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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:ROBERT PAN - CLINAMEN
DESCRIPTION:Bermel von Luxburg Gallery is honored to announce the second solo show entitled CLINAMEN of the Italian artist ROBERT PAN in Berlin. \nRobert Pan has an important place in the history and creation of Bermel von Luxburg Gallery as he was the first artist to be exhibited at the grand opening and at the beginnings of the gallery in 2018. \nFor this occasion\, Bermel von Luxburg Gallery will release its first hard cover catalogue in order to pay tribute to an established international artist\, Robert Pan\, and present the publication to the art world during the GALLERY WEEKEND BERLIN. \nThis exhibition will also be the celebration of the 5th anniversary of Bermel von Luxburg Gallery. \nOPENING:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04.2023 from 6 to 9 pm \n– Laudatio Dr. Susanne Rockweiler\n– Presentation of the new catalogue in the presence of the artist \nEXHIBITION:\nRobert Pan – CLINAMEN\n27.04 – 24.06.2023 \nBermel von Luxburg Gallery is looking forward to welcoming you! \n
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LOCATION:Bermel von Luxburg Gallery\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Galerie.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
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Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. 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Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. 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SUMMARY:GEDANKEN SPIELEN VERSTECKEN - A Contemporary Art Exhibition for Kids and Adults
DESCRIPTION:Das Besondere: Hier sind alle Fragen erlaubt. Nah an den Werken und auf spielerische Art ermöglicht Ephra einen lebendigen Zugang zur Gegenwartskunst. Was im Mittelpunkt steht\, sind künstlerische Positionen\, die uns mit aktuellen Fragestellungen bewegen und berühren. Kinder\, Jugendliche und Erwachsene sind herzlich eingeladen\, mit allen Sinnen Kunst zu erfahren. \nEphra öffnet ihren einzigartigen Ansatz zum ersten Mal einem breiteren Publikum. In den letzten fünf Jahren hat Ephra 240 Kinder aus 13 Berliner Schulen in die Ateliers von 64 Künstler*innen begleitet. Fragen stellen\, zuhören\, eigene Erfahrungen in Worte fassen\, all das üben die Kinder\, die am Programm Ephra unterwegs teilnehmen. So erkennen sie ganz unmittelbar\, wie viel Kunst mit ihrem Alltag zu tun hat. Die Begegnungen auf Augenhöhe haben sowohl den Kindern als auch den Künstler*innen neue Gedankenwelten und Perspektiven eröffnet. 20 künstlerische Positionen werden nun in dieser Ausstellung vorgestellt. \nJeppe Hein beispielsweise fordert Besucher*innen auf\, ihre momentane Gefühlsstimmung als Selbstporträt an die Wand zu malen. Die Umrisse von Einzelhaftzellen von Nadia Kaabi-Linke hinterfragen Strafsysteme in der Gesellschaft\, während Tomás Saraceno mithilfe von Spinnen die komplexe Vernetzung von Natur\, Umwelt und Mensch versinnbildlicht. Die Wegbeschreibungen auf den Teppichen von Christian Jankowski zeichnen die Pfade seiner Reisen nach\, wohingegen die Abdrücke eines Hundes bereits im Haus Kunst Mitte vorzufinden sind und von Karin Sander aufgespürt werden. Und Ayumi Paul lädt zum gemeinsamen Singen ein\, um die Wechselwirkung von Klang und Raum zu messen. \nEin vielfältiges Vermittlungsangebot und Workshops für Schulklassen begleiten die Ausstellung. \nTeilnehmende Künstler*innen: Paula Anke\, Ilit Azoulay\, Ethan Hayes-Chute\, Olafur Eliasson\, Jeppe Hein\, Claudia Hill\, Christian Jankowski\, Anne Duk Hee Jordan\, Nadia Kaabi-Linke\, Ali Kaaf\, Wie-yi T. Lauw\, Dafna Maimon\, Wolfgang Karl May\, Ayumi Paul\, Ana Prvački\, Karin Sander\, Yorgos Sapountzis\, Tomás Saraceno\, Nadine Schemmann\, Vlado Velkov\, Ulrich Vogl\, Nicole Wendel\nÖffnungszeiten: Do–So 12–18 Uhr (Di–Fr vormittags für Schulklassen nach Vereinbarung) \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/gedanken-spielen-verstecken-a-contemporary-art-exhibition-for-kids-and-adults/
LOCATION:Ephra\, Heidestraße 54\, Berlin\, 10557
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SUMMARY:Ausstellung "Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst" im Museum Barberini
DESCRIPTION:Vom 25. Februar bis zum 11. Juni 2023 zeigt das Museum Barberini die Ausstellung Sonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst. Konzipiert mit dem Musée Marmottan Monet in Paris\, untersucht sie als erste Ausstellung die Ikonographie der Sonne von der Antike bis zur Gegenwart. \nAusgangspunkt ist Claude Monets Gemälde Impression. Sonnenaufgang von 1872\, das dem Impressionismus vor über 150 Jahren seinen Namen gab. Das Gemälde\, das zur Sammlung des Musée Marmottan gehört und nur äußerst selten außerhalb von Paris zu sehen ist\, wird für die ersten acht Ausstellungswochen in Potsdam gezeigt werden. Präsentiert werden darüber hinaus rund 130 Exponate\, darunter Gemälde\, Skulpturen\, Manuskripte\, Druckgraphiken\, Photographien und Videos\, von Künstlerinnen und Künstlern wie Sonia Delaunay\, Otto Dix\, Albrecht Dürer\, Olafur Eliasson\, Adam Elsheimer\, Max Ernst\, Caspar David Friedrich\, Joan Miró\, Claude Monet\, Edvard Munch\, Odilon Redon\, Peter Paul Rubens\, Katharina Sieverding und William Turner. \nDie Leihgaben kommen aus über 60 Museen und Privatsammlungen\, darunter die Staatlichen Museen zu Berlin\, das Rijksmuseum Amsterdam\, die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden\, das Statens Museum for Kunst\, Kopenhagen\, die Dulwich Picture Gallery\, London\, das Museo Nacional Thyssen-Bornemisza\, Madrid\, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen\, München\, das Munchmuseet\, Oslo\, das Musée du Louvre\, Paris\, die National Gallery of Art\, Washington D.C. und die Albertina\, Wien. \nBeitragsbild: Claude Monet\, Impression\, Sonnenaufgang\, 1872\, Musée Marmottan Monet\, Paris \nSonne. Die Quelle des Lichts in der Kunst\n25. Februar 2023 – 11. Juni 2023 \nMuseum Barberini \n
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LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:Point of view(s) - Blick und Richtung
DESCRIPTION:Der Ausstellungstitel spielt mit Mehrdeutigkeiten\, neben der optischen Anspielung geht es auch um künstlerische Sichtweisen\, die eine Teilnahme an einem Wechselspiel zwischen sinnlichen und mentalen Erfahrungen ermöglichen. Die präsentierten Werke beleuchten verschiedene Themenfelder\, loten visuelle Darstellungsmöglichkeiten aus oder erfahren eine spezielle Inszenierung. Präsentiert werden Installationen\, Skulpturen\, Malerei\, Papierarbeiten\, Textilarbeiten\, sowie Video- und Fotoarbeiten.\nKuratiert von Katia Hermann und Karin Scheel \n
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SUMMARY:Andreas Feininger. New York in the Forties
DESCRIPTION:Andreas Feininger (1906-1999) gilt als einer der einflussreichsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Als ältester Sohn des berühmten Malers Lyonel Feininger in Paris geboren\, gehört er zu einer Künstlergeneration\, die in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg die Fotografie als künstlerisches Medium für sich entdeckte und eine neue fotografische Sehweise entwickelte. Klarheit\, Einfachheit und Organisation sind für ihn die Grundprinzipien seiner Arbeit. Wie kaum ein anderer versteht er es\, Bildinhalte mit strengen formalen Kriterien wie Perspektive und Komposition zu verknüpfen. \nDie Architektur und das Leben seiner Wahlheimat New York haben ihn über die Jahrzehnte hinweg fasziniert. Immer wieder hielt er die Skyline von Manhattan\, die Straßenschluchten\, die Wolkenkratzer\, die Brücken und die Hochbahnen in atmosphärisch dichten Bildern fest. Seine Ansichten der Metropole zählen heute zu den Klassikern der Fotografiegeschichte. \nFeininger absolvierte zu Beginn der Zwanzigerjahre am Bauhaus in Weimar eine Ausbildung zum Kunsttischler. Im Anschluss studierte er Architektur\, in dieser Zeit entwickelte sich sein auch sein Interesse für Fotografie. Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er als Architekt unter anderem in Paris bei dem berühmten Architekten Le Corbusier. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkriegs emigrierte Feininger nach New York. Dort arbeitete er zunächst als freischaffender Fotograf\, wurde aber bereits 1943 als Bildredakteur beim legendären LIFE-Magazin angestellt. Nachdem er das Magazin 1962 verließ\, veröffentlichte er zahlreiche Fotolehrbücher\, die inzwischen zu den Standardwerken der Fotografie zählen. Besonders interessierte sich Feininger für die technischen Aspekte der Fotografie: Die Teleobjektive für seine Kameras konstruierte er zum Teil selbst. \nIn der Ausstellung im Bröhan-Museum werden circa 90 Schwarzweiß-Fotografien gezeigt. \nDie Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Zeppelin Museum Friedrichshafen. \nAndreas Feininger. New York in the Forties\n3. März 2023 – 28. Mai 2023 \nBröhan–Museum \n
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SUMMARY:Isaac Julien: PLAYTIME. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Fünf Jahre nach der tiefgreifenden globalen Finanzkrise erstellte der Künstler und Filmemacher Isaac Julien 2013 seine Videoarbeit Playtime. Hierin geht Julien der grundlegenden Frage nach: Wie kann Kapital visualisiert werden? Das PalaisPopulaire und die Sammlung Wemhöner präsentieren gemeinsam Playtime\, um es aus heutiger Sicht neu zu betrachten. \n
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SUMMARY:Өмә ([ome]; baschkirisch für „kollektive Selbsthilfepraktiken“. Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.
DESCRIPTION:In russland** leben Menschen aus 185 verschiedenen ethnischen Gruppen. Trotzdem gilt das Land\, gerade im Westen\, nach wie vor als „weiß“. Obwohl ethnische Minderheiten in der Geschichte russlands gewaltsam unterdrückt wurden und von ethnischen Säuberungen bis hin zum Genozid betroffen waren\, wird Kolonialismus nicht nur vom russischen Regime\, sondern auch von großen Teilen der Opposition im Land häufig als westlicher Import gesehen. An die Stelle einer Aufarbeitung der russischen Kolonialgeschichte tritt die Erzählung russlands als antikolonialer und antiimperialistischer Macht\, die seit dem Überfall russlands auf die Ukraine auch zentraler Bestandteil der Kriegspropaganda ist. \nDie Ausstellung Өмә ([ome]; baschkirisch für „kollektive Selbsthilfepraktiken“) der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien macht deutlich\, dass der aktuelle Krieg gegen die Ukraine wie auch die Annexion der Krim 2014 nicht isoliert von der Geschichte russlands betrachtet werden können\, sondern die Fortsetzung einer historischen Kontinuität des russischen Imperialismus darstellen. Da es ethisch und politisch unangemessen wäre\, Arbeiten von Künstler_innen aus russland und der Ukraine in derselben Ausstellung zu zeigen\, wird es im Rahmen des Begleitprogramms Veranstaltungen geben\, die dem ukrainischen antikolonialen Widerstand gewidmet sind\, während die Ausstellung dem antikolonialen Widerstand innerhalb russlands mehr Platz einräumt. \nDazu versammelt die Ausstellung rund dreißig künstlerische Position von Indigenen sowie multiethnischer und migrantischer Künstler_innen die in russland leb(t)en. Sie zeichnen das Bild russlands als Kolonialmacht\, die sich nur durch Vertreibung\, Zwangsassimilierung\, Christianisierung\, Russifizierung und Extraktivismus innerhalb ihrer heutigen Grenzen konstituieren konnte. \nDa das Bild eines weißen russlands nicht nur vom Regime\, sondern auch von der – ebenfalls mehrheitlich weißen – russischen Opposition aufrechterhalten wird\, konnten sich dekoloniale Bewegungen\, die nach dem Zerfall der Sowjetunion entstanden\, nie durchsetzen. Nicht zuletzt deshalb möchte Өмә antihegemonialen Theirstories Gehör verschaffen und mit Methoden der Autoethnografie sowie durch die Aktivierung von Archiven ein komplexeres Russlandbild schaffen. Damit positioniert sich die Ausstellung im historischen und politischen Kontext andauernder kolonialer Expansion und Gewalt. \nnGbK-Arbeitsgruppe: FATA collective\nEin Projekt der nGbK in Kooperation mit dem Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.\nDie neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) wird gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa.\n** Mit dem Verzicht auf Großschreibung des Wortes russland drücken die Kurator_innen der Ausstellung ihre Solidarität mit den Menschen in der Ukraine aus. \nPeople from more than 185 ethnic groups live in russia.** Despite this fact\, the country is still largely perceived as “white”\, especially in the West. Even though ethnic minorities were and are oppressed and have been the targets of ethnic cleansing and even genocide\, colonialism is often perceived as a Western import\, not just by the regime\, but also by large parts of the russian opposition. Rather than dealing with the country’s colonial history\, a narrative of russia as an anti-colonial and anti-imperialist power is being upheld and has even gained momentum since russia’s invasion of Ukraine. \nThe exhibition Өмә ([ome]; Bashqort for “collective self-help practices”) demonstrates that the current war and the annexation of Crimea in 2014 are just the latest events in a historical continuity of russian imperialism. Since it’s ethically and politically inappropriate to include participants both from russia and Ukraine into one exhibition\, there will be public events devoted to Ukrainian anticolonial resistance\, while the exhibition makes room for anticolonial resistance within russia.. \nTo this end\, the exhibition shows approximately thirty artistic positions from members of indigenous communities and persons with migrant identities and experience of living in russia. They reveal russia as a colonial power that could only constitute itself within its current borders by deportation\, forced assimilation\, Christianization\, russification and extractivism. At the same time\, the works seek ways of anti-colonial resistance. \nSince the image of a “white” russia is being upheld not only by the regime but by the predominantly white opposition as well\, the decolonial movements that emerged after the dissolution of the USSR never gained traction. By telling theirstories and developing methods of autoethnography and working with memory through archives\, Өмә therefore seeks to represent the complexity of russia as a colonial realm. In doing so\, the exhibition situates itself within the historical and political context of an ongoing russian colonial expansion and violence in different territories. \nnGbK work group: FATA collective\nA project of nGbK in cooperation with Kunstraum Kreuzberg/Bethanien.\nThe neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) is financed by the Senate Department for Culture and Europe.\n** With their decision not to capitalize the noun russia and adjectives derived from it\, the curators of the exhibition express their support for the people of Ukraine. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/%d3%a9%d0%bc%d3%99-ome-baschkirisch-fuer-kollektive-selbsthilfepraktiken/
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SUMMARY:Carrie Mae Weems. Queen B. Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
DESCRIPTION:In ihrer künstlerischen Praxis\, die Fotografie\, Video\, raumgreifende Installationen\, Texte\, Performance sowie aktivistische Kampagnen umfasst\, untersucht Carrie Mae Weems seit den 1980er Jahren Themen wie Gender\, race und Klasse sowie die Asymmetrie sozialpolitischer Machtverhältnisse und deren Konsequenzen. Als Akt der Rückaneignung und Wiederermächtigung in der Repräsentation Schwarzer Menschen\, ihrer Geschichten und Erfahrungen verwendet Weems visuelle Zitate aus historischen\, wissenschaftlichen\, musealen und popkulturellen Kontexten und entwickelt neue Narrative. \nFür die Reihe „n.b.k. Billboard“ adaptierte Weems die Fotografie Queen B\, die aus einer umfangreichen Bildserie über die R&B-Ikone und Schauspielerin Mary J. Blige stammt\, welche die Künstlerin 2017 anfertigte. Der n.b.k. zeigt die Arbeit erstmals im urbanen Raum\, wo sie eine zeitliche und räumliche Rekontextualisierung erfährt und an weiteren narrativen Strängen gewinnt\, u. a. im Hinblick auf aktuelle Ereignisse im Kontext der britischen Monarchie. \nDas von Carrie Mae Weems opulent konstruierte Set für Queen B ist dem Bildaufbau und den Codes barocker Stilllebenmalerei nachempfunden – eine Referenz auf das „goldene Zeitalter“ europäischer Kolonialmächte\, deren Reichtümer auf Ausbeutung basieren. Blumen\, Früchte\, Kristall und Silber werden von der Künstlerin mit Artefakten wie einem Tyi-Wara-Kopfschmuck der Bambara aus Mali und einer Ebenholzfigur aus Nigeria sowie mit Objekten zeitgenössischer Künstler wie Kehinde Wiley ergänzt. Mit dem Motiv der Krone zitiert Weems zudem Jean-Michel Basquiat\, der diese in seiner Kunst als ein wiederkehrendes Symbol in Verbindung mit Ausdrucksformen Schwarzer Kultur verwendete. \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Gerhard Richter und Tehching Hsieh in der Neuen Nationalgallery
DESCRIPTION:Ab 1. April zeigt die Neue Nationalgalerie parallel zwei Ausstellungen von Tehching Hsieh und Gerhard Richter. \nTehching Hsieh\nTehching Hsieh prägte mit seinen Langzeitperformances maßgeblich die Medien- und Performancekunst seit den 1970er-Jahren\, während Gerhard Richter mit seinen Bildideen die zeitgenössische Malerei seit Jahrzehnten beeinflusst. Beide Ausstellungen markieren Wendepunkte im Kunstverständnis des 20. Jahrhunderts. \nDie Neue Nationalgalerie präsentiert Tehching Hsieh‘s Arbeit „One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“. Geboren 1950 in Nanzhou\, Pingtung\, Taiwan\, wurde Tehching Hsieh vor allem durch seine Langzeitperformances\, die jeweils ein Jahr andauerten\, in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren international bekannt. Die Film- und Foto-Installation in der Neuen Nationalgalerie zeigt die Performance\, in der der Künstler sich ein Jahr lang dabei fotografiert\, wie er stündlich eine Stempeluhr bedient. Der damit einhergehende Schlaf- und Mobilitätsentzug versetzte ihn in eine Art Delirium\, so dass einige Aufnahmen scheiterten. \nAm Ende der Performance produzierte Tehching einen Film\, der 24 Fotos pro Tag x 365 Tage im Jahr (8.760 insgesamt)\, die mit Filmgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde in einem 6-minütigen Film mündete\, der 2009 im Guggenheim New York ausgestellt wurde und auch in der Neuen Nationalgalerie zu sehen sein wird. Tehching repräsentierte den Taiwan Pavillon 2017 auf der 57. Venedig Biennale; ausgewählte Einzelausstellungen waren u. a. im Modern Museet\, Stockholm (2016) und in der Tate Modern\, London (2017-18)\, Museum of Modern Art\, New York (2009). \nKuratiert von Klaus Biesenbach\, Direktor Neue Nationalgalerie und Lisa Botti\, kuratorische Assistenz. \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\nDie Ausstellung zeigt erstmals die langfristige Leihgabe der Gerhard Richter Kunststiftung an die Neue Nationalgalerie. Das zentrale Werk der Ausstellung ist der aus vier großformatigen\, abstrakten Bildern bestehende Zyklus „Birkenau“ (2014). Er ist das Ergebnis einer langen und tiefen Auseinandersetzung von Gerhard Richter mit dem Holocaust und dessen Darstellbarkeit. Grundlage der Werke sind vier Fotografien aus dem KZ Auschwitz-Birkenau\, die der Künstler mit Kohle und Ölfarbe auf vier Leinwände übertragen hat\, um sie dann nach und nach abstrakt zu übermalen. Mit jeder Farbschicht verschwand die gemalte Vorlage etwas mehr\, bis sie schließlich nicht mehr sichtbar war. Zu dem Werk gehört auch ein großer\, vierteiliger Spiegel\, der gegenüber den vier Birkenau-Bildern platziert ist und so eine weitere Ebene der Reflexion erzeugt. \nNeben dem Birkenau-Zyklus werden knapp 90 weitere Arbeiten des Künstlers aus mehreren Schaffensphasen seit den 1980er-Jahren zu sehen sein\, darunter „Besetztes Haus“ (1989)\, „4900 Farben“ (2007) und „Strip“ (2013/2016). Ein großes Konvolut umfasst ferner Arbeiten aus der bedeutenden Werkgruppe der übermalten Fotos\, in denen Richter auf einer neuen Ebene das Spannungsfeld zwischen Fotografie und Malerei thematisiert. \nDie Präsentation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler. Geplant ist in Zukunft die Werke Gerhard Richters durch kuratorische und künstlerische Interventionen von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bereichen in immer neuen Kontexten zu präsentieren. \nBeitragsbild: Ausstellungsansicht „Tehching Hsieh. One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“\, Neue Nationalgalerie\, 1. April– 30. Juli 2023 © der Künstler / Foto: Florian Lampersberger | Near Future \nTehching Hsieh\n01.04.2023 – 30.07.2023 \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\n01.04.2023 – 2026 \nNeue Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin \n
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SUMMARY:Thomas Brummett: Seeking the Infinite
DESCRIPTION:Die Arbeit des US-Amerikaners Thomas Brummett (*1955 in Colorado) ist wie eine spirituelle Suche. Brummett geht mittels der Fotografie der Frage nach\, wie die Naturwissenschaft und insbesondere die Physik Aufschluss geben können über die wahre Beschaffenheit der Welt. Er sucht nach visuellen Manifestationen\, die die komplexen Ordnungssysteme der Natur offenbaren. Zentrales Element seiner in der Ausstellung gezeigten Serien Light Projections und Infinities ist die visuelle Untersuchung der vielfältigen unendlichen Systeme\, die er erforscht hat. \nNach Brummett stellt Licht als Grundlage allen Lebens und aller Energie »die Essenz der Natur in ihrer reinsten Form« dar. Gleichzeitig ist Licht auch das Wesen der Fotografie. Brummetts Bilder aus der Werkreihe Light Projections sind im wahrsten Sinne des Wortes Lichtbilder\, die der Künstler als »perfektes visuelles Symbol des Unendlichen« auffasst. Für diese Serie verwendet er mit einem kameralosen und filmlosen Verfahren sogenannte Zerstreuungskreise\, die durch ein Objektiv auf lichtempfindliches Fotopapier als gegenständliche\, (physische) Darstellung des Lichts projiziert werden. Als ausgebildeter Keramiker und mit profunden Kenntnissen chemischer Wechselwirkungen von Metallen\, unterzieht er die Aufnahmen einem speziellen\, »entropischen« Dunkelkammerverfahren. Dabei wird die Ordnung der Silberatome des lichtempfindlichen Papiers aufgelöst und anschließend neu entwickelt\, zusammen mit der Solarisation (einer von Man Ray und anderen in den 1920er Jahren erfunden Technik). Diesen Dunkelkammerprozess bezeichnet Brummett als eine Form der Entropie\, die eine so konstante Größe wie Schwerkraft sei\, weil die Silberpartikel der Fotografie physikalisch verändert und langsam zerstört werden. Brummett führt als Vergleich Anselm Kiefers Vorgehensweise an\, der seine Arbeiten in Chemiebädern und elektrischem Strom dazu bringt\, schnell zu altern und zu zerfallen. Seiner Kenntnis nach sind seine Light Projections »einzigartig in der Geschichte der Fotografie\, weil es sich nicht um Fotogramme handelt (es werden keine Objekte auf der Oberfläche des Papiers platziert)\, sondern nur durch die Eigenschaften der Linsenoptik manipuliertes Licht«. \nBrummetts Serie Infinities basiert auf den Light Projections. Sie sind das Gerüst für die Werkserie\, die er aufgeteilt hat zwischen dem »Himmlischen« und dem »Erdgebundenen«. Für die Himmelsbilder verwendet er Aufnahmen des Hubble-Teleskops aus den Tiefen des Weltraums\, die einen Rückblick auf die Zeit im Licht von Millionen Jahre alten Sternensystemen ermöglichen\, die so alt sind\, dass etliche bereits erloschen sein dürften. Diese Bilder des Universums überlagert er mit anderen der Natur entnommenen Motiven wie Magnolien\, Schneeflocken oder in seinem Studio gezüchteten Schimmelpilzen. \nSpirituell aufgeschlossen und nach ausgedehnten Asienreisen angezogen vom fernöstlichen Taoismus und der buddhistischen Kunst\, will Brummett durch den Prozess des genauen Beobachtens die Welt als magisches Universum begreifbar machen. Brummetts kontemplative Beschäftigung mit den Phänomenen der Natur\, verbunden mit einer über viele Jahre hinweg hochgradig entwickelten Foto- und Dunkelkammertechnik\, dient der Sichtbarmachung eines vitalen Kosmos\, der uns bestimmt. Der Makrokosmos wird gespiegelt im Mikrokosmos des fotografischen Papiers. \n»Mein fotografischer Prozess ist ein Akt der Meditation und langanhaltenden Aufmerksamkeit\, der mir im Laufe der Zeit ermöglichte\, verschiedene unendliche Systeme\, die sich vor unseren Augen abspielen\, einzufangen und wiederzugeben. Ich versuche\, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen und darzustellen. Wenn wir nur die Möglichkeit hätten\, die Welt so wahrzunehmen\, wie sie wirklich ist\, wie anders würden wir dann miteinander und mit unserem Planeten umgehen.« \nThomas Brummett wurde 1955 in Colorado\, USA\, geboren. Nach einem Studium der Keramik und Fotografie an der Colorado State University (BFA\, 1979) und der Cranbrook Academy of Art in Michigan (MFA\, 1982) ließ er sich als Fotograf in Philadelphia nieder. Von 1985 bis 2015 war er Teilzeitprofessor an der University of Pittsburgh\, der University of Arts und der Temple University in Philadelphia. Aus einer christlich-episkopalen Familie kommend\, fühlte er sich als junger Erwachsener durch Reisen nach Indien und Asien zum fernöstlichen Taoismus und zur buddhistischen Kunst hingezogen. Seine Arbeiten werden regelmäßig in internationalen Ausstellungen gezeigt und sind in vielen renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten\, u.a. im Museum of Fine Arts in Houston und im Philadelphia Museum of Arts. Neben zahlreichen Auszeichnungen für seine Werke hat er den International Photography Award (2004\, 2009 und 2012) und den Sony World Photography Award (2014) erhalten. Der Künstler lebt und arbeitet in Philadelphia/USA. \nAnlässlich der Ausstellung erscheint die Broschüre Thomas Brummett: Seeking the Infinite\, mit einem Text von Christiane Stahl\, (Dt./Engl.)\, 32 Seiten\, 20 Abb.\, 2023\, 5\,- €. \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:The Struggle of Memory – Sammlung Deutsche Bank. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und internationalen Leihgaben zeigt Werke von Künstler*innen die sich mit dem Phänomen der Erinnerung auseinandersetzen. Im Fokus stehen persönliche\, historische und kollektive Erzählungen mit alternativen Perspektiven. Die von Kerryn Greenberg kuratierte Schau versucht flüchtige Erinnerungen festzuhalten\, die deutlich machen\, dass es hier auch um einen Kampf gegen das Vergessen geht. \n
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SUMMARY:Grüne Soße in der Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Als Grüne Soße werden in der klassischen Küche verschiedene kalte Soßen bezeichnet\, die eine grüne Farbe haben\, weil sie aus einer Mischung verschiedener Kräuter bestehen. Um eine richtige Grüne Soße zu machen – ganz gleich\, welcher kulinarischen Tradition man folgt – braucht man mehrere verschiedene grüne Elemente. Um eine Ausstellung zu kreieren\, die diesen Namen verdient\, haben wir uns entschlossen\, die sehr produktive Kunstszene Berlins anzuzapfen\, um eine ganz unterschiedliche und herausragende Auswahl von Künstlern zu kombinieren\, die Kunstwerke präsentieren\, die mit der Farbe Grün verbunden sind\, um eine Ausstellung/Hommage an diese an Bedeutungen\, Geschichte und Werten so reiche Farbe zu schaffen. \nInnerhalb des XIX. Jahrhunderts – als eine der angenehmsten Farben\, die in der Lage ist\, eine Atmosphäre der Heiterkeit und Gelassenheit zu schaffen – wurde Grün in der Architektur in großem Umfang verwendet und mit vielen der verschiedenen Ausdrucksformen des Jugendstils – von der Kunst bis zum Design – verbunden\, während Künstler wie Edgar Degas\, Viktor Oliva\, Henri Toulouse-Lautrec\, Vincent Van Gogh und andere den Absinth – den bitteren grünen Schnaps – und seine Fée Verte zu ihrer Muse machten. Das „goldene Zeitalter“ des Grünen hat begonnen.\nAber es war nicht immer ein einfaches Leben\, für unsere Farbe! \nWie kein anderes Pigment in der Geschichte der Kunst galt Grün als das giftigste. Es wurde für den Tod von Napoleon Bonaparte verantwortlich gemacht und später beschuldigt\, der Grund für Paul Cezannes Diabetes und Claude Monets Erblindung zu sein – neben anderen ruchlosen Anschuldigungen -\, die Farbe Grün erlangte einen so schlechten Ruf\, dass sie Gefahr lief\, geächtet zu werden\, und das war sie auch eine Zeit lang.\nVor dem XVI. Jahrhundert wurden grüne Farbstoffe aus Farn\, Wegerich und Bocksdornbeeren hergestellt\, aber die Farbe verblasste schnell. Synthetische grüne Pigmente und Farbstoffe wurden erst im XVIII. Jahrhundert erfunden: Schweinfurter Grün – ein hochgiftiges Kupferarsenitacetat – war eines der beliebtesten\, und sein Nachfolger\, das Pariser Grün – ebenso giftig wie sein Vorgänger – war das beliebteste Grün der impressionistischen Bewegung. Es dauerte eine Weile\, bis man verstand\, dass die chemische Zusammensetzung der Farbe die wahre Ursache für die Giftigkeit war\, denn das erste ungiftige synthetische Grün\, das Viridian\, wurde erst 1859 patentiert\, gerade rechtzeitig\, um Vincent van Gogh zu erlauben\, es zusammen mit Preußischblau zu verwenden\, um den hypnotisierenden Himmel seines berüchtigten Café Terrasse bei Nacht zu schaffen. \nDieser erdige Farbton wird gemeinhin mit den verschiedenen alten Kulten der Mutter Erde in Verbindung gebracht – Gaia\, Ishtar\, Inanna\, Freya\, Ostara -\, die ihre größten Feste im Frühling feierten\, wenn die Natur wiedergeboren zu sein scheint und frisches\, leuchtendes Grün das Land wieder bedeckt. Dies könnte erklären\, warum Grün in der europäischen Tradition als Symbol für Wiedergeburt\, Erneuerung\, Unsterblichkeit und Hoffnung gilt. So wie im alten Ägypten\, wo Grün mit der jährlichen Überschwemmung des Nils\, die für die Vegetation und die Landwirtschaft von grundlegender Bedeutung ist\, und mit dem Kult des Osiris\, des Gottes der Unterwelt und der Wiedergeburt\, in Verbindung gebracht wurde.\nIm antiken Griechenland hingegen wurden Grün und Blau manchmal als dieselbe Farbe angesehen\, und das gleiche Wort bezeichnete manchmal die Farbe des Meeres und die Farbe der Bäume. Aristoteles vertrat die Auffassung\, dass Grün in der Mitte zwischen Schwarz\, dem Symbol für die Erde\, und Weiß\, dem Symbol für Wasser\, liegt.\nAuch die Römer schätzten die Farbe Grün – sie assoziierten sie mit dem Kult der Venus\, der Beschützerin der Gärten\, des Gemüses und der Weinberge – und stellten ein feines grünes Erdpigment her\, das in der Wandmalerei weit verbreitet war. \nIm Mittelalter und in der Renaissance zeigte die Farbe der Kleidung den sozialen Rang und den Beruf einer Person an: Rot nur für den Adel\, Braun und Grau für Bauern\, während Grün für Kaufleute\, Bankiers\, Adelige und ihre Familien galt. Die Mona Lisa trägt auf ihrem Porträt Grün\, ebenso wie die Braut auf dem Porträt der Arnolfini von Jan van Eyck. \nIm XVIII. und XIX. Jahrhundert wurde Grün mit der romantischen Bewegung in Literatur und Kunst in Verbindung gebracht und als romantischer Gegenpol und Antagonist zum grauen und schwarzen Rauch gesehen\, der sich mit der industriellen Revolution ausbreitete\, und folglich wurde Grün von politischen und ökologischen Bewegungen verwendet. Die Instrumentalisierung dieser Zuneigung hat dazu geführt\, dass Grün in der modernen Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt\, politisch\, ideologisch und marketingtechnisch.\nFür diese Ausstellung/Hommage wollten wir den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern keine bestimmte Interpretation der Farbe Grün aufzwingen\, und dennoch\, indem wir ihre Qualitäten als Hoffnungsträger\, Regenerator\, Wohlstands und Glücksbringer aufgreifen\, wollen wir aus dieser Schau auch ein /Ritual machen\, um allen – vor allem aber der Kunstwelt – einen frischen\, energiegeladenen\, erneuernden Frühling zu wünschen\, der die Stimmung der vergangenen Jahre verändert\, als die Zeit der Wiedergeburt zuerst von Covid und danach vom Krieg mit der Energiekrise geprägt war. Wir glauben\, dass wir alle genug haben\, also leuchte\, grün\, leuchte! Und bringt uns das Positive. \nYvonne Andreini erforscht die Kontraste zwischen Malerei und Zeichnung\, Logik und Gefühl\, Ideen und Realität. Indem sie mit der Oberfläche der Leinwand spielt und sowohl Farbe als auch Tusche verwendet\, webt Yvonne ein Gewebe der Malerei\, in dem Linien zu metaphorischen Fäden werden. Erinnerungen an Gefühle und Ideen finden in ihnen ihren Ausdruck. Die fließenden und fallenden Linien symbolisieren\, wie Logik und Gefühle\, Ordnung und Chaos in der Kommunikation innerhalb und zwischen Menschen koexistieren müssen. \nIn seinen farbenfrohen Werken erforscht Max Coor die Optik des Auges und die Wahrnehmung von Farben und Formen durch das Gehirn. In Op-Art-Techniken schafft er Anamorphosen innerhalb von Gemälden. Die farbliche Abstimmung von spitzwinkligen\, rhombischen oder gleichwinkligen Elementen gibt geometrischen Körpern eine räumliche Definition\, fokussiert das Auge und lässt das Werk an Volumen gewinnen. Indem er sie aus verschiedenen Materialien\, darunter Holz und Aluminium\, herstellt\, fordert Max Coor das Auge des Betrachters heraus\, indem er mit der Variation von Formen\, Farben\, Volumen und Sinneseindrücken spielt. Er geht der Physik der Optik des Auges auf die Spur und stellt unsere Wahrnehmung im Allgemeinen in Frage\, ob das\, was wir sehen\, tatsächlich das ist\, was es ist. \nIm Zentrum der Arbeiten von Axel Geis steht eine menschliche Figur. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Porträts\, sondern Axel Geis nutzt vor allem Filme als Motivquelle\, aus denen er Figuren oder ganze Szenen herauslöst. Indem er die Originalfiguren aus ihrem narrativen Kontext herauslöst\, lässt der Künstler ihre individuellen Züge verschwinden und die Figuren mit ihrer Umgebung verschmelzen. Hier zeigt sich die Suche des Künstlers nach der menschlichen Dimension hinter dem reproduzierten Bild. In ihrer Abstraktion wird die menschliche Dimension dahinter lebendig und berührend. Der Rest ist reine Malerei\, geheimnisvoll und verschwindend\, die die Grenzen zwischen dem Vertrauten verwischt und uns dazu bringt\, zwischen den Zeilen zu lesen und das Unsichtbare zu sehen. \nPablo Griss erforscht die visuellen Möglichkeiten von Energie und ihren Eigenschaften: Magnetfelder\, Strahlung\, Resonanz\, Ströme und elektromagnetische Wellen. Er veranschaulicht\, wie diese physikalischen Phänomene mit einigen meiner inneren existenziellen Überlegungen zusammenhängen; wenn du genau hinsiehst\, spiegeln die meisten unserer Handlungen diese Vorgänge wider. In seinen Arbeiten werden Kontraste\, Wiederholungen\, Farbpalette\, strenge Linien\, klare Konturen\, ausgewogene\, elegante Präzision und Symmetrie in der Netzhaut synthetisiert und auf der Oberfläche des Gemäldes als Bild eines „Magnetfeldes“ dargestellt: Schwingungen jenseits einfacher visueller Effekte sind selbst ein Phänomen. Seine Arbeit trifft direkt den Punkt\, an dem das menschliche Bewusstsein auf das Unterbewusstsein trifft. Er spricht von Metaphysik aus einem philosophischen Blickwinkel und reflektiert darüber\, was jenseits der Materie passiert. \nKatrin Kampmanns Erforschung liegt im Bereich der Realität der Nicht-Konformität. Sie mischt verschiedene Techniken und bewegt sich auf dem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Figuration.\nMenschen erscheinen in ihren Arbeiten als Schatten ihrer selbst\, Bilder von sich selbst durch die Wahrnehmung anderer\, das Prisma der künstlerischen Wahrnehmung\, Assoziation\, aber nicht nur. Die Zufälligkeit erinnert an die Methode selbst\, die Zufälligkeit und Kontrolle verbindet\, indem sie die flüssigen Farben auf der Oberfläche sammelt und ineinander fließen lässt. \n“Wasser\, Gold\, helles Feuer in der Nacht\, Sonne“ (Franz Dornseiff\, Pindars Stil\, 1921)\, – Michael Kunze nimmt dies als Inschrift für seine Werke. Michael Kunze lässt sich von der so genannten „Schattenlinie der Moderne“ inspirieren\, seine Bilder sind geprägt vom mitteleuropäischen Intellektualismus\, oft inspiriert von Werken des 15. bis 18. Jahrhunderts\, getrieben von Idealen und Metaphysik. Piet Mondrians esoterischer Geometrismus und Gerhard Merz‘ idealistische Raumkonstruktionen sind Anhaltspunkte für Kunzes Kunst. Kunzes komplexe\, architektonische Welten bergen viele Geheimnisse und doch bleiben seine Sujets künstlich und basieren auf mentalen Konstruktionen. Seine Bilder sind paradox und antimodern: Labyrinthische Strukturen finden sich inmitten von Landschaften\, die sowohl arkadenhaft als auch futuristisch sind und beide Male in derselben Bildebene verharren. Die Malerei gibt dem Künstler enorme Freiheiten. Sie erlaubt ihm\, das Reale mit dem Imaginären zu verbinden\, die Zeit zu überschreiten\, persönliche Erinnerungen mit gefundenen Bildern zu vermischen und diese disparaten Quellen auf dem Boden und im Kontext seiner Wahl zu verwurzeln. \nNikolaus List hat die Bäume als Hauptthema seiner Malerei gewählt. In seinen phantasmagorischen Landschaften von Nikolaus List mit imposanten Bäumen verschiedener Formen\, kugelförmigen Pappeln\, die an Flussmündungen\, Stein-\, Marmor- oder Vulkanformationen erinnern\, verschlungenen Ästen. Mehr als eine Metapher für das Leben wird der Wald für den Künstler zur Welt an sich\, spiegelt aber auch ihre Feinheiten\, ihre Licht- und Schattenseiten wider. Andererseits lässt Nicolaus Raum für ästhetische und spekulative Verwandlung und Neuschöpfung. \nDaniel Mohr spaltet die Welt auf und erforscht einen Aspekt nach dem anderen. Zum Beispiel die hypnotisierende Bewegung. Nur mit Pinsel und Farbe und einer speziellen Malgrundierung malt er ruhige Landschaften\, die inneren Frieden ausstrahlen. Dieses ruhige Motiv wird durch vertikale Streifen unterbrochen\, die an die Spiegelungen von verschobenen Glasflächen erinnern. So entsteht der Eindruck\, dass der Betrachter selbst in Bewegung ist. \nLea Mugnainis künstlerischer Prozess basiert darauf\, die Umgebung\, in der sie lebt und arbeitet\, zu überdenken und die Gegenwart oder Vergangenheit in neue Symbole zu verwandeln.\nIhre organischen Skulpturen verflechten Erinnerung\, Wahrnehmung und Vorstellungskraft\, was zu geschichteten Objekten – Metaphern – führt. Die Form ist für Lea eine Spur des Lebens\, die durch ihre Verwandlung die Essenz einer früheren Zeit\, aber auch die Realität des gegenwärtigen Augenblicks wiedergibt. Ihre Skulpturen sind Echos der Gegenwart\, gefüllt mit Stimmen aus der Vergangenheit\, sie sind taktil und voller Allwissenheit\, der Patina der Zeit und ihrer zeitgenössischen Neuinterpretationen. \nDie Gemälde der in Berlin lebenden Künstlerin Johanna Silbermann zeichnen sich durch ihre Absicht aus\, gleichzeitig abstrakt und figurativ zu malen. Bei aller Wiedererkennbarkeit ihrer Sujets sind ihre Bilder wie Träume\, zumindest was die Verschiebung von Format und Perspektive\, die Verflechtung verschiedener Realitäten und die Unschärfe betrifft. Sie spielt mit einer leichten\, attraktiven Unschärfe\, kombiniert mit einer Ästhetik der Leere und Unvollständigkeit des Bildes selbst\, einem gewissen „non finito“. Es scheint nicht schwer zu sein\, Palmen\, Blätter\, Schlingen und Farne zu entziffern\, die in magischen Bildräumen tanzen\, in denen sich diese traumhafte Realität offenbart und surrealistischer Zauber entsteht. In ihrem melancholischen Kosmos bleiben die Menschen immer in der Ferne\, das Fremde im Unbekannten und ein übergreifendes Reich der Traurigkeit so leicht wie Sommerregen\, aber gleichzeitig so durchdringend wie der Nordwind. \nBettina Weiss schafft in ihren Gemälden eine Matrix aus wechselnden Formen und Farben\, indem sie spitzwinklige\, rautenförmige\, prismatische Elemente koordiniert\, die das Prinzip von Mikro- und Makrokosmos des Universums illustrieren. Die Reduktion auf klare quadratische oder prismatische Formen sowie radiale und fächerförmige Assoziationen von Farbfeldern wird mit der ausgewogenen Farbpalette der einzelnen Bilder kombiniert. Wie ein Ornament sind sie ein figuratives Muster\, das die lakonische Grenze des All-over-Prinzips widerspiegelt: Die Arbeiten könnten sich endlos in den Raum ausdehnen\, gewinnen aber gerade durch diese Grenze ihre Bestimmtheit und grafische Qualität. Die Künstlerin kombiniert Öl- und Acrylfarben\, deren unkonventionelle Schichtung und Überarbeitung selbst auf kleinsten Flächen unzählige Nuancen einer einzigen Farbe offenbart. Die Fragilität\, die durch die Schichtung der Farben entsteht\, die im Entstehungsprozess durch eine Maske getrennt werden\, ermöglicht einen für das Auge kaum sichtbaren Höhenunterschied. Dadurch entsteht ein weiteres Spannungselement\, das die Farb- und Figurenfelder miteinander verbindet. \n
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SUMMARY:CIRCUS MAXIMUS. Galerie Christine Knauber.
DESCRIPTION:Marcel Teske ist ein Zeichner\, der in jeder Hinsicht an die Grenzen geht. Seine Welten sind so gewaltig groß wie filigran kleinteilig. Mit seinen skurrilen Kompositionen aus unzähligen Figuren inszeniert Marcel Teske einen tosenden CIRCUS MAXIMUS\, der den faszinierten Betrachter oft sprachlos zurück. \nSalonabend mit Künstlergespräch im Rahmen der Ausstellung „CIRCUS MAXIMUS“ von Marcel Teske. Inklusive französischem Buffet und Wein. Garantiert kurzweilig und köstlich! Anmeldung bis 02.05.2023; beschränkte Teilnehmerzahl. \n
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SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Katzengold in der Galerie Sievi
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week vom 20. bis 27. April\, bei der Internationale Künstlertreffen\, Vernissagen\, Finissagen sowie Podiumsdiskussionen abwechseln\, zeigt die Galerie Sievi unter dem Titel Katzengold Werke von insgesamt 13 Künstlerinnen und Künstler. Die Ausstellung beinhaltet eine „wilde Mischung“ von Abstrakt bis Figurativ\, von kräftigen Farben bis Monochrom und von Öl bis Mischtechnik. Die Ausstellung  lädt ein\, die Vielfalt des Leben und die Rückkehr des Frühlings zu zelebrieren \nKunstleben Berlin Week: Katzengold\n22. April 2023 – 17. Juni 2023 \nVernissage: Samstag 22. April\, 19.00 Uhr \nGalerie Sievi \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
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SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Frozen Time in der Galerie Olymp
DESCRIPTION:Ein Highlight der Kunstleben Berlin Week\, bei der vom 20. bis 27. April Internationale Künstlertreffen\, Vernissagen\, Finissagen sowie Podiumsdiskussionen abwechseln\, ist die Ausstellung „Frozen Time“ mit Werken des chinesischen Fotografen und Entdeckers Jin Ping\, die von Samstag\, den 22.April bis zum 18. Juni\, in der Galerie Olymp\, Otto-Weidt-Platz 8\, 10557 Berlin gastiert. \nPing ist insgesamt zehnmal in das Mount Everest Gebiet eingestiegen und hielt das Antlitz der in den Gletschern erstarrten Zeiten mit der Kamera fest. Seine Gletscher Aufnahmen oberhalb von 7000 Metern aus dem Himalaya-Gebirge werden in strahlenden Plastiken zu Botschaftern der Ästhetik der Natur. \nDie Gletscher schauen vom Gipfel einer schwer zugänglichen und menschenleeren Region in das Firmament und beobachten das friedliche Auf und Ab der Welt. Ping kombiniert Fotografie\, Skulptur und Installation\, um dem Betrachter ein realistisches Erlebnis zu bieten. Aber Pings Aufnahmen sind auch eine Mahnung\, denn die Eismassen im Himalaya sind der menschenverursachten globalen Erwärmung ausgesetzt. Ping kommt nach seiner erfolgreichen Ausstellung 2015 ein zweites Mal nach Deutschland\, zum ersten Mal nach Berlin. \nFrozen Time – Kunstleben Berlin Week\n22. April 2023 – 18. Juni 2023 \nGalerie Olymp \nDie Kunstleben Berlin Week wird unterstützt von:\nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
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SUMMARY:Caroline Kryzecki – Kind of Blue
DESCRIPTION:Caroline Kryzecki wurde in den letzten Jahren für ihre Kugelschreiberzeichnungen bekannt\, bestehend aus tausenden\, mittels eines Lineals gezogener Linien. Diese Zeichnungen haben wegen ihrer dabei entstehenden Raster oft eine textile Anmutung. Später befasste Kryzecki sich intensiv mit der Weberei\, weil diese ebenfalls auf Rastern beruht. Durch die Verflechtung von Fäden entstehen Farbpunkte\, die wiederum ein Bild ergeben. Diese Farbpunkte erinnern an Pixel\, und tatsächlich wurden bereits Anfang des vorletzten Jahrhunderts Webstühle von Lochkarten gesteuert\, von digitalen Datenträgern also. \nVor einigen Jahren entdeckte Kryzecki altes Rasterpapier in einer Weberei. Dieses sogenannte Patronenpapier diente Textilgestaltern zum Entwurf von Stoffen. Für ihre Arbeiten der Ausstellung Kind of Blue ließ Kryzecki schwarze Raster per Hand auf Papier siebdrucken. Die Felder der Raster wiederum sind jeweils unterteilt in kleinere Felder\, teils in 8 x 8 Quadrate\, teils in 4 x 9 Rechtecke\, die ihrerseits wieder ein Quadrat ergeben. In das Raster malte Kryzecki auf jedes Blatt mit Gouache oder Aquarell tausende halbrunde Formen\, die aussehen wie Kegelschnitte. Ausschließlich in Blau. Durch die Veränderung von Größe und Ausrichtung der Pinselabdrücke sowie durch die Modulation der Blautöne und der Opazität und Transparenz der Farbe variieren die Arbeiten trotz ihrer Grundlegung im Raster stark. \nWährend Kryzecki für ihre erste Ausstellung mit diesen Malereien im Jahr 2020 vor allem experimentierte und das Arbeitsfeld ihrer neuen Malerei absteckte\, geht sie in Kind of Blue systematisch in die Tiefe. Wer die Kugelschreiberzeichnungen von Kryzecki kennt\, weiß\, dass sie für diese eine Notation entwickelt hat\, von ihr „Code“ genannt. Es gibt ein ganzes Buch über diese Codes. Im Rahmen der Arbeit für Kind of Blue hat die Künstlerin begonnen\, auch für ihre Rastermalereien eine Notation zu entwickeln. \nDie Papiere der Malereien von Kind of Blue haben alle dasselbe Maß von 140 x 100 cm\, mit einer Ausnahme: bei einer großen Arbeit misst das Papier 190 x 150 cm. Bei diesem ist das unter der blauen Farbe liegende Raster ebenfalls blau. Obwohl es sich bei den Kugelschreiberarbeiten um Zeichnungen handelte\, und bei den Rasterarbeiten von Kind of Blue um Malerei\, ergeben sich strukturelle Gemeinsamkeiten. Bei den Kugelschreiberzeichnungen führten die sich überlagernden Linien zu Moiré-Effekten. Bei den Rastermalereien geschieht dies ebenfalls\, allerdings wie unter einem Brennglas in starker Vergrößerung. \nEin wichtiger Einfluss für Kryzecki ist Musik. Ihre erste Ausstellung mit Rastermalereien betitelte Kryzecki Counting Silence. Das erinnerte an John Cage. Nun hat Kryzecki ihre zweite Ausstellung Kind of Blue genannt. Und tatsächlich verwendete sie ausschließlich unterschiedliche Töne von Blau; Ultramarin\, Indigo\, Preußisch\, Pariser\, Saphir oder Himmelsblau. Außerdem verweist der Titel auf die gleichnamige Langspielplatte von Miles Davis. Wie die Musiker die Kompositionen dieser legendären Aufnahme nicht kannten\, bevor sie ins Studio kamen\, um die Unmittelbarkeit ihres Spiels nicht zu gefährden\, verzichtete auch Kryzecki auf einen bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Plan und überließ vieles dem Prozess. Und so wie die Stücke von Kind of Blue sich auf wenige Harmonien beschränken\, verzichtete auch Kryzecki auf unterschiedliche Farben. Diese Selbstbeschränkung erlaubte es ihr\, sich anderen Parametern zuzuwenden: der Verschiedenheit der Töne\, der Transparenz\, dem Rhythmus\, der Taktung\, dem Timing\, fast möchte man formulieren – klänge es nicht etwas widersprüchlich: dem visuellen Sound. \nFragt man Kryzecki nach dem Wesen ihrer Arbeit\, spricht sie trotz der zugrunde liegenden starren Raster vor allem von einem Spiel. Ein nur scheinbarer Widerspruch\, denn in der Musik wie in der Kunst eröffnen häufig erst Regeln oder Grenzen einen Raum zur Freiheit\, in der Phrasierung\, der Tonfarbe etc. Ähnliches gilt für freiwillige Selbstbeschränkungen. Im modalen Jazz erhalten Musiker durch ihren Verzicht auf häufige Harmoniewechsel eine größere harmonische Freiheit. Caroline Kryzecki verzichtete in ihrer Ausstellung ebenfalls auf alle Farben außer Blau. Sie gab sich nur einer einzigen Tonart bzw. Farbe hin\, dafür aber verschiedenen Rhythmen\, Stimmungen und Tönen. Wie in der Musik kann Verzicht zu Reichtum führen. Kind of Blue? Yes! – a million kinds of Blue! \nCaroline Kryzecki – Kind of Blue\n22 April 2023 – 10 Juni 2023 \nSEXAUER \n
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LOCATION:Sexauer Gallery\, Streustr. 90\, Berlin\, 13086\, Deutschland
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SUMMARY:Es gibt das Rot nicht mehr. Galerie Parterre Berlin.
DESCRIPTION:Es gibt das Rot nicht mehr\nDer Maler Michael Voges (1953–2002)\nAusstellung vom 26. April bis 2. Juli 2023 \nZur Ausstellungseröffnung am Dienstag\, dem 25. April 2023\, um 19 Uhr\nmit den Kuratoren der Ausstellung Dr. Jens Semrau\, Kunsthistoriker\, Berlin und Kathleen Krenzlin\, Leiterin der Galerie\nsind Sie herzlich eingeladen. \n
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LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung "Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre" in der Galerie Deschler
DESCRIPTION:In der Gruppenausstellung „Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 1970er und 80er Jahre“ zeigt die Galerie Deschler Gemälde von acht Künstler:innen\, die zu den heraus­ragendsten Vertretern der Neuen Wilden und ihrem Umkreis gehörten. Sie waren Teil einer Bewegung\, die sich gegen die als zu intellektuell und abstrakt empfundene Kunst der 1960er Jahre auflehnte\, insbesondere die vorherrschende Konzept- und Minimal-Art. Inspiriert von Pop Art und Punk\, schufen sie eine figurative\, gestisch expressive und oft provokative Kunst\, die von kräftigen Farben und energiegeladenen\, dynamischen Formen geprägt war. In ver­schiedenen Medien wie Malerei\, Skulptur\, Installationen\, Fotografie und Performance-Kunst griffen sie politische und soziale Themen auf und sprengten die Grenzen zwischen High und Low Culture. Anfang der 80er Jahre erlebten sie durch mehrere Ausstellungen ihren inter­nationalen Durchbruch: 1980 „Heftige Malerei“ im Haus am Waldsee in Berlin\, 1981 „A New Spirit in Painting“ an der Royal Academy of Arts in London\, und 1982 „Zeitgeist“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin und die von Rudi Fuchs kuratierte documenta 7 in Kassel.\n \nDie Neuen Wilden und ihnen nahestehende Künstler:innen lebten und arbeiteten in den Stadttei­len Kreuzberg und Neukölln und nutzten ihre unmittelbare Umgebung als Inspiration. Sie präsen­tierten ihre Werke oft in besetzten Häusern und alternativen Galerien und Ausstel­lungsräumen\, wie der selbstgegründeten Galerie am Moritzplatz\, und es war hier\, dass sie sich als Gruppe zusammenfanden und ihre Kunst einem breiteren Publikum vorstellten. Sie wurden sowohl von der Subkultur als auch von der etablierten Kunstszene in Berlin als Sym­bole für die lebendige und rebellische Kunstszene der Stadt gefeiert. Ihr Einfluss war nicht nur in Deutsch­land\, son­dern auch international zu spüren und erstreckte sich auch auf andere Bereiche wie Mode und Musik. Damit trugen sie wesentlich zur Entwicklung Berlins als Zen­trum für zeitge­nössische Kunst bei. \n \nDas Titelbild von K. H. Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig von 1989\, eines aus einer Serie von Bildern mit diesem Thema und gleichzeitig das chronologisch letzte der ausgestellten Werke\, symbolisiert hervorragend die ungebändigte Energie der einge­schlossenen Stadt. Der Fall der Berliner Mauer im gleichen Jahr läutete das Ende dieser Periode und den Beginn einer neuen Ära ein. Doch obwohl die Neuen Wilden als Gruppe nur kurzlebig bestand\, inspirier­ten sie eine ganze Generation von Künstler:innen. Viele der Vertreter:innen der Gruppe wur­den interna­tional bekannt\, ihre Werke sind heute weltweit in wichtigen Sammlungen und Museen zu sehen. \n\nBeitragsbild: K.H.Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig\, 1989. Kunstharz auf Leinwand\, 200 x 300 cm\nDer Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre\nElvira Bach\, Luciano Castelli\, Rainer Fetting\, Karl Horst Hödicke\, Helmut Middendorf\, Stefan Roloff\, Salomé\, Bernd Zimmer\n\n26. April 2023 – 12. August 2023\n\n\nEröffnung:\n\nMittwoch\, 26. April 2023\, 19-21 Uhr\n\n\nSonderöffnungszeiten während des Gallery Weekends: \nDonnerstag\, 27. April: 11-20 Uhr\n\n\nFreitag\, 28. April: 11-20 Uhr\nSamstag\, 29. April: 11-20 Uhr\nSonntag\, 30. April: 11-18 Uhr\n\n\n\n\nGalerie Deschler\n
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LOCATION:Galerie Deschler\, Auguststraße 61\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh bei Camaro
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week zeigt die Camaro Stiftung Portraits von Lothar Wolleh mit dem Titel Schatten aus Licht. Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh konzentrierte sich bislang auf seine ab 1963 entstandenen Portraits von über einhundertvierzig international bekannten Malern\, Bildhauern und Aktionskünstlern – unter anderen Joseph Beuys\, Lucio Fontana\, René Magritte\, Günther Uecker und Alexander Camaro. \nNeben seinem ausgeprägten Gespür für die Eigenarten der Künstlerpersönlichkeiten\, zeichnen sich Wollehs‘ Portraits auch dadurch aus\, dass sie das Spezifische des Werkes einfangen. Beuys beschrieb ihn als „eine Art Schatzsucher“. Sein Enthusiasmus führte zu engen Kooperationen\, die in der Ausstellung eindrücklich nachvollziehbar ist an der Zusammenarbeit und der Wertschätzung\, mit der sich Lothar Wolleh und Alexander Camaro begegneten. \nBeitragsbild: Lothar Wolleh\, Portrait Alexander Camaro\, Anfang der 1960 er Jahre\, 100x100cm\, © Lothar Wolleh Estate\, Berlin \nKunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh\n21. April 2023 – 25. Oktober 2023 \nVernissage: Donnerstag\, 27. April\, 18 Uhr \nCamaro Stiftung \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Paweł Książek | Movement. Persons Projects.
DESCRIPTION:Persons Projects is proud to present a selection of paintings and drawings from Paweł Książek’s latest series Movement dedicated to the development of experimental dance in the Weimar Republic. The starting point for Książek’s series are two preserved photographs of the Viennese dancer Susanne Birkmeyer taken by Trude (Gertrude) Fleischmann in the 1930s in Vienna. Because of her Jewish background\, Fleischmann was forced to emigrate to Paris\, London\, and eventually\, with the help of her former student and lover Helen Post\, to New York after the Anschluss in 1938. With his series\, Książek engages in a direct dialogue with these pioneering artists\, some of whom have been forgotten\, and thus revives their art. \nSince the beginning of his career\, Książek has been interested in the roots of modernism. The methodology which the artist uses is based on working with archives\, encyclopedic and factual sources. He develops his path of investigation by using the analytical studies of avant-garde aesthetics. He researches the mutual relations between the human body and objects in space\, nature\, and culture through their construction and deconstruction. The result of Książek’s creative process has several layers. It begins with a series of text-image works on paper based on a very careful selection of photos and motifs. Książek’s texts are written onto the drawings in an encyclopaedia-like style\, presenting stories that reveal the connections between the historical events as well as the biographies of the artists. These conceptual works are materials that will eventually develop into large-format oil paintings. \nFrom the late 19th century\, the Lebensreform movement developed in Germany\, which was mainly instrumental in the rise of interest in nudism\, hygiene\, dance\, and other activities associated with the idea of returning to nature. The human body was given a new meaning. It was now used as an instrument of freedom to move and unfold freely. It is necessary to consider the prevailing fashion of the time as well to understand the importance of\, for example\, the banishment of the corset worn by women and\, in some cases\, by men. Movement\, as a motoric attribute\, was an essential element in the development of the new dance forms which were taught at new and experimental dance schools created by visionaries such as Rudolf von Laban\, Mary Wigman\, and Janina Mieczyńska-Lewakowska in Warsaw. The communities that were formed around these centers had a multicultural character. \nThe so-called naked culture was a further development of the body’s liberating tendencies. Phrases like „Nature knows no clothes“ and „The true man is the naked man“ were propagated. This idea was reflected in the film as well as photography\, which\, as a new medium\, was especially appreciated by young\, mainly Jewish female artists: Yva\, Trude Fleischmann\, Frieda Riess\, and Charlotte Rudolph successfully opened their studios in Vienna and Berlin. They directed their attention to the phenomenon of experimental dance and nudism\, resulting in photographs depicting young dancers\, not anonymously but known by their names. It led to a fresh interpretation of pictures of the female body\, largely desexualized. The erotic female became less important and was replaced by the nature-loving\, sporty\, supple\, androgynous type of woman. \nAt the same time\, the notion of the body took on a different meaning: In the 1930s\, it was now used as a vehicle for the National Socialist propaganda. The irony was that many of the used images were displaying Jewish dancers. The coming to power of the National Socialists in Germany and their brutal policies literally paralyzed the artistic activity of people of Jewish origin and led to their emigration. This exhibition is therefore dedicated to the famous pre-war dancers of Jewish descent\, such as Susanne Birkmeyer or Ruth Sorel-Abramowitsch\, who were deprived of the opportunity to practice their profession and forced to emigrate due to the rise of the National Socialists. \nPaweł Książek’s paintings are centered around the idea of showing the impression of movement by using the fragmentary afterimage rather than linear overlapping of sequences. In other words\, more like the images evoked under the eyelid of a light-stunned eye. Książek’s challenge is to recreate these dancers‘ movements from performances that were frozen in time by only a few limited historical photographs. Meticulously painted\, Książek compiles his research and information through a compilation of images that become a visual representation of the issues he’s raised and focused on. These paintings have the character of a landscape yet are supplemented with a series of afterimages that project the dynamics of a moving dancer’s body. As such\, his work is full of quotes and allusions which blend the past with visions of the future. \nPaweł Książek was born in 1973. He studied at the Academy of Fine Arts in Kraków and Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Lives and works in Kraków and Szczecin. Lecturer at the Academy of Art in Szczecin since 2014\, associate professor since 2020. Książek was a resident at Künstlerhaus Bethanien in Berlin (2011) and SOArt in Austria (2013). Holder of the scholarship of the Ministry of Culture and National Heritage in 2008. His works have been presented at more than a dozen individual exhibitions at Salzburger Kunstverein\, Salzburg (2009); Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art\, Kraków (2008); Art Stations Foundation\, Poznań (2009); Polish Institute in Berlin (2012); Art Basel Statements in Basel (2009). Foksal Gallery\, Warsaw (2020)\, among other venues\, as well as dozens of group exhibitions at such institutions as the National Museum in Kraków; National Museum in Szczecin; MAXXI\, Rome; Skulpturenmuseum Glaskasten\, Marl; Arnold Schönberg Centre\, Vienna; Sean Kelly Gallery\, New York; MOCAK Museum of Contemporary Art\, Kraków; Künstlerhaus Bethanien\, Berlin. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Refractive Landscapes. Persons Projects.
DESCRIPTION:Sandra Kantanen | Eeva Karhu | Jorma Puranen | Santeri Tuori \nOn the occasion of Gallery Weekend Berlin 2023\, Persons Projects is delighted to present the group exhibition Refractive Landscapes. The show focuses on a selected group of artists from the Helsinki School – Sandra Kantanen\, Eeva Karhu\, Jorma Puranen\, and Santeri Tuori – who use abstraction as their mutual language in heightening our awareness of environmental changes in our natural surroundings. By using different photographic methods\, the presented artworks capture the transformation of light through time and unveil the collective poses of change. Sharing an openness of form as well as a lack of sharpness of lines\, the presented works bridge a conceptual dialogue between photography and painting that float on time\, not in it. \nThe works of Sandra Kantanen are defined by the harmonic unity when photography merges with painting. As the artist has been trained in both fields\, she has always had a strong penchant for using light in a painterly way in her photographs. This practice can be seen in her more recent works\, such as Untitled (Rain 1). It exemplifies how Kantanen can perfectly balance out the image’s composition through blurring and brush-stroking the color pixels. By using the photographic process of multiple exposures and inserting digital brush strokes\, Kantanen blurs the line between what we see in the image and how it makes us feel in the same tradition as the Impressionists. The amount of detail Kantanen layers into her photographs leaves the viewer with a sense of tangibility that resonates with her poetic interpretations. \nWhat Sandra Kantanen and Eeva Karhu have in common\, is the way they both „paint” with light. Karhu utilizes the photographic process of layering one image upon another as her method for collecting the passage of time as well as the natural changes in the environment. This is most evident in her ongoing Path series\, where she photographs the same walking route she takes from her home. After her walk\, she compiles all the photographs together into one image to form the given moment they were taken in. Karhu continues this process throughout the year\, creating her own visual calendar of time periods based on the harvesting of light from one moment to the next. The layering produces a similar visual appearance to brush strokes. Only as one gets closer to the artworks\, they resemble less of a painting and more of a photograph\, as all the small photographic details. The final result of her unique process is a timeless vision of nature\, pulled together by fragmented pieces that form one harmonious feeling. Recording both the time of her own movements and the longer cycles of nature\, her work intertwines into a personal study of perception and its fundamental links with space and time. \nIn the same way as an Impressionist repeatedly turns to the same subjects\, Santeri Tuori has been taking photographs on the remote island of Kökar for the past fifteen years. His Forest series\, which is divided into prints and moving images\, presents certain chosen landscapes that the artist has been photographing over and over again from the exact same spot. Just like Eva Karhu\, Tuori superimposes his images on top of each other – thereby making even the slightest change in the landscape visible to the eye. The resulting images not only blend black and white and color photographs but also link together different time periods or even years in the same landscape. Time in these works cannot be counted\, not in years\, not in split seconds. Time just is. \nThe depiction of timelessness can also be found in Jorma Puranen’s Icy Prospects series. These works creatively merge aspects of mythology\, history\, and dream-like landscapes with the fascination with polar exploration and the notion of the Arctic. His images reflect a place that is both borderless and timeless – a reminder of the volume that is associated with the concept of infinite immensity and the unknown. Puranen states „For over fifteen years I have been engaged in landscape-related projects in which I have aimed to generally prevent the beholders from the opportunity of directly admiring the scenery by putting something in between them and the subject”. What the viewer might not know\, is that these works only show illusions of landscapes: Puranen painted a board with black\, high-gloss acrylic and then took long exposures of the icy landscapes mirrored on this wooden surface. The results are extremely painterly\, highly aesthetic\, fragmented impressions of nature in which the board’s surface\, the brushstroke\, and the reflection are inseparably superimposed. \n
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SUMMARY:CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR
DESCRIPTION:Die Ausstellung „CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“ im KVOST widmet sich dem Wirken der Produzentengalerie Clara Mosch\, die 1977 in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz) gegründet wurde und bis 1982 bestand\, sowie der gleichnamigen Künstler:innengruppe\, die sich daraus entwickelte. \nDie Ausstellung verbindet originale Kunstwerke\, Editionen und Plakate zusammen mit Fotografien aus dem Ralf-Rainer Wasse Archiv der Sammlung des Lindenau-Museums Altenburg. Es ist die erste institutionelle „Einzelausstellung“ in Berlin\, die sich mit dem Schaffen von Clara Mosch auseinandersetzt. \nDer einprägsame Name ist ein Anagramm\, welches sich aus den Anfängen der Nachnamen der Beteiligten zusammensetzt: CLA = Carlfriedrich Claus\, RA = Thomas Ranft und Dagmar Ranft-Schinke\, MO = Michael Morgner\, SCH = Gregor-Torsten Schade. Als Begründer:innen der ersten Produzentengalerie der DDR\, sowie auch mit ihrem vielseitigen eigenen Schaffen\, zählt die Gruppe zu den bedeutendsten Vertreter:innen der DDR Avantgarde. \nEin thematischer Fokus der Ausstellung liegt dabei vor allem auf den Land-Art-Aktionen und Pleinairs\, die im engen Zusammenhang mit Clara Mosch standen. Diese eigensinnigen Aktionen zeugen nicht nur von einem beachtlichen Schaffen der Avantgarde-Szene um Clara Mosch\, sondern beleuchten zudem die verschiedenen Facetten der Umweltschutzbewegung und den Umgang mit Natur in der DDR. Sehr relevant ist zum Beispiel die Aktion „Bäume verbinden“ (1983)\, für die Mitglieder der Gruppe auf zwei Bäume in Tabarz (Thüringen) stiegen und die Äste mit Mullbinden einwickelten. Mit dieser Aktion wollten sie auf das sich rasant ausbreitende Waldsterben aufmerksam machen\, das auch noch heute stetig voranschreitet. \nDer „Leussow-Koffer“ ist eine weitere bedeutende Arbeit. Die Edition\, die in Kollaboration mit der Galerie Akarde im Jahr 1978 erschien\, wird im Original in der Ausstellung zu sehen sein. Die Arbeit entstand nach der Aktion „Leussow Recycling“\, bei der die Künstler:innen monumentale Objekte aus gefälltem Holz anfertigten und diese danach verbrannten. Der bedruckte Holzkoffer besteht aus limitierten Drucken und Fotografien\, sowie Reagenzgläsern\, die mit der Asche der Aktion gefüllt sind. \nEin erklärtes Ziel von Clara Mosch war es\, mehr Aufmerksamkeit auf die Zerstörung der Umwelt zu lenken. Eine Situation\, die sich auch 40 Jahre später nicht gebessert\, sondern eher weiter verschärft hat. Daher haben die Aktionen von Clara Mosch auch heute nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren. Es ist deshalb besonders interessant\, sie im Kontext von heutigen Diskursen zu Ökologie und Klimaschutz zu betrachten und zu hinterfragen. \nDie Aktionen der Gruppe wurden von Ralf-Rainer Wasse\, Freund und erweitertes Mitglied von Clara Mosch\, umfassend fotografisch dokumentiert. Auch wenn es ein Glücksfall ist\, dass die Aktionen auf diese Art festgehalten werden konnten\, ist die Fülle der Dokumentation allerdings höchst ambivalent. Denn Wasse war\, wie sich nach dem Mauerfall herausstellte\, einer von mehr als 120 Mitarbeiter:innen\, die das Ministerium für Staatssicherheit mit der Beobachtung und „Zersetzung“ der Gruppe beauftragt hatte. \nMit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museums Altenburg. \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:WHEN THE SILENT SONG RISES - eine Gruppenausstellung mit Werken von Beverly D. Renekouzou\, Exocé Kassongo\, Melody Howse\, Thomias Radin\, Selassie und Elihu Ashong
DESCRIPTION:WHEN THE SILENT SONG RISES ist eine Gruppenausstellung mit Werken und Performances von Beverly D. Renekouzou\, Exocé Kassongo\, Melody Howse\, Thomias Radin\, Selassie und Elihu Ashong. Die Eröffnung findet am 27.04. in der ARTCO Galerie Berlin statt. \nDa alle teilnehmenden Künstler*innen auch einen Hintergrund in Musik und/oder Tanz haben\, wird neben Malerei und Videoarbeiten auch eine gemeinsame Performance aufgeführt. Geplant ist zeitgenössischem Ausdruck\, der zu einer spiritueller Erfahrung animiert. \nDie Ausstellung baut auf dem kuratorischen Konzept von Beverly Renekouzou und ihrer jüngsten Werkserie „Honorer le sacrifice“ auf. Die großformatigen Gemälde hat die in Berlin lebende Malerin im Jahr 2022 begonnen. Sie sind eine Hommage an Generationen von Menschen\, die auf dem afrikanischen Kontinent lebten – oder ihn verließen – um durch harte Arbeit\, frustrierende Integrationserfahrungen und andere Opfer zum wirtschaftlichen Wachstum Europas beizutragen. „Sie verdienen mehr Sichtbarkeit und Beachtung als alle anderen europäischen Bürger“\, erklärt die Künstlerin. \nDie Serie kreist dabei ebenso um persönliche Erfahrungen von Renekouzou\, die – in Frankreich geboren und von 2011 bis 2013 in der Zentralafrikanischen Republik lebend – im April 2013 vor dem ausbrechenden Bürgerkrieg fliehen musste. In einem ihrer Werke stellt sie diese besondere Szene ihrer Ankunft in Frankreich dar. Wir sehen die junge Beverly im Alter von fünfzehn Jahren\, wie sie die Hand ihres kleinen Bruders hält. Ihre Stiefmutter trägt das europäische Sternenbanner auf dem Kopf. Der Nimbus\, der auf das Ölgemälde gesprüht ist\, könnte ein Hinweis auf eine goldene Zukunft „vor dem blauen Himmel der westlichen Welt“ sein (wie der Europarat mitteilt). Er kann in diesem politischen Kontext aber auch als Dornenkrone oder als ikonographische Darstellung der Jungfrau der Apokalypse gelesen werden. Indem Renekouzou diese individuellen Erfahrungen durch ihren expressiven Malstil wieder aufgreift\, öffnet sie auch ein Tor zu altem Wissen und spirituellen Erfahrungen\, die zu lange verschüttet waren: „Mit diesen Gemälden möchte ich die Stimmen von verstorbenen Verwandten und die kraftvolle Wahrheit\, die darin liegt\, wiedergeben“\, erklärt sie. \nIn einer Videoarbeit von Melody Howse können die Besuchenden der Ausstellung Renekouzou und ihren Künstlerkollegen Exocé Kasongo bei einer spontanen Tanzperformance auf den Straßen Berlins beobachten. Das Video zeigt Filmmaterial von der Black-Lives-Matter-Demonstration 2021 in Berlin und verbindet eine Klanglandschaft aus Demo-Sounds mit Geräuschen aus der afrikanischen Diaspora. Diese Arhythmie verstärkt den Mimik und Bewegungen der Tanzenden und betont das Moment der politischen Verweigerung und der Freude an der Demo. Ein audiovisuelles Erlebnis\, das an Arthur Jafa’s berühmte Black Visual Intonation erinnert\, wonach grenzenlosen Kapazitäten des Schwarzen Lebens betont und jegliche Form von Rassismus abgelehnt werden. \nThomias Radin’s Arbeiten sind Geflechte aus persönlichen Erfahrungen\, Karibischen Seefahrer-Mythen und politischen Motiven\, die seinen Geburtsort Guadeloupe (1993) mit seiner späteren Wahlheimat Frankreich verbinden. Seit 2019 lebt er in Berlin\, wo er sich unter anderem durch eine Solo-Ausstellung bei SAVVY Contemporary einen Namen machte. Noch in diesem Jahr werden Ausstellungen im KINDL – Zentrum für Zeitgenössische Kunst sowie in der Galerie Wedding folgen. \nRadin’s neuere Öl-Bilder erscheinen wie transgenerationale Psychogramme. Die Figuren sind immer noch in dynamischer Pose gezeichnet\, tanzen über die Leinwand\, aber verschwinden nun unter kräftigen Farbflächen\, so als entschwinden sie in eine andere Zeit oder Spähre. In dem spontanen Duktus werden Radin’s musikalische Einflüsse und sein Hintergrund als Tänzer sichtbar\, den er als ganzheitlichen Schaffensprozess begreift und immer wieder durch performative Komponenten zum Ausdruck bringt: \n“Ich male wie ich tanze. Ich bewege und fühle mich mit einer intuitiven Freiheit des Ausdrucks und benutze mehrere Körpersprachen\, um mit der Musik der Malerei in Einklang zu sein.“ \nTHOMIAS RADIN LA DANSE\, 2022 Oil on linen 163\,5 x 123\,7 x 4\,3 cm (each panel)\, dyptich\nErgänzt wird die Präsentation seiner Werke durch eine bemalte Trommel aus Eichenholz\, die auch funktional die Möglichkeit bietet\, sich über Rhythmus und Ekstase in einen anderen Bewusstseinszustand zu versetzen. Der Deutsch-Ghanaische Künstler Selassie arbeitet mit weit greifenden\, physischen Gesten\, bei denen er auf seine Intuition vertraut. Im besten Falle stellt der Farbauftrag einen unmittelbaren Zugang zu den Geistern seiner Vergangenheit her. Aufgewachsen in Ghana als Teil einer Familie\, die der Völkergruppe der Ewe zugehört\, spielen die repräsentativen Kräfte von Symbolen\, Ikonografien und figurativen Darstellungen eine große Rolle. Im Einklang mit der Natur sollen sie die fehlende Verbindung zu einer universellen Weisheit herstellen\, die in unseren Kulturkreisen abhanden gekommen scheint. \nOpen a larger version of the following image in a popup: THOMIAS RADIN KA SPIRIT\, 2022 Mahogany stains and oil painting on Oak wood 76 x 30 x 30 cm\nSelassie begreift sich vor diesem Hintergrund und in seiner Rolle als bildender Künstler (sowie als erfolgreicher Musiker) als ‚Agent of Culture‘\, der individuelles und kollektives Gedächtnis vermittelt und von ästhetischen Faktoren befreien möchte. Die Farben des großformatigen Tableaus ‘Grandma’s fabric’ sind Teil dieser Einstellung\, die sich farbenfroh ins Hier und Jetzt überträgt. Sie verweisen auf die bekannten Kente-Stoffe\, die über die Grenzen Westafrika’s hinaus bekannt sind und lokale Textilproduktion in den Kontext globaler Lieferketten stellen. Gleichzeitig ist die Zusammensetzung aus Acrylfarben und Holz eine persönliche Hommage an die rauhe Haut seiner Großmutter\, an die sich der Künstler als kleiner Junge erinnert. \nDieser Rückbesinnung zur Natur und seinen Anfängen folgend\, arbeitet Selassie vermehrt mit organischen Materialien und wird im Rahmen der Ausstellung eine raum-greifende Skulptur aus Moos und Vulkangestein präsentieren. \nDiese Installation wird in Zusammenarbeit mit Elihu Ashong entstehen. Der ebenfalls aus Ghana stammende Künstler hat einen Background in Fotografie und floralem Set-Design. Im Jahr 2020 zog er nach Berlin und brachte seine Kenntnisse in seinen Beitrag zur Gruppenausstellung CONCRETE LIMBO im Haus der Statistik ein. Nachdem er zwei Jahre als kuratorischer Assistent für Ralf Schmerberg’s MaHalla arbeitete\, bereitet er nun seine eigene künstlerische Plattform vor\, die sich auf ganzheitliche Kunstproduktion zwischen den Kontinenten konzentriert. \nGeboren 1995 in Frankreich\, arbeitet Exosé Kasongo ebenfalls interdisziplinär – sei es als Tänzer im Rahmen von musikalischen Performances auf der Bühne\, in VideoProduktionen oder als visueller Künstler. Seit 2019 lebt Kasongo in Berlin und verleiht seiner Community in Berlin unter anderem durch eine Veranstaltungsreihe im Oyoun eine enorme Präsenz. In seinen Mixed-Media Collagen wählt er einen lauten\, expressiven Stil\, um Photographie\, moderne Accessoires und Muscheln mit Malerei auf Papier zu bringen. Kasongo setzt dabei auf historischen Fotos auf und ergänzt sie um Street Culture Referenzen. Die koloniale Vergangenheit wird durch diese Codes umgeschrieben und so zu einer Forderung nach kultureller\, künstlerischer und spiritueller Restitution. \nDie Zuschreibung einer Afrofuturistischen Ästhetik passt insofern\, als dass seine Vision einer Panafrikanischer Kunst mit einer Rückbesinnung auf das Urvertrauen und die Werte seiner Ahnen einhergeht. “Mit der Zeit wird alles einen Sinn ergeben“\, erklärt Kasongo mit Verweis auf seine künstlerische Richtung\, die viel über seine Kongolesischen Wurzeln und den Kampf eines Schwarzen Mannes in einer weißen Gesellschaft erzählt. \nWHEN THE SILENT SONG RISES – eine Gruppenausstellung mit Werken von Beverly D. Renekouzou\, Exocé Kassongo\, Melody Howse\, Thomias Radin\, Selassie und Elihu Ashong\n27.04.2023 – 10.06.2023 \nARTCO Galerie \n
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SUMMARY:Louise Nevelson & George Rickey in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Haas präsentiert die Werke zweier außergewöhnlicher US-amerikanischer KünstlerInnen – Louise Nevelson und George Rickey – in einer gemeinsamen Ausstellung in den Räumen in der Niebuhrstraße und im Kunst Lager Haas zu präsentieren. \nSeit den 1960er Jahren sind sowohl Louise Nevelson als auch George Rickey durch ihre Teilnahmen an der documenta III und IV in der deutschen Kunstszene verortet. George Rickey ist vor allem durch seine Außenskulpturen weithin bekannt\, so hat zum Beispiel seine Skulptur „Four Squares in a Square“ (1969) erst im vergangenen Jahr\, nach der Sanierung\, wieder seinen Platz vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin eingenommen. Nevelsons Arbeiten sind in Deutschland weniger bekannt\, was verwundert\, findet man doch in jedem amerikanischen Museum bedeutende Arbeiten Nevelsons und auch im öffentlichen Raum in den USA – vor allem in New York – sind ihre Arbeiten präsent. \nLouise Nevelson (1899-1988)\, eine der einflussreichsten Nachkriegskünstlerinnen\, stellte seit den 1940er Jahren regelmäßig in der New Yorker Kunstszene und später in den wichtigsten Museen der Welt aus. Vor allem für ihr ausgereiftes Werk\, einprägsame Wandarbeiten und Skulpturen\, für die sie heute berühmt ist\, nutzte Nevelson alltägliche Gegenstände und Fundstücke aller Art\, die Sie zu Assemblagen\, Skulpturen und Collagen sorgfältig zusammenfügte. Ihre kraftvollen Skulpturen bemalte sie monochrom\, meist schwarz\, und kreierte in ihren Ausstellungen mysteriöse Welten. In ihren Collagen beließ sie die Materialien weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand\, ihre Herkunft noch deutlich erkennbar. Nevelson betrachtete ihre Persona als Erweiterung ihrer Werke und fesselte mit ihrem exzentrischen Erscheinungsbild FotografInnen wie Helmut Newton und Marie Cosindas. \nGeorge Warren Rickey (1907-2002) wandte sich der kinetischen Bildhauerei zu und wurde einer ihrer bedeutendsten Vertreter. Rickeys Arbeiten\, grazile Edelstahlgebilde\, teils von enormen Ausmaßen\, die sich aus streng geometrischen Formen zusammensetzen\, präsentieren sich in eigenwilliger Bewegung überraschend lebendig und widersetzen sich scheinbar den Gesetzen der Schwerkraft – ein Effekt\, den Rickey durch die Verlagerung von Schwerpunkten mittels Gewichten erreichte. Diese zunächst rein technisch wirkenden Skulpturen finden Ihre Inspiration in der Natur und bewegen sich vor allem in dieser außergewöhnlich fließend und natürlich. \nIn der Ausstellung Louise Nevelson & George Rickey werden die beiden KünstlerInnen erstmals gemeinsam ausgestellt. Zu sehen sein werden Wandskulpturen\, Collagen und Skulpturen von Louise Nevelson\, sowie Wand- und Decken-\, Innen- und Außenskulpturen von George Rickey. \nLouise Nevelson & George Rickey\n28.04.2023 – 05.08.2023 \nGalerie Michael Haas \n
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