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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:Einzelausstellung von Monica Bonvicini "I do You" in der Neuen Nationalgalerie
DESCRIPTION:Die Neue Nationalgalerie präsentiert in der oberen Halle eine Einzelausstellung von Monica Bonvicini und würdigt sie damit als eine der wichtigsten und einflussreichsten Künstlerinnen der Gegenwart. Die Ausstellung „I do You“ zeigt in der oberen Halle neue\, ortsbezogene architektonische Installationen\, skulpturale Objekte\, performative und klangliche Arbeiten sowie eine Auswahl bekannter Werke aus ihrem international renommierten Oeuvre. Die Schau bietet eine völlig neue Raumwahrnehmung\, die im Zusammenspiel von Sehen\, Hören und direkter körperlicher Interaktion mit einigen Werken erfahrbar wird. \nBereits 1998 setzte sich Bonvicini mit der Skulptur „2 Tonnen Alte Nationalgalerie“ mit dem massiven städtebaulichen Umbauprozess auseinander\, der zu dieser Zeit in Berlin stattfand. Viele der Umbauten dienten nicht nur der Reparatur und Erneuerung\, sondern auch der Auseinandersetzung mit der politischen Geschichte der wachsenden Metropole. Mehr als zwanzig Jahre später beschäftigt sich die Künstlerin nun mit dem ikonischen Gebäude der Neuen Nationalgalerie. \nErforschung der verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\nBonvicini erforscht die verborgenen Mechanismen der westlichen „Moderne“\, ihre sexuellen Aufladungen sowie die damit einhergehenden Überhöhungen und Mythisierungen. Die der Architektur und dem Museum fest eingeschriebenen Geschlechterverhältnisse und Gesellschaftsordnungen werden von der Künstlerin auf ironische und spielerische Weise entlarvt\, demaskiert und destabilisiert. Bonvicinis Skulpturen sind hier als Einladungen zu verstehen\, in neue Erfahrungsräume einzutreten. \nVerwandlung durch radikalen feministischen Vandalismus\nIn ihrer Ausstellung „I do You“ verändert Monica Bonvicini Mies van der Rohes Architektur der Moderne durch einen radikalen feministischen Vandalismus\, der für ihre Interventionen typisch ist. Das Zusammenspiel mit performativen Interventionen und skulpturalen Werken ergibt eine vielschichtige Erzählung\, die dazu auffordert\, überholte Kategorien zu hinterfragen und einige bislang übersehene Aspekte des Museums zu untersuchen. Bonvicini macht das Gebäude und damit den öffentlichen Raum zur Verhandlungsebene des Privaten: Wie gehen wir im Raum miteinander um? Welche Strukturen und Machtverhältnisse sind in den Boden\, die Wände oder die transparente Glasfassade eingeschrieben? Wie so oft in ihren Interventionen wird der Raum der Neuen Nationalgalerie grundlegend neu definiert: Bild- und Klangwelten\, Spiegelungen und Brechungen bilden ein Ensemble verschiedener Stimmen. Die Umgebung transformiert sich in dieser multisensorischen Dissonanz\, einer Störung\, die sich selbst behauptet und zugleich destabilisiert. \nBeitragsbild: Monica BonviciniTwisted\, 2022LED\, PLA\, electrical wires and cables180 x 62 x 28 cm [HxWxD]Courtesy the artist© Monica Bonvicini and VG-Bildkunst\, Bonn / Photo: Jens Ziehe Powered by TCPDF (www.tcpdf.org) \nMonica Bonvicini\nI do You\n25.11.2022 – 07.05.2023 \nNeue Nationalgalerie \n
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SUMMARY:Helmut Newton. Brands
DESCRIPTION:\nHelmut Newton unterschied kompositorisch und stilistisch nicht zwischen dem Zeitschrifteneditorial und den unmittelbaren Aufträgen solcher Kunden\, vermittelt häufig über Werbeagenturen. Selbstironisch nannte er sich A Gun for Hire – und so hieß auch die posthume Ausstellung seiner kommerziellen Fotografie\, die 2005 zunächst im Grimaldi-Forum in Monaco und anschließend in seiner Berliner Stiftung zu sehen war. Teil der Ausstellung war damals beispielsweise Newtons spektakuläre\, groß angelegte und preisgekrönte Schwarz-Weiß-Anzeigenkampagne für Villeroy & Boch aus dem Jahr 1985. \nDie Handwasch- und Toilettenbecken zeigte Newton bei der Anlieferung in eine repräsentative Villa – hineingetragen von jungen Frauen – sowie in Innenräumen mit Figurenkonstellationen\, die eher an Raymond Chandlers Kriminalromane als an Alltagsszenen erinnern. Auch hier besticht bereits die Ästhetisierung mal banaler\, mal luxuriöser Produkte und eine erstaunliche Verschiebung herkömmlicher Verwendungszusammenhänge. Nur sehr wenige Fotografien aus der früheren Ausstellung zu Newtons kommerzieller Fotografie werden auch in Helmut Newton. Brands zu sehen sein\, beispielsweise die großartige Schwarz-Weiß-Serie für Absolut Vodka mit Kristen McMenamy\, die in Schweden im Jahr 2000 entstand. \nDie aktuelle Präsentation knüpft an A Gun for Hire an\, sie vereint Newtons Aufnahmen\, die vor allem in den 1980er- und 90er-Jahren für zahlungskräftige Werbeagenturen und Industriekunden entstanden sind\, und zwar meist in und um Monaco. In den vorderen drei Ausstellungsräumen begegnen uns Modebilder im Luxussegment\, beispielsweise Newtons Versionen der damals aktuellen Mode von Yves Saint Laurent\, Haute Couture oder Prêt-à-porter-Entwürfe. Die Inszenierungen sind von Saison zu Saison so unterschiedlich und individuell wie die Damenbekleidung selbst; jenseits aller Realitätsbezüge entführen sie uns zuweilen in ferne gedankliche und exotische Sphären. \nIn den beiden anderen Räumen werden Newtons Auftragsarbeiten für Wolford ausgestellt\, die 1993 und 1994 als Kalender für exklusive Kunden publiziert wurden. Genutzt wurden Newtons Fotografien auch für Strumpfhosenverpackungen wie für riesige Formate auf Billboards\, Linienbussen und Hausfassaden. Durch solche Größen- und Kontextverschiebungen verändert sich natürlich auch die Wirkung der Fotografien radikal\, obwohl die Motive selbst die gleichen bleiben: Die Frauen in den Strumpfhosen und enganliegenden Bodys werden so mitunter zu Giganten im öffentlichen Raum. Die Kampagne in Schwarz-Weiß und Farbe fotografierte Newton mit mehreren Modellen in Monaco\, meist in der Nähe des Meeres. Weiterhin finden sich in den ersten drei Räumen der Ausstellung Werbebilder unterschiedlicher Designer für die amerikanische Luxuskaufhauskette Neiman Marcus sowie Beispiele aus Newtons langjähriger\, enger Zusammenarbeit mit Anna Molinari und deren Label Blumarine\, unter anderem mit den Modellen Monica Bellucci\, Carla Bruni oder Carré Otis\, realisiert in Nizza und Monaco 1993 und 1994. \n\n\nNewton wurde über die Jahre zum Marketingexperten verschiedenster Produkte. Werbefotografien gehören wie selbstverständlich in unsere produkt- und markenorientierte Konsumwelt\, sie sind allgegenwärtig und wichtiger Bestandteil einer jeden Unternehmensstrategie. Um gut zu funktionieren\, müssen die Bilder möglichst überraschend sein\, vor allem sollen sie uns verführen\, letztlich zum Kauf des visualisierten Produktes. Diese auch in Newton gesetzten Ansprüche hat der Fotograf immer wieder sehr erfolgreich erfüllt\, in einer Mischung aus zeitloser Eleganz und provokanter Überzeichnung. Manche frühen Beispiele angewandter Fotografie\, etwa aus der Weimarer Republik von El Lissitzky\, Jan Tschichold\, Sasha Stone oder Albert Renger-Patzsch\, gehören heute zu den Bildikonen des Neuen Sehens – und insofern zweifellos in den Kunstkontext. Diese Kontextverschiebung gilt teilweise auch für einige zeitlose Werbekampagnen Newtons\, der allerdings stets darauf bestand\, Fotograf und nicht Künstler genannt zu werden – eine Selbstzuschreibung\, die allerdings inzwischen neu bewertet wird. \nAuch im Hauptraum der Helmut Newton Stiftung sind weitere „neue“ Bildmotive zu entdecken: Aufnahmen\, die Newton für die Tabakwarenfirmen Philip Morris und Dannemann\, für den Turiner Kaffeeröster Lavazza\, den italienischen Winzer Ca‘ del Bosco oder den österreichischen Heimwerkermarkt Bauwelt herstellte. Er fotografierte auch diese Motive in den 1980er- und 90er-Jahren\, jeweils sehr individuell\, an der Marke und ihren Angeboten orientiert und doch im „klassischen“ Newton-Stil. Auch in diesen konkreten Fällen wurden die Fotografien in Form von exklusiven\, manchmal auch limitierten und nummerierten Wandkalendern vertrieben – und schnell zu teuer gehandelten Sammlerstücken. Eine Auswahl dieser Kalender ist seit Jahren in der Dauerausstellung „Helmut Newton‘s Private Property“ zu sehen\, in Boxrahmen präsentiert. Allerdings ist dort jeweils nur ein Motiv sichtbar\, das von Zeit zu Zeit ausgewechselt wird. Die Kalender wurden interessanterweise sehr unterschiedlich gefertigt\, in verschiedenen Formaten\, mit Spiralbindung oder als Abreißkalender\, mal mit einem Motiv für zwei Monate\, ansonsten meist klassisch mit zwölf wechselnden Bildmotiven für die Monate Januar bis Dezember. Für andere Kalender wiederum haben manche Werbekunden ausschließlich bereits existierende Newton-Motive verwendet\, bei denen es sich natürlich nicht um klassische Werbefotografie handelte. Der Fotograf schien jedoch auch für diese Art der Distribution seiner Bilder sehr offen gewesen zu sein\, wobei jede Verwendung und deren Dauer vertraglich zwischen der jeweiligen Werbeagentur und Newtons Agenten geregelt werden musste. \nIn den hinteren Ausstellungsräumen entdecken wir weitere Kollaborationen\, u.a. mit dem Modeschmuckhersteller Swarovski\, Volkswagen\, dem Mischkonzern Asprey oder Chanel. Mitte der 1970er-Jahre realisierte Newton sogar zwei Werbefilme für das berühmte Parfüm Chanel No 5 mit Catherine Deneuve. Polaroids\, analoge Kontaktbögen ausgewählter Werbe-Shootings\, Look Books der Modekunden sowie einige Anzeigen in Magazinen sind in den Vitrinen ausgebreitet und verweisen auf die unterschiedliche Verwendung von Newtons Werbefotografie. Die Gegenüberstellung von ‚Fotografie als Werk‘ an den Wänden der Ausstellungsräume und die schlichte Übernahme des gleichen Bildmotivs im Werbekontext ist durchaus erhellend. Ein vergrößerter Abzug hier und eine Abbildung im Originalformat der Magazine oder Broschüren dort\, inklusive Typografie und anderer grafischer Gestaltungselemente: Newtons Fotografien blieben meist unangetastet\, wurden nicht überschrieben\, sondern nur durch das Label des Klienten ergänzt\, denn die Bildaussage war aussagekräftig genug. \nDie Zusammenarbeit mit Modefirmen jenseits des Editorials begann in Newtons Werk bereits recht früh\, von 1962 bis 1970 arbeitete er beispielsweise für Nino-Moden aus Nordhorn\, das damals größte deutsche Textil-Unternehmen\, oder 1968 für den Londoner Biba-Katalog. Im gleichen Jahr übernahm er einen Auftrag des französischen Automobilherstellers Citroën für eine Werbebroschüre der legendären Modellreihe DS. All dies findet sich in den Ausstellungsvitrinen wieder. Bis kurz vor seinem Tod arbeitete Newton nicht nur für das Editorial verschiedenster Zeitschriften\, sondern auch für Werbekampagnen. 2003 etwa für Alberta Ferretti in Monte Carlo\, im gleichen Jahr entstand die unpublizierte Schwarz-Weiß-Kampagne für Tabletten gegen die erektile Dysfunktion namens Levitra®\, einer Viagra-Variante des Pharma-Konzerns Bayer. Die Verwendung dieser letzten Werbefotos von Newton wurde allerdings aufgrund eines drohenden Rechtsstreits noch vor der Veröffentlichung gestoppt. Newton blieb bis zuletzt neugierig auf die nahezu unendlichen Möglichkeiten der Visualisierung unterschiedlichster Produkte. Dabei ignorierte er nicht nur moralische\, sondern auch Genregrenzen: Aktaufnahmen wurden zu Werbemotiven für den spanischen Brandy Osborne Veterano\, für den Volkswagen Beetle und für den Meisterstück-Füllfederhalter von Montblanc. Eine auf dem Boden liegende\, vermeintlich leblose Frau in einer Garage warb für eine Prada-Tasche\, die im Bildvordergrund platziert war – ein besonders prägnantes Beispiel des „Radical Chic“. Ein Selbstporträt schließlich von Helmut Newton mit Kamera auf dem Tisch und Ehefrau June an seiner Seite präsentierte den Hersteller von luxuriösen Armbanduhren Rolex. Jeder und jede spielte die entsprechende Rolle sehr gut. \nBeitragsbild: Helmut Newton\, Swarovski Calendar\, Monte Carlo 2002 © Helmut Newton Foundation \n\n\nHelmut Newton: Brands\n\n03. Dezember 2022 – 14. Mai 2023\n\nHelmut Newton Foundation\, Museum für Fotografie\, Berlin\n
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SUMMARY:"Broken Music Vol. 2" im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart
DESCRIPTION:„Broken Music Vol. 2“ führt die Geschichte der Schallplatte in der Kunst bis in die Gegenwart und zeigt rund 700 Schallplatten und raumfüllende Sound-Installationen aus 70 Jahren Kunst- und Musikgeschichte. \nAlle waren sie da\, Björk\, Yoko Ono\, Sonic Youth und John Cage sowieso: „gelbe MUSIK“\, ein kleiner 1981 gegründeter Plattenladen in West-Berlin. Betrieben wurde er bis 2014 von Ursula Block\, die 1989 die legendäre Ausstellung „Broken Music. Artistsʾ Recordworks“ kuratierte. Die zeigte vor allem eines: Wenn es ein Medium gibt\, in dem sich die Wechselwirkung von Kunst und Musik seit der Nachkriegszeit widerspiegelt\, dann ist es die Schallplatte. Künstler*innen von Andy Warhol bis Raymond Pettibon schaffen ikonische Cover\, Christina Kubisch veröffentlicht Klang für raumfüllende Sound-Installationen und auch Performances oder Lesungen von Anne Imhof bis Jimmie Durham macht die Schallplatte für ein späteres Publikum erlebbar. \nDie Ausstellung in den Rieckhallen versammelt auf ca. 2.500 Quadratmetern unter anderem Schallplatten von Saâdane Afif\, Fatima Al Qadiri\, Laurie Anderson\, Jean-Michel Basquiat\, Angela Bulloch\, John Cage\, Hanne Darboven\, John Giorno\, Christian Marclay\, Meredith Monk\, Michaela Melián\, Yoko Ono\, Carsten Nicolai\, Cornelia Schleime\, Wolfgang Tillmans und Andy Warhol. Ergänzt wird der Parcours durch raumfüllende Klangarbeiten wie Sound-Installationen von Rolf Julius\, Christina Kubisch\, Bernhard Leitner und Susan Philipsz sowie Videos von etwa Dominique Gonzalez-Foerster und Douglas Gordon. \nAusgehend vom Sammlungsfokus auf Medienkunst wurde das Konvolut von Künstler*innenschallplatten von Ursula Block 2019 mit Hilfe der Ernst von Siemens Kunststiftung und der Ernst von Siemens Musikstiftung für den Hamburger Bahnhof erworben. Dank der Unterstützung der Freunde der Nationalgalerie und Schenkungen konnte dieser Bestand ergänzt und aktualisiert werden. \nEine Sonderausstellung der Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin\, kuratiert von Sven Beckstette und Ingrid Buschmann\, Kurator*innen am Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin. \nBeiragsbild: Schallplattensammlung des Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin\, 2019 Ankauf der Sammlung Broken Music von Ursula Block © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Thomas Bruns \nBroken Music Vol. 2\n70 Jahre Schallplatten und Soundarbeiten von Künstler*innen\n17.12.2022 bis 14.05.2023 \nHamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart – Berlin \n
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SUMMARY:Leiko Ikemura – Witty Witches
DESCRIPTION:Leiko Ikemura ist eine international renommierte Künstlerin\, deren Werk sich über die Gattungen Zeichnung\, Malerei\, Skulptur\, Fotografie bis hin zur Poesie erstreckt. Im Zentrum ihres Schaffens steht die Auseinandersetzung mit der Natur\, mit dem Thema Weiblichkeit und dem zyklischen Rhythmus von Leben und Tod. In ihrer Einzelausstellung im Georg Kolbe Museum präsentiert die Künstlerin hybride Figuren im Wandel zwischen Wachstum und Verfall und hinterfragt Formen des menschlichen Daseins. \nDie Ausstellung widmet sich vornehmlich Ikemuras skulpturalem Werk. Die Schau zeigt über 30 Skulpturen und ausgewählte Gemälde sowie Zeichnungen seit den 1990er Jahren\, darunter zahlreiche erst jüngst entstandene Arbeiten. Ihre Werke aus Keramik\, Bronze und Glas zeugen von der vielfältigen Auseinandersetzung mit Traditionen der Bildhauerei und ihren Materialitäten. \nIn Japan geboren\, lebt die Künstlerin seit den 1980er-Jahren in Europa\, zunächst in Spanien und der Schweiz\, bevor sie sich in Berlin niederließ. Farbige Oberflächen und eine Skulpturensprache\, die zwischen Form und Formauflösung changiert\, sind typische Elemente von Ikemuras Arbeit\, die westeuropäische und ostasiatische Kulturen miteinander verbindet. \nBeitragsbild: Sich auf die Augen stützend\, 1997\, © Leiko Ikemura und VG Bild-Kunst Bonn\, 2022\, Foto: Sabrina Walz \nLeiko Ikemura – Witty Witches\n21. Januar 2023 – 01. Mai 2023 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:Paris Magnétique. 1905–1940
DESCRIPTION:Die französische Hauptstadt war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Anziehungspunkt für Künstler*innen aus der ganzen Welt. Mit Paris Magnétique. 1905–1940 widmet das Jüdische Museum Berlin jüdischen Künstler*innen der Pariser Schule die erste große Ausstellung in Deutschland. Die Schau zeichnet mit rund 120 Werken in zehn Kapiteln nach\, wie migrantische\, oft marginalisierte Positionen als Teil der Pariser Avantgarde das heutige Verständnis der Kunst der westlichen Moderne prägten. Zu sehen sind Werke von bekannten und weniger bekannten Künstler*innen\, von Marc Chagall\, Amedeo Modigliani\, Chana Orloff\, Sonia Delaunay\, Jacques Lipchitz und anderen. \nNeben zahlreichen Gemälden zeigt das JMB Skulpturen und Zeichnungen. Dabei illustrieren Zeitdokumente wie Fotos\, Zeitungs- und Filmausschnitte den historischen Kontext. Biografien der Künstler*innen\, ihre Netzwerke und Treffpunkte wie Montparnasse oder das Atelierhaus „La Ruche“ (Der Bienenkorb) geben einen lebendigen Eindruck der jüdisch-europäischen Vielfalt in der französischen Hauptstadt. \nDer Begriff Pariser Schule (École de Paris) bezeichnet weder eine Kunstschule noch einen stilistischen Rahmen. 1925 vom Journalisten und Kunstkritiker André Warnod geprägt\, steht er für eine kosmopolitische Kunstszene\, die sich gegen nationalistische und fremdenfeindliche Stimmen behauptete. Ihre Mitglieder kamen aus dem ehemaligen Russischen Reich\, also aus Polen\, der Ukraine oder Belarus\, aber auch aus Deutschland und Italien nach Paris\, um ein neues\, freies Umfeld für ihr Schaffen zu finden. Manche teilten Ideale\, vor allem aber wollten sie den schlechten Lebensbedingungen in ihren Herkunftsländern entrinnen\, der Marginalisierung und Diskriminierung bis hin zu Pogromen. \nDie Berliner Präsentation ist eine Fortsetzung der Ausstellung Chagall\, Modigliani\, Soutine… Paris as a School\, 1905–1940\, die von Juni bis Oktober 2021 im mahJ – Musée d’Art et d’Histoire du Judaïsme in Paris gezeigt wurde. \nHinweis \nDer Besuch von „Paris Magnétique. 1905–1940“ ist nur nach Abgabe von Taschen\, Jacken und Mänteln an der Garderobe im Foyer möglich. Da die Museumsräume etwas kühler sind\, bitten wir Sie\, auf ausreichend warme Kleidung zu achten. Vielen Dank für Ihr Verständnis! \n
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SUMMARY:JOAN SALÓ – umbra\, penumbra\, antumbra
DESCRIPTION:Taubert Contemporary präsentiert mit „umbra\, penumbra\, antumbra“ die zweite Einzelausstellung von Joan Saló in Berlin. Der katalanische Künstler zeigt ein aktuelles und unveröffentlichtes Werk\, eine Reihe von Leinwänden\, mit denen er neue bildnerische Intentionen manifestiert. \nWährend einer vollständigen Sonnenfinsternis entstehen im Raum drei Arten von Schatten mit unterschiedlichen Qualitäten: Die Umbra ist die dunkelste Zone\, in der der Mond die Sonne vollständig verdeckt; die Penumbra befindet sich um die Umbra herum\, wo der Mond die Sonne teilweise verdeckt; die Antumbra ist der einzige Ort\, von dem aus der Mond zu sehen ist\, genau im Zentrum der Sonnenscheibe. Salós monochrome Gemälde erkunden verschiedene Farbtöne und Schattierungen\, um lebendige Licht- und Schatteneffekte zu erzeugen\, suggestive Bilder\, die vor dem Betrachter auftauchen und wieder verschwinden. \nUm seine jüngsten Werke zu malen\, verdichtet Saló die Ausführung der Bilder auf einen einzigen Augenblick und reduziert den kreativen Prozess auf einen einzigen transzendentalen Akt\, einen Sprung ins Leere\, der große Konzentration\, Entschlossenheit und Losgelöstheit erfordert. Obwohl die Wahl der Materialien für die Realisierung dieser neuen Werke\, wie bei Saló üblich\, bewusst minimalistisch ist – Acrylfarbe in einer einzigen Farbe auf Leinwand – sind die Ergebnisse ausdrucksstark und eloquent: Gemälde\, die an Gesten und Formen aus den Anfängen der Abstraktion erinnern und gleichzeitig die Rhythmen der Höhlenkunst heraufbeschwören können. \nPlaton erzählt in seiner Allegorie der Höhle\, wie die auf die Höhlenwand projizierten Bilder\, die scheinbar die Wirklichkeit gestalten\, nur Schatten anderer Körper sind\, die sich hinter dem Feuer bewegen. Ein ähnliches Gefühl hat der Betrachter bei der Betrachtung der neuen Gemälde von Saló: Ihre rundlichen Strukturen – einige düsterer\, andere klarer – erscheinen als Spuren\, Spuren oder Manifestationen von etwas\, das jenseits der Bilder selbst zu liegen scheint\, als wollten sie die Existenz eines Geheimnisses bezeugen\, ohne es jemals zu enthüllen. \n– Juan Mut \nJOAN SALÓ – umbra\, penumbra\, antumbra\n27. Januar 2023 – 15. April 2023 \nTaubert Contemporary \n
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SUMMARY:ROBERT PAN - CLINAMEN
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is honored to announce the second solo show entitled CLINAMEN of the Italian artist ROBERT PAN in Berlin. \nRobert Pan has an important place in the history and creation of Bermel von Luxburg Gallery as he was the first artist to be exhibited at the grand opening and at the beginnings of the gallery in 2018. \nFor this occasion\, Bermel von Luxburg Gallery will release its first hard cover catalogue in order to pay tribute to an established international artist\, Robert Pan\, and present the publication to the art world during the GALLERY WEEKEND BERLIN. \nThis exhibition will also be the celebration of the 5th anniversary of Bermel von Luxburg Gallery. \nOPENING:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04.2023 from 6 to 9 pm \n– Laudatio Dr. Susanne Rockweiler\n– Presentation of the new catalogue in the presence of the artist \nEXHIBITION:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04 – 24.06.2023 \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
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LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Galerie.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
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Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. 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Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. 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SUMMARY:Ruptured Myths of Present - Sara Umar & Frank Jimin Hopp
DESCRIPTION:Seltsame Früchte\, Keramikschweine\, schwebende Frauen und einstürzende Torten. Die Kunstwerke in RUPTURED MYTHS OF PRESENT wirken in ihrer eklektischen Zusammenstellung von Symbolen und Figuren wundersam. \nFRANK JIMIN HOPP und SARA UMAR lüften den Schleier über den allgegenwärtigen Archetypen unserer Gesellschaft\, von denen einige schon seit Jahrhunderten existieren\, während andere als neue Akteure die Bühne betreten. \nWir werden mit der Frage konfrontiert\, ob es möglich ist\, diese uralten Kräfte\, die im heutigen Leben verweilen und wie Gestaltenwandler neue Formen annehmen aufzubrechen? Die Erkundung dieser Themen durch persönliche Erfahrungen schafft einen authentischen Ton\, in dem Resonanz und Erleichterung durch Gemeinsamkeit und Zusammengehörigkeit finden kann. \nText: Paula Böke \nRuptured Myths of Present – Sara Umar & Frank Jimin Hopp\n02.02.2023 – 14.04.2023 \nKang Contemporary \n
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SUMMARY:Margareta Hesse - „ein schöner gedanke\, so weich und spitz“ im Zentrum für Aktuelle Kunst ZAK
DESCRIPTION:Im Rahmen ihrer ersten institutionellen Berliner Einzelausstellung zeigt Margareta Hesse Objekte\, Installationen\, Wandarbeiten und Laserarbeiten aus rund 30 Jahren künstlerischer Arbeit. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Berlin und wurde vor allem mit ihren Lichtkunstprojekten und Laserinstallationen bekannt\, die sie regelmäßig in wichtigen Ausstellungen in westdeutschen und in europäischen Institutionen präsentiert. \nDie Ausstellung im ZAK Zentrum für Aktuelle Kunst eröffnet in verschiedenen Konstellationen von Werkgruppen den Blick auf jene Gemeinsamkeiten und inhaltlichen Bezüge\, die den Arbeiten von den frühen 1990-er Jahren bis in die Gegenwart innewohnen. Im Zentrum steht zwar die Auseinandersetzung mit den Traditionslinien des Minimal und der Konkreten Kunst des 20. Jahrhunderts\, hinzu kommen aber mitunter hintergründiger Humor\, subtile Ironie und das mutige Experiment. Das bedeutet zum einen die weitreichende Reduktion auf geometrische Grundformen und wenige signifikante Farb- und Materialkontraste: Charakteristisch für viele Arbeiten der Künstlerin ist der Einsatz starker Hell-Dunkel-Kontraste und die Verwendung eines obligaten Rot\, das sich nicht zuletzt auch in den jüngeren Laserinstallationen wiederfindet. Zum anderen bietet aber gerade der Einsatz von Materialien wie Wachs und Polyester oder von Objekten wie Senkloten\, Rädern und Magneten assoziative Vorstellungsräume\, die weit über Kategorien des Minimal hinausgehen. Margareta Hesse hat sich so im Lauf der Jahre ein Formen- und Materialrepertoire erarbeitet\, das ausgehend von der Moderne die Grenzen alles Logischen und Rationalen weit überschreitet. \nIhre sogenannten „Transluzide“ entwickeln mit verschiedenen übereinander gelagerten Polyesterplatten\, die mit Farbe und aufgetragenen dreidimensionalen Strukturen bearbeitet werden\, atmosphärische Verdichtungen und farbintensive Räume. Das Moment der Verunklärung spielt eine wesentliche Rolle\, wenn beispielsweise über Architekturfotografien Farbflächen die Motive beinahe bis zur Unkenntlichkeit verschwimmen lassen. So entsteht nicht selten ein spannungsreicher Dialog zwischen formalen Strukturen und malerisch zu nennenden Qualitäten. \nDiese ästhetisch beeindruckenden Bilderfahrungen werden im Dialog mit großformatigen Objekten und Installationen\, die das Zentrum der rund 750 qm großen Ausstellungssäle ausmachen\, um räumliche Erfahrungen erweitert. Die geometrische Form des Zylinders charakterisiert die Werkgruppe der „Tubes“. Dabei handelt es sich um sowohl aus Holz als auch Stahl gefertigte zylindrische Formen in unterschiedlichen Anordnungen und Konstellationen. Die bis zu drei Meter langen Holzzylinder stellen eine unmittelbare Verbindung zu ledrigen Riemengebilden und –taschen her\, welche aus dunkel bemalter Leinwand gearbeitet sind. So entsteht schon über die Verwendung der Materialien ein spannungsvoller Dialog zwischen Malerei und Skulptur. Ebenso bringen kinetische Objekte wie „Vehikel“ oder „Pendel“ die großzügige Ruhe der Präsentation nicht nur akustisch\, sondern auch visuell gehörig durcheinander. \nDer Rundgang durch die Ausstellung stellt mit ca. 50 Arbeiten eine der renommierten Lichtkünstlerinnen Deutschlands mit ihren ebenso beeindruckenden Wandarbeiten\, Objekten und Installationen vor. Sie verbindet die Strenge und Systematik der konkreten Kunst mit immersiven Qualitäten. \nEinzelausstellung „ein schöner gedanke\, so weich und spitz“ – Margareta Hesse\n10.2.2023 – 7.5.2023\nZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst \n
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LOCATION:Kommunale Galerie Berlin\, Hohenzollerndamm 176\, Berlin\, 10713
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SUMMARY:Mapping the Air - ifa Galerie Berlin
DESCRIPTION:Die Ausstellung Mapping the Air mit Werken von Elisabetta Di Maggio und kuratiert von Chiara Bertola eröffnet in der ifa-Galerie Berlin am 9. Februar 2023. \nDas Konzept für dieses Projekt kreist um ein für Elisabetta Di Maggio zentrales Thema: Die für die Übermittlung von Information notwendigen Kommunikationsnetze. Di Maggios Werke legen die Verbindungen frei zwischen den Strängen\, Kreisläufen\, Rastern\, Strukturen und Netzwerken\, die zwar unterschiedlichen Welten angehören\, aber alle zusammen Bestandteile der Existenz sind\, in der wir unsere Zeit und unseren Alltag verbingen. \nWenn wir von Kreisläufen oder Netzwerken sprechen\, denken wir vielleicht an die komplexe Linienstruktur eines Blatts\, an die auf der menschlichen Haut sich abzeichnende Netzstruktur\, an das Liniennetz der Untergrundbahn oder auch an den überaus komplizierten Umriss einer Nervenzelle: von der Nähe betrachtet weisen diese anscheinend weit voneinander entfernt liegenden Elemente zahlreiche Parallelen auf. Die Linien\, die die Formen der Synapsen unseres Gehirns abbilden\, erinnern beispielsweise an die Wurzeln und das Geäst von Bäumen\, an die präzisen und detaillierten Darstellungen in einem alten Traktat über Botanik. Die zarten Fäden der pflanzlichen Welt und die Kreisläufe des menschlichen Körpers evozieren Beziehungen und erinnern an die Komplexität menschlicher Kommunikationsnetze. \nDie wahre Wirklichkeit basiert auf in die Luft gezeichneten Landkarten. Sie nimmt sich tatsächlich wie eine “Kartierung der Luft” aus\, so wenig sichtbar sind die Verbindungen und Kreisläufe\, in denen sich das Leben auf der Erde entwickelt. Das bedeutet\, dass all das\, was das Leben fördert und die natürlichen sowie die menschlichen Aktivitäten leitet\, geregelt ist innerhalb von Bahnen und Netzwerken\, die man weder sehen noch wahrnehmen kann. Diese erweisen sich aber letztlich als grundlegende Strukturen\, welche die Energien und die Lebewesen miteinander verbinden und tragen. \nElisabetta Di Maggios Projekt Mapping the Air ist eine metaphorische Reflexion über unsere Existenz als Teil eines Ganzen\, als Fragment der natürlichen Welt\, die sich in der mikro- und makroskopischen Dimension als unendlich wandelbar erweist und sich ständig erneuert dank der außerordentlichen Produktivität ihrer Gesetze. \nBeitragsbild: © Victoria Tomaschko \nMapping the Air\n10. Februar 2023 – 30. April 2023 \nifa-Galerie Berlin \n
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SUMMARY:GEDANKEN SPIELEN VERSTECKEN - A Contemporary Art Exhibition for Kids and Adults
DESCRIPTION:Das Besondere: Hier sind alle Fragen erlaubt. Nah an den Werken und auf spielerische Art ermöglicht Ephra einen lebendigen Zugang zur Gegenwartskunst. Was im Mittelpunkt steht\, sind künstlerische Positionen\, die uns mit aktuellen Fragestellungen bewegen und berühren. Kinder\, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen\, mit allen Sinnen Kunst zu erfahren. \nEphra öffnet ihren einzigartigen Ansatz zum ersten Mal einem breiteren Publikum. In den letzten fünf Jahren hat Ephra 240 Kinder aus 13 Berliner Schulen in die Ateliers von 64 Künstler*innen begleitet. Fragen stellen\, zuhören\, eigene Erfahrungen in Worte fassen\, all das üben die Kinder\, die am Programm Ephra unterwegs teilnehmen. So erkennen sie ganz unmittelbar\, wie viel Kunst mit ihrem Alltag zu tun hat. Die Begegnungen auf Augenhöhe haben sowohl den Kindern als auch den Künstler*innen neue Gedankenwelten und Perspektiven eröffnet. 20 künstlerische Positionen werden nun in dieser Ausstellung vorgestellt. \nJeppe Hein beispielsweise fordert Besucher*innen auf\, ihre momentane Gefühlsstimmung als Selbstporträt an die Wand zu malen. Die Umrisse von Einzelhaftzellen von Nadia Kaabi-Linke hinterfragen Strafsysteme in der Gesellschaft\, während Tomás Saraceno mithilfe von Spinnen die komplexe Vernetzung von Natur\, Umwelt und Mensch versinnbildlicht. Die Wegbeschreibungen auf den Teppichen von Christian Jankowski zeichnen die Pfade seiner Reisen nach\, wohingegen die Abdrücke eines Hundes bereits im Haus Kunst Mitte vorzufinden sind und von Karin Sander aufgespürt werden. Und Ayumi Paul lädt zum gemeinsamen Singen ein\, um die Wechselwirkung von Klang und Raum zu messen. \nEin vielfältiges Vermittlungsangebot und Workshops für Schulklassen begleiten die Ausstellung. \nTeilnehmende Künstler*innen: Paula Anke\, Ilit Azoulay\, Ethan Hayes-Chute\, Olafur Eliasson\, Jeppe Hein\, Claudia Hill\, Christian Jankowski\, Anne Duk Hee Jordan\, Nadia Kaabi-Linke\, Ali Kaaf\, Wie-yi T. Lauw\, Dafna Maimon\, Wolfgang Karl May\, Ayumi Paul\, Ana Prvački\, Karin Sander\, Yorgos Sapountzis\, Tomás Saraceno\, Nadine Schemmann\, Vlado Velkov\, Ulrich Vogl\, Nicole Wendel\nÖffnungszeiten: Do–So 12–18 Uhr (Di–Fr vormittags für Schulklassen nach Vereinbarung) \n
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LOCATION:Ephra\, Heidestraße 54\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Ausstellung "Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst" im Museum Barberini
DESCRIPTION:Vom 25. Februar bis zum 11. Juni 2023 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst. Konzipiert mit dem Musée Marmottan Monet in Paris\, untersucht sie als erste Ausstellung die Ikonographie der Sonne von der Antike bis zur Gegenwart. \nAusgangspunkt ist Claude Monets Gemälde Impression. Sonnenaufgang von 1872\, das dem Impressionismus vor über 150 Jahren seinen Namen gab. Das Gemälde\, das zur Sammlung des Musée Marmottan gehört und nur äußerst selten außerhalb von Paris zu sehen ist\, wird für die ersten acht Ausstellungswochen in Potsdam gezeigt werden. Präsentiert werden darüber hinaus rund 130 Exponate\, darunter Gemälde\, Skulpturen\, Manuskripte\, Druckgraphiken\, Photographien und Videos\, von Künstlerinnen und Künstlern wie Sonia Delaunay\, Otto Dix\, Albrecht Dürer\, Olafur Eliasson\, Adam Elsheimer\, Max Ernst\, Caspar David Friedrich\, Joan Miró\, Claude Monet\, Edvard Munch\, Odilon Redon\, Peter Paul Rubens\, Katharina Sieverding und William Turner. \nDie Leihgaben kommen aus über 60 Museen und Privatsammlungen\, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin\, das Rijksmuseum Amsterdam\, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden\, das Statens Museum for Kunst\, Kopenhagen\, die Dulwich Picture Gallery\, London\, das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza\, Madrid\, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen\, München\, das Munchmuseet\, Oslo\, das Musée du Louvre\, Paris\, die National Gallery of Art\, Washington D.C. und die Albertina\, Wien. \nBeitragsbild: Claude Monet\, Impression\, Sonnenaufgang\, 1872\, Musée Marmottan Monet\, Paris \nSonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst\n25. Februar 2023 – 11. Juni 2023 \nMuseum Barberini \n
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LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:Floodzone
DESCRIPTION:The project is built upon a set of interrelated paradoxes: the dissonance between the official iconography of the region comprised of tourist and real estate advertising and the stark ­daily realities of climate change; the ways landscape and a sense of place are at once natural and constructed; and the way photography both records and crafts perception. \nAlthough the project was prompted by the effects of a ­hurricane\, FloodZone avoids the over-familiar media imagery of ruin and ­disaster. Instead\, there are photographs of the saturated topography\, portraits of locals\, and close-up observations of architecture\, flora and fauna. Samoylova’s images provide a broad yet acute perspective on what it feels like to live in at-risk areas while economic forces instill a sense of denial and disavowal. Her subject is the precarious psychological state experienced by those living in a paradise sinking towards catastrophe. \n
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LOCATION:STUDIO HANNIBALL\, Pappelallee 15\, Berlin\, 10437
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SUMMARY:Point of view(s) - Blick und Richtung
DESCRIPTION:Der Ausstellungstitel spielt mit Mehrdeutigkeiten\, neben der optischen Anspielung geht es auch um künstlerische Sichtweisen\, die eine Teilnahme an einem Wechselspiel zwischen sinnlichen und mentalen Erfahrungen ermöglichen. Die präsentierten Werke beleuchten verschiedene Themenfelder\, loten visuelle Darstellungsmöglichkeiten aus oder erfahren eine spezielle Inszenierung. Präsentiert werden Installationen\, Skulpturen\, Malerei\, Papierarbeiten\, Textilarbeiten\, sowie Video- und Fotoarbeiten.\nKuratiert von Katia Hermann und Karin Scheel \n
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LOCATION:Schloss Biesdorf\, Alt-Biesdorf 55\, Berlin\, 12683\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung „LICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al.“ in der Galerie Kicken
DESCRIPTION:Ab dem 02.03.2023 zeigt die Galerie Kicken im Rahmen des Europäischen Monats der Photographie die Ausstellung „LICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al.“. „Diergartens Blick auf unsere Umwelt ist … poetisch und konkret zugleich.“ (Carsten Ahrens\, Kunsthistoriker) \nDer an der Kunstakademie Düsseldorf ausgebildete Götz Diergarten (*1972) arbeitet in der typologischen Tradition seines Lehrers Bernd Becher. Diergartens Credo lautet\, das Abstraktionspotenzial des Alltäglichen visuell auszuloten. Dafür erforscht er urbane Schauplätze und Alltagskultur in Farbe. \nAnregungen für seine neue Arbeit Inside Out fand er in der neusachlichen Architektur Frankfurts am Main. Fensterausschnitte mit Strukturgläsern offenbaren dem Kameraauge eindringlich abstrahierende Bilder von delikater Farbigkeit. \nDiergarten spielt mit den Wechselwirkungen von Transparenz und Undurchsichtigkeit\, von Licht und Schatten\, von Alltag und Kunst. \nIm Dialog mit Werken von Werner Mantz\, Lucia Moholy oder Josef Sudek können seine Bilder in der Tradition der Neuen Sachlichkeit wie des Bauhauses gelesen werden. Sie gehen in unserer Präsentation aber auch fruchtbare Verbindungen mit der Subjektiven Fotografie der 1950er Jahre\, etwa von Peter Keetman\, Soichi Kiyooka oder Toni Schneiders u.a. ein oder begegnen dem konzeptuellen Ansatz zeitgenössischer Kunst bei Sigmar Polke. \nLICHTTROPFEN I DROP OF LIGHT Götz Diergarten et al\n02.03.2023 – 21.4.2023 \nGalerie Kicken \n
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LOCATION:Kicken Berlin\, Kaiserdamm 118\, Berlin\, 14057\, Deutschland
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SUMMARY:Der Raum überwindet Zeit und Mensch. Galerie im Turm.
DESCRIPTION:Die Ausstellung entlehnt ihren Titel dem Kupferrelief Der Mensch überwindet Zeit und Raum (1971) von Walter Womacka am Haus des Reisens in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes. Eingerahmt von planetarischen Motiven wie Wasser\, Vögeln und Baumästen\, sind im Zentrum des Reliefs ein*e Kosmonaut*in und zwei Menschen abgebildet\, deren dynamische Gesten nach oben-links auf einen lodernden Sonnenmond weisen. \nVom Alexanderplatz entlang der Karl-Marx-Allee Richtung Galerie im Turm\nbefinden sich weitere Verweise auf das sogenannte Weltraumzeitalter (ab 1957)\, wie beispielsweise eine Sputniksatelliten-Skulptur auf dem Café Moskau. Der Titel des Reliefs fasst das menschenzentrierte Selbstverständnis dieser Zeit\, welches auf dem Glauben an technologischen Fortschritt und Wachstum beruhte\, zusammen – ein Selbstverständnis\, das bis heute anhält. \nDie Ausstellung präsentiert künstlerische Arbeiten\, die Narrative jenseits der vorherrschenden Geschichtserzählung sichtbar machen und die nach vergleichbaren Dynamiken in der Gegenwart fragen. \nDer Raum überwindet Zeit und Mensch ist der erste Teil der Ausstellungsreihe S C H W I N D E L – (außer)irdische Weltenentwürfe zwischen Realität und Fiktion. \nBegleitprogramm \nEröffnung\n1. März 2023\, 18–22 Uhr \nSpaziergang und Führung\nvom Haus des Reisens zur Galerie im Turm\nmit Ipek Burçak und Johanna Janßen\n26. März 2023\, 16–18 Uhr \nWorkshop in einfacher Sprache\nimmer weiter mit dem F3_kollektiv\n5. April 2023\, 15–17 Uhr \nFilmvorführung und Künstler*innengespräch\nRobotron – A Tech Opera (2018–2022)\nvon und mit Nadja Buttendorf\n27. April 2023\, 19–21 Uhr \nKuratorin: Johanna Janßen\nProduktionsleitung: Carolina Redondo\nGalerieaufsicht: J. Ferdinand Gieschke & Daniela Schoepe \ntäglich 10–20 Uhr\, Eintritt frei \nDie Galerie im Turm ist eine Einrichtung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg. \nENG \nThe exhibition takes its title from the copper relief Der Mensch überwindet Zeit und Raum (Man Overcomes Time and Space) (1971) by Walter Womacka on the Haus des Reisens (House of Travel) in the immediate vicinity of Alexanderplatz. Framed by planetary motifs such as water\, birds\, and tree branches\, the relief’s center depicts a cosmonaut and two humans whose dynamic gestures point upward-left toward a blazing sunmoon. \nFrom Alexanderplatz along Karl-Marx-Allee in the direction of Galerie im Turm\, there are further references to the so-called Space Age (from 1957)\, such as a Sputnik satellite sculpture on Café Moscow. The relief’s title sums up the human-centered self-regard of that time\, which was based on a belief in technological progress and growth – a self-regard that continues to this day. \nThe exhibition presents artistic works that render stories beyond the prevailing\nhistorical narrative visible and that raise the question of comparable dynamics in the present. \nDer Raum überwindet Zeit und Mensch is the first part of the exhibition series S C H W I N D E L – conceptions of (extra)terrestrial worlds between reality and fiction. \nEvents \nOpening\nMarch 1\, 2023\, 6–10 pm \nWalk and Guided Tour\nfrom Haus des Reisens to Galerie im Turm\nwith Ipek Burçak & Johanna Janßen\nMarch 26\, 2023\, 4–6 pm \nWorkshops in simple language\non and on with the F3_kollektiv\nApril 5\, 2023\, 3–5 pm \nScreening and Artist Talk\nRobotron – A Tech Opera (2018–2022)\nby and with Nadja Buttendorf\nApril 27\, 2023\, 7–9 pm \nCurator: Johanna Janßen\nHead of production: Carolina Redondo\nGallery supervision: J. Ferdinand Gieschke & Daniela Schoepe \ndaily 10 am – 8 pm\, free of admission \nGalerie im Turm is an institution of the district authority Friedrichshain-Kreuzberg. \n
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SUMMARY:Ausstellung "Der Raum überwindet Zeit und Mensch" in der Galerie im Turm
DESCRIPTION:Die Ausstellung entlehnt ihren Titel dem Kupferrelief Der Mensch überwindet Zeit und Raum (1971) von Walter Womacka am Haus des Reisens in unmittelbarer Nähe des Alexanderplatzes. Eingerahmt von planetarischen Motiven wie Wasser\, Vögeln und Baumästen\, sind im Zentrum des Reliefs eine Kosmonautin und zwei Menschen abgebildet\, deren dynamische Gesten nach oben-links auf einen lodernden Sonnenmond weisen. \nVom Alexanderplatz entlang der Karl-Marx-Allee Richtung Galerie im Turm befinden sich weitere Verweise auf das sogenannte Weltraumzeitalter (ab 1957)\, wie beispielsweise eine Sputniksatelliten-Skulptur auf dem Café Moskau. Der Titel des Reliefs fasst das menschenzentrierte Selbstverständnis dieser Zeit\, welches auf dem Glauben an technologischen Fortschritt und Wachstum beruhte\, zusammen – ein Selbstverständnis\, das bis heute anhält. \nDie Ausstellung präsentiert künstlerische Arbeiten\, die Narrative jenseits der vorherrschenden Geschichtserzählung des Weltraumzeitalters sichtbar machen und die nach vergleichbaren Dynamiken in der Gegenwart fragen. \nDer Raum überwindet Zeit und Mensch ist der erste Teil der Ausstellungsreihe S C H W I N D E L – (außer)irdische Weltenentwürfe zwischen Realität und Fiktion. \nSpaziergang und Führung\nvom Haus des Reisens zur Galerie im Turm\nmit Ipek Burçak und Johanna Janßen\n26. März 2023\, 16–18 Uhr \nWorkshop in einfacher Sprache\nimmer weiter mit dem F3_kollektiv\n5. April 2023\, 15–17 Uhr \nFilmvorführung und Künstler*innengespräch\nRobotron – A Tech Opera (2018–2022)\nvon und mit Nadja Buttendorf\n27. April 2023\, 19–21 Uhr \nAusstellung „Der Raum überwindet Zeit und Mensch“\n2.3.2023 – 30.4.2023 \nGalerie im Turm \n
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LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Jens Juul - Six degrees of Copenhagen. BBA Galerie.
DESCRIPTION:‘Six Degrees of Copenhagen“ ist eine fortlaufende Serie\, die der Gewinner des BBA-Photography Prize 2021\, Jens Juul\, seit 10 Jahren entwickelt hat. Die teils dokumentarischen\, teils sozialkritischen und teils künstlerischen Porträts zeigen die Schönheit des menschlichen Daseins\, indem sie den Betrachter mit dem Leben von Fremden vertraut machen.\nDiese fortlaufende Serie ist inspiriert von der Theorie der sechs Grade der Trennung\, die besagt\, dass Menschen nicht mehr als sechs soziale Verbindungen voneinander entfernt sind. Jens Juul bittet die Fremden\, die er fotografiert\, einen Freund zu empfehlen und gibt so den Staffelstab weiter.\nDies ist Jens Juul’s erste Einzelausstellung in Berlin und Teil des 10.European Month of Photography.\nJens Juul (*1963\, Dänemark) hat mit seinem Stil der Porträtfotografie internationale Aufmerksamkeit erlangt und mehrere internationale Preise gewonnen\, darunter die Magnum Photography Awards\, den Sony World Photography Award in der Kategorie Porträt\, International Photographer of the Year und den BBA Photography Prize 2021 \n
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SUMMARY:Andreas Feininger. New York in the Forties
DESCRIPTION:Andreas Feininger (1906-1999) gilt als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Als ältester Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger in Paris geboren\, gehört er zu einer Künstlergeneration\, die in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die Fotografie als künstlerisches Medium für sich entdeckte und eine neue fotografische Sehweise entwickelte. Klarheit\, Einfachheit und Organisation sind für ihn die Grundprinzipien seiner Arbeit. Wie kaum ein anderer versteht er es\, Bildinhalte mit strengen formalen Kriterien wie Perspektive und Komposition zu verknüpfen. \nDie Architektur und das Leben seiner Wahlheimat New York haben ihn über die Jahrzehnte hinweg fasziniert. Immer wieder hielt er die Skyline von Manhattan\, die Straßenschluchten\, die Wolkenkratzer\, die Brücken und die Hochbahnen in atmosphärisch dichten Bildern fest. Seine Ansichten der Metropole zählen heute zu den Klassikern der Fotografiegeschichte. \nFeininger absolvierte zu Beginn der Zwanzigerjahre am Bauhaus in Weimar eine Ausbildung zum Kunsttischler. Im Anschluss studierte er Architektur\, in dieser Zeit entwickelte sich sein auch sein Interesse für Fotografie. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er als Architekt unter anderem in Paris bei dem berühmten Architekten Le Corbusier. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs emigrierte Feininger nach New York. Dort arbeitete er zunächst als freischaffender Fotograf\, wurde aber bereits 1943 als Bildredakteur beim legendären LIFE-Magazin angestellt. Nachdem er das Magazin 1962 verließ\, veröffentlichte er zahlreiche Fotolehrbücher\, die inzwischen zu den Standardwerken der Fotografie zählen. Besonders interessierte sich Feininger für die technischen Aspekte der Fotografie: Die Teleobjektive für seine Kameras konstruierte er zum Teil selbst. \nIn der Ausstellung im Bröhan-Museum werden circa 90 Schwarzweiß-Fotografien gezeigt. \nDie Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Zeppelin Museum Friedrichshafen. \nAndreas Feininger. New York in the Forties\n3. März 2023 – 28. Mai 2023 \nBröhan–Museum \n
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SUMMARY:Über das Fotografische hinaus: Heinz Hajek-Halkes Lichtgrafik & neue Wegbereiter*innen
DESCRIPTION:Anlässlich des Europäischen Monats der Fotografie im März 2023 in Berlin präsentiert der Heinz Hajek-Halke Estate seine erste Ausstellung in den Räumen CHAUSSEE 36 PHOTO FOUNDATION. Die Gruppenausstellung „Über das Fotografische hinaus“ widmet sich den Lichtgrafiken (1950-1960er) von Heinz Hajek-Halke im Dialog mit den neuen Pionieren des abstrakten Bildes. \nHeinz Hajek-Halke (1898 – 1983)\, einer der bedeutendsten Fotokünstler des 20. Jahrhunderts\, hat ein umfangreiches Werk geschaffen\, das ganz im Zeichen des Experiments steht. Von den ersten Fotomontagen im Berlin der 1920er Jahre bis zu seinen abstrakten Werken der 1950er und 1960er Jahre hat Hajek-Halke\, ein unklassifizierbarer Avantgardist\, die Grenzen des fotografischen Mediums immer wieder neu ausgelotet. \nNach seinem Kunststudium in seiner Geburtsstadt Berlin wurde Hajek-Halke 1924 vom Presseverlag Dammert als Bildredakteur angestellt – der Beginn einer neuen Leidenschaft\, die er sich als Autodidakt aneignete. Von diesem Zeitpunkt an arbeitete er als Pressefotograf für verschiedene Agenturen und lernte vor allem die experimentelle Arbeit in der Dunkelkammer kennen. Aus dieser Zeit stammen seine ikonischen Fotomontagen und Collagen\, die in der illustrierten Presse und im Rahmen von Werbungen veröffentlicht wurden. \nNach seinem Rückzug an den Bodensee während des Dritten Reichs kehrte er in der Nachkriegszeit zu seiner experimentellen Tätigkeit zurück. 1949 bis 1952 war er Mitglied der Gruppe „fotoform“\, außerdem war er mit abstrakten Künstlern aus seinem Umfeld in Kontakt. \nHajek-Halke gilt als Erfinder der Lichtgrafik\, die er seit Anfang der 1950er immer weiter verfeinerte. Die Lichtgrafik ist eine technische Meisterleistung\, die in der Dunkelkammer ohne Kamera ausgeführt wird und ihren Ursprung im Fotogramm hat. Anstatt (halb)transparente Objekte auf Fotopapier zu belichten\, erstellte der Künstler ein neues Negativ aus einer kleinen Glasplatte oder einem Film\, das in den Vergrößerer gelegt und auf Fotopapier belichtet wurde. Da die Herstellung dieses Negativs zahlreiche Variationen vom gleichen Motiv ermöglicht\, erfordert sie einen vollständigen physischen Eingriff. Auflösen in einem warmen Bad\, Einschnitte\, Auslaufen von Tusche oder Fixiermittel\, Hinzufügen von Klebstoff\, Folien und Farbmasken: Alle Mittel sind gut\, um die Oberfläche des Negativs vollständig zu verändern. Unter dem Einfluss des „gelenkten Zufalls“ verwandelt sich HajekHalke in einen Alchemisten\, der Techniken aus der Fotografie\, der Chemie und der Malerei miteinander verbindet\, um neue Texturen und Strukturen entstehen zu lassen. Fantasiewelten – zwischen üppigen Vegetationen und kosmischen Landschaften – kommen zum Vorschein. \n„Weil die Praktiken oft über das Fotografische hinausgehen spricht man hier eben am besten von Lichtgrafiken.“ \n(Franz Roh\, Vorwort von Hajek-Halke: Lichtgrafik\, 1964) \nDie Lichtgrafiken waren zu Lebzeiten des Künstlers Gegenstand zahlreicher Ausstellungen und einer späten Wiederentdeckung seit Anfang der 2000er Jahre. In der aktuellen Ausstellung wird zum ersten Mal eine Auswahl von Hajek-Halkes originalen Abzügen im Licht der zeitgenössischen experimentellen abstrakten Kunst betrachtet. \nVon 1955 bis 1967 lehrte Hajek-Halke als erster deutscher Fotograf als Dozent für „Foto-Grafik“ an der Hochschule für bildende Künste Berlins. Durch seinen Unterricht und seine zahlreichen Schriften beeinflusste Hajek-Halkes Lichtgrafik eine ganze Generation experimenteller Fotografen\, von seinem Schüler Floris Neusüss bis hin zu Gottfried Jäger\, dem führenden Vertreter der „generativen Fotografie“. \nDie Ausstellung „Über das Fotografische hinaus“ möchte die Fragestellung beleuchten\, inwieweit das komplexe Thema der Lichtgrafik heute noch aktuell ist und was ein abstraktes Bild im postdigitalen Zeitalter bedeutet. Ausgehend von Hajek-Halkes eigener Klassifizierung wurden Werke von sechs Künstler*innen ausgewählt. Entscheidend war dabei ihr experimentelles Innovationspotential als direkte Reaktion auf die verschiedenen Variationen von Lichtgrafiken. Sie zeigen Arbeiten vom analogen Fotogramm bis hin zur Abstraktion\, die mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt wurde. \nIn ihren Bodypaintings kreiert das deutsche Künstlerduo Banz & Bowinkel eine neue Bildsprache durch eine komplexe Arbeitsmethode\, bei der die fortschrittlichsten Technologien zum Einsatz kommen. Die Drop Paintings\, die an die Ästhetik einiger Lichtgrafiken erinnern\, werden zwar durch Augmented Reality erzeugt\, haben aber einen physischen Ausgangspunkt. Die Künstler nehmen die Bewegungen von Performern im Studio auf\, bevor sie sie in einen virtuellen Raum übertragen. Das Ergebnis sind erstaunliche Farbspritzer\, die in Virtual Reality entdeckt werden können oder in großformatigen Fotografien kristallisiert sind. \nGiulia Bowinkel (*1983) und Friedemann Banz (*1980) haben beide an der Kunstakademie in Düsseldorf studiert. Ihre Fotografien\, Videos und Installationen wurden international ausgestellt. \nMit ihrer 2020 begonnenen Serie Polagramme tritt die junge Künstlerin Jana Dillo das direkte Erbe von Hajek-Halke an\, indem sie ebenfalls eine neue Fotogrammtechnik entwickelt. Die Polagramme\, die auf Sofortbildfilmen (Fuji FP-100 C) in der Dunkelkammer aufgenommen werden\, bestehen aus der Erstellung von farbigen Miniatur-Fotogrammen. Eckige Formen und geworfene Schatten entstehen dann durch die Manipulation von farbigem Licht und Schablonen. Jana Dillo wurde 1992 im Schwarzwald geboren und studiert seit 2018 Fotografie an der Kunsthochschule Essen. Ihre kürzlich erschienene\, viel beachtete Serie von Polagrammen wurde bereits in mehreren Ausstellungen in Europa gezeigt. \nDie Farbe steht im Mittelpunkt der Forschung des Künstlers Hanno Otten (*1954\, Köln). Ottens Ausbildung als Maler war ausschlaggebend für die Hinwendung zur Fotografie. Wie bei seinen Gemälden konzentriert er sich auch in seinen Fotogrammen auf das Experimentieren mit der Materialität des Mediums\, indem er alle überflüssigen Motive eliminiert. Wie die Farblichtgrafiken thematisieren Ottens Arbeiten das Licht und seine Interaktion mit der Farbe. Hanno Otten lebt und arbeitet in Köln. Seine Arbeiten über Farbe\, für die er seit den 1990er Jahren bekannt ist\, waren das Thema zahlreicher Ausstellungen in Deutschland sowie in den USA. Sein Werk befindet sich in bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen – u.a. im Los Angeles County Museum of Art (LACMA) und im Houston Museum of Fine Art. \nWie Hajek-Halke stellt auch Casey Reas (*1972\, USA) den experimentellen Schöpfungsakt – hier das Programmieren – in den Mittelpunkt seiner Forschung. Doch was passiert\, wenn die Computersoftware die Hand des Künstlers überwindet? In Process Compendium (2004-2014)\, einer Serie\, die besonders repräsentativ für sein Werk ist\, perfektioniert der Pionier der digitalen Kunst eine Custom Software\, mit der er unendliche visuelle Kombinationen aus organischen Formen und mechanischen Strukturen entwickeln kann. Casey Reas lebt und arbeitet in Los Angeles\, wo er an der University of California lehrt. Seine Werke wurden in den USA\, Europa und Asien ausgestellt und befinden sich in den Sammlungen nationaler Museen wie dem Centre Pompidou oder dem San Francisco Museum of Modern Art. \nIn Daisuke Yokotas Color Photographs taucht eine kosmische Welt mit transparenten Formen auf. Um dies zu erreichen\, entwickelte der junge Japaner radikale Methoden: unter anderem die Entwicklung von Farbnegativen in kochendem Wasser. Die Negative mit veränderter Emulsion werden dann gescannt und digital überlagert. Im post-digitalen Zeitalter\, das von einer Flut immaterieller Bilder beherrscht wird\, entschied sich Yokota\, die Materialität des fotografischen Films zu erforschen\, in Anlehnung an den Entstehungsprozess der Lichtgrafiken. Daisuke Yokota (*1983\, Japan) ist einer der innovativsten experimentellen Fotografen seiner Generation. Seit der Verleihung des Foam Paul Huf Award im Jahr 2016 wird sein Werk weltweit präsentiert. \nText: Mathilde Leroy \nÜber das Fotografische hinaus:\nHeinz Hajek-Halkes Lichtgrafik & neue Wegbereiter*innen\n3.3.2023 – 29.4.2023 \nCHAUSSEE 36 PHOTO FOUNDATION \n
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SUMMARY:AMPARO SARD – I Thought I Could Change the World
DESCRIPTION:68projects präsentiert die Einzelausstellung mit der renommierten spanischen Künstlerin Amparo Sard. Die Künstlerin stellt uns eine Reihe von Kunstwerken vor\, die von Papierarbeiten über Skulpturen bis hin zu einem NFT reichen. Sie alle vereint ihr einzigartiger zarter und poetischer Sinn für Ästhetik\, der so intensiv mit den menschlichen Emotionen verbunden ist\, dass er eine zutiefst meditative Wirkung hat. \nSeit ihren Anfängen ist die Künstlerin in eine ständige Forschung mit sehr unterschiedlichen Interessen eingetaucht: Mathematik\, Physik\, Musik\, Philosophie. Ihr Werk ist multidisziplinär und ebenso zart und schön wie obsessiv und verstörend. Sie erforscht und nutzt Raum und Materialien\, auch mit ihren zarten Arbeiten auf perforiertem weißem Papier\, mit denen sie ihre künstlerische Laufbahn begann und die zu ihrer eigenen persönlichen Sprache geworden sind. Die Zerbrechlichkeit des Materials ähnelt fast der menschlichen Haut und schafft durch ihre Einstiche ein Relief. Auf sehr subtile Weise verwandeln diese Kunstwerke ein normalerweise zweidimensionales Material wie Papier in ein dreidimensionales Werk\, indem sie durch kleine Vorsprünge\, die leicht aus der Oberfläche herausragen\, eine Zeichnung erzeugen und ein Bild nicht durch Farbe oder Linien\, sondern durch Schatten\, das Licht\, das durch die konischen Formen aus Papier entsteht\, formen. \nNach Ansicht des Künstlers ist „heute das Gefühl das Wichtigste“\, um jeder Erzählung mehr Wahrheit zu verleihen. Sard ist in eine ständige Untersuchung des menschlichen Zustands eingetaucht – und der Künstlerin als Individuum\, das um Gefühle weiß und sie nutzt\, um „ihre Vision“ zu vermitteln. „Ich dachte\, ich könnte die Welt verändern“ ist ein Bewusstsein für die Art und Weise\, wie sich unsere sozialen und umweltbezogenen Reaktionen in diesem Raum – unserer eigenen Umgebung\, unserem eigenen Kontext – entwickelt haben\, in dem Realität\, Fiktion\, Wahrheit und Postwahrheit in einer unergründlichen Drift durcheinander geraten sind. Hinter dem sozialen Aktivismus\, dem sich die Künstlerin verschrieben hat\, hat ihre Arbeit einen konzeptionellen Ursprung\, der eine Untersuchung über die Funktionsweise des menschlichen Bewusstseins und des Bildes einleitet und analysiert\, wie es dem Bild gelingt\, im Zeitalter der Technologie und der Fake News zu transzendieren. Sie hat sich nie gescheut\, verschiedene Materialien wie Harzfarben\, Polyurethan\, Videos und neuerdings auch recyceltes Plastik zu erforschen\, wobei sie sich auch für den Schutz des Planeten einsetzt und versucht\, das Bewusstsein dafür zu schärfen. Amparo Sard erforscht auch die neueste Form des digitalen Ausdrucks in der Kunst: die NFT. In dieser Ausstellung zeigen wir ihre zweite haptische NFT mit dem Titel „Matar al Artista“ (Töte den Künstler). \nAmparo Sard (* 1973\, Mallorca) lebt und arbeitet zwischen Mallorca und Barcelona. Sie ist Professorin für Bildende Kunst an der Universität von Barcelona\, an der sie ihren Abschluss gemacht hat. Sie erwarb ihren MFA in Medienwissenschaften an der New School University\, New York. Ihre Arbeiten befinden sich in Kunstsammlungen wie dem Museum of Modern Art (MoMA) und dem Guggenheim Museum\, New York; MACRO – Museum für zeitgenössische Kunst\, Rom; Teylers Museum\, Haarlem\, Niederlande; Deutsche Bank\, Berlin und New York; Artium Museum\, Vitoria-Gasteiz; Loewe Foundation\, Madrid; Colección Testimonio – Colleción de Arte Contemporaneo La Caixa\, Barcelona; Fundació Pilar i Joan Miró und Es Baluard – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst von Palma\, Palma de Mallorca\, in Spanien\, unter anderem. Sie wurde mit dem Deutsche Bank International Award und der Goldmedaille der italienischen Regierung in Rom ausgezeichnet und in die niederländische LXRY-Liste 2018 als eine der 15 besten Künstler der Welt aufgenommen. \nBeitragsbild: Amparo Sard | What About Me | 2021 | Papier perforiert | 32\,5 x 46 cm \nAMPARO SARD – I Thought I Could Change the World\n4. März 2023 – 19. April 2023 \n68projects \n
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SUMMARY:David Meskhi - Allow in der Galerie KORNFELD
DESCRIPTION:Die Galerie KORNFELD präsentiert den georgischen Künstler David Meskhi in seiner kommenden Ausstellung mit dem Titel: Allow. David Meskhi fotografiert Turner in Bewegung\, die wie himmlische Wesen zu schweben scheinen. Die menschliche Figur ist auf abstrakte farbige Formen reduziert\, ebenso wie der ungegenständliche Hintergrund. Als malerische Studien des idealisierten menschlichen Körpers thematisieren seine Arbeiten Identität\, Geschlecht und Nacktheit\, indem sie den Körper als ätherisches Objekt präsentieren\, das frei von gesellschaftlicher Beurteilung ist. \nAls Sohn des Trainers der georgischen Gymnastiknationalmannschaft wuchs Meskhi in Turnhallen und auf Trampolinen auf. Mit seinen im Raum schwebenden Sportlern versucht er\, das Gefühl der Schwerelosigkeit einzufangen\, das ihm aus seiner Kindheit so vertraut ist. Die Bilder der schwebenden Turner werden durch Aufnahmen von Sternen im Weltraum ergänzt. Mit seinen Werken sucht Meskhi nach einer gemeinsamen Sprache für diese unverbundenen Themen und macht den Betrachtern seiner Werke die Dualität der irdischen und der jenseitigen Welt bewusst. \nDavid Meskhi (*1979 in Tiflis\, Georgien) konzentriert sich in seiner künstlerischen Praxis als Fotograf auf Bewegung. Er stammt aus einer Dynastie erfolgreicher Jugendsporttrainer und wuchs inmitten von Sportveranstaltungen und Wettkämpfen auf. In seiner letzten Serie hielt er vor allem Sportler beim Training fest und schuf ästhetische Kompositionen von Männern\, die in einem Moment der Schwerelosigkeit in der Luft zu schweben scheinen. Seine Bilder sind poetisch\, wecken Assoziationen von Sexualität und Glauben und drücken einen allgemeinen Drang der Jugend aus\, sich von sozialen Grenzen zu befreien. Meskhi lebt und arbeitet in Berlin\, Deutschland. \nDavid Meskhi – Allow\n4. März 2023 – 19. April 2023 \nGalerie KORNFELD \n
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LOCATION:Galerie Kornfeld\, Fasanenstrasse 26\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Allow. Galerie Kornfeld.
DESCRIPTION:Within the 21 photographs displayed at the gallery young\, mostly male people can be seen trampolining\, skateboarding\, bouldering\, stretching and expanding. Photographed in close-up and with backgrounds that are difficult to define\, it is often impossible to determine whether the sitters are lying\, standing\, or falling. However\, a tension can be discerned in their bodies. Aesthetic references to the world of glossy\, queer fashion photography and Technicolor-era color in film date back to his early childhood. Growing up in the 1980s in Georgia\, which had still been part of the Soviet Union\, his access to these aesthetics was very limited. His father\, however\, was the coach of the national gymnastics team and therefore traveled to many countries. Traveling was a great privilege in those days. From global tournaments\, the father brought back brochures\, magazines and sometimes films that would open the world of Meshki. In this way\, as a boy he gained insight into other points of view.\nIn one photograph\, one sees a reddish moon surrounded by a lapis lazuli blue firmament. It’s like a spontaneous glance\, where you happen to notice the moon briefly while looking at the sky. Some motifs are mystically charged for artists\, like a connection between the now and the past. In the case of the artist\, it is a memory of his father. As a child\, he encouraged him to jump on the trampoline\, telling him that if he jumped high enough\, he could touch the moon up in the sky and feel freedom.\nThe West became a place of longing. And the athletic bodies of the „flying“ became the projection surface of an ideal. Since the beginning of his artistic activity\, these elements have been recognizable. The artist takes freedom and youthful lightheartedness literally; he lets his protagonists float. As if in a dream\, they seem to fly above the gymnasiums\, at peace with themselves. In the documentary When the Earth Seems to Be Light (2015)\, which Meshki shot together with Salome Machaidze and Tamuna Karumidze\, this seemingly endless world full of possibilities and simultaneous hopelessness is captured.\nMeshki exchanged the documentary view for the free\, open perspective of the artist. It is no longer accuracy that represents a reality\, but an inner state that he comes much closer to through his photography than documentation can. As if exploring his own fragility and identity. The desire to return to early lightheartedness\, which have been so felt especially in youth and adolescence. The question of masculinity and different ways of life\, escapism and idealism. Questions of masculinity and femininity emerge in his observations. What is natural and mystical? What is earthly and what is possibly divine.\nThe works of David Meshki leave a melancholic and beautiful feeling of longing. Like some nights when looking at the moon.\nThis exhibition is part of EMOP Berlin – European Month of Photography in Berlin. \n
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LOCATION:Kornfeld Galerie Berlin Kunsthandel GmbH und Co. KG\, Fasanenstraße\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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