIPTION:Süheyla Asçi \nDie Künstlerin selbst sieht wesentliche Elemente ihrer Kunst in Farbe und Spontaneität. Sie beginnt ein Bild ohne Themenkatalog und ohne festgelegtes Endziel. Der Augenblick ist wichtig ! Ideen und Vorstellungen während der Malarbeit werden spontan auf die Leinwand „gerettet“. Sie liebt die Suche während des Arbeitsprozesses\, was man im Türkischen mit „Dogaclama“ umschreiben kann. Die Suche ist wichtiger als das fertige Bild. \nJeanne Fredac \nJeanne Fredac enthüllt uns die Welt der Nuvuti(S)\, eine versöhnte\, beruhigte Version der Verbindung zwischen Mensch und Natur. Die Gemäldeserie sind Landschaften an der Grenze zur Abstraktion\, die paradoxerweise den Menschen ebenso wie die Natur ausdrücken. Ihre Gemälde schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft\, zwischen Realität und Wahrnehmung\, zwischen Gegen-ständlichkeit und Abstraktion. \nCécile Luherne \nFür Cécile Luherne ist Malen ein emotionaler Austausch. Sie nutzt die Farbe\, um Affekte zu wecken\, und spricht die Sinne an wie in der Poesie oder der Musik. Spontaneität spielt eine aktive Rolle in ihrem kreativen Prozess. Sie bezeichnet ihre Bilder als Sprösslinge des formlosen Magmas\, aus dem sich ihre sensorischen und intellektuellen Erfahrungen und ihre Sensibilität zusammensetzen. \nVernissage\nam Freitag\, den 17.Februar\num 19Uhr \nMusikalische Umrahmung:\nAnne-Christin Schwarz/ Violoncello\nHartmut Walter/ Kontrabass \n
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SUMMARY:Ausstellung “Jenseits der Worte” in der Galerie Sievi
DESCRIPTION:Die Galerie Sievi zeigt vom 18. Februar bis zum 31. März 2023 die Ausstellung „Jenseits der Worte“ mit den Künstlerinnen: Süheyla Asci (Berlin)\, Jeanne Fredac (Berlin) und Cécile Luherne (Frankreich). \nSühyla Asci \nDie Künstlerin selbst sieht wesentliche Elemente ihrer Kunst in Farbe  und Spontanität. Bild ohne Themenkatalog und ohne festgelegtes Endziel. Der Augenblick ist wichtig! Ideen und Vorstellungen während der Malarbeit werden spontan auf die Leinwand „gerettet“. Sie liebt die Suche während des Arbeitsprozesses\, was man im Türkischen mit „Dogaclama“ umschreiben kann. Die Suche ist wichtiger als das fertige Bild. \nJeanne Fredac \nJeanne Fredac enthüllt uns die Welt der Nuvuti(S)\, eine versöhnte\, beruhigte Version der Verbindung zwischen Mensch und Natur. Die Gemäldeserie sind Landschaften an der Grenze zur Abstraktion\, die paradoxerweise den Menschen ebenso wie die Natur ausdrücken. Ihre Gemälde schlagen eine Brücke zwischen Kunst und Wissenschaft\, zwischen Realität und Wahrnehmung\, zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. \nCécile Luherne \nFür Cécile Luherne ist Malen ein emotionaler Austausch. Sie nutzt die Farbe\, um Affekte zu wecken\, und spricht die Sinne an wie in der Poesie oder der Musik. Spontaneität spielt eine aktive Rolle in ihrem kreativen Prozess. Sie bezeichnet ihre Bilder als Sprösslinge des formlosen Magmas\, aus dem sich ihre sensorischen und intellektuellen Erfahrungen und ihre Sensibilität zusammensetzen. \nJenseits der Worte\n18. Februar 2023 – 31. März 2023 \nGalerie Sievi \n
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LOCATION:Galerie Sievi\, Gneisenaustrasse 112\, Berlin\, 10961\, Deutschland
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SUMMARY:SAID BAALBAKI - Gestern wie heute
DESCRIPTION:Die erste institutionelle Einzelausstellung des libanesisch-deutschen Künstlers Said Baalbaki zeigt einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens seit seinem Umzug nach Berlin-Moabit vor zwanzig Jahren. Baalbaki verbindet Malerei und Konzeptkunst\, sein thematischer Schwerpunkt ist die Erkundung von Mechanismen der Wahrheitsfindung und der Geschichtskonstruktion. Mit dem Titel Gestern wie heute verweist er auf die Parallelität und Wiederholung von Ereignissen in individueller und gesellschaftlicher Geschichte.\n \nBaalbaki präsentiert Malerei\, Skulptur und Rauminstallationen: Zu sehen sind in der Galerie Nord aus Bronze-Gürteln geformte arabische Wörter und monolithische Architekturfragmente verschiedener Kultstätten\, gebaut aus Kohlebriketts. In den zwei Räumen Al Burak und Jussuf Abbo thematisiert er das Museum als Institution und dessen Macht in der Geschichtsvermittlung. Er dekonstruiert und konstruiert Geschichtsschreibung und Mythenbildung mittels echter und fingierter archäologischer Fundstücke\, Objekte und Dokumente als ein Vexierspiel aus historischer Forschung und Fiktion. Mit Al Burak simuliert er einen Museumsraum über die Ausgrabungsstätte des sagenumwobenen Reittieres Mohammeds. Mit Jussuf Abbo rekonstruiert er die tragische Biografie des palästinensisch-jüdischen Bildhauers\, der von 1913 bis 1935 in Berlin lebte. \nBaalbaki\, der den libanesischen Bürgerkrieg miterlebte\, reflektiert epochenübergreifend die Abhängigkeit des Individuums – des Künstlers – von gesellschaftspolitischen Ereignissen\, wie sie seine eigene Biografie und auch die Jussuf Abbos aufweisen.\nEr ist ein Grenzgänger und Vermittler zwischen Berlin und Beirut und er kreiert ein vielschichtiges Gewebe aus historischer Recherche\, transkultureller Poesie und künstlerischer Fiktion. \nBeitragsbild: Said Baalbaki\, Kein Zwang im Glauben\, aus der Serie/series: Lisan el-Arab\, 2020. Foto: Eric Tschernow \nSAID BAALBAKI – Gestern wie heute\n18. Februar 2023 – 8. April 2023 \nVernissage: Freitag\, 17. Februar 2023  19 Uhr \nGalerie Nord | Kunstverein Tiergarten \n
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SUMMARY:GEDANKEN SPIELEN VERSTECKEN - A Contemporary Art Exhibition for Kids and Adults
DESCRIPTION:Das Besondere: Hier sind alle Fragen erlaubt. Nah an den Werken und auf spielerische Art ermöglicht Ephra einen lebendigen Zugang zur Gegenwartskunst. Was im Mittelpunkt steht\, sind künstlerische Positionen\, die uns mit aktuellen Fragestellungen bewegen und berühren. Kinder\, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen\, mit allen Sinnen Kunst zu erfahren. \nEphra öffnet ihren einzigartigen Ansatz zum ersten Mal einem breiteren Publikum. In den letzten fünf Jahren hat Ephra 240 Kinder aus 13 Berliner Schulen in die Ateliers von 64 Künstler*innen begleitet. Fragen stellen\, zuhören\, eigene Erfahrungen in Worte fassen\, all das üben die Kinder\, die am Programm Ephra unterwegs teilnehmen. So erkennen sie ganz unmittelbar\, wie viel Kunst mit ihrem Alltag zu tun hat. Die Begegnungen auf Augenhöhe haben sowohl den Kindern als auch den Künstler*innen neue Gedankenwelten und Perspektiven eröffnet. 20 künstlerische Positionen werden nun in dieser Ausstellung vorgestellt. \nJeppe Hein beispielsweise fordert Besucher*innen auf\, ihre momentane Gefühlsstimmung als Selbstporträt an die Wand zu malen. Die Umrisse von Einzelhaftzellen von Nadia Kaabi-Linke hinterfragen Strafsysteme in der Gesellschaft\, während Tomás Saraceno mithilfe von Spinnen die komplexe Vernetzung von Natur\, Umwelt und Mensch versinnbildlicht. Die Wegbeschreibungen auf den Teppichen von Christian Jankowski zeichnen die Pfade seiner Reisen nach\, wohingegen die Abdrücke eines Hundes bereits im Haus Kunst Mitte vorzufinden sind und von Karin Sander aufgespürt werden. Und Ayumi Paul lädt zum gemeinsamen Singen ein\, um die Wechselwirkung von Klang und Raum zu messen. \nEin vielfältiges Vermittlungsangebot und Workshops für Schulklassen begleiten die Ausstellung. \nTeilnehmende Künstler*innen: Paula Anke\, Ilit Azoulay\, Ethan Hayes-Chute\, Olafur Eliasson\, Jeppe Hein\, Claudia Hill\, Christian Jankowski\, Anne Duk Hee Jordan\, Nadia Kaabi-Linke\, Ali Kaaf\, Wie-yi T. Lauw\, Dafna Maimon\, Wolfgang Karl May\, Ayumi Paul\, Ana Prvački\, Karin Sander\, Yorgos Sapountzis\, Tomás Saraceno\, Nadine Schemmann\, Vlado Velkov\, Ulrich Vogl\, Nicole Wendel\nÖffnungszeiten: Do–So 12–18 Uhr (Di–Fr vormittags für Schulklassen nach Vereinbarung) \n
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LOCATION:Ephra\, Heidestraße 54\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Ausstellung "Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst" im Museum Barberini
DESCRIPTION:Vom 25. Februar bis zum 11. Juni 2023 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst. Konzipiert mit dem Musée Marmottan Monet in Paris\, untersucht sie als erste Ausstellung die Ikonographie der Sonne von der Antike bis zur Gegenwart. \nAusgangspunkt ist Claude Monets Gemälde Impression. Sonnenaufgang von 1872\, das dem Impressionismus vor über 150 Jahren seinen Namen gab. Das Gemälde\, das zur Sammlung des Musée Marmottan gehört und nur äußerst selten außerhalb von Paris zu sehen ist\, wird für die ersten acht Ausstellungswochen in Potsdam gezeigt werden. Präsentiert werden darüber hinaus rund 130 Exponate\, darunter Gemälde\, Skulpturen\, Manuskripte\, Druckgraphiken\, Photographien und Videos\, von Künstlerinnen und Künstlern wie Sonia Delaunay\, Otto Dix\, Albrecht Dürer\, Olafur Eliasson\, Adam Elsheimer\, Max Ernst\, Caspar David Friedrich\, Joan Miró\, Claude Monet\, Edvard Munch\, Odilon Redon\, Peter Paul Rubens\, Katharina Sieverding und William Turner. \nDie Leihgaben kommen aus über 60 Museen und Privatsammlungen\, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin\, das Rijksmuseum Amsterdam\, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden\, das Statens Museum for Kunst\, Kopenhagen\, die Dulwich Picture Gallery\, London\, das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza\, Madrid\, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen\, München\, das Munchmuseet\, Oslo\, das Musée du Louvre\, Paris\, die National Gallery of Art\, Washington D.C. und die Albertina\, Wien. \nBeitragsbild: Claude Monet\, Impression\, Sonnenaufgang\, 1872\, Musée Marmottan Monet\, Paris \nSonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst\n25. Februar 2023 – 11. Juni 2023 \nMuseum Barberini \n
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LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:Verena Issel - Grids and flowers
DESCRIPTION:Betritt man den Raum der Ausstellung Grids and flowers von Verena Issel\, steht man in einem Garten und Käfig zugleich. Auf den Galeriewänden ein graues gemaltes Raster aus horizontalen und vertikalen Linien\, das aussieht wie ein Gitter. Gleichzeitig im Raum Rosenbögen aus dunkelgrünem Metall und kleinen\, aus Teilen dieser Bögen geformten\, Zäunen. An den Wänden\, direkt auf das Raster gehängt\, Bilder voller Blumen und Pflanzen. \nZunächst fallen einem dutzende\, kleinformatige bunte Bilder ins Auge. Tritt man näher\, erkennt man\, dass Gebrauchsgegenstände auf diese geklebt sind: Pfeifenreiniger\, Schaumstoffförmchen\, Wischmopps\, Würste aus Styropor-Silikonmischung\, grüne Bento-Trenner vom Sushi-Lieferdienst\, pinke Ohrenstöpsel. Alles\, was Menschen so produzieren. Auf den Bildern leuchten mit Acrylfarben gemalte Blumen\, Früchte\, Knospen\, Samen und ganze Landschaften – Mikrokosmos und Makrokosmos – aber auch Wassergefäße\, zwei Buchstaben – ein X\, ein Y – rote Frauenschuhe mit hohen Absätzen\, ein Hammer\, ein Holzstuhl. \nAll das beglückt in seiner Frische und Farbigkeit. Aber was bedeutet es? Verena Issel arbeitet präzise\, da ist nichts Zufall. \nDie kleinen Bilder bilden Gruppen und beziehen sich aufeinander. Manche Motive haben eine ähnliche Struktur\, unterscheiden sich aber im Grad der Abstraktion. In Ihrer Gesamtheit zeigen sie ein wildes\, fragmentiertes Wuchern. Sie haben etwas Geflecht- und Rhizomartiges. Verweise auf Vererbung und Verwandtschaft finden sich\, ebenso auf Geschlechtertypisierungen und Sexualität. Die Bilder zeigen ein natürliches Wachsen und Gedeihen\, aber auch erste vereinzelte Hinweise auf Menschengemachtes. Zum Beispiel Wassergefäße. Wasser steht dabei aber noch für den engen Zusammenhang mit den Pflanzen. Hammer und Stuhl deuten bereits auf eine Entfremdung von der Natur hin – auf deren Nutzung durch den Menschen\, auf Verarbeitung von Natürlichem zu Funktionellem\, allein dem Menschen Dienlichen. Und natürlich sind da all die kleinen bunten Plastikgegenstände auf den Bildern … \nDie zweite Bildgruppe besteht aus großen Formaten farbig lackierter Holzplatten\, auf denen jeweils ein weißes Netz hängt – ausgeschnittene Teppich-Antirutschmatten. In und auf diese Netze „zeichnete“ Verena Issel\, indem sie Nylon-Schnüre\, Gardinenbordüren oder Textilstreifen eingefädelt oder aufgenäht hat. So entstanden minimalistische\, gleichzeitig detailreiche\, textile „Zeichnungen“ von großer Transparenz\, Luftigkeit und Ausdruckskraft. \nAuf diesen großen Bildern geht es geordneter zu. Vergleicht man die kleinen Acrylbilder mit den großen Textilzeichnungen\, fällt als erstes der Verlust von Wildnis auf. Während es auf den kleinen Bildern wuchert\, scheint die Natur bei den Netzbildern in einem Raster gefangen. Die Wildnis ist verschwunden\, die Flora mehr gemacht als gewachsen; letztlich eine Abbildung der Wirklichkeit: Wasserstraße statt Fluß\, Forst statt Wald\, Felder statt Wiesen. Stahl und Glas statt Blattwerk und Blüten. Eine gerasterte Welt\, vermessen\, begradigt und kartiert von Google Maps. \nVerena Issel untersucht in Grids and flowers auf künstlerischer Ebene das Verhältnis von organisch-einfühlender Abbildung auf der einen Seite\, und linear-kristalliner Abstraktion auf der anderen\, beides Begrifflichkeiten des Kunsthistorikers Wilhelm Worringer. Die Abstraktion auf dem Gebiet der Kunst spiegelt sich dabei auch in dem abstrahierenden Verhältnis des Menschen zur Natur\, das sich jeder Einfühlung widersetzt. Doch dazu später. \nFolgen wir zunächst den Gedankengängen Worringers. Dieser unterscheidet zwischen glücklich-pantheistischer Abbildung von Einzeldingen im Sinne eines ruhigen – fast möchte man sagen entspannten – Naturalismus\, getragen von einer Einfühlung in alles Organische\, und auf der anderen Seite dem Versuch einer Selbst-Beruhigung durch Abstraktion\, der die Einzeldinge aus der Willkür des Organischen befreien will\, getragen von einem Angstgefühl angesichts der Willkür und Unordnung der Welt. Natürliches Gottvertrauen versus angstvolle Planung. Organisches Leben im Raum versus Linien im Raster: Grids and flowers. \nNatürlich unterwirft sich Issel nicht wortwörtlich der romantischen\, von Schopenhauer inspirierten\, Abstraktionstheorie Worringers. Issel nutzt aber dessen Gedankengebäude spielerisch\, um es bildhaft auf eine Analyse der Verhältnisse des Menschen zur Natur anzuwenden. \nAbstrahieren leitet sich vom lateinischen abstrahere ab\, was so viel bedeutet wie wegziehen\, fortschleppen\, gewaltsam trennen. Und genau dies macht der Mensch in und mit der Natur. Er reißt die organischen Zusammenhänge auseinander\, trennt\, schleppt fort. Aus zersägtem Holz hämmert er: einen Stuhl. Dem Büffel zieht er das Fell ab\, gerbt das Leder und macht: einen Schuh. Den Planeten überzog er schon in der Antike mit Längen- und Breitengraden. Die Welt unterm Raster. \nSo wie der Mensch seine Umwelt trennte\, ordnete und fortschleppte\, abstrahierte er sich selbst von dieser. Dabei riss er auch die natürlich gewachsenen Zusammenhänge innerhalb der Natur auseinander und setzte eine gefährliche Entwicklung in Gang. Aus Gleichgewicht wurde Wandel. Wandel klänge recht harmlos\, wäre es nicht das Klima. Auch seine Mitspezies trennte der Mensch voneinander\, schleppt sie fort\, ordnet sie: Hennen im Käfig\, Schweine im Kastenstand. Der Mensch als der große Abstraktionskünstler ohne Einfühlung. Zwar hält er sich für die Krone der Schöpfung\, aber eigentlich gleicht er einem Wurm. Daher möglicherweise die Würmer auf zweien der großen Netz-Bilder. Erst langsam dämmert den Menschen\, was sie angerichtet haben. Nicht nur das Klima\, auch die Vielfalt des Lebens veränderten sie. So bemerkten sie z. B. viel zu spät\, dass Pflanzen nicht befruchtet werden\, wenn alle Insekten vergiftet sind. Es gäbe tausende solcher Beispiele. \nZurück zur Kunst: In dem Gitter an den Wänden und den Netzen auf den Bildern könnte man die lineare Abstraktion im Sinne Worringers erblicken\, ebenso wie ein Abbild der Welt des Anthropozäns. Und dann gibt es noch eine dritte Bildgruppe: Hinterglasmalereien. Während die Acrylbilder noch ein wenig vom Wuchern der Natur zeigen\, den menschlichen Planungseingriff nur andeuten\, zeigen die Netzbilder eine bereits kartierte und im Käfig gehaltene Pflanzen- und Tierwelt. Die dritte Gruppe schließlich zeigt Artefakte wie griechische Tempel oder eingelegtes Gemüse. Die Welt geformt und konserviert für eine vermeintliche Ewigkeit. Die totale Abstraktion. Nach Worringer ist diese von Angst getrieben. Ein fast schon existentialistischer Gedanke. Wer Angst hat vor einem endlosen\, leeren Himmel\, baut vorsorglich Tempel oder konserviert Lebensmittel. Man denke an Heidegger. Dasein ist Sorge. \nDer Witz und die Volte bei allem ist\, dass kaum eine Kunst sorgloser erscheint als die von Verena Issel. Und irgendwie spiegelt auch dies die Widersprüche der Welt: „Unsere Welt“ steht am Abgrund\, aber wir machen lustig weiter. Gefangen in einem Käfig – der Verblendung\, der Angst\, der Ignoranz. Im ehemaligen Garten Eden\, einem hortus conclusus\, der kein rosenbewachsener Schutzraum mehr ist\, sondern ein Käfig: Grids and flowers. \nVerena Issel – Grids and flowers\n25.02.2023 – 6.04.2023 \nSEXAUER Gallery  \n
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SUMMARY:Floodzone
DESCRIPTION:The project is built upon a set of interrelated paradoxes: the dissonance between the official iconography of the region comprised of tourist and real estate advertising and the stark ­daily realities of climate change; the ways landscape and a sense of place are at once natural and constructed; and the way photography both records and crafts perception. \nAlthough the project was prompted by the effects of a ­hurricane\, FloodZone avoids the over-familiar media imagery of ruin and ­disaster. Instead\, there are photographs of the saturated topography\, portraits of locals\, and close-up observations of architecture\, flora and fauna. Samoylova’s images provide a broad yet acute perspective on what it feels like to live in at-risk areas while economic forces instill a sense of denial and disavowal. Her subject is the precarious psychological state experienced by those living in a paradise sinking towards catastrophe. \n
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SUMMARY:Point of view(s) - Blick und Richtung
DESCRIPTION:Der Ausstellungstitel spielt mit Mehrdeutigkeiten\, neben der optischen Anspielung geht es auch um künstlerische Sichtweisen\, die eine Teilnahme an einem Wechselspiel zwischen sinnlichen und mentalen Erfahrungen ermöglichen. Die präsentierten Werke beleuchten verschiedene Themenfelder\, loten visuelle Darstellungsmöglichkeiten aus oder erfahren eine spezielle Inszenierung. Präsentiert werden Installationen\, Skulpturen\, Malerei\, Papierarbeiten\, Textilarbeiten\, sowie Video- und Fotoarbeiten.\nKuratiert von Katia Hermann und Karin Scheel \n
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SUMMARY:EMOP BERLIN – European Month of Photography im März 2023
DESCRIPTION:Die 10. Ausgabe des EMOP Berlin\, eine Veranstaltung von Kulturprojekte Berlin\, bringt die entscheidenden Akteurinnen der Fotografie in Berlin\, die teilnehmenden Fotografinnen und Künstler*innen\, Museen\, Galerien\, Ausbildungsorte und Off-Spaces unter dem Festivaldach zusammen. \nRund 100 Ausstellungen bilden das Programm der Partnerinnen des EMOP Berlin\, wie der Helmut Newton Foundation\, C/O Berlin\, des Deutschen Historischen Museums oder der Akademie der Künste\, ausgewählt von einer Fachjury. Sie bieten den Besucherinnen die Möglichkeit\, die vielfältigen Verwendungs- und Erscheinungsweisen des Mediums Fotografie immer wieder neu kennenzulernen und sich mit aktuellen Formen und Fragen der Fotografie auseinanderzusetzen und ins Gespräch zu kommen. \nDen Auftakt bilden vom 2.–5. März die EMOP Berlin Opening Days im Amtsalon in Berlin-Charlottenburg. Zusammen mit den Ausstellungen der Festival-Partnerinnen\, den Eröffnungen der zwei Sonderausstellungen\, der Verleihung des Käthe-Kollwitz-Preises an Nan Goldin in der Akademie der Künste\, verschiedenen Touren und Partys erwartet die Besucherinnen ein umfangreiches\, lebendiges und vielfältiges Angebot. \nDie Jubiläumsausstellung Touch. Politiken der Berührung\, vom 2.–31. März im Amtsalon\, lenkt den Blick auf Berlin als Zentrum zeitgenössischer Kunstproduktion und vereint 40 in der Stadt lebende Künstler*innen\, die die fotografische Bildkultur in Berlin und auch international prägen. Das Leitmotiv Touch des EMOP Berlin 2023 zieht sich als roter Faden durch die Ausstellung. Es drückt den Wunsch nach Verbindung oder Verstetigung von Kontakt aus – to keep in touch und spricht die Frage an\, wie wir uns von Bildern berühren lassen können – being touched – oder welche Mechanismen zwischen Nähe und Distanz wirken\, die neuere technologische Entwicklungen wie touch devices hervorbringen. Die Ausstellung wird am 2. März um 19 Uhr im Amtsalon eröffnet. \nMit Arbeiten von: Yaldah Afsah\, Ketuta Alexi-Meskhishvili\, Özlem Altin\, Ilit Azoulay\, Sibylle Bergemann\, Viktoria Binschtok\, Thomas Demand\, Alba D’Urbano & Tina Bara\, Loretta Fahrenholz\, Annette Frick\, Giorgi Gago Gagoshidze\, Nan Goldin\, Eiko Grimberg\, Harry Hachmeister\, Fabian Hesse & Mitra Wakil\, Lisa Holzer\, Paul Hutchinson\, Sven Johne\, Annette Kelm\, Annette Kisling\, Heinz Peter Knes\, Käthe Kruse\, Ilya Lipkin\, Kristin Loschert\, Ute Mahler\, Luise Marchand\, Christa Mayer\, Ulrike Ottinger\, Helga Paris\, Daniel Poller\, Jimmy Robert\, Dean Sameshima\, Adrian Sauer\, Stefanie Seufert\, Hans Martin Sewcz\, Maria Sewcz\, Heidi Specker\, Andrzej Steinbach\, Herbert Tobias\, Tobias Zielony. \nDie EMOP Berlin Opening Days geben am Eröffnungswochenende aktuellen Diskursen der Fotografie Raum und Richtung. Die nationale und internationale Fotografieszene und das Publikum treffen sich zu einem dichten Programm an Talks\, Panels\, Film Screenings und anderen Formaten. Die Opening Dayswerden von Claudia Roth\, Staatsministerin für Kultur und Medien\, mit einer Keynote am 3. März eröffnet. Im anschließenden Roundtable diskutieren die Künstlerinnen Ute Mahler und Adrian Sauer sowie der Kurator Florian Ebner vom Pariser Centre Pompidou mit der Kulturstaatsministerin über den gesellschaftspolitischen Auftrag zeitgenössischer Fotografie und neue institutionelle Herausforderungen. Weitere Talks beschäftigen sich u.a. mit identitätspolitischen Fragen und neuen Formen dokumentarfotografischen Arbeitens in einer postmigrantischen Gesellschaft. Am 4. März stehen fotografische Archive\, Klimawandel und Energiekrise im Mittelpunkt und der 5. März ist den ukrainischen Künstlerinnen und Kurator*innen gewidmet\, deren Arbeit mit dem Ausbruch des Krieges bedroht und gegenwärtig in unvorstellbare Weise herausgefordert ist. \nEin weiteres Ausstellungshighlight des EMOP Berlin 2023 stellt die jüngste Generation von Fotografinnen in den Mittelpunkt. Für die Ausstellung Drängende Gegenwart. Der Blick der jungen Generation vom 4. bis 26. März 2023 in leerstehenden Bürogebäude in der Leipziger Straße 54 haben sich erstmals in dieser Zahl Ausbildungsorte im Bereich Fotografie in Berlin und Potsdam zusammengeschlossen. Der Lette Verein Berlin\, die Ostkreuzschule für Fotografie\, die University of Europe for Applied Sciene\, die HTW Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin\, die International Photography School sowie die Fachhochschule Potsdam zeigen Arbeiten ihrer Schülerinnen und Studierenden zu dem vom EMOP Berlin ausgelobten Thema Drängende Gegenwart. Zu Gast ist außerdem die EMOP-Partnerstadt Wien mit der Schule Friedl Kubelka für Künstlerische Photographie. Die Ausstellung reflektiert aus der Sicht der jungen Fotograf*innen die massiven gesellschaftlichen und sozialen Umbrüche und Herausforderungen unserer Zeit. \nDer EMOP Berlin ist Mitglied des European Month of Photography (EMOP)\, ein europäisches Gemeinschaftsprojekt\, dem derzeit auch die Fotofestivals in Brüssel\, Lissabon\, Luxemburg\, Paris und Wien angehören. Bereits 2003 entstand auf Initiative der Berliner Partnerstadt Paris die Idee\, ein europäisches Netzwerk von Fotofestivals ins Leben zu rufen. Ziele des Gemeinschaftsprojekts sind\, die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zu fördern\, die internationale Fotoszene zu stärken\, den Austausch von Informationen und Erfahrungen zu intensivieren und junge Künstler*innen zu unterstützen. Im Frühjahr 2023 werden die Festivals in Wien\, Paris und Luxemburg stattfinden. \nEMOP Berlin – European Month of Photography 2023\n1. März 2023 – 31. März 2023 \nDiverse Veranstaltungsorte in Berlin \nBeitragsbild: EMOP 2020\, Besucher betrachtet ausgestellte Fotografien © Kulturprojekte Berlin\, Foto: Oana Popa \n
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SUMMARY:Ausstellung „LICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al.“ in der Galerie Kicken
DESCRIPTION:Ab dem 02.03.2023 zeigt die Galerie Kicken im Rahmen des Europäischen Monats der Photographie die Ausstellung „LICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al.“. „Diergartens Blick auf unsere Umwelt ist … poetisch und konkret zugleich.“ (Carsten Ahrens\, Kunsthistoriker) \nDer an der Kunstakademie Düsseldorf ausgebildete Götz Diergarten (*1972) arbeitet in der typologischen Tradition seines Lehrers Bernd Becher. Diergartens Credo lautet\, das Abstraktionspotenzial des Alltäglichen visuell auszuloten. Dafür erforscht er urbane Schauplätze und Alltagskultur in Farbe. \nAnregungen für seine neue Arbeit Inside Out fand er in der neusachlichen Architektur Frankfurts am Main. Fensterausschnitte mit Strukturgläsern offenbaren dem Kameraauge eindringlich abstrahierende Bilder von delikater Farbigkeit. \nDiergarten spielt mit den Wechselwirkungen von Transparenz und Undurchsichtigkeit\, von Licht und Schatten\, von Alltag und Kunst. \nIm Dialog mit Werken von Werner Mantz\, Lucia Moholy oder Josef Sudek können seine Bilder in der Tradition der Neuen Sachlichkeit wie des Bauhauses gelesen werden. Sie gehen in unserer Präsentation aber auch fruchtbare Verbindungen mit der Subjektiven Fotografie der 1950er Jahre\, etwa von Peter Keetman\, Soichi Kiyooka oder Toni Schneiders u.a. ein oder begegnen dem konzeptuellen Ansatz zeitgenössischer Kunst bei Sigmar Polke. \nLICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al\n02.03.2023 – 21.4.2023 \nGalerie Kicken \n
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SUMMARY:Der Raum überwindet Zeit und Mensch. Galerie im Turm.
DESCRIPTION:Die Ausstellung entlehnt ihren Titel dem Kupferrelief Der Mensch überwindet Zeit und Raum (1971) von Walter Womacka am Haus des Reisens in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes. Eingerahmt von planetarischen Motiven wie Wasser\, Vögeln und Baumästen\, sind im Zentrum des Reliefs ein*e Kosmonaut*in und zwei Menschen abgebildet\, deren dynamische Gesten nach oben-links auf einen lodernden Sonnenmond weisen. \nVom Alexanderplatz entlang der Karl-Marx-Allee Richtung Galerie im Turm\nbefinden sich weitere Verweise auf das sogenannte Weltraumzeitalter (ab 1957)\, wie beispielsweise eine Sputniksatelliten-Skulptur auf dem Café Moskau. Der Titel des Reliefs fasst das menschenzentrierte Selbstverständnis dieser Zeit\, welches auf dem Glauben an technologischen Fortschritt und Wachstum beruhte\, zusammen – ein Selbstverständnis\, das bis heute anhält. \nDie Ausstellung präsentiert künstlerische Arbeiten\, die Narrative jenseits der vorherrschenden Geschichtserzählung sichtbar machen und die nach vergleichbaren Dynamiken in der Gegenwart fragen. \nDer Raum überwindet Zeit und Mensch ist der erste Teil der Ausstellungsreihe S C H W I N D E L – (außer)irdische Weltenentwürfe zwischen Realität und Fiktion. \nBegleitprogramm \nEröffnung\n1. März 2023\, 18–22 Uhr \nSpaziergang und Führung\nvom Haus des Reisens zur Galerie im Turm\nmit Ipek Burçak und Johanna Janßen\n26. März 2023\, 16–18 Uhr \nWorkshop in einfacher Sprache\nimmer weiter mit dem F3_kollektiv\n5. April 2023\, 15–17 Uhr \nFilmvorführung und Künstler*innengespräch\nRobotron – A Tech Opera (2018–2022)\nvon und mit Nadja Buttendorf\n27. April 2023\, 19–21 Uhr \nKuratorin: Johanna Janßen\nProduktionsleitung: Carolina Redondo\nGalerieaufsicht: J. Ferdinand Gieschke & Daniela Schoepe \ntäglich 10–20 Uhr\, Eintritt frei \nDie Galerie im Turm ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. \nENG \nThe exhibition takes its title from the copper relief Der Mensch überwindet Zeit und Raum (Man Overcomes Time and Space) (1971) by Walter Womacka on the Haus des Reisens (House of Travel) in the immediate vicinity of Alexanderplatz. Framed by planetary motifs such as water\, birds\, and tree branches\, the relief’s center depicts a cosmonaut and two humans whose dynamic gestures point upward-left toward a blazing sunmoon. \nFrom Alexanderplatz along Karl-Marx-Allee in the direction of Galerie im Turm\, there are further references to the so-called Space Age (from 1957)\, such as a Sputnik satellite sculpture on Café Moscow. The relief’s title sums up the human-centered self-regard of that time\, which was based on a belief in technological progress and growth – a self-regard that continues to this day. \nThe exhibition presents artistic works that render stories beyond the prevailing\nhistorical narrative visible and that raise the question of comparable dynamics in the present. \nDer Raum überwindet Zeit und Mensch is the first part of the exhibition series S C H W I N D E L – conceptions of (extra)terrestrial worlds between reality and fiction. \nEvents \nOpening\nMarch 1\, 2023\, 6–10 pm \nWalk and Guided Tour\nfrom Haus des Reisens to Galerie im Turm\nwith Ipek Burçak & Johanna Janßen\nMarch 26\, 2023\, 4–6 pm \nWorkshops in simple language\non and on with the F3_kollektiv\nApril 5\, 2023\, 3–5 pm \nScreening and Artist Talk\nRobotron – A Tech Opera (2018–2022)\nby and with Nadja Buttendorf\nApril 27\, 2023\, 7–9 pm \nCurator: Johanna Janßen\nHead of production: Carolina Redondo\nGallery supervision: J. Ferdinand Gieschke & Daniela Schoepe \ndaily 10 am – 8 pm\, free of admission \nGalerie im Turm is an institution of the district authority Friedrichshain-Kreuzberg. \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10423
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