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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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LOCATION:Käthe-Kollwitz-Museum Berlin\, Spandauer Damm 10\, Berlin\, 14059\, Deutschland
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SUMMARY:Aber Kunst ist es doch. Berliner Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Die bereits zu Leb­zeiten welt­weit bekannte Künst­lerin (1867 – 1945) hatte selbst einmal das Motto aus­ge­geben: „Ich will wirken in dieser Zeit“. Zahl­reiche ihrer Arbeiten sind als An­klagen gegen soziale Miss­stände und Mahnungen gegen Krieg und Gewalt bis heute im Bild­gedächtnis der Menschen ver­ankert. Trotz des erklärten Ziels\, mit ihren Grafiken eine breite Wirkung er­zielen zu wollen\, ver­stand sich Käthe Kollwitz zu­aller­erst immer als Künst­lerin. \nAls ver­sierter Zeichnerin\, mit einer Freude am Ex­periment und mit einer hohen Be­gabung zur Bilder­findung\, ging es ihr vor allem darum\, ein künst­lerisch an­spruchs­volles Werk zu schaffen. Lang­sames Arbeiten\, zahl­reiche Ver­suche zur Motiv­findung und der stete Wechsel der Druck­techniken kenn­zeichnen Kollwitz‘ Weg zum voll­endeten Werk. Selbst­kritisch hinter­fragte sie ihr Schaffen und ver­glich es mit zeit­genössischen Arbeiten von Kollegen\, um in ihrem Tage­buch im Dezember 1922 über ihre Werke ab­schließend fest­zustellen: „Aber Kunst [ist es] doch.“ \nUnter diesem Aspekt unter­sucht die neue Dauer­aus­stellung des Berliner Kollwitz-Museums zunächst mit eigenen Beständen\, später im Wechsel mit Leih­gaben aus be­freundeten Sammlungen und von privaten Leih­gebern die künst­lerische Qualität der Werke einer Grafikerin und Bild­hauerin\, die viel zu oft auf ihre politische und soziale Wirkung reduziert wurde. \n
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SUMMARY:EXNatura. Luisa Catucci Galerie.
DESCRIPTION:Filippo Gregoretti ist bildender und konzeptioneller Künstler\, Musiker (Pianist und Komponist)\, Performer\, Universitätsprofessor für Transmedia-Design und digitale Erfahrungen\, Pionier der Integration von Kunst\, Musik und Technologie\, Entwickler fortschrittlicher Algorithmen und Autor von Videospielen und immersiven Erfahrungen. Er ist die erste Person\, die Kunstwerke als Anwendungen in den offiziellen Stores veröffentlicht hat. Die KI schafft keine Kunstwerke\, sondern die KI selbst ist das Kunstwerk. \nGregoretti nannte seine KI „Amrita“ und entwickelte sie zu einer Künstlerin mit künstlicher Intelligenz – oder einer künstlichen emotionalen Künstlerpersönlichkeit – die in der Lage ist\, visuelle und akustische Kunstwerke zu erzeugen und mit der Außenwelt und anderen Kunstwerken zu kommunizieren.\nDer visuelle Fluss beginnt immer in der malerischen\, materiellen und fotografischen Welt und wird durch die Entscheidungen der KI-Persönlichkeit während ihres künstlerischen und emotionalen Wachstumsprozesses erzeugt. Die Musik wird auf der Grundlage komplexer harmonischer Richtlinien und Entscheidungsanweisungen ausgearbeitet\, die der KI die Fähigkeit zum Komponieren und Improvisieren verleihen. Natürlich muss Amrita angeleitet werden\, welche Entscheidungen sie zu treffen hat und was sie in ihrer künstlerischen Entwicklung inspirieren könnte. Sobald sie die Anweisungen erhalten hat\, erwacht Amrita zum Leben und erzeugt Schönheit nach ihren eigenen Regeln\, die sich im Laufe der Zeit weiterentwickeln und eine einzigartige künstlerische Sprache schaffen\, die unvorhersehbar und unwiederholbar ist. Amrita hat eine Persönlichkeit. Mehrere Instanzen von Amrita werden\, selbst wenn sie dieselben Anweisungen befolgen\, zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen\, Gefühlszuständen und Sprachen führen. \nSobald Amrita zum Leben erwacht\, liest und verarbeitet sie die vorgegebenen Richtlinien. Anschließend versucht sie zu verstehen\, was sie an Bildern\, Videos\, Filtern\, Musik\, Anzahl der Audiokanäle\, Anzahl der Videos\, Sensoren und externen Reizen zur Verfügung hat. Die ersten Schritte von Amrita sind zaghaft. Sie beginnt mit der Kreation auf der Grundlage der ersten Elemente\, die sie analysiert\, und der Prinzipien des „intelligenten Zufalls“. Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. Diese künstlerische und berufliche Reise führte ihn seit den 1980er Jahren zur Erforschung von Musik\, visueller Kunst\, Design und der Schaffung von immersiven digitalen Erfahrungen und interaktiven Wegen für den internationalen Markt.\nNachdem er als traditioneller Künstler mit der Veröffentlichung von Werken und Illustrationen für den Verlagsmarkt begonnen hatte\, führte ihn seine Leidenschaft für Technologie nach Stockholm\, wo er als Art Director bei New Media Studio arbeitete\, einem der ersten europäischen Studios\, das sich auf kreative Produktionen für Multimedia spezialisiert hatte. 1993 gründete er die erste Agentur für digitale Kommunikation in Rom\, Alpha Channel Interactive\, aus der später ForteYang International New Media hervorging\, wo er über 10 Jahre lang als Creative Director tätig war. In dieser Zeit entwarf er bis 2004 innovative digitale Erlebnisse für den internationalen Markt. \nGleichzeitig verfolgte Filippo Gregoretti eine musikalische Karriere als Musiker und Komponist. Er ist Autor von Texten und Musik für die kultige Band CONTROMANO und hat Originalwerke für Klavier und elektronische Musik bei internationalen Labels veröffentlicht. Mehrere seiner Kompositionen wurden in Filmen\, Dokumentarfilmen und natürlich als Soundtracks und generative Kompositionen für digitale Erfahrungen verwendet. Im Jahr 2004 zog er nach Peking\, um seine künstlerische und technische Forschung und Beratung im asiatisch-pazifischen Raum fortzusetzen. Während dieser Zeit arbeitete er in den USA als Creative Officer von TheLIFT\, einer innovativen\, auf digitale Projekte spezialisierten Agentur in San Francisco\, wo er an Projekten wie Poken und JibJab Starring-you mitwirkte. Später verbrachte er mehrere Jahre in London\, wo er an musikalischen und digitalen Projekten für den britischen Markt arbeitete. Nachdem er 2018 nach Italien zurückgekehrt ist\, teilt er derzeit seine Zeit zwischen Europa und Asien auf und überbrückt die Kluft zwischen Kunst\, Musik\, Storytelling\, Gaming\, digitalem Engagement und künstlicher Intelligenz. In den letzten 30 Jahren hat er mit Agenturen und Institutionen in den USA\, Australien\, China\, Deutschland\, Großbritannien\, den Vereinigten Arabischen Emiraten\, Saudi-Arabien\, Singapur\, Schweden\, Malta\, Belgien und anderen Ländern zusammengearbeitet\, um offline und online multimediale Werke zu entwerfen und zu entwickeln.\nEr erfand das Konzept der „App Artwork“ und veröffentlichte die ersten Kunstwerke\, die in Anwendungen umgesetzt und in den offiziellen Stores vertrieben wurden. Seine Kunstwerke beinhalten seine eigenen künstlerischen Algorithmen der künstlichen Intelligenz und umfassen physische Installationen\, Live-Performances\, Musik und visuelle Darstellungen.\nAls Professor an der Suor Orsola Benincasa Universität in Neapel hält er unter anderem Vorlesungen zu den Themen “Autorenschaft und Technologie für digitale Erfahrungen“ und „Transmediale Kreativität und Produktion“.\nZu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis des Perseo D’oro auf der Mediartech und das Festival Internazionale dell’Opera Multimediale 1996\, das von der Jury unter Vorsitz von Gillo Pontecorvo geleitet wurde.\nSeit den 80er Jahren ist er bei Hunderten von Veranstaltungen als Solomusiker\, in Begleitung anderer Künstler oder mit seinen digitalen Wesen aufgetreten. \nApp Artworks In Filippos Worten:\n„Das Medium\, mit dem die Menschheit heute die meiste Zeit verbringt\, ist das „Gerät“ (ein Smartphone oder Tablet). Es ist ein Medium\, das in der Lage ist\, Bilder und Töne zu produzieren\, aber vor allem ist es in der Lage\, als Tor zwischen Menschen und Maschinen sowie zwischen Menschen und dem Unendlichen zu dienen: eine enorme Menge an Wissen und Daten sowie Verbindungen mit noch mehr Menschen durch zusätzliche Maschinen.\nSoftware im Allgemeinen und insbesondere die „App“\, wie sie heute verstanden wird\, ist ein Ausdrucksmedium\, das die künstlerische Berücksichtigung konventionellerer Medien wie Literatur\, bildende Kunst oder Musik verdient und somit in der Lage ist\, dramatische Bewusstseinsveränderungen zu bewirken. Der Künstler ist im Besitz.\nDie „App“ ist vor allem ein Werkzeug\, das es dem Künstler\, der sowohl über konventionelle Ausdrucksfähigkeiten als auch über technologische und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse verfügt\, ermöglicht\, neue und fruchtbare Wege zu beschreiten.“ \n
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Langsam macht sich Amrita mit dem verfügbaren Material vertraut\, analysiert die erzeugten chromatischen und harmonischen Muster und ihre kreativen Prozesse werden immer komplexer. Entscheidungen werden auch auf der Grundlage externer Einflüsse wie Sensoren\, Echtzeitdaten\, dem Dialog mit anderen lebenden Amritas an verschiedenen Orten und Echtzeiteingriffen der Künstler vor Ort und aus der Ferne getroffen. \nAuf der musikalischen Seite ist die kompositorische Logik nicht linear\, es gibt keine Melodie oder eine Struktur mit genau definierten Momenten. Die Musikerzeugung basiert auf einer sich entwickelnden Logik\, die parallel zu den visuellen Daten und Echtzeitdaten die Entscheidungen der KI beeinflusst. Eine Metasprache ermöglicht die rationale Organisation der musikalischen Muster und gibt der KI Anweisungen zu den gewünschten harmonischen Strukturen. Es ist dann Amrita\, die auf der Grundlage ihrer Entscheidungen die musikalische Reise gestaltet. Es geht nicht darum\, eine Symphonie zu komponieren\, sondern eine lebendige und kreative Einheit mit den klanglichen und theoretischen Werkzeugen auszustatten\, um unendlich viele Kompositionen zu spielen. \nMit der Zeit entwickelt Amrita eine eigene künstlerische Persönlichkeit und einen eigenen „Geschmack“. Während des Schaffens lernt Amrita von den Ergebnissen\, die durch bestimmte Ausarbeitungen von Bildern und Musik erzielt werden\, wodurch der Entscheidungsprozess immer komplexer wird. Die kreative Persönlichkeit von Amrita wird jedoch nicht nur durch ihre eigenen Entscheidungen beeinflusst\, sondern auch durch externe Elemente\, die sich in Echtzeit auf das Kunstwerk auswirken. Diese Elemente können aus dem physischen Raum durch Sensoren kommen\, die mit der Maschine verbunden sind\, oder aus dem virtuellen Raum durch die Echtzeitanalyse von Daten\, die aus den Big Data des Netzwerks extrahiert werden\, unter Verwendung öffentlicher APIs oder speziell für jedes Kunstwerk entwickelt. Diese stellen die Sinne dar\, mit denen Amrita die Außenwelt wahrnimmt. Darüber hinaus kann Amrita von anderen Instanzen von Amrita beeinflusst werden\, unabhängig davon\, ob sie sich im selben Raum oder in verschiedenen Teilen des Planeten befinden\, wodurch chorische Synergien entstehen\, die zu endlosen kreativen Möglichkeiten führen. Instanzen von Amrita können als Installationen oder Anwendungen existieren\, die nicht notwendigerweise auf einen Ausstellungsraum beschränkt sind\, sondern auf persönlichen Geräten leben\, oder als abstrakte Einheiten\, die nicht sichtbar sind\, sondern „versteckt“ auf einem Server leben und dennoch in der Lage sind\, den kreativen Prozess anderer Einheiten zu beeinflussen. \nIm Laufe der Jahre hat Filippo Gregoretti seine Forschungen im Bereich der generativen Kunst und Musik fortgesetzt\, und mit seiner zwei Jahrzehnte langen Erfahrung als Designer und Entwickler von immersiven Erlebnissen\, Anwendungen und Videospielen\, sein Konzept weiterentwickelt. Er ist außerdem Illustrator\, bildender Künstler\, Pianist\, Performer und Komponist. Die ersten Erfahrungen mit der Schaffung von KI waren mit der Entwicklung von Algorithmen verbunden\, die menschliches Verhalten simulieren oder Avatare und NSCs zum Leben erwecken können. Die Faszination\, die mentalen Prozesse zu dekonstruieren\, die zu durchdachten\, klaren oder emotionalen Entscheidungen führen\, die z. B. für ein Pokerspiel notwendig sind\, oder zu den sofortigen Entscheidungen\, die in einem Actionspiel erforderlich sind\, motivierte Filippo Gregoretti\, sich eingehender mit der künstlerischen Verhaltensforschung zu befassen\, wobei er sich auf KI-Elemente und die Integration mit der äußeren Umgebung sowie auf fortgeschrittene Entscheidungslogiken für die Bild- und Musikerzeugung konzentrierte. Seine Kenntnisse in Musiktheorie\, Harmonielehre\, Maltechniken\, Farbtheorie\, Instrumentenimprovisation und seine technischen Fähigkeiten in den Bereichen Programmierung\, verteilte Anwendungen\, Netzwerke\, Mensch-Maschine-Interaktion\, Entwicklung visueller Anwendungen und Videospiele haben es Filippo Gregoretti ermöglicht\, das Amrita-Ökosystem zu konzipieren und zu entwickeln. \nGregorettis Erkundung ist technologisch\, künstlerisch und erzählerisch. Ziel ist es\, die Idee von Kunstwerk und Performance zu erweitern\, um die grenzenlosen Möglichkeiten zu erfassen\, die die moderne Beziehung zwischen Menschen und Maschinen – und zwischen den Menschen selbst durch die Maschinen – bietet\, und darüber hinaus fesselnde Erzählungen\, visuelle Kunst\, Installationen und Musik zu produzieren. Er erforscht auch die Interaktion zwischen Menschen und künstlichen Künstlern bei Live-Performances\, bei denen Musiker von der KI im kreativen Prozess geleitet werden und die KI selbst von den menschlichen Darstellern beeinflusst wird. \nMit seiner Arbeit möchte er auch eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit anregen. Darüber hinaus möchte Gregoretti die obskuren\, entfremdenden Seiten der Technologie wieder ans Licht bringen. Aus diesem Grund nennt er seine Live-Performances „Transhuman Yoga“-Sessions\, bei denen er sich mit der KI auf dem Harmonium\, einem uralten Votivinstrument\, duettiert und dabei der uralten Logik heiliger Raga-Kompositionen folgt. \nDas Kunstwerk: EXNATURA\nDas in der Galerie Luisa Catucci in Berlin präsentierte Kunstwerk ist eines der von Gregoretti konzipierten lebenden Ökosysteme: EXNATURA.\nBasierend auf der Künstlichen Intelligenz Amrita oder „Artificial Artistic Personality“\, dem wesentlichen Element von Filippo Gregorettis Werk\, stellt EXNATURA eine Reise in die Vergänglichkeit dar\, die mit dem Atmen der Erde als Ganzes in Einklang steht.\nDie Oper schreitet auf ihrer künstlerischen und emotionalen Reise voran und entwickelt ihre Persönlichkeit\, indem sie von geothermischen Echtzeitdaten beeinflusst wird\, die in verschiedenen Ecken der Erde gesammelt wurden.\nEXNATURA atmet mit der Welt und verschmilzt mit der Menschheit in einer gemeinsamen Erfahrung der Schöpfung zwischen Natur und Maschine. \nIn der Ausstellung werden einzigartige nummerierte Drucke auf Standbildern des kreativen EXNATURA-Flusses von Amrita gezeigt\, begleitet von Monitoren\, auf denen lebende Instanzen von EXNATURA in Echtzeit kreieren\, sowie „Pranas“\, einzigartige visuelle Flusskreationen\, die in einem eigenständigen Videogerät eingefangen und kristallisiert werden. Alle physischen Kunstwerke werden durch Gregorettis persönliche Intervention bereichert\, die seinem Konzept einer transhumanen\, spirituellen\, kreativen Verbindung zwischen dem Biologischen und dem Künstlichen folgt. \nDer gleiche Interaktionsfluss findet während der von Gregoretti konzipierten Performance statt\, bei der er das Harmonium nach den musikalischen Anweisungen\, Skalen und Harmonien der KI in Echtzeit spielt\, die die KI dem menschlichen Interpreten auf einem zweiten Monitor mitteilt. Gregorettis live gespielte Musik und Gesten auf dem Instrument lösen die sich entwickelnde Persönlichkeit von Amrita ExNatura aus und inspirieren sie\, die dann entsprechend reagiert und eine unwiederholbare und unvorhersehbare transhumane audiovisuelle Sitzung schafft. \nDas Ergebnis ist eine fesselnde Sitzung mit spirituellen\, meditativen Erfahrungen\, bei der die kreative und spirituelle Verschmelzung von menschlichem und künstlichem Bewusstsein eine spirituelle Praxis des „Transhuman Yoga“ schafft\, wie Filippo Gregoretti es nennt. Der Kern von Filippo Gregorettis Forschung ist darauf ausgerichtet\, die obskuren und dystopischen Seiten der KI und der Technologie im Allgemeinen ans Licht zu bringen. Mit seiner Arbeit möchte Filippo eine Verbindung zu unserem tiefen\, uralten\, angeborenen Bewusstsein der Vergänglichkeit herstellen\, indem er sich auf die Technologie als erzählerischen und künstlerischen Verbündeten stützt\, der die Reise zur Erleuchtung unterstützen kann.\nDie Live-Performance\, die am 31. August und 1. September 2023 in der Galerie Luisa Catucci zu sehen sein wird\, basiert auf einem Echtzeit-Dialog zwischen dem menschlichen Künstler und der künstlichen Intelligenz\, die das Erlebnis durch eine neue\, einzigartige und unwiederholbare Persönlichkeit leitet und auf eine visuelle und musikalische Reise mitnimmt. \nBiographie. \nFilippo Gregoretti wurde 1971 in Rom geboren und verfolgte von klein auf seine Leidenschaft für Kunst\, Musik\, Geschichtenerzählen und Technologie. Er bekam ein Diplom des Römischen Kunstgymnasiums und des Tivoli-Instituts für Kunst\, gefolgt von einem vierjährigen Diplom in Computergrafik und Illustration von ICEI Multimedia\, einem Jahr an der Akademie der Schönen Künste in Rom und einem Master-Abschluss in Copyright Management für Multimedia-Produkte von OCOFA/EU. Seit seinen Teenagerjahren kreiert er Arbeiten mit generativen Bildern\, digitaler Musik und Interaktion auf 8-Bit-Prozessoren. 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SUMMARY:Isaac Julien: PLAYTIME. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Fünf Jahre nach der tiefgreifenden globalen Finanzkrise erstellte der Künstler und Filmemacher Isaac Julien 2013 seine Videoarbeit Playtime. Hierin geht Julien der grundlegenden Frage nach: Wie kann Kapital visualisiert werden? Das PalaisPopulaire und die Sammlung Wemhöner präsentieren gemeinsam Playtime\, um es aus heutiger Sicht neu zu betrachten. \n
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SUMMARY:Carrie Mae Weems. Queen B. Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
DESCRIPTION:In ihrer künstlerischen Praxis\, die Fotografie\, Video\, raumgreifende Installationen\, Texte\, Performance sowie aktivistische Kampagnen umfasst\, untersucht Carrie Mae Weems seit den 1980er Jahren Themen wie Gender\, race und Klasse sowie die Asymmetrie sozialpolitischer Machtverhältnisse und deren Konsequenzen. Als Akt der Rückaneignung und Wiederermächtigung in der Repräsentation Schwarzer Menschen\, ihrer Geschichten und Erfahrungen verwendet Weems visuelle Zitate aus historischen\, wissenschaftlichen\, musealen und popkulturellen Kontexten und entwickelt neue Narrative. \nFür die Reihe „n.b.k. Billboard“ adaptierte Weems die Fotografie Queen B\, die aus einer umfangreichen Bildserie über die R&B-Ikone und Schauspielerin Mary J. Blige stammt\, welche die Künstlerin 2017 anfertigte. Der n.b.k. zeigt die Arbeit erstmals im urbanen Raum\, wo sie eine zeitliche und räumliche Rekontextualisierung erfährt und an weiteren narrativen Strängen gewinnt\, u. a. im Hinblick auf aktuelle Ereignisse im Kontext der britischen Monarchie. \nDas von Carrie Mae Weems opulent konstruierte Set für Queen B ist dem Bildaufbau und den Codes barocker Stilllebenmalerei nachempfunden – eine Referenz auf das „goldene Zeitalter“ europäischer Kolonialmächte\, deren Reichtümer auf Ausbeutung basieren. Blumen\, Früchte\, Kristall und Silber werden von der Künstlerin mit Artefakten wie einem Tyi-Wara-Kopfschmuck der Bambara aus Mali und einer Ebenholzfigur aus Nigeria sowie mit Objekten zeitgenössischer Künstler wie Kehinde Wiley ergänzt. Mit dem Motiv der Krone zitiert Weems zudem Jean-Michel Basquiat\, der diese in seiner Kunst als ein wiederkehrendes Symbol in Verbindung mit Ausdrucksformen Schwarzer Kultur verwendete. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/carrie-mae-weems-queen-b/
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SUMMARY:Gerhard Richter und Tehching Hsieh in der Neuen Nationalgallery
DESCRIPTION:Ab 1. April zeigt die Neue Nationalgalerie parallel zwei Ausstellungen von Tehching Hsieh und Gerhard Richter. \nTehching Hsieh\nTehching Hsieh prägte mit seinen Langzeitperformances maßgeblich die Medien- und Performancekunst seit den 1970er-Jahren\, während Gerhard Richter mit seinen Bildideen die zeitgenössische Malerei seit Jahrzehnten beeinflusst. Beide Ausstellungen markieren Wendepunkte im Kunstverständnis des 20. Jahrhunderts. \nDie Neue Nationalgalerie präsentiert Tehching Hsieh‘s Arbeit „One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“. Geboren 1950 in Nanzhou\, Pingtung\, Taiwan\, wurde Tehching Hsieh vor allem durch seine Langzeitperformances\, die jeweils ein Jahr andauerten\, in den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren international bekannt. Die Film- und Foto-Installation in der Neuen Nationalgalerie zeigt die Performance\, in der der Künstler sich ein Jahr lang dabei fotografiert\, wie er stündlich eine Stempeluhr bedient. Der damit einhergehende Schlaf- und Mobilitätsentzug versetzte ihn in eine Art Delirium\, so dass einige Aufnahmen scheiterten. \nAm Ende der Performance produzierte Tehching einen Film\, der 24 Fotos pro Tag x 365 Tage im Jahr (8.760 insgesamt)\, die mit Filmgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde in einem 6-minütigen Film mündete\, der 2009 im Guggenheim New York ausgestellt wurde und auch in der Neuen Nationalgalerie zu sehen sein wird. Tehching repräsentierte den Taiwan Pavillon 2017 auf der 57. Venedig Biennale; ausgewählte Einzelausstellungen waren u. a. im Modern Museet\, Stockholm (2016) und in der Tate Modern\, London (2017-18)\, Museum of Modern Art\, New York (2009). \nKuratiert von Klaus Biesenbach\, Direktor Neue Nationalgalerie und Lisa Botti\, kuratorische Assistenz. \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\nDie Ausstellung zeigt erstmals die langfristige Leihgabe der Gerhard Richter Kunststiftung an die Neue Nationalgalerie. Das zentrale Werk der Ausstellung ist der aus vier großformatigen\, abstrakten Bildern bestehende Zyklus „Birkenau“ (2014). Er ist das Ergebnis einer langen und tiefen Auseinandersetzung von Gerhard Richter mit dem Holocaust und dessen Darstellbarkeit. Grundlage der Werke sind vier Fotografien aus dem KZ Auschwitz-Birkenau\, die der Künstler mit Kohle und Ölfarbe auf vier Leinwände übertragen hat\, um sie dann nach und nach abstrakt zu übermalen. Mit jeder Farbschicht verschwand die gemalte Vorlage etwas mehr\, bis sie schließlich nicht mehr sichtbar war. Zu dem Werk gehört auch ein großer\, vierteiliger Spiegel\, der gegenüber den vier Birkenau-Bildern platziert ist und so eine weitere Ebene der Reflexion erzeugt. \nNeben dem Birkenau-Zyklus werden knapp 90 weitere Arbeiten des Künstlers aus mehreren Schaffensphasen seit den 1980er-Jahren zu sehen sein\, darunter „Besetztes Haus“ (1989)\, „4900 Farben“ (2007) und „Strip“ (2013/2016). Ein großes Konvolut umfasst ferner Arbeiten aus der bedeutenden Werkgruppe der übermalten Fotos\, in denen Richter auf einer neuen Ebene das Spannungsfeld zwischen Fotografie und Malerei thematisiert. \nDie Präsentation entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler. Geplant ist in Zukunft die Werke Gerhard Richters durch kuratorische und künstlerische Interventionen von Künstlerinnen und Künstlern aus verschiedenen Bereichen in immer neuen Kontexten zu präsentieren. \nBeitragsbild: Ausstellungsansicht „Tehching Hsieh. One Year Performance 1980-1981 (Time Clock Piece)“\, Neue Nationalgalerie\, 1. April– 30. Juli 2023 © der Künstler / Foto: Florian Lampersberger | Near Future \nTehching Hsieh\n01.04.2023 – 30.07.2023 \nGerhard Richter. 100 Werke für Berlin\n01.04.2023 – 2026 \nNeue Nationalgalerie – Staatliche Museen zu Berlin \n
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LOCATION:Neue Nationalgalerie\, Potsdamer Straße 50\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Thomas Brummett: Seeking the Infinite
DESCRIPTION:Die Arbeit des US-Amerikaners Thomas Brummett (*1955 in Colorado) ist wie eine spirituelle Suche. Brummett geht mittels der Fotografie der Frage nach\, wie die Naturwissenschaft und insbesondere die Physik Aufschluss geben können über die wahre Beschaffenheit der Welt. Er sucht nach visuellen Manifestationen\, die die komplexen Ordnungssysteme der Natur offenbaren. Zentrales Element seiner in der Ausstellung gezeigten Serien Light Projections und Infinities ist die visuelle Untersuchung der vielfältigen unendlichen Systeme\, die er erforscht hat. \nNach Brummett stellt Licht als Grundlage allen Lebens und aller Energie »die Essenz der Natur in ihrer reinsten Form« dar. Gleichzeitig ist Licht auch das Wesen der Fotografie. Brummetts Bilder aus der Werkreihe Light Projections sind im wahrsten Sinne des Wortes Lichtbilder\, die der Künstler als »perfektes visuelles Symbol des Unendlichen« auffasst. Für diese Serie verwendet er mit einem kameralosen und filmlosen Verfahren sogenannte Zerstreuungskreise\, die durch ein Objektiv auf lichtempfindliches Fotopapier als gegenständliche\, (physische) Darstellung des Lichts projiziert werden. Als ausgebildeter Keramiker und mit profunden Kenntnissen chemischer Wechselwirkungen von Metallen\, unterzieht er die Aufnahmen einem speziellen\, »entropischen« Dunkelkammerverfahren. Dabei wird die Ordnung der Silberatome des lichtempfindlichen Papiers aufgelöst und anschließend neu entwickelt\, zusammen mit der Solarisation (einer von Man Ray und anderen in den 1920er Jahren erfunden Technik). Diesen Dunkelkammerprozess bezeichnet Brummett als eine Form der Entropie\, die eine so konstante Größe wie Schwerkraft sei\, weil die Silberpartikel der Fotografie physikalisch verändert und langsam zerstört werden. Brummett führt als Vergleich Anselm Kiefers Vorgehensweise an\, der seine Arbeiten in Chemiebädern und elektrischem Strom dazu bringt\, schnell zu altern und zu zerfallen. Seiner Kenntnis nach sind seine Light Projections »einzigartig in der Geschichte der Fotografie\, weil es sich nicht um Fotogramme handelt (es werden keine Objekte auf der Oberfläche des Papiers platziert)\, sondern nur durch die Eigenschaften der Linsenoptik manipuliertes Licht«. \nBrummetts Serie Infinities basiert auf den Light Projections. Sie sind das Gerüst für die Werkserie\, die er aufgeteilt hat zwischen dem »Himmlischen« und dem »Erdgebundenen«. Für die Himmelsbilder verwendet er Aufnahmen des Hubble-Teleskops aus den Tiefen des Weltraums\, die einen Rückblick auf die Zeit im Licht von Millionen Jahre alten Sternensystemen ermöglichen\, die so alt sind\, dass etliche bereits erloschen sein dürften. Diese Bilder des Universums überlagert er mit anderen der Natur entnommenen Motiven wie Magnolien\, Schneeflocken oder in seinem Studio gezüchteten Schimmelpilzen. \nSpirituell aufgeschlossen und nach ausgedehnten Asienreisen angezogen vom fernöstlichen Taoismus und der buddhistischen Kunst\, will Brummett durch den Prozess des genauen Beobachtens die Welt als magisches Universum begreifbar machen. Brummetts kontemplative Beschäftigung mit den Phänomenen der Natur\, verbunden mit einer über viele Jahre hinweg hochgradig entwickelten Foto- und Dunkelkammertechnik\, dient der Sichtbarmachung eines vitalen Kosmos\, der uns bestimmt. Der Makrokosmos wird gespiegelt im Mikrokosmos des fotografischen Papiers. \n»Mein fotografischer Prozess ist ein Akt der Meditation und langanhaltenden Aufmerksamkeit\, der mir im Laufe der Zeit ermöglichte\, verschiedene unendliche Systeme\, die sich vor unseren Augen abspielen\, einzufangen und wiederzugeben. Ich versuche\, die Welt in ihrer Gesamtheit zu verstehen und darzustellen. Wenn wir nur die Möglichkeit hätten\, die Welt so wahrzunehmen\, wie sie wirklich ist\, wie anders würden wir dann miteinander und mit unserem Planeten umgehen.« \nThomas Brummett wurde 1955 in Colorado\, USA\, geboren. Nach einem Studium der Keramik und Fotografie an der Colorado State University (BFA\, 1979) und der Cranbrook Academy of Art in Michigan (MFA\, 1982) ließ er sich als Fotograf in Philadelphia nieder. Von 1985 bis 2015 war er Teilzeitprofessor an der University of Pittsburgh\, der University of Arts und der Temple University in Philadelphia. Aus einer christlich-episkopalen Familie kommend\, fühlte er sich als junger Erwachsener durch Reisen nach Indien und Asien zum fernöstlichen Taoismus und zur buddhistischen Kunst hingezogen. Seine Arbeiten werden regelmäßig in internationalen Ausstellungen gezeigt und sind in vielen renommierten privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit vertreten\, u.a. im Museum of Fine Arts in Houston und im Philadelphia Museum of Arts. Neben zahlreichen Auszeichnungen für seine Werke hat er den International Photography Award (2004\, 2009 und 2012) und den Sony World Photography Award (2014) erhalten. Der Künstler lebt und arbeitet in Philadelphia/USA. \nAnlässlich der Ausstellung erscheint die Broschüre Thomas Brummett: Seeking the Infinite\, mit einem Text von Christiane Stahl\, (Dt./Engl.)\, 32 Seiten\, 20 Abb.\, 2023\, 5\,- €. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/thomas-brummett-seeking-the-infinite-2/
LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:The Struggle of Memory – Sammlung Deutsche Bank. PalaisPopulaire.
DESCRIPTION:Die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Deutsche Bank und internationalen Leihgaben zeigt Werke von Künstler*innen die sich mit dem Phänomen der Erinnerung auseinandersetzen. Im Fokus stehen persönliche\, historische und kollektive Erzählungen mit alternativen Perspektiven. Die von Kerryn Greenberg kuratierte Schau versucht flüchtige Erinnerungen festzuhalten\, die deutlich machen\, dass es hier auch um einen Kampf gegen das Vergessen geht. \n
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SUMMARY:Es gibt das Rot nicht mehr. Galerie Parterre Berlin.
DESCRIPTION:Es gibt das Rot nicht mehr\nDer Maler Michael Voges (1953–2002)\nAusstellung vom 26. April bis 2. Juli 2023 \nZur Ausstellungseröffnung am Dienstag\, dem 25. April 2023\, um 19 Uhr\nmit den Kuratoren der Ausstellung Dr. Jens Semrau\, Kunsthistoriker\, Berlin und Kathleen Krenzlin\, Leiterin der Galerie\nsind Sie herzlich eingeladen. \n
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LOCATION:Galerie Parterre Berlin\, Danziger Straße 101\, Haus 103\, Berlin\, 10405\, Deutschland
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SUMMARY:Ausstellung "Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre" in der Galerie Deschler
DESCRIPTION:In der Gruppenausstellung „Der Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 1970er und 80er Jahre“ zeigt die Galerie Deschler Gemälde von acht Künstler:innen\, die zu den heraus­ragendsten Vertretern der Neuen Wilden und ihrem Umkreis gehörten. Sie waren Teil einer Bewegung\, die sich gegen die als zu intellektuell und abstrakt empfundene Kunst der 1960er Jahre auflehnte\, insbesondere die vorherrschende Konzept- und Minimal-Art. Inspiriert von Pop Art und Punk\, schufen sie eine figurative\, gestisch expressive und oft provokative Kunst\, die von kräftigen Farben und energiegeladenen\, dynamischen Formen geprägt war. In ver­schiedenen Medien wie Malerei\, Skulptur\, Installationen\, Fotografie und Performance-Kunst griffen sie politische und soziale Themen auf und sprengten die Grenzen zwischen High und Low Culture. Anfang der 80er Jahre erlebten sie durch mehrere Ausstellungen ihren inter­nationalen Durchbruch: 1980 „Heftige Malerei“ im Haus am Waldsee in Berlin\, 1981 „A New Spirit in Painting“ an der Royal Academy of Arts in London\, und 1982 „Zeitgeist“ im Martin-Gropius-Bau in Berlin und die von Rudi Fuchs kuratierte documenta 7 in Kassel.\n \nDie Neuen Wilden und ihnen nahestehende Künstler:innen lebten und arbeiteten in den Stadttei­len Kreuzberg und Neukölln und nutzten ihre unmittelbare Umgebung als Inspiration. Sie präsen­tierten ihre Werke oft in besetzten Häusern und alternativen Galerien und Ausstel­lungsräumen\, wie der selbstgegründeten Galerie am Moritzplatz\, und es war hier\, dass sie sich als Gruppe zusammenfanden und ihre Kunst einem breiteren Publikum vorstellten. Sie wurden sowohl von der Subkultur als auch von der etablierten Kunstszene in Berlin als Sym­bole für die lebendige und rebellische Kunstszene der Stadt gefeiert. Ihr Einfluss war nicht nur in Deutsch­land\, son­dern auch international zu spüren und erstreckte sich auch auf andere Bereiche wie Mode und Musik. Damit trugen sie wesentlich zur Entwicklung Berlins als Zen­trum für zeitge­nössische Kunst bei. \n \nDas Titelbild von K. H. Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig von 1989\, eines aus einer Serie von Bildern mit diesem Thema und gleichzeitig das chronologisch letzte der ausgestellten Werke\, symbolisiert hervorragend die ungebändigte Energie der einge­schlossenen Stadt. Der Fall der Berliner Mauer im gleichen Jahr läutete das Ende dieser Periode und den Beginn einer neuen Ära ein. Doch obwohl die Neuen Wilden als Gruppe nur kurzlebig bestand\, inspirier­ten sie eine ganze Generation von Künstler:innen. Viele der Vertreter:innen der Gruppe wur­den interna­tional bekannt\, ihre Werke sind heute weltweit in wichtigen Sammlungen und Museen zu sehen. \n\nBeitragsbild: K.H.Hödicke\, Der Tiger in seinem Käfig\, 1989. Kunstharz auf Leinwand\, 200 x 300 cm\nDer Tiger im Käfig. Die Neuen Wilden im Berlin der 70er und 80er Jahre\nElvira Bach\, Luciano Castelli\, Rainer Fetting\, Karl Horst Hödicke\, Helmut Middendorf\, Stefan Roloff\, Salomé\, Bernd Zimmer\n\n26. April 2023 – 12. August 2023\n\n\nEröffnung:\n\nMittwoch\, 26. April 2023\, 19-21 Uhr\n\n\nSonderöffnungszeiten während des Gallery Weekends: \nDonnerstag\, 27. April: 11-20 Uhr\n\n\nFreitag\, 28. April: 11-20 Uhr\nSamstag\, 29. April: 11-20 Uhr\nSonntag\, 30. April: 11-18 Uhr\n\n\n\n\nGalerie Deschler\n
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LOCATION:Galerie Deschler\, Auguststraße 61\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Kunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh bei Camaro
DESCRIPTION:Im Rahmen der Kunstleben Berlin Week zeigt die Camaro Stiftung Portraits von Lothar Wolleh mit dem Titel Schatten aus Licht. Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh konzentrierte sich bislang auf seine ab 1963 entstandenen Portraits von über einhundertvierzig international bekannten Malern\, Bildhauern und Aktionskünstlern – unter anderen Joseph Beuys\, Lucio Fontana\, René Magritte\, Günther Uecker und Alexander Camaro. \nNeben seinem ausgeprägten Gespür für die Eigenarten der Künstlerpersönlichkeiten\, zeichnen sich Wollehs‘ Portraits auch dadurch aus\, dass sie das Spezifische des Werkes einfangen. Beuys beschrieb ihn als „eine Art Schatzsucher“. Sein Enthusiasmus führte zu engen Kooperationen\, die in der Ausstellung eindrücklich nachvollziehbar ist an der Zusammenarbeit und der Wertschätzung\, mit der sich Lothar Wolleh und Alexander Camaro begegneten. \nBeitragsbild: Lothar Wolleh\, Portrait Alexander Camaro\, Anfang der 1960 er Jahre\, 100x100cm\, © Lothar Wolleh Estate\, Berlin \nKunstleben Berlin Week: Die Wiederentdeckung von Lothar Wolleh\n21. April 2023 – 25. Oktober 2023 \nVernissage: Donnerstag\, 27. April\, 18 Uhr \nCamaro Stiftung \nBlock "sponsoren-partner-kunstleben-berlin-week-slider" not found \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Paweł Książek | Movement. Persons Projects.
DESCRIPTION:Persons Projects is proud to present a selection of paintings and drawings from Paweł Książek’s latest series Movement dedicated to the development of experimental dance in the Weimar Republic. The starting point for Książek’s series are two preserved photographs of the Viennese dancer Susanne Birkmeyer taken by Trude (Gertrude) Fleischmann in the 1930s in Vienna. Because of her Jewish background\, Fleischmann was forced to emigrate to Paris\, London\, and eventually\, with the help of her former student and lover Helen Post\, to New York after the Anschluss in 1938. With his series\, Książek engages in a direct dialogue with these pioneering artists\, some of whom have been forgotten\, and thus revives their art. \nSince the beginning of his career\, Książek has been interested in the roots of modernism. The methodology which the artist uses is based on working with archives\, encyclopedic and factual sources. He develops his path of investigation by using the analytical studies of avant-garde aesthetics. He researches the mutual relations between the human body and objects in space\, nature\, and culture through their construction and deconstruction. The result of Książek’s creative process has several layers. It begins with a series of text-image works on paper based on a very careful selection of photos and motifs. Książek’s texts are written onto the drawings in an encyclopaedia-like style\, presenting stories that reveal the connections between the historical events as well as the biographies of the artists. These conceptual works are materials that will eventually develop into large-format oil paintings. \nFrom the late 19th century\, the Lebensreform movement developed in Germany\, which was mainly instrumental in the rise of interest in nudism\, hygiene\, dance\, and other activities associated with the idea of returning to nature. The human body was given a new meaning. It was now used as an instrument of freedom to move and unfold freely. It is necessary to consider the prevailing fashion of the time as well to understand the importance of\, for example\, the banishment of the corset worn by women and\, in some cases\, by men. Movement\, as a motoric attribute\, was an essential element in the development of the new dance forms which were taught at new and experimental dance schools created by visionaries such as Rudolf von Laban\, Mary Wigman\, and Janina Mieczyńska-Lewakowska in Warsaw. The communities that were formed around these centers had a multicultural character. \nThe so-called naked culture was a further development of the body’s liberating tendencies. Phrases like „Nature knows no clothes“ and „The true man is the naked man“ were propagated. This idea was reflected in the film as well as photography\, which\, as a new medium\, was especially appreciated by young\, mainly Jewish female artists: Yva\, Trude Fleischmann\, Frieda Riess\, and Charlotte Rudolph successfully opened their studios in Vienna and Berlin. They directed their attention to the phenomenon of experimental dance and nudism\, resulting in photographs depicting young dancers\, not anonymously but known by their names. It led to a fresh interpretation of pictures of the female body\, largely desexualized. The erotic female became less important and was replaced by the nature-loving\, sporty\, supple\, androgynous type of woman. \nAt the same time\, the notion of the body took on a different meaning: In the 1930s\, it was now used as a vehicle for the National Socialist propaganda. The irony was that many of the used images were displaying Jewish dancers. The coming to power of the National Socialists in Germany and their brutal policies literally paralyzed the artistic activity of people of Jewish origin and led to their emigration. This exhibition is therefore dedicated to the famous pre-war dancers of Jewish descent\, such as Susanne Birkmeyer or Ruth Sorel-Abramowitsch\, who were deprived of the opportunity to practice their profession and forced to emigrate due to the rise of the National Socialists. \nPaweł Książek’s paintings are centered around the idea of showing the impression of movement by using the fragmentary afterimage rather than linear overlapping of sequences. In other words\, more like the images evoked under the eyelid of a light-stunned eye. Książek’s challenge is to recreate these dancers‘ movements from performances that were frozen in time by only a few limited historical photographs. Meticulously painted\, Książek compiles his research and information through a compilation of images that become a visual representation of the issues he’s raised and focused on. These paintings have the character of a landscape yet are supplemented with a series of afterimages that project the dynamics of a moving dancer’s body. As such\, his work is full of quotes and allusions which blend the past with visions of the future. \nPaweł Książek was born in 1973. He studied at the Academy of Fine Arts in Kraków and Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. Lives and works in Kraków and Szczecin. Lecturer at the Academy of Art in Szczecin since 2014\, associate professor since 2020. Książek was a resident at Künstlerhaus Bethanien in Berlin (2011) and SOArt in Austria (2013). Holder of the scholarship of the Ministry of Culture and National Heritage in 2008. His works have been presented at more than a dozen individual exhibitions at Salzburger Kunstverein\, Salzburg (2009); Bunkier Sztuki Gallery of Contemporary Art\, Kraków (2008); Art Stations Foundation\, Poznań (2009); Polish Institute in Berlin (2012); Art Basel Statements in Basel (2009). Foksal Gallery\, Warsaw (2020)\, among other venues\, as well as dozens of group exhibitions at such institutions as the National Museum in Kraków; National Museum in Szczecin; MAXXI\, Rome; Skulpturenmuseum Glaskasten\, Marl; Arnold Schönberg Centre\, Vienna; Sean Kelly Gallery\, New York; MOCAK Museum of Contemporary Art\, Kraków; Künstlerhaus Bethanien\, Berlin. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Refractive Landscapes. Persons Projects.
DESCRIPTION:Sandra Kantanen | Eeva Karhu | Jorma Puranen | Santeri Tuori \nOn the occasion of Gallery Weekend Berlin 2023\, Persons Projects is delighted to present the group exhibition Refractive Landscapes. The show focuses on a selected group of artists from the Helsinki School – Sandra Kantanen\, Eeva Karhu\, Jorma Puranen\, and Santeri Tuori – who use abstraction as their mutual language in heightening our awareness of environmental changes in our natural surroundings. By using different photographic methods\, the presented artworks capture the transformation of light through time and unveil the collective poses of change. Sharing an openness of form as well as a lack of sharpness of lines\, the presented works bridge a conceptual dialogue between photography and painting that float on time\, not in it. \nThe works of Sandra Kantanen are defined by the harmonic unity when photography merges with painting. As the artist has been trained in both fields\, she has always had a strong penchant for using light in a painterly way in her photographs. This practice can be seen in her more recent works\, such as Untitled (Rain 1). It exemplifies how Kantanen can perfectly balance out the image’s composition through blurring and brush-stroking the color pixels. By using the photographic process of multiple exposures and inserting digital brush strokes\, Kantanen blurs the line between what we see in the image and how it makes us feel in the same tradition as the Impressionists. The amount of detail Kantanen layers into her photographs leaves the viewer with a sense of tangibility that resonates with her poetic interpretations. \nWhat Sandra Kantanen and Eeva Karhu have in common\, is the way they both „paint” with light. Karhu utilizes the photographic process of layering one image upon another as her method for collecting the passage of time as well as the natural changes in the environment. This is most evident in her ongoing Path series\, where she photographs the same walking route she takes from her home. After her walk\, she compiles all the photographs together into one image to form the given moment they were taken in. Karhu continues this process throughout the year\, creating her own visual calendar of time periods based on the harvesting of light from one moment to the next. The layering produces a similar visual appearance to brush strokes. Only as one gets closer to the artworks\, they resemble less of a painting and more of a photograph\, as all the small photographic details. The final result of her unique process is a timeless vision of nature\, pulled together by fragmented pieces that form one harmonious feeling. Recording both the time of her own movements and the longer cycles of nature\, her work intertwines into a personal study of perception and its fundamental links with space and time. \nIn the same way as an Impressionist repeatedly turns to the same subjects\, Santeri Tuori has been taking photographs on the remote island of Kökar for the past fifteen years. His Forest series\, which is divided into prints and moving images\, presents certain chosen landscapes that the artist has been photographing over and over again from the exact same spot. Just like Eva Karhu\, Tuori superimposes his images on top of each other – thereby making even the slightest change in the landscape visible to the eye. The resulting images not only blend black and white and color photographs but also link together different time periods or even years in the same landscape. Time in these works cannot be counted\, not in years\, not in split seconds. Time just is. \nThe depiction of timelessness can also be found in Jorma Puranen’s Icy Prospects series. These works creatively merge aspects of mythology\, history\, and dream-like landscapes with the fascination with polar exploration and the notion of the Arctic. His images reflect a place that is both borderless and timeless – a reminder of the volume that is associated with the concept of infinite immensity and the unknown. Puranen states „For over fifteen years I have been engaged in landscape-related projects in which I have aimed to generally prevent the beholders from the opportunity of directly admiring the scenery by putting something in between them and the subject”. What the viewer might not know\, is that these works only show illusions of landscapes: Puranen painted a board with black\, high-gloss acrylic and then took long exposures of the icy landscapes mirrored on this wooden surface. The results are extremely painterly\, highly aesthetic\, fragmented impressions of nature in which the board’s surface\, the brushstroke\, and the reflection are inseparably superimposed. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR
DESCRIPTION:Die Ausstellung „CLARA MOSCH und frühe Kunstaktionen in der DDR“ im KVOST widmet sich dem Wirken der Produzentengalerie Clara Mosch\, die 1977 in Karl-Marx-Stadt (dem heutigen Chemnitz) gegründet wurde und bis 1982 bestand\, sowie der gleichnamigen Künstler:innengruppe\, die sich daraus entwickelte. \nDie Ausstellung verbindet originale Kunstwerke\, Editionen und Plakate zusammen mit Fotografien aus dem Ralf-Rainer Wasse Archiv der Sammlung des Lindenau-Museums Altenburg. Es ist die erste institutionelle „Einzelausstellung“ in Berlin\, die sich mit dem Schaffen von Clara Mosch auseinandersetzt. \nDer einprägsame Name ist ein Anagramm\, welches sich aus den Anfängen der Nachnamen der Beteiligten zusammensetzt: CLA = Carlfriedrich Claus\, RA = Thomas Ranft und Dagmar Ranft-Schinke\, MO = Michael Morgner\, SCH = Gregor-Torsten Schade. Als Begründer:innen der ersten Produzentengalerie der DDR\, sowie auch mit ihrem vielseitigen eigenen Schaffen\, zählt die Gruppe zu den bedeutendsten Vertreter:innen der DDR Avantgarde. \nEin thematischer Fokus der Ausstellung liegt dabei vor allem auf den Land-Art-Aktionen und Pleinairs\, die im engen Zusammenhang mit Clara Mosch standen. Diese eigensinnigen Aktionen zeugen nicht nur von einem beachtlichen Schaffen der Avantgarde-Szene um Clara Mosch\, sondern beleuchten zudem die verschiedenen Facetten der Umweltschutzbewegung und den Umgang mit Natur in der DDR. Sehr relevant ist zum Beispiel die Aktion „Bäume verbinden“ (1983)\, für die Mitglieder der Gruppe auf zwei Bäume in Tabarz (Thüringen) stiegen und die Äste mit Mullbinden einwickelten. Mit dieser Aktion wollten sie auf das sich rasant ausbreitende Waldsterben aufmerksam machen\, das auch noch heute stetig voranschreitet. \nDer „Leussow-Koffer“ ist eine weitere bedeutende Arbeit. Die Edition\, die in Kollaboration mit der Galerie Akarde im Jahr 1978 erschien\, wird im Original in der Ausstellung zu sehen sein. Die Arbeit entstand nach der Aktion „Leussow Recycling“\, bei der die Künstler:innen monumentale Objekte aus gefälltem Holz anfertigten und diese danach verbrannten. Der bedruckte Holzkoffer besteht aus limitierten Drucken und Fotografien\, sowie Reagenzgläsern\, die mit der Asche der Aktion gefüllt sind. \nEin erklärtes Ziel von Clara Mosch war es\, mehr Aufmerksamkeit auf die Zerstörung der Umwelt zu lenken. Eine Situation\, die sich auch 40 Jahre später nicht gebessert\, sondern eher weiter verschärft hat. Daher haben die Aktionen von Clara Mosch auch heute nichts von ihrer Aktualität und Dringlichkeit verloren. Es ist deshalb besonders interessant\, sie im Kontext von heutigen Diskursen zu Ökologie und Klimaschutz zu betrachten und zu hinterfragen. \nDie Aktionen der Gruppe wurden von Ralf-Rainer Wasse\, Freund und erweitertes Mitglied von Clara Mosch\, umfassend fotografisch dokumentiert. Auch wenn es ein Glücksfall ist\, dass die Aktionen auf diese Art festgehalten werden konnten\, ist die Fülle der Dokumentation allerdings höchst ambivalent. Denn Wasse war\, wie sich nach dem Mauerfall herausstellte\, einer von mehr als 120 Mitarbeiter:innen\, die das Ministerium für Staatssicherheit mit der Beobachtung und „Zersetzung“ der Gruppe beauftragt hatte. \nMit freundlicher Unterstützung des Lindenau-Museums Altenburg. \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Louise Nevelson & George Rickey in der Galerie Michael Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Haas präsentiert die Werke zweier außergewöhnlicher US-amerikanischer KünstlerInnen – Louise Nevelson und George Rickey – in einer gemeinsamen Ausstellung in den Räumen in der Niebuhrstraße und im Kunst Lager Haas zu präsentieren. \nSeit den 1960er Jahren sind sowohl Louise Nevelson als auch George Rickey durch ihre Teilnahmen an der documenta III und IV in der deutschen Kunstszene verortet. George Rickey ist vor allem durch seine Außenskulpturen weithin bekannt\, so hat zum Beispiel seine Skulptur „Four Squares in a Square“ (1969) erst im vergangenen Jahr\, nach der Sanierung\, wieder seinen Platz vor der Neuen Nationalgalerie in Berlin eingenommen. Nevelsons Arbeiten sind in Deutschland weniger bekannt\, was verwundert\, findet man doch in jedem amerikanischen Museum bedeutende Arbeiten Nevelsons und auch im öffentlichen Raum in den USA – vor allem in New York – sind ihre Arbeiten präsent. \nLouise Nevelson (1899-1988)\, eine der einflussreichsten Nachkriegskünstlerinnen\, stellte seit den 1940er Jahren regelmäßig in der New Yorker Kunstszene und später in den wichtigsten Museen der Welt aus. Vor allem für ihr ausgereiftes Werk\, einprägsame Wandarbeiten und Skulpturen\, für die sie heute berühmt ist\, nutzte Nevelson alltägliche Gegenstände und Fundstücke aller Art\, die Sie zu Assemblagen\, Skulpturen und Collagen sorgfältig zusammenfügte. Ihre kraftvollen Skulpturen bemalte sie monochrom\, meist schwarz\, und kreierte in ihren Ausstellungen mysteriöse Welten. In ihren Collagen beließ sie die Materialien weitgehend in ihrem ursprünglichen Zustand\, ihre Herkunft noch deutlich erkennbar. Nevelson betrachtete ihre Persona als Erweiterung ihrer Werke und fesselte mit ihrem exzentrischen Erscheinungsbild FotografInnen wie Helmut Newton und Marie Cosindas. \nGeorge Warren Rickey (1907-2002) wandte sich der kinetischen Bildhauerei zu und wurde einer ihrer bedeutendsten Vertreter. Rickeys Arbeiten\, grazile Edelstahlgebilde\, teils von enormen Ausmaßen\, die sich aus streng geometrischen Formen zusammensetzen\, präsentieren sich in eigenwilliger Bewegung überraschend lebendig und widersetzen sich scheinbar den Gesetzen der Schwerkraft – ein Effekt\, den Rickey durch die Verlagerung von Schwerpunkten mittels Gewichten erreichte. Diese zunächst rein technisch wirkenden Skulpturen finden Ihre Inspiration in der Natur und bewegen sich vor allem in dieser außergewöhnlich fließend und natürlich. \nIn der Ausstellung Louise Nevelson & George Rickey werden die beiden KünstlerInnen erstmals gemeinsam ausgestellt. Zu sehen sein werden Wandskulpturen\, Collagen und Skulpturen von Louise Nevelson\, sowie Wand- und Decken-\, Innen- und Außenskulpturen von George Rickey. \nLouise Nevelson & George Rickey\n28.04.2023 – 05.08.2023 \nGalerie Michael Haas \n
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SUMMARY:PROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert die neueste Gruppenausstellung in der Reihe Project M/: PROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS (Einsamkeit und andere falsche Freunde)\, kuratiert von Michelle Houston. \nDie Ausstellung fungiert als Antwort und Aufruf gleichermaßen – auf das Feedback der Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Hauptausstellung von URBAN NATION: „TALKING… & OTHER BANANA SKINS“. Die Menschen wurden gebeten\, mitzuteilen\, welche Themen ihrer Meinung nach in der Gesellschaft diskutiert werden müssten. Eine überwältigende Mehrheit nannte das Thema der psychischen Gesundheit. \nDie präsentierten Kunstwerke beschäftigen sich mit der Verarbeitung von Emotionen und den Belastungen\, die das moderne Leben auf die psychische Gesundheit ausübt. Einsamkeit ist einer der größten Beschleuniger für eine schlechte psychische Gesundheit. Nach der Isolation während der COVID-19- Pandemie zeigen immer mehr – vor allem junge – Menschen psychische Probleme wie Angstzustände\, Depressionen und Selbstverletzungen\, die oftmals durch die sozialen Medien noch verstärkt werden. \nIm Projektraum vom URBAN NATION werden die Besucherinnen und Besucher in die Farbe Blau getaucht. Blau steht für das Gefühl\, traurig oder isoliert zu sein. Künstler haben im Laufe der Kunstgeschichte einige ihrer besten Werke in blauen Phasen geschaffen. Blau ist auch die Farbe der unendlichen\, weiten Horizonte und hat eine beruhigende Wirkung. Die Kunstwerke zeigen sowohl die individuelle Verbindung zu den negativen Auswirkungen von Einsamkeit und psychischer Gesundheit\, stehen aber auch für eine kollektive und universelle Lesart. Die Ausstellung präsentiert Gemälde\, Installationen und Skulpturen aus dem gesamten Spektrum der urbanen und zeitgenössischen Kunst. \nTEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER\nJIM AVIGNON (DE)\, SETH ARMSTRONG (US)\, BEN FROST (AU)\, MOLLY KENT (UK)\, MARIO MANKEY (ES)\, MISS GLUENIVERSE (AT)\, JULIA SKOPNIK (DE)\, EMIL STAGGEMEIER (DK). \nBEGLEITEND ZUR AUSSTELLUNG\nAnlässlich der feierlichen Eröffnung von LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS und in Verbindung mit dem Gallery Weekend präsentiert URBAN NATION ein Programm über die Ausstellung hinaus. Berliner Künstlerinnen und Künstler werden eine neue Serie von Wandbildern schaffen\, den C-Walls (Community Walls)\, die das Ausstellungsthema auf und um die Bülowstraße aufgreifen. \nTEILNEHMENDE KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER\nCARO PEPE\, DEVITA\, HONEY BEEBS\, LAKE UND MATE ARTISTS \nDie Ausstellung selbst dient als Raum für öffentlichen Diskurs\, Gespräche und Workshops. Zu den Veranstaltungshighlights gehören eine Wandgestaltung mit der Künstlerin Honey Beebs in Zusammenarbeit mit der Anna-Freud-Schule. Dazu kommt ein Workshop mit der Künstlerin Fehmi Baumbach sowie dem Fotografen Darius Ramazani in Partnerschaft mit Freunde fürs Leben e.V. für Kinder der 11. bis 13. Klasse. \nIm Inneren der Ausstellung befindet sich ein großer Sitzbereich\, in dem die Besucherinnen und Besucher dazu angeregt werden\, sich mit den Werken auseinanderzusetzen\, und weiteres Lesematerial zu Themen rund um die psychische Gesundheit durchstöbern können. \nPROJECT M/19 LONELINESS AND OTHER FALSE FRIENDS\n28. April 2023 – 18. August 2023 \nURBAN NATION \n
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LOCATION:Berlin\, Deutschland
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SUMMARY:Maya Schweizer: "Sans histoire" - Mit dem DAGESH-Kunst­preis 2023 aus­­gezeichnete Video­installation
DESCRIPTION:Mit der Video­installation Sans histoire gewann die Künstlerin Maya Schweizer den dies­jährigen DAGESH-Kunst­preis\, der gemeinsam vom Jüdischen Museum Berlin (JMB) und von „Dagesh. Jüdische Kunst im Kontext“ verliehen wird. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihrer Präsentation mit dem Jüdischen Museum Berlin als Ort der ritualisierten Erinnerung. Sie setzt der vom Kunst­preis gestellten Frage „Was jetzt? Von Dystopien zu Utopien” ein offenes „Ohne Geschichte” entgegen. \nIn Sans histoire\, dem für dieses Projekt eigens produzierten Film\, spitzt Maya Schweizer ihr Gedanken­experiment eines Bewusst­seins „ohne Geschichte” zu. Sie geht auf Ängste und Hoffnungen der Vergänglich­keit ein\, die sowohl das Museum als unmittel­baren Standort\, als auch große gesell­schaftliche Prozesse betreffen. Was passiert\, wenn Erinnerung vor historischen Um­wälzungen\, vor der Klima­katastrophe oder letztlich der Endlich­keit menschlicher Existenz verblasst? Wirkt sich die Vergangen­heit noch auf die Zukunft aus? Wird eine gemein­schaftlich einsetzende Amnesie durch ein digitales Ein­speichern aufge­halten oder gefördert? In einem Wechsel von bedrohlichen und befreienden Impulsen erkundet die Künstlerin trans- und post­humane Szenarien. \nMaya Schweizers experimentelle und filmische Arbeiten verhandeln oft Fragen von Geschichte und Erinnerungs­kulturen und wie dieses Zusammen­spiel unser kollektives und individuelles Erleben gegen­wärtig be­einflusst. Neben der preis­gekrönten Video­installation zeigt die Ausstellung drei weitere experimentelle filmische Werke aus den Jahren 2012 bis 2020. Schweizer verwebt in den vier Arbeiten Fragmente der Erinnerung und Spuren des Vergessens. So entstehen aus Texten\, Tönen und Bildern bewegte Gedanken­ströme\, die sich aber nicht zu Erzählungen zusammen­fügen. Die Ausstellung erkundet das individuelle und kollektive Gedächtnis und greift das Wasser als Sinnbild in den einzelnen Werken auf\, das diese vereint. \nMaya Schweizer wurde 1976 in Paris geboren und studierte Kunst und Kunst­geschichte in Aix-en-Provence\, an der Hoch­schule für Grafik und Buch­kunst Leipzig (HGB) und an der Universität der Künste Berlin\, wo sie 2007 ihren Abschluss als Meister­schülerin bei Lothar Baum­garten machte. Ihre Werke wurden bereits in zahl­reichen inter­nationalen Einzel- und Gruppen­ausstellungen gezeigt. \nDer DAGESH-Kunstpreis und die Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin werden durch eine Förderung der Freunde des Jüdischen Museums Berlin ermöglicht. \n
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LOCATION:Jüdisches Museum Berlin\, Lindenstr. 9-14\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Michael Wolf – Architecture of Density. Galerie Buchkunst Berlin.
DESCRIPTION:Vernissage: Donnerstag\, 11. Mai 2023\, 18–22 Uhr\nBarbara Wolf\, Head of Michael Wolf Estate wird anwesend sein. \nAusstellungsdauer: 12. Mai – 22. Juli 2023 \nGalerie Buchkunst Berlin\nOranienburger Straße 27\, 10117 Berlin-Mitte\nDo–Sa\, 14–18 Uhr & nach Vereinbarung \nDie Galerie Buchkunst Berlin präsentiert vom 11. Mai bis zum 22. Juli 2023 den Fotografen Michael Wolf (1954–2019) mit knapp 40 Arbeiten aus seiner berühmten fotografischen Langzeitstudie und Serie Architecture of Density. Über zwanzig Jahre lang hat Wolf das Leben in der verdichteten Stadtentwicklung Hong Kongs durch Fotografien der Hochhausarchitektur festgehalten und einen abstrahierten Blick auf die schwindelerregenden und scheinbar endlosen Fassaden der Stadt gezeigt.\nDie Ausstellung feiert auch das gleichnamige Fotobuch\, welches in den vergangenen Jahren\, wie auch die Fotografien selbst\, Kultstatus erlangt hat und nun in einer überarbeiteten Neuauflage\, welche alle Bilder der Serie enthält\, zur Ausstellung präsentiert wird. \nWie niemand zuvor hat Michael Wolf die spezifischen visuellen Aspekte einer der am dichtesten besiedelten Städte der Welt in atemberaubenden Bildern festgehalten. Für Architecture of Density hat Wolf einen markanten Stil entwickelt. Ohne Straßen\, Himmel\, Horizont verflacht der Raum zu einer undurchdringlichen Abstraktion urbaner Ausdehnung – für das Auge des Betrachters gibt es kein Entkommen. Wolf fotografiert baufällige Häuser\, brandneue Gebäude\, noch verkleidet mit Bambusgerüsten oder Planen\, ebenso wie vollständige bewohnte Wohn- und Bürokomplexe. Wolfs desorientierender Blick gibt dem Betrachter das Gefühl\, die Gebäude würden sich ins Unendliche erstrecken. Ein Gefühl\, das vielleicht wirklich der räumlichen Wahrnehmung der Einwohner Hongkongs entspricht. \nDie sogenannten „Scouts“\, kleinformatigen Abzüge\, aus der Serie Architecture of Density sind in einer limitierten Auflage zu erwerben. Bei Interesse schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an info@buchkunst-berlin.de oder rufen Sie uns direkt unter der 030.21802540 an. Die Buchkunst Berlin Galeristen freuen sich über Ihre Nachfrage und ein Gespräch. \nDas Fotobuch „Architecture of Density“ ist seit seiner Erstveröffentlichung 2012 zu einem Meilenstein in der Geschichte des Mediums geworden. Die Serie wurde vielfach ausgezeichnet und die Fotografien sind zu einem Symbol für die Megacity Hongkong geworden\, welche in der Zeit von 2002 bis 20019 auch die Wahlheimat des Fotografen gewesen ist. Die Neuauflage enthält zusätzlich neun weitere unveröffentlichte Bilder aus dem Archiv des Fotografen. Für das Buch hat Marc Feustel\, den Michael Wolf als seinen „Ghostwriter“ bezeichnete\, einen Essay geschrieben. Der Bildband »Michael Wolf – Architecture of Density Hong Kong« ist im Verlag Buchkunst Berlin erschienen. \n
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LOCATION:GALERIE UND VERLAG BUCHKUNST BERLIN\, Oranienburger Str. 27\, Berlin\, 10117
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SUMMARY:Katia Kameli - Das Hohelied der Vögel
DESCRIPTION:Vom 13. Mai bis 30. Juli 2023 zeigt die ifa-Galerie Berlin die Ausstellung Das Hohelied der Vögel / The Canticle of the Birds der französisch-algerischen Künstlerin Katia Kameli. Mit ihren Werken lädt sie dazu ein\, über das eigene Suchen und die eigene Identität nachzudenken. In der ifa-Galerie Berlin präsentiert Kameli erstmalig ihren neuen Film Le Cantique des oiseaux\, mit dem sie sich auf eine Übersetzungsreise begeben hat. \nDie Ausstellung von Katia Kameli ist inspiriert von der Konferenz der Vögel des sufischen Dichters Fariduddin Attar\, der im Persien des 12. Jahrhunderts lebte. In seinem Epos fol-gen wir der Initiationsreise von tausenden Vögeln auf der Suche nach dem mythischen Vogel Simurgh\, einer Allegorie für das Göttliche. Nur dreißig Vögel erreichen auf der Reise durch sieben Täler das Ziel und erkennen Simurgh schließlich als ihr eigenes Spiegelbild. Jede Reise ist ein Weg zu uns selbst\, scheint der Dichter uns zu sagen. \nDie Vögel aus dem allegorischen Gedicht wurden für die Ausstellung Das Hohelied der Vögel /The Canticle of the Birds aus Keramik gefertigt\, einer handwerklichen Technik\, die sich in zahlreichen Kulturen wiederfindet und symbolhaft auf den Ursprung des Lebens verweist. Die Skulpturen sind gleichzeitig Musikinstrumente und lassen sich als Tonpfeifen (Okarinas) spielen; sie sind in dem neuen Film von Katia Kameli\, Le Cantique des oiseaux\, zu hören\, der in der ifa-Galerie Premiere feiert. Er zeigt Tänzer:innen im Garten von Rayol am französischen Mittelmeer\, die je eine Vogelart repräsentieren. Jeder Vogel und somit jede:r Tänzer:in folgt einer eigenen Choreografie und gibt auf charakteristische Weise einen eigenen Klang wieder. Die Tänzer:innen bewegen sich nach der Regie von Youness Anzane und zu Musikkompositionen von Aurélie Sfez. \nDer Film ist eine Übersetzungsreise\, in dem nicht einfach eine Sprache in die andere über-tragen wird\, sondern es vermischen sich Traditionen\, Geschichten und Kulturen ineinander bereichernder Weise. Die Erzählungen sind verschiedene Ausprägungen ein und derselben hybriden\, vielfältig beeinflussten und durchlässigen Ausgangsgeschichte. \nKatia Kameli präsentiert ihre ganz eigene Übersetzung des Epos\, indem sie sich diverse Er-zählelemente in neuen Formen und Kombinationen aneignet\, und neuartige musikalische\, tänzerische und geografische Ebenen hinzufügt. Auf diese Art vermittelt sie\, wie die Suche dieser Vögel nach einer besseren Zukunft auch eine Metapher für das Leben ist: Sie haben als Gruppe den Weg gemeinsam zurückgelegt und begegnen sich am Ende der Reise wieder. Diese Wiederbegegnung lässt sich als ein Schritt nach vorne verstehen\, eine Utopie\, die zeigt\, was gemeinsam möglich ist. \nIn der Ausstellung verbinden sich Katia Kamelis Keramikfiguren\, Aquarelle\, Seidenmale-reien\, ihre Skizzen und der Film zu einem poetischen Ganzen. Kameli lädt die Besucher:innen ein\, sich auf eine innere Reise voller Spiritualität und Schönheit zu begeben\, über das eigene Suchen und die eigene Identität nachzudenken. Sind wir denn nicht die Summe all der Geschichten\, die vor uns da gewesen sind? \nAm Samstag\, 13. Mai 2023 findet um 16.00 ein Künstleringespräch mit Katia Kameli und Valerie Chartrain statt. \nLe Roman Algérien (Der algerische Roman) von Katia Kameli (OmU)\nSamstag\, 3.Juni 2023\, 20.00 \nSİNEMA TRANSTOPIA Lindower Str. 20/22/Haus C\, 13347 Berlin \nIm Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch mit der Künstlerin und Regisseurin Katia Kameli statt. \nDie ifa-Galerie Berlin zeigt in Kooperation mit Sinema Transtopia den Film Le Roman Algérien von Katia Kameli\, der in drei Kapiteln konzipiert ist und auf sensible Weise die komplexen Beziehungen einer Nation zu ihrer Geschichte und die Rolle der Bilder bei der Konstruktion des nationalen Romans und seiner Archetypen beleuchtet. \nKatia Kameli – Das Hohelied der Vögel\n13. Mai – 30. Juli 2023 \nEröffnung: Freitag\, 12. Mai 2023\, 19.00 \nifa-Galerie Berlin \n
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SUMMARY:Simone Distler – New Horizons
DESCRIPTION:Simone Distler erschafft in ihrer Malerei Bildräume von unendlich scheinender Weite und großer Kraft. In einer ausgreifenden\, dynamischen Geste\, durch Spritzen\, Wischen und Lasieren trägt sie stark verdünnte Acrylfarbe auf Leinwand oder Papier auf. Obwohl ihre Malerei abstrakt ist\, erscheinen vor dem geistigen Auge Landschaften\, ferne Horizonte oder massive Gebirgsketten. Aus der Bildtiefe hervorquellendes Licht steht dem Sog der Dunkelheit gegenüber\, meditative Ruhe und Konzentration einer großen Dynamik. Stimmungen und Erinnerungen werden geweckt und doch ist nichts offensichtlich\, alles bleibt unbestimmt und für Assoziationen offen.  \nIn her painting Simone Distler creates pictorial spaces of apparently infinite dimensions and immense power. She makes sweeping\, dynamic gestures to apply highly diluted acrylic paint to canvas or paper by spraying\, wiping and glazing. Although her painting is abstract\, the mind’s eye conjures landscapes\, distant horizons or massive mountain ranges. Light welling up from the depths of the picture contrasts with the pull of darkness\, meditative calm and concentration with great dynamism. Moods and memories are awakened and yet nothing is obvious\, everything remains undefined and open to multiple associations.  \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/simone-distler-new-horizons-2/
LOCATION:Wichtendahl Galerie\, Carmerstr. 10\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:TENSOR - eine neue großformatige Open-Air-Lichtkunstinstallation von Christopher Bauder & Akiko Haruna
DESCRIPTION:TENSOR ist eine neue Kunstinstallation des deutschen Lichtkünstlers Christopher Bauder und der britischen Musikerin und Komponistin Akiko Haruna. Die großformatige Skulptur wird vom 26.05-02.09. immer ab Sonnenuntergang im Rahmen von SOMMERLIGHTS 2023 im Außenbereich von DARK MATTER zu sehen sein. Das Werk ist inspiriert von dem mathematischen Begriff „Tensor“\, der eine Funktion beschreibt\, die verschiedene Objekte in einem mehrdimensionalen Raum zueinander in Beziehung setzt. \nWie wäre es\, eine neue Welt zu erkunden? Einen Ort\, an dem nichts vertraut ist\, an dem alles ein Rätsel ist\, an dem die Gesetze der Physik anders sind? Ein Planet voller seltsamer Phänomene\, die aus Licht und Klang bestehen. TENSOR ist ein lebendiges Kunstwerk\, das in jedem Moment Form\, Farbe und Frequenz verändert. Wunderschön und hypnotisierend\, aber auch unvorhersehbar und beängstigend. Es fühlt sich an wie ein Traum oder ein Alptraum\, je nach Zustand. TENSOR ist eine Reise ins Unbekannte\, bei der man das Unerwartete sehen\, hören und fühlen kann. \nEin technologisches Abenteuer\, das die Sinne und den Verstand herausfordert. \nEine dreidimensionale Wolke aus 400 Lichtern schwebt über dem Publikum und schafft ein hypnotisierendes visuelles Spektakel. Akiko Harunas Musik verstärkt die Lichtshow durch eine Mischung aus filmischem Sounddesign\, elektronischer Musik und kraftvollen Klanglandschaften. TENSOR ist ein poetischer Ausdruck von Technologie\, ein Instrument um Daten in Schönheit und Emotionen zu verwandeln. Letztendlich sind Licht und Dunkelheit grundlegende Elemente unserer Existenz\, die unsere biologischen Rhythmen\, unser Gefühl für Zeit und Raum\, unsere Stimmung und unser Wohlbefinden beeinflussen. \nCHRISTOPHER BAUDER\nChristopher Bauder ist ein deutscher Künstler und Designer\, der grossformatige Kunstinstallationen und Performances entwirft\, die sich mit den Auswirkungen von Licht und Klang auf die menschliche Wahrnehmung und Emotion auseinandersetzen. \nNach seinem Studium der Medienkunst an der Universität der Künste Berlin\, gründete er 2004 das interdisziplinäre Studio WHITEvoid. Dort arbeitet er mit einem internationalen Team aus den Bereichen Architektur\, Design\, Software und Technik. Christopher Bauder hat seine Installationen und Performances bereits in Kunsträumen und bei Veranstaltungen auf der ganzen Welt gezeigt\, darunter Centre Pompidou in Paris\, MUTEK Festival in Montreal\, Fete des Lumieres in Lyon\, National Museum of Fine Arts in Taiwan\, National Centre for the Performing Arts in Peking. Am bekanntesten ist er für seine stadtweite Lichtkunstinstallation „LICHTGRENZE“\, die er 2014 zusammen mit seinem Bruder Marc anlässlich des 25- jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls schuf. \nAKIKO HARUNA\nAkiko Haruna produziert\, singt und performt und ist bekannt für die Verwandlung von Klängen in kathartische Rhythmen. Mit einem Hintergrund in experimentellem Tanz und Mixed-Media-Komposition\, werden klangliche Disziplinen mit Euphorie und Gelassenheit verbunden. \nHarunas grenzüberschreitende Produktionen aus rauhem Pop und clubtauglicher Percussion\, dichter Elektronik und weitläufigen Klanglandschaften verbinden die Welt der Tanzmusik und des Sounddesigns mit emotionalen Meditationen über Geschlecht\, Rasse und Herkunft. \nDie Debüt-EP Be Little Me“\, die Haruna selbst geschrieben\, aufgenommen\, produziert und abgemischt hat\, wurde Ende 2021 auf Numbers veröffentlicht\, nachdem Haruna zuvor bereits mit Labels wie Timedance und Where To Now? Records zusammen gearbeitet hatte. \nTENSOR: CHRISTOPHER BAUDER & AKIKO HARUNA\nEröffnung: FREITAG\, 26.05.2023 \n26.05.2023 – 02.09.2023 \n20:00 – 24:00 \nDARK MATTER Berlin \nKöpenicker Chaussee 46\n10317 Berlin \n
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SUMMARY:Jan Sobottka: Fotografien 2003 – 2023 im ZAK
DESCRIPTION:Seit 20 Jahren ist der Berliner Fotograf Jan Sobottka (*1953 in Berlin) als aufmerksamer Beobachter der Berliner Kunstszene unterwegs. Auf Vernissagen\, bei Preisverleihungen oder in Ateliers: Immer hat er seine Kamera dabei und portraitiert Prominente und weniger Prominente sowie das berlintypische Publikum. \nEr nähert sich seinen Modellen mit großer Freiheit\, weil er nicht im Auftrag arbeitet\, sondern es ihm schon in der Vor-Handy-Ära um die Dokumentation eines Berliner Lebensgefühls ging. Einige Künstler und Galeristen begleitet er bereits seit vielen Jahren\, wie ein Blick auf Jan Sobottkas Webseite www.catonbed.de eindrücklich vermittelt. Obwohl er nicht im Studio arbeitet\, sondern in Galerien und Museen\, schafft er es\, neben der spontanen Momentaufnahme auch gut komponierte Fotoportraits entstehen zu lassen. Seine „Modelle“ – von Patti Smith bis Bruno Ganz – folgen dabei seinen sparsamen und klaren Anweisungen. \nJan Sobottka: Fotografien 2003 – 2023\n27.5.2023 – 20.8.2023 \nZAK – Zentrum für Aktuelle Kunst \n
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LOCATION:Kommunale Galerie Berlin\, Hohenzollerndamm 176\, Berlin\, 10713
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SUMMARY:Richie Culver & Umut Yasat I The Path of Least Resistance
DESCRIPTION:GNYP Gallery has the great pleasure in inviting you to the opening of Richie Culver &amp; Umut Yasat: The Path of Least Resistance\, which will take place on Friday\, June 2\, 2023\, between 5 and 8 pm at Knesebeckstr. 96\, 10623 Berlin. \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Selina Baumann „Erde” - Skulptur\, Wandteppiche\, Malerei auf Keramik
DESCRIPTION:\nDie Galerie Probst präsentiert die Ausstellung „Erde“ mit Selina Baumann. Es ist die erste Einzelschau der Schweizer Bildhauerin in Deutschland. Gezeigt werden neue Arbeiten\, die aus Ton und erstmals auch aus Stoff gefertigt sind. \n„Ich will nichts Hübsches erschaffen. Der Betrachter soll sich stören an meinen Skulpturen\, soll das Bedürfnis haben\, die Skulptur anzufassen und sie geradezurücken.“ \nDieses buchstäbliche Begreifen ihrer Wesen ermöglicht dem Betrachter eine haptische Erfahrung: Ist die Oberfläche porös und rau oder glatt und kühl? Und was macht diese Berührung mit einem? Baumann selbst geht beim Herstellungsprozess sehr körperlich vor. Das kraftvolle Bearbeiten des weichen Tons mit den Händen empfindet sie als Dialog mit einem Freund. Mal formen ihre Hände\, mal bestimmt der Ton die Form. Unter ihren Händen entwickelt das Material ein Eigenleben\, das Wesen drängt zur Formwerdung. \nBaumann liebt es mit verschiedenen Materialien zu experimentieren. Die neuesten Arbeiten sind gezeichnete Urpflanzen auf Keramikplatten und Textilien. Erstere sind aus weißem Ton gebrannt und nur etwas größer als ein DinA4 Blatt. Die schwere\, harte Platte und das filigrane\, schwebende Gewächs darauf erzeugen eine spürbare Spannung. \nAuch bei ihren Stoffbildern spielt sie mit der sinnlichen Wahrnehmung des Materials. Der Stoff strahlt etwas Leichtes\, Weiches aus\, ist aber aufgrund der Größe (180x100cm) recht schwer. Je nach Lichteinfall hebt sich das gesteppte florale Muster auf dem olivgrünen Stoff reliefartig ab – wie fossile Spuren auf dem Waldboden. \nInsofern haben alle ihre Arbeiten etwas mit Erde zu tun. Das Material Ton besteht aus Erde. Und nicht zuletzt wächst aus Erde neues Leben – in jeglicher Form. \ngalerie probst\, Selina Baumann\, 21 Variete\, 2020\, Keramik\nKurzbiografie\nSelina Baumann lebt und arbeitet in Basel\, Schweiz. Ihr Studium der Bildhauerei hat sie 2014 abgeschlossen. Im Jahr 2013 erhielte sie den Förderpreis Kunst- und Kulturstiftung Heinrich Danioth\, 2014 und 2015 den Kiefer Hablitzel Preis\, 2018 den Cristina Spoerri Preis und 2019 erzielte sie den Kunstpreis Riehen . Sie nahm an bislang 46 Gruppenausstellungen in vielen verschieden Städten und Ländern teil. \nBeitragsbild: Porträt\, Selina Baumann © galerie probst \nSelina Baumann „Erde”\n\nSkulptur\, Wandteppiche\, Malerei auf Keramik \n2. Juni 2023 – 26. August 2023\ngalerie probst\n\n\n
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LOCATION:galerie probst\, Suarezstraße 55\, Berlin\, 14057\, Deutschland
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SUMMARY:HYPERCONNECTIONS. Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Alessandro Zannier\, ein italienischer Künstler mit internationaler Karriere\, der bereits zweimal an der Biennale in Venedig teilgenommen hat (Architektur 2021\, Kunst 2022)\, erobert nun auch Berlin im Sturm\, indem er an der von Virginia Monteverde kuratierten Biennale „Latitudes of Art“ teilnimmt\, die genau am Tag nach seiner Einzelausstellung HYPERCONNECTIONS in der Luisa Catucci Gallery im Kunsthaus Bethanien eröffnet wird. Eine Doppelausstellung für den italienischen Künstler\, nicht zufällig! Zanniers doppelte Berliner Aktion konkretisiert drei unterschiedliche künstlerische Realitäten zu einer effektiven Verbindung: Luisa Catucci Gallery\, Virginia Monteverde und Zanniers Muttergalerie ARTandide in Verona. Drei Orte\, die eine ähnliche Vision von Kunst haben und ihre Rolle als Anstifterin für grundlegende Überlegungen zur Umsetzung einer besseren Zukunft anerkennen. \nZannier ist ein untypischer Konzeptkünstler\, der mit gleicher Intensität zwischen bildender Kunst und elektronischer Autorenmusik – hier unter dem Pseudonym Ottodix – pendelt. In den letzten Jahren drehte sich seine künstlerische Praxis um präzise Konzepte\, die von Physik\, Astronomie\, dem Anthropozän\, der Erdgeschichte und Umweltfragen inspiriert sind. Diese künstlerische Demarche macht ihn zu einem der Protagonisten dessen\, was als „Ethische Kunst“ bezeichnet wird\, d.h. Kunst\, die sowohl als gültiges Instrument zur Erschließung der Paradoxien und Widersprüche der heutigen Gesellschaft als auch als Schlüssel zur Aufgeschlossenheit betrachtet wird\, was sie zu einem der entscheidenden Faktoren für Emanzipation und einen ausgewogenen\, ökologischen und solidarischen sozialen Wandel macht. \nDie Ausstellung HYPERCONNECTIONS in der Luisa Catucci Gallery eröffnet mit einem Zyklus von Zanniers Bildwerken\, die durch die Übersetzung von Big Data aus der Umwelt in Ton und 3D-Animation entstanden sind und aus seiner Serie „Hyperobject“ stammen.\nDie Sujets sind bildliche Porträts einzelner Frames dieser digitalen Animationen\, die den Menschen in dieser noch nie dagewesenen Gestalt eines „Schwarmes von Phänomenen“ auf einer riesigen Raum-Zeit-Skala verewigen sollen\, die erst jetzt dank der Technologie sichtbar wird. \nEinige dieser Leinwände sind Vorstudien\, die auf den neuronalen Verbindungen des Gehirns basieren und dazu dienen\, den 3D-Animationen von Big Data ein endgültiges Aussehen zu verleihen und das Konzept der „hyper-globalen Verbindung“ besser in Erinnerung zu rufen\, jenes Netzwerk aus menschlichen Verbindungen\, Migrationsrouten\, Luft- und Seewegen\, Energiepipelines\, Internet\, Satelliten\, Wirtschaftsnetzwerken usw.\, das uns heute in einen einzigen gigantischen Organismus oder ein „Hyperobjekt“ einhüllt\, in dem sich alles\, was geschieht\, augenblicklich vom Lokalen ins Globale ausbreitet \nZanniers Leinwände – mit ihrer interessanten Mischung aus Cyberpunk und Neoliberalismus – konfrontieren uns mit wichtigen ökologischen Problemen wie dem Zustand der Ozeane\, in denen die von Schiffen erzeugten Schallwellen eine akustische Verschmutzung darstellen\, die für Flora und Fauna extrem schädlich ist\, ganz zu schweigen von den Schäden\, die durch Plastikmüll verursacht werden\, der zu neuen monströsen Realitäten wie dem pazifischen Müllstrudel geführt hat. \nWerke\, die einen noch nie dagewesenen Aspekt des „Hypermenschen“ offenbaren: Er ist eine Art Hyper-Objekt\, ein Hyper-Werkzeug\, gleichzeitig ein Verfechter und ein Geschöpf der Vielzahl zeitgenössischer Ereignisse\, Entscheidungen und historischer Kontexte\, wodurch das Konzept des individuellen „Ichs“ aus den Angeln gehoben und stattdessen die unbewusste kollektive Dynamik dessen\, was Zannier als menschliche Schwarmkolonie auf der Erde definiert\, hervorgehoben wird. \nDie Gemälde werden von zwei Videoarbeiten begleitet: „Toxic Aurora“ und „Hidra“. \n„Toxic Aurora“\, das 2022 zum ersten Mal auf der Italien-Biennale Sweden im Palazzo Ducale in Genua ausgestellt wird\, zeigt ein Polarlicht\, das mit den vom CNR (Italienisches Forschungsinstitut) zur Verfügung gestellten Verschmutzungsdaten aus Genua erzeugt wurde. \n„Hidra“ wiederum entsteht durch die Zusammenführung einer Reihe von Umweltdaten über die Ozeane\, die Versauerung des Wassers\, Mikroplastik und den Temperaturanstieg\, die von Meeresrobotern verschiedener Forschungsinstitute auf den Azoren\, Spitzbergen und in anderen Teilen des Atlantiks gewonnen wurden. \nENT Projekt 6 Kontinente: \nZannier sammelt Big Data dank seiner ENT-Installationen\, zwei strahlende/empfangende Lichtstrukturen\, die Italien in einen Dialog mit den verschiedenen Kontinenten bringen und Big Data über verschiedene Arten der Verschmutzung – wie Daten über die Ozeane – und über menschliche Phänomene mit schwerwiegenden Auswirkungen auf die Umwelt – wie Migration\, Abholzung und Überproduktion von Nahrungsmitteln – miteinander abgleichen. \nZannier hat bereits vier dieser Systeme auf ebenso vielen Kontinenten installiert: Südamerika\, Ozeanien\, Afrika und Asien. Der „ENT5 Berlin/Verona“\, ein Turm zum Austausch von Umweltdaten zwischen Berlin und Verona\, wird Europa repräsentieren.\nDie gesammelten numerischen Daten – auch dank der Zusammenarbeit mit dem italienischen CNR und internationalen Forschungsinstituten – erzeugen eine 3D-Animation mit Soundeffekten\, die den beeindruckenden „Menschenschwarm“ darstellt\, der in seinem Aussehen vielen biologischen Formen ähnelt\, die man in der Natur in anderen Maßstäben findet. Der Zufall ist nicht zufällig\, sondern folgt der Mikro-Makro-Theorie\, die die Vernetzung des Ganzen verkündet. \nDie ENT5 Berlin/Verona\, eine „Datenbrücke“ und nun auch eine ideologische „Brücke“\, wird zunächst im Bethanien für die von Monteverde kuratierte Biennale installiert\, bevor sie sich zu den anderen Werken in Zanniers Einzelausstellung in der Galerie Luisa Catucci gesellt. \nAlessandro Zannier wurde 1971 in Treviso geboren\, wo er lebt und arbeitet.\nEr ist ein Konzeptkünstler\, der mit Musik und Bildender Kunst\, zwischen Physik\, Umwelt und Big Data mit Werken und Konzerten mit multimedialer und populärer Ausrichtung arbeitet. Er hat an der Akademie der Schönen Künste in Venedig Malerei studiert und an internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen\, unter anderem im Archäologischen Museum Correr in Venedig\, bei drei Ausgaben der Biennale Italia Cina\, zwischen Peking und Turin\, bei der Curitiba Biennale (Brasilien) und bei zwei aufeinanderfolgenden Biennalen in Venedig. Unter dem musikalischen Pseudonym „Ottodix“ hat er 8 Konzeptalben\, eine Sammlung und eine Biografie veröffentlicht und gilt als „Kult“-Projekt der italienischen elektronischen Wellenmusik. 2016/17 präsentierte er in Peking und Berlin das Konzeptalbum „Micromega“ über die Größenordnungen der Materie des Kosmos und die visionäre Website www.micromegaproject.com\, die als echte Web-Installation gilt\, eine Mischung aus illustriertem „Hyperalbum“ und Enzyklopädie der Materie\, die 2022 in der chinesischen Intellektuellengemeinschaft zu einem bekannten und diskutierten Fall sowie zu einer wichtigen Reihe des NFT wurde. Im Jahr 2020 veröffentlichte er „Entanglement“\, ein Album über die Korrelation von Phänomenen auf globaler Ebene\, und 2021/22 das damit verbundene\, sich ständig erweiternde Projekt „ENT“\, das aus einer Reihe von Zwillingslichtinstallationen auf der ganzen Welt besteht. Eingeladen zur Architekturbiennale in Venedig 2021 – Italienischer Pavillon\, zum CNR ISMAR in Venedig\, zur Kunstbiennale in Venedig 2022 – Kamerun-Pavillon und zur Universität von Auckland\, arbeitet das Projekt weiterhin mit Forschungsinstituten\, Universitäten und Museen zusammen und wird bis 2023 fortgesetzt\, wenn es seine 6 kontinentalen Zwillinge vollendet haben wird. Ebenfalls 2022 realisierte er seine Einzelausstellung „MareMoto 4.0“ im Galata Museo del Mare in Genua\, mit Werken im Dialog mit CNR ISMAR in Genua und von Meeresrobotern gesammelten Daten\, und trat bei der Eröffnung mit Musikern auf dem U-Boot „Nazario Sauro“ auf. Mit dem Album „ARCA“ ist er jetzt auf Tournee mit einer Show zwischen Musik\, Wissenschaft\, Astronomie\, Umweltschutz und Popularisierung. Zannier wurde von der Stadt Venedig als Artist-in-Residence DVRI 2023 ausgewählt\, mit einer breit gefächerten Ausstellung aus Konzerten\, Klanginstallationen und Werken zum Thema Lebensraum\, Backup\, Aussterben\, die von verschiedenen Institutionen wie dem CNR ISMAR\, dem Konservatorium von Venedig\, der Bevilacqua La Masa Stiftung und der Ca’Foscari Universität ausgerichtet wird \n
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SUMMARY:Einzelausstellung HELGE & SAXANA in der Galerie SCHMALFUSS BERLIN
DESCRIPTION:Mit der Präsentation der aufsehenerregenden wie zeitkritischen Werke des Künstlerpaares HELGE & SAXANA vom 2. Juni bis 1. Juli 2023 befeuert die GALERIE SCHMALFUSS BERLIN die aktuelle Diskussion über den Klimawandel. \nMit Stolz und Überzeugung präsentiert die Galerie Schmalfuss Berlin die Werke der Kunst-Aktivisten HELGE & SAXANA. Die Vernissage findet am Freitag\, dem 2. Juni 2023\, im Rahmen des CHARLOTTENWALKS von 16:00 bis 20:00 Uhr statt. Ihr seid herzlich eingeladen\, gemeinsam mit dem Künstlerpaar über die „Macht“ der Kunst innerhalb des zeitpolitischen Geschehens zu diskutieren. \nHELGE & SAXANA zählen zu den kreativsten und erfolgreichsten Kunst-Aktivisten. Ihre oftmals plein air gemalten Landschaften – abstrakt\, fotorealistisch sowie expressiv – erzählen von ihrem leidenschaftlichen Engagement für eine bessere Welt. Gemäß HELGS Manifest „Helge macht Feuer“ aus dem Jahr 2013 sind die Werke des Künstlerpaares ein\, mit explosiver Zeitkritik aufgeladener\, geballter Funkenflug. Funken voller Brillanz und Brisanz. \nBeitragsbild: HELGE & SAXANA: Der Himmel ist blau (…morgen wieder\, ganz sicher!); Die Krone der Königin ist gefunden\, 100 x 140 cm\, Öl auf Leinwand 1991 – 2022 \nEinzelausstellung HELGE & SAXANA\n2. Juni 2023 – 1. Juli 2023 \nSCHMALFUSS BERLIN \n
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LOCATION:Schmalfuss Berlin\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:The Path of Least Resistance
DESCRIPTION:Contemporary artistic practices are madly manifold\, arguably as diverse as the world. Nowadays\, a plethora of materials\, forms\, problems\, and a whole gradient of affections are mobilized by artists virtually everywhere. Still\, it is possible to find some guidelines—premises\, preoccupations\, or patterns that might transpire for the attentive observer. Artists exploiting distinctive working strategies or seeking different aesthetic impacts can eventually converge toward common theoretical concerns. What the materials divide\, the matters unify. One of these guidelines\, present in art possibly since its dawn\, is the question of time. Time’s tragic inexorability\, time’s cosmic indifference to our pitiful aspirations\, and especially time’s formless nature. “What then is time?” Saint Augustine famously wondered\, only to later walk away with a paradox: “Provided that no one asks me\, I know. If I want to explain it to an inquirer\, I do not know.” It is still open to debate whether anyone has a definitive awareness of what time is or is not. While answers may be disputed\, our assortment of questions is more comprehensive than ever. And art proves an indispensable collaborator in mapping such interrogations. \nWhat then is time? Bringing together Richie Culver and Umut Yasat for the first time\, this duo exhibition at GNYP Gallery Berlin deepens this immemorial question and adds many others to the mix. At first sight\, the contrast between the two artists in this show could not be bigger. But so are the questions they are formulating. Take Culver’s canvases\, for instance: intensive painterly gestures that\, despite their vehemence\, sometimes can barely record the scribbles on their surface. The letters fade\, the organization of the sentences dwindles\, the ink stains get in the way of the message. It is as though it was all made in a hurry. What does it all mean? Here\, we might encounter both ordinary slogans and metaphysical interrogations\, always somehow provocative. Always sharing the same symbolic level in the shelves of worldly values made equivalent by the contemporary dynamic that standardizes everything. \nThe abolition of the division between the public and the private in these works\, moreover\, is patent. Besides painting with oil—a technique charged with a specific grammar and tradition in the art historical discourse—Culver\, who was born in 1979 in the United Kingdom\, also uses stencils\, a practice associated with urban\, public spaces. A paradox is at hand. The message in his works betrays their private leaning\, for we encounter marriage vows fixated in the middle of painterly cacophonies. What the method suggests\, the message contradicts. Therefore\, while we are confronted with a technique that adorns our metropolitan landscapes\, the pledges made to consummate private unions redirect our attention to the inner domain of worldly affairs. The cities’ beat is decelerated by the rhythm of the eternal promises. The daily noise is confronted with the whispers addressed for the ever after (or till death do us part). \nThe equation here is simple. The clash of different time registers—public and private\, canonical and conventional—coalesces in Culver’s canvases. What comes out of it\, though\, is anyone else’s guess; the time we need to see these works and the time we need to comprehend them is different. What does that tell us about our economy of attention? \nUmut Yasat\, in turn\, approaches the matter of time and the dynamic between the public and the private via a different set of tactics\, which raises other questions and problems as well. While in Culver we perceive an almost direct affiliation between the way he works and the results he achieves\, Yasat’s outcome\, on the other hand\, tells us nothing about his process—specifically\, about the time he spends in each individual work. What do we see when we look at his strange sculptures? \n“Der Stapel” (always in singular form) is an ongoing project initiated in 2014 and intended by the artist\, born in 1988 in Germany\, to last until the end of his life. Composed of objects he finds all around him—items that\, in general\, were “part of his life” at some point\, from drawers and mattresses to bottles and cigarette packs—these totemic structures are formed by both things filled with personal feelings and completely trivial leftovers. Only by adding them to the whole are the parts symbolically activated\, granted a new breadth. Moreover\, a set of parameters are assembled to account for Yasat’s intentions. Each segmented by a number\, Der Stapel are limited by the artist’s height and controlled by a series of calculations to render them mobile. On a personal level\, they are testimonies to his habits at a given time and also\, on a broader level\, testimonies to what the world makes available. \nYet all of these self-imposed rules started to feel too rigid\, contradicting Yasat’s compromise with the dynamic nature of time. These new Der Stapel presented at this exhibition\, then\, are more open to transformations. Now\, as with Der Stapel 67\, a parachute can be deployed; in Der Stapel 87\, we see balloons mounted on a trolley. Despite their ludic character\, these new stacks attest to a more visible\, tangible emblem of the passing of time. In a way\, they are time itself. What we see today will—evidently—be changed by tomorrow. \nJoão Gabriel Rizek \n
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