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SUMMARY:Rebecca Harper: Thick Skinned - Quick Finned Always Turning Tides Tale
DESCRIPTION:Die Szenerie entfaltet sich langsam in den Bildern von Rebecca Harper – langsam und hermetisch\, alles spielt sich wie auf einer Bühne vor den Augen der Betrachtenden ab. Die Räume\, die Figuren\, das Wasser – alles hat seinen Platz\, doch nichts bleibt isoliert. Alles kreist\, wie ein Himmelskörper\, um das Zentrum. Das Zentrum aller Darstellungen ist eine starke blonde Frau. Immer wieder sitzt sie in unterschiedlichen Momenten am Rand einer Wanne\, am Rand eines Bettes\, auf einer weichen Couch – allein\, in ihrer Welt. Sie hält eine Robbe\, die\, wie alle anderen Objekte\, eine Erweiterung der Frau selbst zu sein scheint. Eine Hand auf dem Fell\, eine Flosse auf ihrem Schoß – eine Symbiose\, vertraut und doch kindlich-weiblich\, kein Mutter-Kind-Verhältnis\, sondern ein Konzept von Kind und Frau. \nDie Räume erzählen Geschichten – aber nicht laut\, nicht fordernd. Objekte und Gegenstände sind aufgelistet: Bilder\, Spiegelungen\, offene Fenster. Wasser durchzieht alles – dunkle Flüsse\, gefüllte Wannen\, gemalte Meereslandschaften. Doch es ist kein Wasser\, das verschlingt oder zieht – sondern Wasser\, das trägt\, das erinnert\, das in Bewegung ist. Die Spiegel zeigen nicht nur die Frau\, sondern auch den Raum um sie herum\, eröffnen Perspektiven\, machen sichtbar\, was sonst übersehen würde. \nUnd überall finden sich Zeichen\, kleine Dinge\, die bleiben: die verschlossene Hutschachtel mit dem roten Vogel\, als bewahre sie etwas\, das nicht verloren gehen darf – oder das besser in der Schachtel bleibt\, wissend aufbewahrt. Die Bücher\, die niemand liest\, doch sie sind da\, als potenzielle Erzählungen. Die Landkarten an den Wänden\, die Kompasse\, die Segelboote – das Kind-Frau-Schema weist eine Richtung\, trägt das Subjekt wie selbstverständlich mit dem Wind in die richtige Bahn. \nDie Titel klingen zunächst wie Zeilen aus einem Gedicht – nicht bloß Beschreibungen\, sondern Gedanken\, die nachhallen. Blinking through Salt Lashes – ein Moment\, in dem das Sehen schwerfällt\, das Blinzeln durch Tränen oder Meerwasser\, als sei die Welt für einen Augenblick verhüllt. Dann Disappear like a Snatched Breath on an Angry Tide – als würde etwas fortgerissen\, ein Atemzug\, den man nicht halten kann\, ein Körper\, der sich auflöst\, nicht aus Schwäche\, sondern weil die Strömung es so will. \nAndere Titel sind beinahe erzählerisch\, lang\, als wollten sie nicht nur benennen\, sondern einen Rhythmus setzen. Thick Skinned – Quick Finned\, Always Turning Tides Tale spricht von Anpassung\, von einer Haut\, die schützt\, von Beweglichkeit\, von Flossen\, die niemals stillstehen – ein Körper\, der sich immer mit der Strömung dreht. Secret Eyes\, Holding Mourning of the Darkest River ist ein Versprechen\, ein Blick\, der mehr sieht\, der etwas bewahrt – eine Trauer\, die nicht laut wird\, sondern weiterfließt\, in einem Fluss\, der keine Ruhe kennt. \nDer Körper ist zentral\, präsent\, fest\, aber niemals starr. Er sitzt\, hält\, stützt sich ab\, bewegt sich in kleinen Momenten längerer Handlungen – in Pausen\, in einem Blick nach oben\, in einer kauernden Haltung. Die Körperhaltung ist offen\, aber nicht zur Schau gestellt\, kontrolliert\, aber nicht erstarrt. Kleidung betont oder löst sich auf\, Schnürungen fehlen\, Stoffe hängen herab – als würde die Grenze zwischen Körper und Umgebung durchlässig. Das Wasser ist nah – in Badewannen\, in Strömungen\, in Gemälden – ein Element\, das sich mit der Figur verbindet\, aber sie nicht verschlingt. \nDie Abwesenheit von Männern ist eine Lücke\, eine spürbare Leerstelle\, die sich durch die Räume zieht\, durch die Haltung der Frau\, durch die Objekte\, die sich um sie sammeln. Sie sitzt\, sie hält\, sie bewegt sich – aber es gibt kein Gegenüber. Kein männlicher Körper\, keine Hand\, die greift oder sich entzieht\, keine Gestalt\, die sich in den Spiegeln zeigt. Diese Leerstelle ist nicht bloß eine Abwesenheit – sie ist strukturell\, sie definiert die Räume\, weil sie nicht gefüllt wird. Außer durch eine Andeutung: einen Schatten. \nStattdessen gibt es Fische. Sie sind die einzige Spur\, die einzige Übersetzung eines abwesenden männlichen Prinzips. Sie liegen auf Tischen\, schwimmen in Wannen\, sind auf Fliesen gemalt – reglos oder in endloser Kreisbewegung\, nicht handelnd\, nicht sprechend. Der Fisch\, klassisches phallisches Symbol\, taucht auf\, doch bleibt er Objekt – ohne Funktion\, ohne Körper\, das Relikt eines Gegenübers\, das in dieser Welt nicht mehr agiert. \nDie Vögel sind keine bloße Dekoration\, keine sanften Begleiter des Lichts. Sie tauchen auf\, schwebend\, stürzend\, kreisend – als schwarze Figur auf dem Kaminsims\, als Möwe\, die fast den Boden berührt. Sie folgen keinem klaren Muster\, sie fügen sich nicht in die Symbolik der anderen Tiere. Die Robbe liegt\, die Fische schweigen – doch die Vögel fliegen\, manchmal zu nah\, manchmal wie eine Warnung\, manchmal als Echo von etwas\, das sich ankündigt\, ohne greifbar zu werden. Ihr Schwarz hebt sie von der Umgebung ab\, als gehörten sie nicht in die Welt der Frau\, sondern als dringe etwas von außen ein – ein Fremdkörper im Raum ihrer Reflexionen und Wasserflächen. Sie existieren jenseits der Wellen\, jenseits der Wannen\, außerhalb der Strömung – als etwas\, das sich nicht einordnen lässt. Vielleicht sind sie das\, was nicht gehalten werden kann\, was sich entzieht – während die Frau bleibt. \nDie Schachtel bleibt geschlossen\, weil sie nicht geöffnet werden muss. Sie steht da\, immer am selben Ort\, mit dem roten Vogel auf dem Deckel – als Zeichen\, als Möglichkeit\, als Behälter für etwas\, das nicht nach einem Ausbruch verlangt. Die Vögel außerhalb der Schachtel sind wild\, unkontrolliert\, eine Kraft\, die sich nicht bändigen lässt. Doch dieser Vogel bleibt an die Oberfläche gebunden – eingefroren\, gehalten\, bewahrt oder verzaubert. Vielleicht ist die Schachtel eine versiegelte Bedrohung – eine Kraft\, die nicht konkurrieren kann\, die in der Dynamik von Halten und Gehaltenwerden keinen Platz hat. Vielleicht bleibt sie deshalb unberührt. Weil ihr Inhalt zu mächtig ist. Weil das\, was verborgen liegt\, nicht zugelassen werden kann. \n
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SUMMARY:URBAN NATION präsentiert TALKING... & OTHER BANANA SKINS
DESCRIPTION:URBAN NATION präsentiert TALKING… & OTHER BANANA SKINS\, kuratiert von Michelle Houston. Die lebendige und bunte Ausstellung fordert mit urbaner und zeitgenössischer Kunst provokant einen Dialog ein. Sie wirkt als Katalysator und lädt zum Diskurs über die drängendsten Fragen unserer Zeit ein. Zum Auftakt wird vom international bekannten Kollektiv BROKEN FINGAZ CREW aus Israel (Haifa) die Fassade des Museums neu gestaltet. Die Ausstellung zeigt Gemälde\, Installationen\, Skulpturen und Videoarbeiten\, die die gesamte Bandbreite der urbanen und zeitgenössischen Kunst abdecken. Zu den Künstlern gehören unter anderem ROCCO AND HIS BROTHERS (Berlin)\, ICY AND SOT (Tabriz/NY)\, VARIOUS AND GOULD (Berlin)\, JOSÉPHINE SAGNA (Hamburg) und LOW BROS (Hamburg). \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS thematisiert die Polarisierung unserer Gesellschaft. Sie ermutigt die Besucher\, ihre eigene Perspektive zu hinterfragen. Konflikte und Themen sind vielschichtig und lassen sich nicht in eine Schublade stecken. Die Kunstwerke\, die in den acht Kapiteln der Ausstellung präsentiert werden\, hinterfragen\, wie und was in der Gesellschaft und im urbanen Umfeld kommuniziert wird. Sie stellen den Austausch und den Dialog wieder in den Mittelpunkt. \n„Die Kunst nimmt in der Gesellschaft eine ganz besondere Stellung ein. Künstler haben die Möglichkeit\, zu beobachten\, zu reflektieren und sich in ein Thema zu vertiefen\, indem sie Ideen auf eine Art und Weise präsentieren\, die nicht an ein bestimmtes Sprachsystem gebunden sind. Auf diese Weise bringen sie uns dazu\, die eigene Haltung neu zu überdenken.“ \nMichelle Houston\, Kuratorin der Ausstellung \nTEILNEHMENDE KÜNSTLER*INNEN:\n1UP\, AEC INTERESNI KAZKI\, AMARTEY GOLDING\, ANA BARRIGA\, ANDREAS ENGLUND\, ANNA LUKASHEVSY\, BILL POSTERS\, BJÖRN HEYN\, BROKEN FINGAZ CREW\, DAVE THE CHIMP\, DENIS CHERIM\, DISNOVATION\, EL MAC\, FAISAL HUSSAIN\, FAUST\, FRANCO FASOLI AKA JAZ\, HIJACK\, HIN\, HOT TEA\, HUGO BAUDOUIN\, HUH?\, ICY AND SOT\, IDA LAWRENCE\, ISAAC CORDAL\, JAN VAN ESCH\, JEFF HONG\, JIMMY TURRELL\, JOSÉPHINE SAGNA\, KNOW HOPE\, LE FOU\, LOOK THE WEIRD\, LOW BROS\, NOEMI CONAN\, OLEK\, RICH THORNE\, ROCCO AND HIS BROTHERS\, SEPE\, SIMON MENNER\, SPLASH AND BURN\, SPY\, TEZZ KAMOEN\, THE WA\, VARIOUS AND GOULD\, VERA KOCHUBEY\, YOANN BOURGEOIS. \nJoséphine Sagna: I want change II [WE NEED TO TALK]\nUNARTIG – Kunstfest im Quartier\nAnlässlich der Eröffnung der Ausstellung „TALKING…& OTHER BANANA SKINS“ findet rund um das Museum das UNARTIG – Kunstfest im Quartier statt. Das Programm umfasst von 21 Künstlern gestaltete Wandgemälde\, Workshops und Performances von Künstlern wie YOANN BOURGEOIS sowie geführte Urban Art Touren durch die Nachbarschaft des URBAN NATION Museums. Dazu gibt es Diskussionsrunden\, Street Food\, Musik und vieles mehr. \nÜBER DIE STIFTUNG BERLINER LEBEN\nDie Stiftung Berliner Leben übernimmt Verantwortung\, indem sie sich langfristig und strategisch für lebenswerte Quartiere einsetzt und zielgerichtet die Potentiale von Kindern und Jugendlichen fördert\, wodurch sie zu sozialer Teilhabe und Stadtentwicklung beiträgt. Im Jahr 2021 startete die Stiftung Berliner Leben ihr neues Programm Stadtraum!Plus. \nÜBER DAS URBAN NATION MUSEUM\nURBAN NATION und das URBAN NATION Museum sind eine Initiative der gemeinnützigen Stiftung Berliner Leben\, die von der Gewobag AG gegründet wurde. Ziel der Arbeit von URBAN NATION ist es\, den kreativen Austausch zwischen Künstlern und Berlinern und Berlinerinnen zu fördern und die Integration und die Teilhabe durch kulturelle Bildungsprogramme in den Berliner Quartieren zu unterstützen. \nTALKING… & OTHER BANANA SKINS\nJuni 2022 – Dezember 2024 \nEröffnung: Freitag 17. Juni 2022\, 19:00 Uhr \nKunstfest im Quartier\n17. – 19. Juni 2022 \nURBAN NATION \n
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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Thomas Eller - "Closer to Nature"
DESCRIPTION:THEstudio präsentiert die bahnbrechende Fotoskulptur von Thomas Eller aus dem Jahr 1992 in der Ausstellung „Closer to Nature“. Bauen mit Pilz\, Baum\, Lehm“ in der Berlinischen Galerie. \nWo der Mensch baut\, wird Natur zerstört. Dieses Dilemma wird immer deutlicher angesichts endlicher Ressourcen und dem enormen Anteil\, den das Bauen an der Erderwärmung trägt. Drei Berliner Projekte zeigen\, wie die Gegen- zu Mitspielern werden können. Hierfür setzen interdisziplinäre Teams mit Hilfe modernster Technologien auf die Potentiale von Pilzen\, Bäumen und Lehm. Ihre Bauten gewinnen aus den grünen Werkstoffen eine ökologische Qualität\, aber auch einen völlig neuen Charakter: Sie atmen\, wachsen und werden somit selbst lebendig. Das überraschend sinnliche Erleben dieser Architektur schafft eine bewusste Beziehung zu unserer Umwelt und kann damit über das Materielle hinaus nachhaltig wirken. In der Ausstellung machen raumgreifende Installationen dies erfahrbar. Daneben erläutern Skizzen\, Pläne\, Fotografien und Modelle die drei Ansätze und Entwürfe einer zukunftsweisenden Baukultur. \nBeitragsbild: Thomas Eller\, THE Selbst (mit großem Rasenstück)\, 1992\, photography on alucobond \, 360 x 570 x 120 cm\, from the collection of Berlinische Galerie – FIne Art Museum of the State of Berlin \nThomas Eller – „Closer to Nature“\n16. Februar – 14. Oktober 2024 \nBerlinische Galerie \n
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SUMMARY:Isa Genzken. Ohr
DESCRIPTION:Isa Genzkens fünf Jahrzehnte umfassendes OEuvre ist gekennzeichnet durch stete Transformationsprozesse\, initiiert durch eine permanente Hinterfragung des Kunstbegriffes. Ihre Werkkomplexe umfassen die Medien Skulptur\, Installation\, Fotografie\, Zeichnung\, Malerei und Film. In den 1970er Jahren entwickelte Genzken eine bildhauerische Praxis\, die auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der deutschen und US-amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit und mit der Architektur der Moderne gründet. \nWichtig für Genzkens Arbeitsweise ist der Bezug zu durch Architektur\, Design und Medien vermittelten Realitäten\, zu aktuellen soziopolitischen Themen sowie zum menschlichen Körper. 1980 fertigte Genzken die zwölfteilige Fotoserie Ohr an\, die Nahaufnahmen von menschlichen Ohren als „etwas Organisches\, etwas von Innen nach Außen\, vom Kopf kommendes“ zeigt\, so die Künstlerin. Dabei arbeitete sie mit zufälligen Passantinnen in den Straßen New Yorks zusammen. Die Bilder zeichnet eine Spannung aus\, die in dem vermeintlichen Widerspruch zwischen der Anonymität der fotografierten Person und dem Stil des klassischen Porträts liegt\, das auf der Repräsentation eines Subjekts basiert. In der Reihe n.b.k. Billboard präsentiert\, knüpft Ohr an Genzkens langjährige Auseinandersetzung mit Kunst im urbanen Raum an\, die unter anderem geprägt ist durch ihre Befragung der Trennung zwischen öffentlich und privat. \nDie Arbeiten von Isa Genzken (*1948 in Bad Oldesloe\, lebt in Berlin) wurden in Einzelausstellungen in internationalen Museen und Institutionen gezeigt\, u. a. Neue Nationalgalerie\, Berlin (2023); K21\, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf (2021); Kunstmuseum Basel (2020); Kunsthalle Bern (2019); Gropius Bau\, Berlin (2016); Institute of Contemporary Arts\, London (2015); Museum für Moderne Kunst\, Frankfurt/Main (2015); Stedelijk Museum\, Amsterdam (2015); Dallas Museum of Art (2014); Museum of Contemporary Art\, Chicago (2014); Museum of Modern Art\, New York (2013). Teilnahme an der Biennale Venedig 1982\, 1993\, 2003 und 2015; Solopräsentation im Deutschen Pavillon im Jahr 2007. Genzkens Arbeiten waren zudem auf der documenta (1982\, 1992\, 2002) und bei den Skulptur Projekten Münster (1987\, 1997\, 2007) zu sehen. 2017 wurde ihr der Goslarer Kaiserring verliehen\, 2019 erhielt sie den Nasher Prize des Nasher Sculpture Center\, Dallas. \nBeitragsbild: Isa Genzken\, Ohr\, 1980/2012. Privatsammlung\, Courtesy neugerriemschneider\, Berlin. © Isa Genzken / VG Bild-Kunst\, Bonn 2024 \nIsa Genzken. Ohr\n2. März 2024 – 1. September 2024 \nn.b.k. Billboard \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Noa Eshkol-Retrospektive im Georg Kolbe Museum
DESCRIPTION:\nDie israelische Künstlerin und Choreografin Noa Eshkol wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Das Georg Kolbe Museum zeigt aus diesem Anlass vom 15. März bis 25. August 2024 die Retrospektive Noa Eshkol. No Time to Dance. Die visionäre Künstlerin leistete mit ihrem Werk\, das in Europa noch weitgehend unbekannt ist\, wegweisende Beiträge zu Kunst\, Wissenschaft und Kultur. \nNoa Eshkol (1924-2007) war Tänzerin\, Choreografin\, bildende Künstlerin\, Pädagogin und Theoretikerin. Sie gründete 1954 das Chamber Dance Quartett in Tel Aviv und entwickelte minimalistische Kompositionen ohne Bühnenbild\, Kostüme oder Musik. Ihr Ziel war die absolute Konzentration auf das Wesentliche. Eshkol hatte ein tiefes Verständnis für Körper und Raum und entwickelte 1954 gemeinsam mit dem Architekten Abraham Wachmann ein einzigartiges Notationssystem\, das körperliche Bewegungen aufzeichnet und der Dokumentation und Kommunikation dient: die Eshkol-Wachmann Bewegungsnotation (EWMN). Damit leistete sie einen wichtigen kulturellen und wissenschaftlichen Beitrag zu Entwicklungen in der Medizin\, der computergestützten elektronischen Musik und der Kybernetik. \nDie umfangreiche Präsentation gibt Einblick in ihre Bewegungsforschungen seit den 1950er Jahren\, Choreografien\, Sprachstudien\, Tänze\, Textilkunst und das von ihr entwickelte Notationssystem für menschliche und tierische Bewegungen. Den Gegenpol zu ihren minimalistischen Choreografien und grafischen Tanznotationen bilden in der Ausstellung großformatige und farbintensive Wandteppiche\, die sie ab 1973\, mit Ausbruch des Jom-Kippur-Krieges gemeinsam mit ihren Tänzerinnen aus gesammelten und gespendeten Stoffresten schuf. Mit der Präsentation zum Leben und Werk dieser wegweisenden Künstlerin greift das Georg Kolbe Museum für die Institution wichtige Themen wie den modernen Tanz\, Körper im Raum und die Architektur der Moderne auf. Die Ausstellung zeigt außerdem Werke zeitgenössischer Künstlerinnen\, die von Eshkols Praxis inspiriert wurden. Darunter Werke von Sharon Lockhart\, Yael Bartana und Omer Krieger sowie eine neu für die Ausstellung entwickelte Arbeit von Ayumi Paul. \nEinen Einblick zum Thema Tanz in der Weimarer Republik\, Anknüpfungspunkte und Brüche\, gibt eine ergänzende Sammlungspräsentation des Museums. \nZur Eröffnung der Ausstellung präsentieren KW on Location und das Georg Kolbe Museum die erste Wiederauflage der 1958 erschienenen wegweisenden Publikation Movement Notation. \nNoa Eshkol: No Time to Dance\n15. März 2024 – 25. August 2024 \nGeorg Kolbe Museum \n\n
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SUMMARY:Nancy Holt: Circles of Light. Experimente mit Sound\, Bild und Objekten 1966–1986
DESCRIPTION:Über fünf Jahrzehnte hinweg beschäftigte sich Nancy Holt damit\, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen und unseren Platz auf der Oberfläche dieses Planeten zu verstehen versuchen. Mit Circles of Light zeigt der Gropius Bau ab März 2024 die bislang umfassendste Überblicksausstellung der Künstlerin in Deutschland. Die Ausstellung umfasst unter anderem Film\, Video\, Fotografie\, Soundarbeiten\, konkrete Poesie\, Skulpturen und raumgreifende Installationen sowie Zeichnungen und Dokumentationen aus über 25 Jahren. \nBeitragsbild: Nancy Holt\, Electrical System\, 1982\, Installationsansicht (Detail)\, Gropius Bau\, 2024 © Holt/Smithson Foundation\, VG Bild-Kunst\, Bonn 2024\, Courtesy: Sprüth Magers\, Foto: Luis Kürschner \nNancy Holt: Circles of Light\nExperimente mit Sound\, Bild und Objekten 1966–1986\n22.3.2024 – 21.7.2024 \nGropius Bau \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7\, Berlin\, 10963\, Deutschland
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SUMMARY:Hanne Darboven & Rosemarie Trockel - Early Birds
DESCRIPTION:Die Galerie Crone präsentiert die Ausstellung „Early Birds“\, in der frühe Arbeiten von Hanne Darboven und Rosemarie Trockel zueinander in Bezug gebracht werden. Der Dialog zwischen Werken der beiden wohl prägendsten und bedeutendsten deutschen Konzeptkünstlerinnen ist Teil des diesjährigen Gallery Weekend Berlin. \nHanne Darboven (1941–2009) widmete ihr gesamtes Schaffen der Visualisierung von Zeit. Mit einem eigenen\, über lange Jahre hinweg entwickelten Zahlen- und Codierungssystems unterzog sie Kalenderdaten und Zeitabläufe einer neuen Ordnung und „beschrieb“ Tage\, Wochen\, Monate\, Jahre oder Dekaden. Dabei konnte es sich um die eigene Lebenszeit handeln oder aber um Biografien berühmter Vorbilder und geschichtliche Ereignisse. \nRosemarie Trockel (*1952) zeichnet sich durch ein künstlerisches Werk aus\, das sich vordergründig stets wandelt und permanent anderer Techniken bedient\, in Wahrheit aber eine ganz klare Linie verfolgt: Die Umdeutung von Normen\, Zeiterscheinungen\, Symbolen\, Bildern\, Codes\, Verhaltensweisen und Festleglegungen. Oft verbirgt sich dahinter eine subtile Gesellschaftskritik\, ein ironischer Akt der Auflehnung und eine subversive Form der Provokation. \nDie Zusammenstellung der Ausstellung „Early Birds“ wurde von Rosemarie Trockel selbst vorgenommen\, sowohl hinsichtlich ihrer eigenen Arbeiten als auch der von Hanne Darboven. Bewusst werden ausschließlich frühe Papierarbeiten gezeigt\, weil sich daraus die prägenden Intentionen der beiden Künstlerinnen bereits in ihrer Anfangszeit ablesen und ableiten lassen. \nHanne Darboven & Rosemarie Trockel – Early Birds\n1. April 2024 – 15. Juni 2024 \nCRONE BERLIN \n
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LOCATION:Crone Berlin\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Viewing Room: Zeroes & Ones. Kang Contemporary.
DESCRIPTION:The Viewing Room\, positioning itself as a digital successor to the historical Showroom\, faces the question of whether to relocate to the exhibition rooms of a gallery. The appeal of the Viewing Room primarily lies in its accessibility\, allowing users to engage effortlessly from any location\, eliminating the need to physically travel to distant places.\nThroughout history\, participation and engagement have been integral aspects of public spaces – ancient agoras and assembly halls to modern-day fairs\, exhibitions\, and streets. This intrinsic human desire for interaction\, sensory experiences\, and the exchange of perspectives is deeply ingrained. We value both the act of observing and being observed\, fostering connections with our environment and fellow humans.\nExploring virtual landscapes alongside industrial remnants\, Hara Shin\, Jazoo Yang\, and TSUZOO examine identity and multidimensional concepts of space and time in contemporary digital culture.\nThe Viewing Room: Zeros and Ones probes the profound impacts of the digital realm on art\, the environment\, and society. It highlights the interconnectedness of analogue and digital worlds\, where organic and technological elements coexist and increasingly rely on each other. \n
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LOCATION:Kang Contemporary\, Lindenstraße 90\, Berlin\, 10969\, Deutschland
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SUMMARY:Alfred Ehrhardt & Rolf Tietgens: Hamburger Hafen und Norddeutsche Küste
DESCRIPTION:Rolf Tietgens (1911-1984) gilt als einer der bedeutenden Fotografen der 1930er Jahre\, der hierzulande jedoch bisher nur wenigen bekannt ist. Sein Werk geriet in Vergessenheit\, nachdem er\, als homosexueller Künstler in Deutschland von Verfolgung bedroht\, Ende 1938 nach New York emigrierte. Da er nie nach Deutschland zurückkehrte\, blieb sein Schaffen lange Zeit vergessen. Heute muss sein Buch Der Hafen\, das 1939 im Zuge der 750 Jahrfeier des Hamburger Hafens im renommierten Heinrich Ellermann Verlag erschien\, zu den besten Fotobüchern der 1930er Jahre gezählt werden. Es kann als der künstlerisch anspruchsvollste Entwurf zu diesem Thema in der deutschen Fotogeschichte angesehen werden. \nTietgens setzt souverän das Vokabular des „Neuen Sehens“ ein\, um in einer persönlichen Sichtweise den Bildern eine symbolische Dimension zu verleihen. Der Hafen erscheint als facettenreicher\, archaischer Ort\, an dem der Mensch den Übergang von Wasser zu Land gestaltet hat. Der Schiffsverkehr und die mit ihm verbundenen technischen Vorgänge sind dabei nur ein Teil eines komplexen Organismus\, zu dem die Sphären von Architektur und Arbeit ebenso gehören wie die von Handel und nächtlichem Vergnügen. In einem unveröffentlichten Werbetext hat Rolf Tietgens sein ästhetisches Konzept beschrieben: „Augenblicke aus der unbeständigen Erscheinungswelt des Hafens\, deren Grundbild jedoch immer gleichbleibt\, versuchten wir festzuhalten und mit anderen gebannten Augenblicken in Zusammenhang zu bringen. So ist ein Bilderbuch entstanden\, durch das vielleicht vermittelt werden kann\, was HAFEN bedeutet; abgesehen davon\, dass versucht wurde\, in ihm das Leben und die Einmaligkeit des Hafens von Hamburg zu veranschaulichen.“ \nDa sowohl Originalabzüge als auch die Negative von Tietgens Hafenbuch verschollen sind\, wird die Bildabfolge gemäß des dem Buch zugrundeliegenden Konzepts gezeigt\, und zwar in der authentischen Abfolge der fein komponierten Doppelseiten. Hinzu kommen Originalabzüge von der norddeutschen Küste und dem Elbestrand\, wo das Formenspiel von Licht\, Schatten\, Himmel\, Wasser und Sand fotografisch reizvolle Motive bot. \nErstmals werden in dieser Doppelausstellung auch die Einzelbilder vom Hamburger Hafen von Alfred Ehrhardt (1901-1984) präsentiert. Ehrhardts Fotografien aus den 1930er Jahren fallen sachlicher aus. Sie erfassen den Hafen weniger als metaphorischen Raum\, sondern als dynamischen Schauplatz des Industriezeitalters\, der eine spezifisch maritime Technik hervorgebracht hat. Ehrhardt erstellt gewissermaßen ein Inventar ihrer Elemente\, registriert unterschiedliche Schiffstypen\, Ladebrücken\, Kräne ebenso wie Schiffsschrauben oder Ankerketten als charakteristische Details. Besonders eindrucksvolle Aufnahmen gelingen ihm dort\, wo jahreszeitliche Kräfte der Natur sichtbar Einfluss auf das Hafen-Geschehen nehmen\, so wenn sich Boote ihren Weg durch das Eis bahnen müssen. Man merkt diesen Bildern jene Vorliebe für Motive an\, die Ehrhardts Rang als Naturfotograf begründet haben. \nDie Poesie des Hafens und die ungeheure Vielfalt seiner stets wechselnden Bilder hat Fotografinnen und Fotografen schon immer angezogen. Über den dokumentarischen Wert ihrer Aufnahmen hinaus\, wird im Werk beider Fotografen die überzeitliche Poesie der maritimen Welt erfahrbar. Thematische Überschneidungen und die gleichermaßen der Bildrhetorik der Avantgardefotografie verpflichteten Aufnahmen haben bereits die zeitgenössische Kritik dazu veranlasst\, die Hamburger Fotografen Alfred Ehrhardt und Rolf Tietgens als ebenbürtige Kollegen zu beurteilen. \n
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LOCATION:Alfred Ehrhardt Stiftung\, Auguststr. 75\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Die Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte
DESCRIPTION:Melancholie ist ein Gemütszustand – angesiedelt irgendwo zwischen Traurigkeit und Träumerei. Sie kommt und geht und ist etwas vom Schönen im Leben – etwas\, das kreativ machen kann. \nDieser besonderen Atmosphäre geht die Ausstellung nach\, indem sie Werke zeigt\, die von einem besonderen melancholischen Kolorit zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit geprägt sind. \nAlexander Camaro wurde immer wieder als großer Melancholiker bezeichnet\, sein Schaffen als seltener Sonderfall betrachtet. Im westlichen Nachkriegsstaat blieb er mit seinen gegenstandsbezogenen Bildern in den Augen der Kunstkritik lange eine „interessante Ausnahme\, ein distinguiertes Überbleibsel“ (Anthony Thwaites\, 1961) der Zwischenkriegsmoderne. \nDer Blick auf das künstlerische Schaffen der Stadt Halle (Saale)\, ihrer renommierten Kunsthochschule Burg Giebichenstein und dem Neuaufbau der bedeutenden Sammlung des Kunstmuseum Moritzburg nach 1945\, wirft ein neues Licht auf diese Sonderrolle\, die sich Alexander Camaro in Berlin zunächst nur mit gegenständlich arbeitenden Künstlern wie Werner Heldt und Karl Hofer teilte. \nBereits im Jahr 1947 erwarb das Kunstmuseum Moritzburg Gemälde von Alexander Camaro. Durch den Erwerb seiner Werke\, aber auch von Arbeiten Horst Strempels\, Werner Heldts\, Curt Lahs‘ und Karl Hofers\, entstand eine Stimmung innerhalb der Sammlung\, die mit dem Begriff der Melancholie beschrieben werden kann und später das Kunstschaffen in der Saalestadt maßgeblich beeinflusste.\nFür die ausgestellten Maler aus dem Kreis und Umfeld der „Halleschen Schule“\, Hermann Bachmann\, Kurt Bunge oder Ulrich Knispel\, überwog nach 1945 allerdings nur für kurze Zeit die künstlerische Freiheit und Selbstbestimmung – ein Klima\, das zu einem besonderen Stimmungsbild ihrer Malerei – und gewissermaßen zu einer Seelenverwandtschaft mit Alexander Camaro führte. \nKuratiert wurde die Ausstellung von Matthias Rataiczyk\, Leiter Kunsthalle „Talstrasse“\, Halle (Saale) und Dr. Anna Krüger\, Camaro Stiftung\, Berlin. \nEine Ausstellung mit Arbeiten von: Hermann Bachmann\, Kurt Bunge\, Alexander Camaro\, Werner Heldt\, Karl Hofer\, Ulrich Knispel\, Curt Lahs\, Oskar Moll\, Paul Strecker\, Horst Strempel und Mac Zimmermann. \nDie Kraft der Melancholie. Alexander Camaro und Seelenverwandte\n19. April 2024 – 26. Juli 2024 \nCamaro Haus \n
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LOCATION:Alexander und Renata Camaro Stiftung – Camaro Haus\, Potsdamerstr. 98A\, Berlin\, 10785\, Deutschland
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SUMMARY:Caspar David Friedrich: Unendliche Landschaften
DESCRIPTION:Anlässlich des 250. Geburtstages von Caspar David Friedrich (1774–1840) zeigt die Alte Nationalgalerie in Kooperation mit dem Kupferstichkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin erstmals eine große Ausstellung zum Werk des bedeutendsten Malers der deutschen Romantik. Etwa 60 Gemälde und 50 Zeichnungen aus dem In- und Ausland\, darunter weltberühmte Ikonen\, werden zu sehen sein. \nEine solche Ausstellung ist in Berlin überfällig\, allein deshalb\, weil bereits zu Lebzeiten Friedrichs zahlreiche Erwerbungen und öffentliche Präsentationen in der preußischen Hauptstadt zum frühen Ruhm des Künstlers beitrugen und weil die Nationalgalerie eine der größten Friedrich-Gemälde-Sammlungen weltweit bewahrt. \nZentrales Thema der Ausstellung ist die Rolle der Nationalgalerie bei der Wiederentdeckung der Kunst Friedrichs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Nachdem der Maler in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Vergessenheit geraten war\, würdigte die Nationalgalerie mit der legendären „Deutschen Jahrhundertausstellung“ 1906 den Künstler mit 93 Gemälden und Zeichnungen so umfassend wie nie zuvor. Friedrich wurde als herausragender Maler von Licht und Atmosphäre und als Vorreiter der Moderne gefeiert. \nDaneben ist ein weiteres Ausstellungskapitel den Bilderpaaren Friedrichs gewidmet\, mit denen der Künstler verschiedene Perspektiven sowie die Idee des Wandels zum Ausdruck brachte. Das wohl berühmteste Bilderpaar – „Mönch am Meer“ und „Abtei im Eichwald“ – steht für die Einzigartigkeit der Sammlung der Nationalgalerie. In einem dritten Kapitel werden die neuesten Forschungsergebnisse zur Maltechnik Friedrichs vorgestellt. \nKuratorin\nDie Ausstellung wird kuratiert von Birgit Verwiebe\, Kuratorin für Malerei\, Alte Nationalgalerie. \nPublikation zur Ausstellung\nZur Ausstellung erscheint ein umfangreich bebilderter Katalog im Prestel Verlag in deutscher und englischer Sprache\, hrsg. von Birgit Verwiebe und Ralph Gleis. \nDie Ausstellung ist Teil des Caspar David Friedrich-Festivals\, das anlässlich des Jubiläumsjahrs 2024 eine Reihe thematisch eigenständiger Schauen in der Hamburger Kunsthalle\, in der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden umfasst. Die drei Häuser verfügen über die bedeutendsten Bestände an Werken Friedrichs weltweit. Mit umfangreichen gegenseitigen Leihgaben ermöglichen sie einzigartige Präsentationen zu unterschiedlichen Aspekten seines Schaffens. \nDie Jubiläumsausstellungen zum 250. Geburtstag von Caspar David Friedrich stehen unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. \nIn seinem Geburtsort Greifswald werden Leben und Wirken des Malers 2024 mit einem ganzjährigen Veranstaltungs­programm gefeiert. \nIm Kontext des Festivals ist – initiiert von der Hamburger Kunsthalle in Kooperation mit der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden – im Rahmen des Projekts Datenraum Kultur das Webportal cdfriedrich.de mit kuratierten multimedialen Angeboten zu Friedrichs Werk entstanden. \nAnlässlich des 250. Geburtstags Caspar David Friedrichs zeigt das Metropolitan Museum of Art im Jahr 2025 die erste umfassende Ausstellung zum Künstler in den Vereinigten Staaten („Caspar David Friedrich: The Soul of Nature“\, 7. Februar bis 11. Mai 2025). Sie findet in Kooperation mit der Alten Nationalgalerie der Staatlichen Museen zu Berlin\, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Hamburger Kunsthalle statt. \nBeitragsbild: Caspar David Friedrich\, Mondaufgang am Meer\, Detail\, 1822\, Öl auf Leinwand © Staatliche Museen zu Berlin\, Nationalgalerie / Fotograf: Jörg P. Anders \nCaspar David Friedrich\nUnendliche Landschaften\n19.04.2024 – 04.08.2024 \nAlte Nationalgalerie \n
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LOCATION:Alte Nationalgalerie\, Bodestraße 1-3\, Berlin\, 10178
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SUMMARY:Julie Peter - „She Walked Like She Had Dirty Hands”
DESCRIPTION:Julie Peters‘ Knüpfarbeiten sind von ansteckender Fröhlichkeit. Im Gegensatz zu ihren ernsthafteren Verwandten\, wie den französischen Gobelins des 19. Jahrhunderts oder den Tapisserien vergangener Jahrhunderte\, zeigen sie jedoch keine Szenen\, sondern sind staunenswerte\, wundersame Einzelwesen. Jeder Teppich hat seinen ganz eigenen\, einzigartigen Charakter. \nDie ausgefallenen Teppichreliefs werden von großen keramischen Stacheln durchbohrt\, die eine Spannung zwischen dem Visuellen und dem Taktilen erzeugen und so von einer gewaltsamen Verführung durchdrungen sind. Die weichen\, farbigen Wollreliefs\, durchbohrt von harten Keramiken\, erinnern an die großartigen heimischen Ryateppiche der skandinavischen Künstlerin\, mit Mustern\, die an bunte Glasscherben erinnern. \nJulie Peters‘ extravagante Wandbehänge nehmen manchmal eine totemartige Charakteristik an. Allerdings repräsentieren sie im Gegensatz zu Totems keine mythologische Verwandtschaft zwischen Menschen und Naturphänomenen\, sondern vielmehr eine Verbindung zu humorvollen Archetypen aus dem Bereich der menschlichen Ironie. Lustige einäugige Monster sind zu entdecken\, aber auch Masken\, die trotz ihres intensiven Farbspiels durchaus etwas Furchteinflößendes haben können. \nEine Erweiterung in den Raum bilden Peters‘ Keramikskulpturen\, die mit getufteten Teppichen gepolstert sind; die Skulpturen scheinen in einer Bewegung oder Emotion eingefroren zu sein. Emotionen sind zwar in ständiger Bewegung\, scheinen jedoch einen statischen Ausdruck zu haben\, wenn wir an sie denken. Die Skulpturen sind Ausdruck der Charakterzüge von Emotionen und stehen kurz davor\, sich in eine neue Pose oder Emotion zu bewegen. \nIhre Werke beschäftigen sich damit\, wie Farben dazu beitragen können\, die Form zu betonen und ein Gefühl in physischen Formen und Farben einzufangen. Julie Peters‘ Teppiche und Skulpturen spiegeln die Neugier der Künstlerin wider\, sowohl auf die Beschaffenheit der von ihr verwendeten Materialien\, als auch auf die Fähigkeit der Kunst\, durch sinnliche Erfahrungen neue Erkenntnisse zu schaffen\, und das auf höchst vergnügliche und unterhaltsame Weise. \n„She Walked Like She Had Dirty Hands” – Julie Peter\n20. April 2024 – 08. Juni 2024 \nHilleckes Gallery \n
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LOCATION:Hilleckes Gallery\, Wielandstr. 30\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:A Family Affair Exhibition | Anna Virnich\, David Prytz\, Winfried Virnich
DESCRIPTION:Artefact Gallery is pleased to announce the inaugural exhibition by the Virnich-Prytz family\, unveiling a series of never-before-seen works\, bringing together contemporary artists Anna Virnich\, her partner\, sculptor David Prytz\, and her father Winfried Virnich\, the German painter. On view from April 24 – July 5\, 2024\, ‘A Family Affair’ will debut new pieces teasing out abstract meditations by each artist\, exploring novel intimate scales and materials. Connecting the artists’ work beyond their personal ties\, ‘A Family Affair’ is a take on the possibility and poetics of lightness in every form and shape.\nConceptualized by curator Anna Rosa Thomae\, the exhibition will amass\, for the first time\, artworks of diverse corporeality exploring common threads of continual transformation and the three-dimensional\, as a result of elusive interplays between materiality and composition. \nThe cornerstone of Anna Virnich’s practice is fabric\, the emotive evocation of this tactile material into a painterly form. Recognizing the extreme personal connections humans have with textiles\, Virnich charges her pieces sensually and haptically\, instantly connecting the viewer to the paintings\, which ultimately become familiar artifacts creating a distinctive world of genuineness. Virnich processes materials such as cloth\, wax\, and plants with specially developed scent compositions\, and probes answers to her inner world of truth. In their abstract ephemerality\, these creations forge a presence that transcends boundaries\, conveying a poetic essence of the material itself and its ability to create new spaces and complexity in the painterly field. Lending a sense of vitality\, Virnich uses fabrics as carriers of subjective expression through fragility and extensibility. The paintings seem to float\, becoming a composite entity implying variations of depth\, and at the same time echoing and celebrating qualities of lightness. \nWith a profound interest in philosophy and music\, David Prytz infuses the elements of these disciplines in creating sculptures interconnected in otherworldly structures\, referring to the universe and space. In exploring this approach\, he delves into the intricacies of time and the cosmos\, challenging the relative nature of the idea of the center. By considering each element as an epicenter unto itself\, Prytz’s sculptures explore eternity\, boundless space\, and the unique principles and emotions that govern individual experiences. His sculptures show that the form is self-contained and cohesive\, yet it only manifests within its external context\, defined in relation to other elements defining space or time. Prytz creates and outlines distinctive environments where clusters interact with each other\, reflecting a state of continual change\, working within the dualities\, both the consistency and shapeless character\, fragility\, and roughness of materials. The structures appear weightless and brittle\, a bold contrast to their materiality which conveys rawness and incompleteness\, giving the pieces a poetic distinction. \nWinfried Virnich is known for his exploration of abstraction in the painterly field\, inquisitive with colors and their inherent abilities to produce individual and meticulous effects on the viewer. The world of the abstract\, without reference to images or symbolic functions\, becomes the open field for Virnich who uses texture and minimal\, pure qualities of color to create plausible paintings\, beyond any didactics. The placements of shades and shapes\, all dependent on each other\, conceal individual metaphors bringing forth a clarity of the painterly truth. The specific rhythm of the brushwork in coincidence with pigment creates a certain poetic quality in Virnich’s paintings\, suggesting context without clearly defining it. This musical quality which is a product of fine balance between the primary painterly elements\, brings forth a certain chromatic quality\, an interplay of lightness and depth at once.\n‘I am thrilled to present ‚A Familiar Affair’ as the artists will show together for the first time presenting all new works specifically for us. The exhibition unveils intricate connections in their artistic production — a sense of lightness in all pieces albeit different mediums makes for an unexpected discourse between the works\,’ explains curator\, Anna Rosa Thomae. \n
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LOCATION:Artefact\, Geisbergstraße 12\, Berlin Germany\, 10777\, Deutschland
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SUMMARY:Fluentum: Live Stream mit Patricia L. Boyd\, Jason Hirata\, Nina Könnemann\, Michael E. Smith und Matt Welch
DESCRIPTION:Parallel zum Gallery Weekend Berlin eröffnet Fluentum die Gruppenausstellung Live Stream\, in der Videos\, Skulpturen und Installationen mit dem Ausstellungsort sowie seinen Geschichten und Materialitäten in Dialog treten. Live Stream entsteht im offenen Austausch mit fünf Künstlerinnen und Künstlern\, die eingeladen wurden\, bestehende Arbeiten in Reaktion auf die spezifischen Gegebenheiten von Fluentum neu zu inszenieren. Durch die Folie von künstlerischer Praxis wird die historische Architektur des ehemaligen Luftgaukommando III und späteren US-Hauptquartiers aus klassizistischer Formensprache mit wuchtigem Naturstein zu einem breiten Feld aus Assoziationen. Über skulpturale Einschreibungen in das Gebäude erzeugen die Arbeiten in Live Stream eine Neuorientierung von Perspektiven und Gefühlszuständen\, indem vertraute Blickachsen einer Aktivierung des gesamten Raumes weichen. \nIm Herzen eines weitläufigen Areals gelegen\, dienten die heutigen Ausstellungsräume ursprünglich als repräsentative Eingangshalle einer Militäranlage der NS-Luftwaffe. Gebaut als Büro- und Kasernenkomplex sticht der prächtige Eingangsbereich deutlich hervor. Mit dem Niedergang der Totalitarismen des 20. Jahrhunderts erlosch auch seine politische Funktion. Vor knapp zehn Jahren wurde damit begonnen\, den Komplex in einen Wohnort zu verwandeln – eine Umnutzung\, die sich über die ideologische Architektur legt und diese in der langen Zukunft beeinflussen und verändern wird. Die Ausstellung Live Stream stellt die Konfrontation aus Privatem und Öffentlichem\, Häuslichem und Politischem\, der Gegenwart und der Vergangenheit in ihr Zentrum. Wie im Titel angelegt\, aktivieren die gezeigten Arbeiten wie ein Lebensstrom die starre Architektur des Ortes und spiegeln damit die spezifische Einschreibung von Menschen in die formale Abstraktion des nationalsozialistischen Materialvokabulars. \nBewegte Bilder und ihre Technologien scheinen allgegenwärtig\, dabei tritt ihre Abhängigkeit zu den jeweiligen Trägermedien als stille Teilhaber oft in den Hintergrund. Durch das Abbilden und Abtasten von (imaginären) Räumen\, Infrastrukturen und Architektur kehren die Werke in Live Stream die materiellen Bedingungen des Zeigens hervor. In Skulpturen und Videoarbeiten von Michael E. Smith wird durch subtil-verschmitzte Eingriffe das monumentale Gebäude zu formbarem Material\, während Jason Hirata den Blick auf die soziale Dimension des Ausstellungsmachens lenkt. Eine Deckenskulptur aus alten Dielen von Patricia L. Boyd arbeitet mit der vom Treppenhaus gerahmten Leere vor Ort. Die Installation aus kinetischer Skulptur\, Video und Sound von Matt Welch lässt den immateriellen Raum des Videos und die darin mäandernden inneren Zustände mit der behaglichen Wohnanlage rund um Fluentum verschmelzen. Nina Könnemanns Filme beobachten den öffentlichen Raum und brechen die Banalität des Alltags an seinen Seitenrändern auf. Live Stream wird kuratiert von Dennis Brzek und Junia Thiede. \nÜber Fluentum:\nFluentum widmet sich als gemeinnütziges\, privat geführtes Ausstellungshaus dem Ausstellen\, Produzieren und Sammeln zeitgenössischer Kunst mit einem besonderen Fokus auf die zeitbasierten Medien Film und Video. Als Initiative des Berliner Unternehmers und Sammlers Markus Hannebauer eröffnete Fluentum im Jahr 2019 seine Ausstellungsräume in einer ehemaligen Militäranlage in Berlin. Der Gebäudekomplex wurde zur Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1936 und 1938 von dem Architekten Fritz Fuß als Luftgaukommando III erbaut und diente als zentrale Infrastruktur für die deutsche Luftwaffe. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude von den US-amerikanischen Streitkräften bis zum Abzug des letzten GIs im Jahr 1994 als Hauptquartier für Militär und Geheimdienst in West-Berlin genutzt. \nBeitragsbild: Eingangsbereich Fluentum (Detail)\, Foto: Robert Hamacher. \nFluentum: Live Stream mit Patricia L. Boyd\, Jason Hirata\, Nina Könnemann\, Michael E. Smith und Matt Welch\n25. April 2024 – 27. Juli 2024 \nFluentum \n
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LOCATION:Fluentum\, Clayallee 174\, Berlin\, 14195\, Deutschland
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SUMMARY:KVOST: Die Auto-Perforations-Artisten
DESCRIPTION:KVOST widmet sich mit der Ausstellung dem Wirken der Auto-Perforations-Artisten. Die Künstler:innengruppe\, gegründet an der HfbK Dresden\, war seit 1982 aktiv und bestand aus Micha Brendel (*1959)\, Else Gabriel (*1962)\, Rainer Görß (*1960) und Via Lewandowsky (*1963). Es ist die erste institutionelle Einzelausstellung der Gruppe in Berlin. \nAuto-Perforations-Artistik ist eine spezifische Kunstform\, die Performances\, Installationen\, Musik und Aktionen miteinander verbindet. Sie entwickelte sich als Abgrenzung gegenüber der vorherrschenden dogmatisch verordneten Staatskultur und der am Sozialistischen Realismus orientierten Kunstproduktion der DDR. Im Zentrum des Schaffens der Auto-Perforations-Artisten stand der eigene Körper\, der bis zur Selbstverletzung verausgabt wurde. \nKVOST zeigt Super-8-Filme\, Fotografien und Videoaufzeichnungen von Performances sowie Texte und Konzepte der Gruppe als Zeitzeugnisse. Zudem werden Dokumente der Überwachung und gezielten Zersetzungsmaßnahmen durch die Staatssicherheit gezeigt. Die Ausstellung stellt darin enthaltene Anschuldigungen und Unterstellungen den realen Aktionen der Künstler:innen gegenüber. Das erste Mal seit Anfang 1989 ist zudem die Installation Umkleide zu sehen\, heute als Remake\, damals Teil der Ausstellung Menetekel. \nMenetekel war für die Galerie Nord in Dresden als assoziativer Parcours zwischen Komik und Tristesse konzipiert und spiegelte den immer absurder werdenden Alltag in der späten DDR. Zu den Kunstwerken gehörten unter anderem Rinderunterbeine vom Schlachthof\, auf Glasscherben geklebt und in den Räumen platziert\, als Überrest einer Herde Richtung Ausgang ziehend. An den Wänden museal hinter Glas montierte Tapetenflächen\, die sorgfältig aus einer verlassenen Altbauwohnung abgelöst wurden. Ein Schwerlast-Elektromagnet\, der von einer Zeitschaltuhr getaktet scheppernd ein Blech von einem Kissen zog und wieder fallen ließ. \nDie Installation Umkleide spielt mit den in der DDR allgegenwärtigen „Rotlichtbestrahlungen“\, Belehrungen und Parolen\, mit denen an der Überlegenheit des Sozialismus bis zum Ende festgehalten wurde\, in unübersehbarem Kontrast zur Realität. Das Ensemble vervollständigte ein kleiner Generator\, der einen Sinusdauerton in einer Höhe erzeugte\, die bei Kindern und Hunden an der Schmerzgrenze liegt\, von älteren Menschen häufig nicht mehr bewusst wahrgenommen wird. Die Ausstellung führte zu einem politischen Eklat und wurde aus „hygienischen Gründen“ zwischenzeitlich durch die Abteilung Kultur im Rat der Stadt geschlossen. \nAls Kunstform provozierte die Performance in der DDR\, da sie zum einen den Vorteil bot\, bis zum Moment der Aufführung Inhalt und Bedeutung nicht vollständig offenlegen zu müssen und zum anderen kaum Materielles hinterließ. Das war eine der Methoden\, mit denen es den Auto-Perforations-Artisten gelang\, innerhalb der repressiven Strukturen der DDR Auftritte und Ausstellungen zu realisieren. \nDie Titel der Aktionen wie zum Beispiel Langsam Nässen (1985)\, Spitze des Fleischbergs (1986)\, Midgard-Heldenhalden und Schaltkreismythologien (1989) oder Von Ost nach Nord (01.07.1989) beinhalteten für das Publikum erkennbare Provokationen\, ohne politisch direkt angreifbar zu sein. \nDurch das Spiel mit Mehrdeutigkeiten und die verstörende Radikalität im Umgang mit dem eigenen Körper\, sowie durch ihre Kompromisslosigkeit gegenüber dem etablierten DDR-Kunstbetrieb erregte die Gruppe schnell große Aufmerksamkeit. Ihre enorme Wirkung in der Kunstszene in Berlin\, Dresden und Leipzig ist außerdem einigen unerschrockenen und neugierigen Kunstwissenschaftler:innen zu verdanken\, allen voran Christoph Tannert. Heute zählen die Auto-Perforations-Artisten zu den wichtigsten Performancegruppen der 1980er Jahre. \nDie Aktionen der Kerngruppe der Auto-Perforations-Artisten wurden häufig erweitert durch Kooperationen mit befreundeten Künstler:innen. Kollaborateur:innen waren zum Beispiel die Musiker Norbert Grandl\, Gottfried Rösler und immer wieder Ulf Wrede\, der Autor Durs Grünbein\, die Tanzpädagogin Hanne Wandtke\, aber auch Kommiliton:innen der HfbK Dresden wie Karina Alisch\, Peter Dittmer und Viola Schöpe. \nDie Ausstellung ist der zweite Teil einer Reihe im KVOST\, die in drei aufeinander folgenden Jahren je eine für die DDR prägende Künstler:innengruppe zeigt. Der erste Teil dieser Reihe war 2023 die Ausstellung der Chemnitzer Künstler:innengruppe Clara Mosch. \nMit freundlicher Unterstützung des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. \nDie Auto-Perforations-Artisten\n25.04.2024 – 27.07.2024 \nKVOST \n
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LOCATION:KVOST – Kunstverein Ost\, Leipziger Strasse 47\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:Matt Mullican: New Edinburgh Encyclopedia\, 1825
DESCRIPTION:„New Edinburgh Encyclopedia\, 1825“ zeigt eine Reihe von montierten Bildern und Objekten aus Metall\, Papier und Glas\, die den langjährigen enzyklopädischen Ansatz des Künstlers und seine Auseinandersetzung mit Systemen von Wissen\, Ordnung und Repräsentation in den Mittelpunkt stellen. Obwohl die Arbeiten\, die in den 1990er Jahren entstanden sind\, auf eine fast 200 Jahre alte Enzyklopädie zurückgreifen\, zeigen sie auch\, wie wir im Zeitalter des Internets versuchen\, die Welt zu kategorisieren\, zu erfassen und zu verstehen. \n
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SUMMARY:IN-VISIBLE - Luisa Catucci Gallery.
DESCRIPTION:Im Vakuum des Weltraums nimmt Energie die Form von elektromagnetischen Wellen an\, die durch oszillierende elektrische und magnetische Felder gekennzeichnet sind. Die Schall bleibt stumm\, da er sich ohne ein Medium nicht ausbreiten kann und eine ununterbrochene kosmische Stille bewahrt. In unserer Realität wirkt hingegen der Klang wie ein lebendiger Faden\, der sich durch den Teppich der Existenz zieht und in den Harmonien und Disharmonien des täglichen Lebens mitschwingt. Die Verschmelzung dieser Energien\, gepaart mit Reflexions- und anderen Effekten\, formt nicht nur unsere Umgebung und Realität\, sondern beeinflusst auch die Wahrnehmungserfahrungen sowohl im visuellen als auch im auditiven Bereich. \nDer finnische Künstler Antti Pussinen und der venezolanische Künstler Pablo Griss teilen die Faszination für das Zusammenspiel dieser physikalischen Phänomene und richten ihre künstlerische Praxis auf diese Faszination aus. Beide Künstler erforschen die tiefe Verbindung zwischen den äußeren Kräften\, die die Realität formen\, und dem subtilen Widerhall\, der sich im komplexen Gewebe der Existenz abzeichnet. Sie teilen den Drang\, Kunst\, Wissenschaft und Philosophie miteinander zu verweben und den Betrachter mit Meisterwerken zu stimulieren\, die an die kosmische Interkonnektivität erinnern\, die die gesamte Existenz umfasst.\nDie Akzeptanz der kosmischen Gesamtverbundenheit birgt tiefgreifende philosophische Implikationen und stellt die traditionellen Vorstellungen von Individualität und Trennung in Frage. Die Akzeptanz der vernetzten Natur des Kosmos führt zu einer Neubewertung der menschlichen Perspektiven und betont die inhärente Verbundenheit nicht nur mit dem Universum\, sondern auch mit den Mitmenschen. \nAndererseits sind die ästhetischen Ergebnisse der künstlerischen Ausdrucksformen von Antti Pussinen und Pablo Griss sehr unterschiedlich. Die Gemeinsamkeit zwischen den beiden Künstlern scheint die Faszination für nicht wahrnehmbare Elemente zu sein\, gepaart mit dem gemeinsamen Drang\, diese unsichtbaren Nuancen in das sichtbare Spektrum zu überführen – treffend zusammengefasst im Titel der Ausstellung\, IN-VISIBLE. Die Entscheidung\, einen Ausstellungsdialog mit diesen beiden Künstlern zu kuratieren\, ist auch durch den visuellen Kontrapunkt motiviert\, der ihre jeweiligen Werke auszeichnet. \nPablo Griss bewegt sich im fruchtbaren Schnittpunkt der Kunstgeschichte und lässt sich von Minimalismus\, Kinetik\, Neo-Geo und Geometrie inspirieren. Er schmiedet seine eigene visuelle Sprache durch eine Reihe von Eingriffen\, die darauf abzielen\, sich von den klassischen Formen und visuellen Konventionen dieser Bewegungen zu befreien. Die klassischen Quadrate\, Dreiecke und Kreise sind verschwunden und wurden durch rhomboide Formen und scharfe\, skalpellartige Linien ersetzt. Diese Elemente scheinen über seinen Kompositionen zu schweben\, symbolisch für die Werkzeuge\, mit denen er in die etablierten Codes der geometrischen Kunst eingreift\, sie schneidet und dekonstruiert. \nDie Farbe spielt eine zentrale Rolle\, sie wird flach und dicht wiedergegeben\, jeder Farbton ist sorgfältig ausgewählt. Griss setzt die Erforschung der Farbe fort\, die von seinen Vorgängern wie Carlos Cruz-Diez vorangetrieben wurde\, verzichtet aber auf die illusionistischen Techniken des Hell-Dunkel und der Fluchtpunkte\, die in der Op-Art so beliebt sind.\nPablo Griss setzt stattdessen auf konkrete Formen und wechselnde Farben. Seine Farbpalette kann kühn und lebhaft sein und knüpft an die Tradition der venezolanischen Künstler an. So wie in seiner Serie „Color DiamagneticDiamgnetic Field“\, in der er die formalen Aspekte des Farbfelds mit der Vibration kombiniert\, die durch die Kombination von sich abstoßenden Nuancen entsteht\, und so einen Rhythmus zwischen analogen und komplementären Farben schafft. In anderen Fällen ist seine Palette gedämpft und bichromatisch\, was an minimalistische Kompositionen erinnert\, wie in seiner Serie „Kinetic DeconstructionDecostruction“\, die wie ein meditatives Fenster wirkt\, das den Betrachter zur Selbsterkenntnis einlädt\, indem er sich nicht von den Tricks ablenken lässt\, die von Künstlern der kinetischen Kunst vorgeschlagen werden. Griss ist der Meinung\, dass es in der Kunst keine Abkürzungen gibt: die Beherrschung der Technik gibt einem die wahre Freiheit\, während die Spielereien einen versklaven. \nGriss‘ Pinselstrich ist bedächtig und sicher\, seine Kompositionen sind streng und sauber und gleichzeitig extrem schwierig zu malen\, da sie nur durch die Beherrschung der Leinwand\, des Materials und der Hand ausgeführt werden können\, ein greifbarer Ausdruck von unerschütterlicher Willenskraft. Der venezolanische Künstler sieht den Fluss als eine visuelle Annäherung an die erhabenen natürlichen Prozesse der Vibration und der Integration durch Symmetrie\, die durch die reflektierenden Eigenschaften der Farben geschärft und durch die Strahlung von Licht und Energie\, die von der spezifischen Architektur der besonderen Geometrie ausgeht\, die seine verschiedenen Werkserien bilden\, überhöht wird.\nIn „Magnetic Color Continuum“\, zum Beispiel\, rufen die Bilder feine Erinnerungen hervor\, die als ein kontinuierlicher Austausch von energetischen Begegnungen wie die Brise oder die Wellen des Ozeans registriert werden. \nIm Gegensatz zur Strenge der Konstruktionen und der Ausführung der Bilder des venezolanischen Künstlers präsentiert der finnische Künstler Antti Pussinen Kompositionen\, die wie visuelle Abdrücke des kosmischen Chaos wirken. \nAls konzeptioneller und generativer Künstler ist Pussinen sowohl von der Technologie als auch von dem tiefen Gefühl der Bedeutungslosigkeit und Verletzlichkeit angesichts der Naturgewalten fasziniert. Im Bereich seiner künstlerischen Untersuchung richten sich die Bemühungen des Künstlers auf die Erkundung der Manifestation von Formen und Oberflächen\, die einen Zwischenraum bewohnen und gleichzeitig organische und künstliche Eigenschaften hervorrufen. Im Mittelpunkt dieser Untersuchung steht die Verwendung von Bildern\, die von Wellenmustern abgeleitet sind\, wobei die der Wellendynamik innewohnende Komplexität genutzt wird\, um ästhetische Ausdrucksformen hervorzubringen. \nGenerative Kunst\, wie sie Pussinen vertritt\, beinhaltet den Einsatz autonomer technologischer Systeme zur Schaffung von Kunstwerken\, die traditionell vom Künstler bestimmt werden.\nDie Ausstellung IN-VISIBLE zeigt die neueste Produktion des finnischen Künstlers\, die auf Lissajou-Kurven mit bestimmten und undefinierten Klängen basiert. In der Mathematik und Physik sind Lissajous-Kurven bekannt für ihre grafische Darstellung von Schwingungs- und Wellenphänomenen\, die eine nuancierte Erkundung der Wechselbeziehung zwischen den Frequenzen und Amplituden zweier ungleicher Wellen ermöglichen.\nPussinen verwendet aufgezeichnete Stimmen oder vom Künstler selbst mit Synthesizern erzeugte elektronische Klangwellen\, die er durch eine selbst modifizierte Farbkathodenstrahlröhre schickt\, um die Fotogramme dieser Klänge auf schwarz-weißes Fomapan-PE-Papier und -Platten zu drucken. \nDie resultierenden Bilder werden durch die optische Modulation\, die durch ein geneigtes Objektiv ermöglicht wird\, weiter verfeinert\, was zu nuancierten Variationen der Bildschärfe führt. Das erkennbare „Raster“ in diesen Kompositionen ist ein visuelles Artefakt\, das sich aus der inhärenten Struktur des Farbtrenngitters der verwendeten CRT-Röhre ergibt. Nach dem Belichtungsprozess wird jedes Kunstwerk in ausgedehnten chemischen Bädern von Hand entwickelt\, wodurch es ein nuanciertes Tonwertspektrum erhält\, das durch das Zusammenspiel von starken Schwarz-Weiß-Verläufen gekennzeichnet ist. \nEntscheidend ist\, dass es sich bei diesen künstlerischen Bemühungen um einzigartige und unwiederholbare Gebilde handelt\, was auf die Komplexität des methodischen Rahmens zurückzuführen ist. Jeder Versuch\, ein Bild durch eine identische Klangmodulation zu reproduzieren\, würde unweigerlich zu abweichenden Ergebnissen führen\, was die unveränderliche Einzigartigkeit eines jeden Kunstwerks unterstreicht. \nNachdem sich Pussinen lange Zeit ausschließlich mit dem Graustufenspektrum von schwarz-weißem Fotopapier beschäftigt hatte\, wollte er seinem Werk eine weitere Ebene der Tiefe und der assoziativen Möglichkeiten hinzufügen. In einem ersten Versuch\, Farbe einzubeziehen\, experimentierte er mit der Anwendung des Farbverfahrens in seinen Fotogrammen. Da er jedoch mit den Ergebnissen unzufrieden war und sich keine überzeugende Weiterentwicklung seines Werks vorstellen konnte\, beschloss er\, in der Ära der Röhren- und Schwarz-Weiß-Fotografie zu bleiben\, die den Höhepunkt des technologischen Fortschritts darstellte. Stattdessen entschied er sich für die Verwendung von Retuschierfarben auf Proteinbasis\, die traditionell für die manuelle Kolorierung von Schwarz-Weiß-Fotografien nach der Entwicklung verwendet werden\, um die gewünschte Ästhetik zu erreichen.\nDie so entstandenen Werke erinnern an Weltraumportale\, die in andere Dimensionen führen\, und zeichnen sich durch eine Ästhetik aus\, die sich an der Schnittstelle von Bauhaus-Reminiszenzen und japanischen Minimalismus-Einflüssen bewegt. Diese Synthese unterstreicht die Idee\, dass Klang und Energie jegliche Beschränkungen von Zeit\, Raum oder Kultur überwinden und mit grenzenloser Freiheit über Grenzen hinweg schwingen. \nEine andere Energie\, die keine Grenzen kennt und zweifellos universell ist\, ist die der Liebe. In seinem Bemühen\, die Universalität der Liebe zu betonen\, unterstreicht Antti Pussinen\, dass die Liebe Grenzen\, Politik\, Religionen und Rassen überwindet. Als Beweis für diese Idee hat er für diese Ausstellung eine „Wall of Love“ vorbereitet\, die Fotogramme der Silben des Wortes „LOVE“ in 11 europäischen Sprachen zeigt. Pussinen hat sich zum Ziel gesetzt\, bis zum Jahresende die Phonogramme der Liebe in allen Sprachen der Welt zusammenzustellen. Das erste Triptychon mit den Silben von „Rakkaus“ (Liebe auf Finnisch) ist derzeit im Finnland-Institut in Berlin als Teil einer von Mika Minetti kuratierten Ausstellung zu sehen\, in der Werke der sechs finnischen Künstler des Jahres 2024\, darunter auch Pussinen selbst\, präsentiert werden. \nIm „Hypogäum“ der Galerie wird Antti Pussinen seine Installation mit dem Titel „Keystone“ präsentieren. Ein Schlussstein ist der oberste Stein eines Bogens\, der die Struktur verriegelt\, um ihre Haltbarkeit zu gewährleisten. Darüber hinaus bezieht sich ein Schlussstein auf einen Effekt\, der mit der Projektion von Licht zusammenhängt und dazu führt\, dass sich die Form eines Bereichs verändert\, wenn Licht auf die Oberfläche trifft\, insbesondere wenn die Lichtquelle nicht im rechten Winkel zur Oberfläche steht. Die Installation zeigt eine reflektierende Ansammlung von Heliumballons\, die vor dem Testgitter für den Keystone-Effekt einer Videoprojektion aufgehängt sind. Diese Ballons stören das Streben des Gitters nach Ordnung und Vorhersehbarkeit\, indem sie konvexe Reflexionen von ihren Oberflächen werfen. Wenn sich Menschen im Raum bewegen\, verschieben sich die Ballons und ihre Spiegelungen zufällig in der Luft. Mit dieser Arbeit erkundet Pussinen den Versuch\, das Chaos zu kontrollieren\, und die Unmöglichkeit\, dies zu tun. In einer Welt\, in der es schwer ist\, die komplizierten Bahnen und Spiegelungen sichtbarer Effekte zu verstehen\, kann alles sowohl als Schlüssel zum Verschließen und Vervollständigen als auch als Stein des Anstoßes dienen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/in-visible-luisa-catucci-gallery/
LOCATION:Luisa Catucci Gallery\, Allerstr. 38\, Berlin\, 12049\, Deutschland
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SUMMARY:BEAM ME UP: The map gallery's zweite Ausstellung enthüllt eine Reise in andere Welten
DESCRIPTION:The map gallery präsentiert die Ausstellung BEAM ME UP\, die während des Berliner Gallery Weekend stattfindet. Die Ausstellung\, die sich mit dem Thema Eskapismus und der Sehnsucht nach alternativen Realitäten beschäftigt\, verspricht das Publikum mit einer Erkundung vielfältiger Dimensionen zu fesseln. \nIn einer Welt\, die oft grau und ernst erscheint\, sehnen sich viele nach einem Ort an dem die Realität verblassen kann und die Kunst des Eskapismus zelebriert wird. Willkommen in einem Reich\, das jenseits der Grenzen des Gewöhnlichen liegt – einem Ort\, wo die Sehnsucht nach alternativen Realitäten erfüllt wird. Der Mensch\, ein Träumer von Natur aus\, sucht immer wieder Wege\, um dem Alltag zu entfliehen. Die Sehnsucht nach einer anderen Welt\, einem Ort des Mysteriösen und Magischen\, ist tief in unserer Seele verwurzelt. In diesen Momenten der Flucht finden wir Trost\, Inspiration und eine Erfrischung für unsere Sinne. \nEskapismus ist mehr als nur ein vorübergehender Rückzug aus der Realität. Es ist eine Reise in das Unbekannte\, eine Gelegenheit\, die Welt mit neuen Augen zu sehen und die Grenzen unserer Vorstellungskraft zu erkunden. Es ist das Träumen\, das uns neugierig bleiben und eine gewisse Kindlichkeit bewahren lässt. Begleiten Sie uns auf einer Reise durch die Milchstraße\, einem Meer aus Sternen und Geheimnissen. Hier können wir unsere Gedanken schweifen lassen und in Welten eintauchen\, die utopisch und doch irgendwie vertraut sind. In diesen Welten ist alles möglich – von fliegenden Drachen zu blauen Pudeln\, bis hin zu bunten Raketen. \nLassen Sie uns die Kunst des Eskapismus feiern\, indem wir unsere Vorstellungskraft entfesseln und die Grenzen der Realität überschreiten. Denn in diesen Momenten der Flucht finden wir nicht nur Zuflucht\, sondern auch die Freiheit\, unsere Träume zu leben und unsere Sehnsüchte zu erfüllen. Willkommen in einer Welt\, die nur darauf wartet\, von uns entdeckt zu werden – einer Welt voller Farben\, Launen und unendlicher Möglichkeiten. \nBEAM ME UP lädt die Besucher in eine Welt voller fantasievoller Geschichten ein und zelebriert die Kunst des Eskapismus. Mit einer kuratierten Auswahl von Werken der renommierten KünstlerInnen Ronja Berg\, Leo de Carlo\, Gabrielle Graessle\, Alexandra Lier\, Aldo Nason und Anselm Reyle verspricht die Ausstellung eine Vielfalt von Perspektiven. \nAnlässlich der Eröffnung am 25. April präsentiert the map gallery eine Perfomance der Neuköllner Sängerin Emma Czerny\, aka Magic Island. Mit ihrem Gesang und ihrer hypnotisierenden Bühnenpräsenz verspricht Czerny\, die immersive Erfahrung von BEAM ME UP in neue Höhen zu treiben. Seien Sie dabei wenn wir die Grenzen der Realität überschreiten und in die magische Welt von „Beam Me Up“ eintauchen. \nDie Ausstellung läuft bis zum 15. Juni 2024. \nBEAM ME UP \n26.04.2024 – 15.06.2024 \nThe map gallery \n
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LOCATION:the map gallery\, Linienstraße 107\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Mülheimer Freiheit - Kunst Lager Haas
DESCRIPTION:Die Galerie Michael Haas präsentiert die Ausstellung „Mülheimer Freiheit“. Nachdem sich die Kunstwelt jahrelang durch Minimal Art und Konzeptkunst vom klassisch Bildhaften ablenken ließ\, kommt zu Ende der 1970er Jahre ein gewaltiger „Hunger nach Bildern“ auf. Gleichgesinnte Künstlerinnen und Künstler schließen sich zusammen und suchen\, den Abdruck der bildlosen Jahre abzuschütteln; Gruppen und lose Gruppierungen in allen Teilen der Welt entstehen. Deutschlands große Städte glänzen mit ihren Jungen & Neuen Wilden\, die neue Malergeneration belebt die gegenständliche Malerei neu und treibt einen spannungsreichen Aufbruch voran. \nIn Köln beziehen im Herbst 1980 die sechs Freunde Hans Peter Adamski\, Peter Bömmels\, Walter Dahn\, Jiří Georg Dokoupil\, Gerard Kever und Gerhard Naschberger ein Gemeinschaftsatelier in der Mülheimer Freiheit 110. Schon bald sind ihre provokanten\, spontanen\, oft figurativen Werke teil jeder namhaften Ausstellung zur „Wilden Malerei“ der frühen 1980er Jahre. Das Konzeptuelle\, mit dem sich die Künstler vor dem Zusammenschluss befasst haben\, geht nicht etwa verloren\, sondern wird in das neue Wirken übertragen. Die Gruppe betreibt einen intensiven\, kontinuierlichen Austausch – vor allem Walter Dahn und Jiří Georg Dokoupil kollaborieren häufig und arbeiten gemeinsam an Gemälden und Skulpturen\, allerdings ohne sich an ein einheitliches Konzept zu binden. Sie arbeiten ohne Manifest oder Statut\, der Zusammenschluss wird von ihrer Freundschaft\, einer einheitlichen Haltung gegenüber der Kunst der 70er Jahre und dem Wunsch\, diese radikal zu durchbrechen\, getragen. Neben der starken Gruppendynamik zeichnet sich die Mülheimer Freiheit durch ein hohes Maß an Hinterfragung des eigenen Wirkens und ihrer Person aus\, es liegt ihnen fern\, sich selbst ausgesprochen ernst zu nehmen. Obgleich sich die Gruppe nur wenige Jahre später auseinanderlebt\, hinterlassen die Künstler ein beispielloses Werk voller Absurditäten\, Widersprüche und Humor\, das Ausdruck ihres einvernehmlichen Aufbegehrens gegen die verpönte Konformität der Kunst der vorangegangenen Jahre ist. \nSonderöffnungszeiten der Galerie Michael Haas zum Gallery Weekend Berlin: \nSamstag\, den 27.04.2024\, 11 bis 19 Uhr \nSonntag\, den 28.04.2024\, 11 bis 18 Uhr \nMülheimer Freiheit\n26.04.2024 – 28.06.2024 \nEröffnung am Freitag\, den 26.04.2024\, 18 bis 21 Uhr \nKunst Lager Haas \n
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LOCATION:Galerie Michael Haas\, Niebuhrstraße 5\, Berlin\, 10629\, Deutschland
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SUMMARY:Kaifan Wang: Wade Through Until the Waters Blue
DESCRIPTION:Der große brasilianische Dichter Carlos Drummond de Andrade (1902 – 1987)\, einer der bedeutendsten Namen der lokalen Moderne\, machte einmal eine Beschwerde zu seinem künstlerischen Programm. Er sagte\, dass das „Modern-Sein“ sich als „langweilig“ herausstellte und ihm nichts anderes übrig blieb\, als ohne Bescheidenheit „zeitlos“ zu werden. Neben der für diese Generation typischen Vorliebe für Wortspiele stechen zwei Dinge hervor. Erstens erkannte der Dichter\, dass die Moderne in gewisser Weise ein historisches Phänomen war und sich ihre Kräfte irgendwann erschöpfen würden. Vor allem aber erkannte Drummond\, dass die Moderne ein Konzept war\, das nur auf bestimmte Orte anwendbar war\, nämlich auf den europäischen Kontext. Die brasilianische Poesie und Kunst im Allgemeinen reagierte\, wie sich herausstellte\, auf andere Impulse und Anliegen. Letztlich sollte sie nach anderen Kriterien beurteilt werden\, nicht nach denen\, die anderswo gelten. Insbesondere sollte sie nach ihrer Zeitlichkeit beurteilt werden. \nTrotz der offensichtlichen Unterschiede scheint die Kunst von Kaifan Wang\, die nun zum zweiten Mal in einer Einzelausstellung in der GNYP Gallery Berlin gezeigt wird\, recht gut in diese Vorstellung zu passen. Die von Drummond aufgezeigten konzeptuellen Grenzen spielen auch in seinem Werk eine Rolle. Man sollte auf seine spezifischen Chiffren achten\, um seine besondere Kraft besser einschätzen zu können\, wenn man sich nicht in die Irre führen lassen will; Wangs Kunst ist das\, wonach sie auf den ersten Blick aussieht\, aber noch viel mehr. \nDie primäre Neigung seiner Leinwände – Werke voller kontrollierter und doch freier Gesten\, subtiler und manchmal harter Farbkollisionen und ohne einen erkennbaren mimetischen Animus – ordnet sie in das ein\, was wir als „abstrakte Kunst“ bezeichnen würden\, eine der wichtigsten Manifestationen der Moderne im visuellen Bereich. Außerdem zeugt die schiere Größe einer Leinwand wie „Wading Through Water“\, um ein Beispiel zu nennen\, von einem der konsequentesten Ansätze der Moderne: dem utopischen Wunsch\, die Welt zu umfassen\, oder besser noch\, die Welt in Kunst zu verwandeln. Ohne klare Grenzen ist es\, als ob\ndas Gemälde in den äußeren Bereich eindringt und uns in seine Räumlichkeiten hineinzieht. Dies war der Grund für die immer größer werdenden Leinwände\, die Claude Monet (1840 – 1926) in seinen späteren Jahren malte. \nKeine künstlerische Analyse begnügt sich jedoch mit einer bloßen visuellen Annäherung. Während die Moderne für ihre Geringschätzung der Tradition berüchtigt war\, geht Wang in seinen Werken eine sehr produktive und großzügige Beziehung zur Geschichte ein. In seinem Fall beziehen sich seine Gemälde auf Namen wie Zhao Ji (1082 – 1135)\, den achten Kaiser der Song-Dynastie\, der für seine Gemälde und Kalligraphien berühmt war\, die vor mehr als tausend Jahren entstanden. Die gleichen Dimensionen sind vorhanden\, ebenso wie die Farbpalette und das erzählerische Gefühl\, das auf eine Praxis hinweist\, die alles in allem mehr als ein Klassiker ist – sie schwebt nahe an der Vorstellung des Ewigen/unsterblichen. Darüber hinaus finden sich am Ende des Spektrums Anklänge an die europäische Renaissance\, die durch die spezifischen Farben\, die Wang verwendet\, spürbar sind. Die begrenzte chromatische Auswahl findet sich z.B. in einem Fresko (man denke an die verworfenen Farben an einer Kirchenwand) oder in der fließenden Unentschiedenheit zwischen Hintergrund und Vordergrund. Mit anderen Worten\, ein Pigment dringt in das andere ein und interagiert mit ihm\, wodurch eine ständige Bewegung entsteht\, die durch die gebrochenen Kreise\, Spuren und Umrisse\, die der Künstler anlegt\, hervorgehoben wird.\nWas sich hinter diesen Einflüssen verbirgt\, ist in jedem Fall die Annäherung von Orient und Okzident durch die Anerkennung ihrer gegenseitigen und dynamischen Befruchtung. Jenseits von Plünderungs- oder gewaltsamen Eroberungsdebatten deutet sie an\, wie Ideen integriert\, verändert und weiter verbreitet wurden. Die Idee des kulturellen Rosinenpickens kommt auf. Wie viele der Titel der Gemälde andeuten\, ist dies ein wichtiges Thema für Wang. Kirsche und Weide\, so scheint es\, drücken genau die Bedeutung von Freundschaft in verschiedenen kulturellen Kontexten aus\, und erinnert uns daran\, wie Ideen\, die in einem Kontext entstanden sind\, dann von einem anderen transportiert wurden\, wie das Bild „Dames au Parasol“\, das der niederländische Künstler Cornelis Pronk um 1730 schuf und das als Motiv für das in Jingdezhen hergestellte chinesische Porzellan verwendet wurde\, das von der Niederländischen Ostindischen Kompanie für den Handel in Europa bestellt wurde. \nEs wäre nur zu offensichtlich zu behaupten\, dass Kaifan Wangs Gemälde Vergangenheit und Gegenwart\, Osten und Westen zusammenbringen. Stattdessen\, und das ist einer der zeitgenössischsten Aspekte seiner Kunst\, verlieren solche Begriffe in seinem Werk ihre Anziehungskraft; ihre konzeptionelle Kraft erreicht nicht viel. Man muss keinen bestimmten Künstler oder Kanon kennen\, um die schlichte Schönheit dieser Leinwände zu schätzen. Sie stehen für sich selbst\, gleichgültig gegenüber Traditionskonflikten oder kritischen Huldigungen\, und heißen uns in ihrer Welt willkommen\, ohne zu urteilen – was heutzutage viel bedeutet.\nJoão Gabriel Rizek \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:anima atman | troika
DESCRIPTION:max goelitz freut sich\, die erste Einzelausstellung von Troika in Deutschland zu präsentieren. In ihrer Ausstellung anima atman setzt die Londoner Künstler:innengruppe ihr Interesse an den Wechselwirkungen zwischen virtuellen und materiellen Realitäten in neuen Installationen\, Malereien und skulpturalen Objekten fort. (1)\nIn der titelgebenden\, zentralen Installation experimentiert Troika mit der Annahme\, dass Pflanzen intelligentes Verhalten und ein eigenständiges Bewusstsein besitzen. Aus einer beleuchteten kargen Landschaft aus schimmernden Siliziumsteinen wächst eine Gruppe Disteln\, die sich auf unheimliche Weise selbstständig zu bewegen scheinen und somit von einer ungewohnten Lebenskraft zeugen. Wie von einer übernatürlichen Energie durchdrungen oder aus einer anderen Welt kommend\, bewegen sich die Blätter und Stängel langsam in einer Weise\, die den irritierenden Eindruck eines Slow-Motion-Films erweckt\, jedoch in Realität sichtbar ist. Die Installation erzeugt so eine Situation der Verunsicherung\, eine Schwelle\, an der die bisher vertraute Welt als fremd und ungewiss erfahren wird. Troika erkundet in Anima Atman (2024) andere Arten von nicht-menschlicher Intelligenz\, des Daseins oder lebender Systeme\, indem sie die Handlungsfähigkeit pflanzlichen Lebens ins Zentrum rücken. Damit stellen sie philosophische Fragen nach den Kräften\, die Materie zum Leben erwecken\, sowie danach\, was intelligentes Leben ausmacht und welche Rolle der Glaube\, das Wissen und das Verständnisvermögen des Menschen dabei spielen.\nDie einzelnen Werkgruppen in der Ausstellung lassen an die Idee von waste land denken. (2) Wastelands sind Gebiete\, die durch Abwesenheit gekennzeichnet sind. Es handelt sich um verlassene\, überwucherte Flächen\, die zuvor von Menschen bebaut oder bewohnt wurden. Infolge von Zerstörung oder klimatischen Bedingungen bieten sie ein Umfeld\, in dem sich Gemeinschaften von Pflanzen\, Tieren und neuen Lebensformen ansiedeln können. Beispielsweise gelten Disteln allgemein als besonders robuste Pflanzen\, die als invasive Art auf Brachflächen oder in kargen Wüstenlandschaften wachsen können.\nDie Auslöschung wilder Landschaften reflektiert Troika in der neuen Serie Obsolete Landscapes (2024)\, die hier zum ersten Mal präsentiert wird. Die Serie zeigt Himmelsfragmente der Desktop-Hintergründe von Apple Inc.\, von denen jegliche Landschaftszüge gelöscht wurden. Mit einer Ästhetik\, die an die romantischen Darstellungen der Landschaftsfotografie erinnert\, wurden die natürlichen Wahrzeichen Kaliforniens auf den Desktop-Hintergründen schnell in ein Bild der Banalität verwandelt. Beginnend mit Yosemite (10.10.5) und El Capitan (10.11.6) hat sich die Namensgebung der Betriebssysteme von Apple Inc. von den Titeln einzelner Gipfel auf ganze Gebirgszüge wie Sierra (10.12.6) und High Sierra (10.13.6) ausgeweitet. Darauf folgte die Mojave-Wüste (10.14.6) ebenso wie Santa Catalina Island (10.15.7). Während dieser Trend nicht unbegrenzt anhalten kann\, verweisen die Werke auf den technologischen Fortschritt und seinen Beitrag zur Erosion der Landschaft\, sowohl in Bezug auf die Gewinnung von Ressourcen für die Herstellung von Produkten als auch indem sie die natürlichen Landschaften mit jedem neuen Update obsolet werden lassen. Die Natur wird auf ein digitales Faksimile reduziert.\nIn ihren Wandarbeiten Evolutionary Composite (2023) stellt Troika Salzkristalle als treibende Kraft hinter einer Reihe von Erfindungen und Technologien in den Vordergrund\, welche die menschliche Zivilisation maßgeblich prägten. In der Serie verbindet Troika eines der ältesten Werkzeuge der Menschheit – einen Faustkeil aus Feuerstein – mit einem Wafer aus Silizium\, der in der Herstellung von Computern genutzt wird. Werkzeuge aus Feuerstein\, zum Beispiel Äxte\, wurden aus einem feinkörnigen Quarz hergestellt\, der als kryptokristallines Gestein (Salz in Form von Stein) bekannt ist\, und gehörten zu den frühesten und in Massenproduktion hergestellten Entwicklungen der Menschheit. Jahrtausende später taucht eine chemische Verbindung\, die im Feuerstein vorkommt\, in Form von Silizium wieder auf – dem Grundstoff der modernen Computertechnologie. Die beiden Objekte stehen somit am Anfang und Ende des menschlichen Strebens nach technologischen Errungenschaften.\nFür neue Werke ihrer Serie Irma Watched Over by Machines (2021) eignet sich Troika gespeicherte Aufnahmen von Überwachungskameras an\, die während des Hurrikans Irma 2017 entstanden sind. Sie übertragen das Originalfarbspektrum RGB der digitalen Bildsensoren in komplexe malerische Kompositionen\, die eine Ambiguität zwischen der Objektivierung des zerstörerischen Ereignisses durch die neutrale\, technische Aufzeichnung und dem emotionalen Inhalt des Bildes entwickeln. \nDie Ausstellung bei max goelitz eröffnet parallel zum Gallery Weekend Berlin. \nTroika ist eine Künstler:innengruppe die 2003 von Eva Rucki (*1976\, Deutschland)\, Conny Freyer (*1976\, Deutschland) und Sebastien Noel (*1977\, Frankreich) gegründet wurde. Sie leben und arbeiten in London\, UK. In ihren Malereien\, Skulpturen\, Filmen und raumgreifenden Installationen machen sie die Wechselwirkungen zwischen analogen und digitalen Realitäten zum Thema. Im Zentrum ihres Interesses stehen Erfahrungen und Erkenntnisgewinne durch Technologie und auf welche Weisen diese die Beziehung des Menschen zu Natur\, Gesellschaft und Realität global transformiert. Ihre kollaborativ angelegte Arbeitsweise basiert meist auf tiefgreifenden wissenschaftlichen Recherchen in den Bereichen der Naturphilosophie und Technikgeschichte. Dabei beziehen sie in ihre Werke Fragenkomplexe über künstliche Intelligenz\, algorithmische Daten\, alternative Lebensformen sowie virtuelle und physische Repräsentationssysteme mit ein.\nDerzeit sind Troikas Arbeiten Teil der Gruppenausstellung Poetics of Encryption in den KW in Berlin. Neben der Einzelausstellung bei max goelitz in Berlin\, wird Troika dieses Jahr im MAK in Wien und in der Langen Foundation in Neuss Einzelausstellungen präsentieren. Ausgewählte Einzelausstellungen von Troika waren zuletzt im Espacio Arte Abierto in Mexico City (2021)\, in der Barbican Gallery in London (2018)\, NC-arte in Bogotá (2015) und Daelim Museum in Seoul (2014) zu sehen. \n(1) Anima (lat.) bedeutet Atem oder Seele; Ātman (Sanskrit\, Begriff aus der indischen Philosophie) besitzt eine ähnliche Bedeutung\, wobei diese die Essenz jedes Seins\, auch die Seele von Tieren oder Pflanzen umfassen kann.\n(2) Die Bezeichnung referiert auf eines der bekanntesten Gedichte des 20. Jahrhunderts von T.S. Eliot „The Waste Land“ (1922)\, erschienen in deutscher Übersetzung von Norbert Hummelt „Das öde Land“ (2008). \n
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SUMMARY:Leif Borges – Katharsis
DESCRIPTION:Vom 26. April bis zum 7. Juni zeigt die Galerie Schwind in Berlin die neusten Arbeiten des Künstlers Leif Borges. Die Ausstellung Katharsis zeigt die neuesten Gemälde des Künstlers\, die im letzten Jahr entstanden sind. \nDer Begriff Katharsis wurde in Aristoteles‘ Poetik als reinigende Wirkung des Betrachtenden einer Tragödie beschrieben. Bei den Zuschauenden werden Emotionen wie Jammer und Schaudern\, also Gefühle\, die im Alltag eher zurückgewiesen werden\, hervorgerufen. Durch die Erzeugung intensiver Emotionen wird der Rezipierende sensibilisiert und gestärkt. Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert u.a. von Sigmund Freud erneut aufgegriffen: Freud sieht die Katharsis – also die Befreiung von seelischen Konflikten durch eine emotionale Handlung – als Fundament für eine psychotherapeutische Wirkung. \nDie ausgestellten Arbeiten von Leif Borges befassen sich mit eben dieser Reinigung des Seelenzustands. Gemälde wie I was Dancing with Tears in my eyes lösen beim Betrachten ein Gefühl des Mitleids aus. Die Arbeit zeigt das Antlitz einer Frau (im Halbprofil) mit Tränen überströmten Wangen. Der Akt des Weinens kann unter bestimmten Umständen eine kathartische Wirkung entfalten. Die Nahsicht sorgt zusätzlich für Intimität. \nEbenso intim\, wenn auch nicht für Außenstehende beobachtbar\, beleuchtet die Arbeit Battle Companion den Inneren Konflikt (mit sich selbst). Im Vordergrund ist eine Frau zu sehen\, die ihren Blick nach unten richtet\, wie es bei inneren Denkvorgängen häufig unterbewusst vorkommt. Die Augen sind fast vollständig geschlossen und scheinen einen Denkprozess anzudeuten. Hinter dieser Figur steht eine weitere Gestalt\, mit grüner Haut\, die den Betrachtenden direkt ansieht. Es wirkt\, als hätte der Künstler das Unterbewusstsein als Figur darzustellen versucht. \nEin wichtiger Bestandteil für das Oeuvre von Borges sind die Selbstporträts des Künstlers. Diese dienen ihm oft als Mittel zur Selbstreflexion. Auf eindrucksvolle Weise visualisiert Im selben Boot diesen Prozess. Der Künstler sitzt sich hier selbst gegenüber: Auf der linken Seite des Bootes hat sich der Künstler die Kapuze schützend über den Kopf gezogen\, er schaut den Betrachtenden resigniert an\, während ein Seil von seinen Händen zur zweiten Figur auf der rechten Seite des Bootes führt. Ein Alter Ego des Malers\, übergroß und nackt\, die Arme im Schutzgestus um die Knie geschlungen\, teilweise im Dunkeln verborgen. Rauch steigt von diesem Koloss auf\, sein Gesicht ist als Negativbild dargestellt. Wieder scheint es\, als hätte Borges eine Allegorie für sein Unterbewusstsein gefunden. Beide sitzen im selben Boot\, können nicht entfliehen\, ein Ruder ist nicht in Sicht. \nBiografie\nLeif Borges wurde 1988 in Hannover geboren und begann 2009 sein Malerei-Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in der Klasse von Annette Schröter. Von 2015 bis 2017 absolvierte er sein Meisterschülerstudium ebenda. Der Künstler lebt und arbeitet in der Region Mecklenburgische Seenplatte. \nLeif Borges – Katharsis\n26. April 2024 – 7. Juni 2024 \nGalerie Schwind \n
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LOCATION:Galerie Schwind\, Große Hamburger Straße 1\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Hannah Hallermann - INFORMATION
DESCRIPTION:In ihrer kommenden Einzelausstellung mit dem Titel INFORMATION in der Galerie HOTO fragt die Berliner Künstlerin HANNAH HALLERMANN nach Strategien und Fähigkeiten mit der schier endlosen Menge an Fakten\, Meinungen\, Fake News und Lügen fertig zu werden\, die in unserer digitalen und hyperverknüpften Welt auf uns einströmen. Wohin schauen wir und für wie lange? Führt ein abgeschirmter\, fokussierter Blick zu mehr Klarheit oder zu einem Verlust an Übersicht? Was\, wenn wirklich neue Einsichten aus anderen\, tieferen Quellen als dem ständigen Ansturm von neuen Informationen kommen? Wie können wir dann unsere Aufmerksamkeit lenken\, um unsere bestehende Wahrnehmung zu durchbrechen? \nFür die Ausstellung hat Hannah Hallermann eine neue Serie von Arbeiten mit dem Titel Scheuklappen geschaffen. Darin arbeitet sie mit den Formen von Augenabdeckungen\, die eigentlich (ursprünglich) für Pferde benutzt werden und verwandelt sie in skulpturale Objekte aus verschiedenen Materialien. Sie werfen die Frage auf\, ob die ständige Anpassung unseres Bewusstseinsfeld nicht eine notwendige Fähigkeit ist\, für die Zeit in der wir leben. Wie öffnen wir uns neuen Perspektiven und schärfen gleichzeitig den Blick für das Wesentliche? Und wie gelingt das ohne ständige Ablenkung oder beengende Ignoranz? \nIn einer weiteren Serie Medusa\, hat die Künstlerin EEG-Elektroden vakuumisiert. Außerhalb ihres medizinischen Kontexts und weit weg von einem Körper verlieren diese Kabel ihre Funktion und tragen nur noch eine vage Erinnerung an Information als reine Daten und Rohmaterial in sich. Was braucht es\, um messbare (Hirn)-Impulse in Emotionen und Erfahrungen zu verwandeln – und letztlich in eine Form der Fürsorge. \nIn ihrer multidisziplinären Arbeit verbindet die Berliner Künstlerin Hannah Hallermann (HAHA) klare\, essentielle Formen mit komplexen gesellschaftlichen Fragestellungen. Ihre Kunst unterstützt Ambiguitäten und eine freiere\, weniger eingeschränkte Form der sozialen Interaktion: verletzlicher\, resilienter und voll von Entscheidungsmöglichkeiten. Ihre Arbeiten wurden kürzlich in Einzelausstellungen\, wie zum Beispiel “In between beyond“ (2023) im kjubh Kunstverein e.V. Köln und „Change in suspense“ (2023) in der Möglichkeit einer Insel\, Berlin gezeigt. Sie ist Teil der Sammlung Hoffmann und der SKD (Staatl. Kunstsammlung Dresden). Hallermann wurde ausgezeichnet mit dem Pollock Krasner Foundation Preis (2020)\, dem Arbeitsstipendium Stiftung Kunstfonds (2020)\, dem Sonderstipendium des Landes Berlin (2022). In 2022 publizierte Sie ihr Buch Tools and Tales for Transformation (Hatje Cantz). \nStartblock 6\, 3\, 7\, 2017 – 2018.Corten steel\, concrete and hay\, exposed aggregate concrete and pebbles\,73\,5 x 45 x 30 cm.\nHannah Hallermann (HAHA)\, 1982 in Nürnberg geboren\, lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte Bildende Kunst\, Kunstgeschichte und Philosophie an der Kunstakademie Villa Arson in Nizza. Anschließend erlangte sie ihren Meisterschüler an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. \nIhre Arbeiten wurden in Mexiko\, Kanada\, Amerika und Europa gezeigt\, darunter in der Ausstellung Formspiel\, Galerie Evelyn Drewes\, Hamburg (2022)\, Still Alive im Albertinum\, Dresden (2021)\, STUDIO BERLIN\, eine Zusammenarbeit des Berghains und der BOROS Foundation (2021)\, Intersection in der Galerie FeldbuschWiesnerRudolph\, Berlin (2020)\, Bis zum Ende des Sommers krieg ich dich fit! (Einzelausstellung) im Kunstverein am Rosa-Luxemburg-Platz\, Berlin (2018)\, dem Kunstpreis „junger Westen“ (2017) in der Kunsthalle Recklinghausen\, der Einrichtung Revolution in der Sammlung Hoffmann\, Berlin (2017/18)\, dem Kunstpreis „Haus am Kleistpark“ (2014/18)\, Four Solo Shows (Einzelausstellung) im Kunstquartier Bethanien\, Berlin (2014)\, Sonntag (Einzelausstellung) im Landesmuseum Brandenburg (2014)\, L‘ECLAT\, Villa Arson\, Nizza (2011) oder Hermandades Escultóricas México-Alemania\, Museo Fernando García Ponce MACAY in Merida\, Mexiko (2008). Ihre Arbeiten sind Teil der Sammlung Hoffmann\, Berlin\, und der Staatlichen Kunstsammlung Dresden. Hannah Hallermann wurde mit dem Pollock-Krasner Preis (2020)\, dem Neustart Stipendium (2022)\, dem Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds (2016\, 2020) und dem Sonderstipendium Berlins (2020) ausgezeichnet. \n2022 ist die Monographie “Tools and Tales for Transformation” im Hatje Cantz Verlag erschienen. \nBeitragsbild: Hannah Hallermann\, Porträt 1\, 2021 © Claudia Radomski \nHannah Hallermann – INFORMATION\n\n27.04.2024 – 14.06.2024\n\nHOTO Galerie\n\n
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SUMMARY:Picabias Frauen - Galerie Michael Werner Berlin
DESCRIPTION:Als sich die neuzeitliche Malerei nach prächtigen Jahrhunderten im Paris der 1920/1930er Jahre zum Sterben niederlegt\, steht Francis Picabia (1879-1953) wie ein verlorener Sohn an ihrer Seite. Die Energie\, mit der sein Künstlerfreund Duchamp folgenreich die Verurteilung des alten Metiers verlangt\, verschwendet Picabia in gleichem Maße an dessen Wiederbelebung. Von seinem Frust als ehemaliger Dadaist angetrieben\, verhilft er 1925 den Figuren von Tizian und Velázquez zur Aktualität in Gestalt der „Monster“\, welche er provokant mit industrieller Lackfarbe behandelt. Damit immunisiert er seine Malerei – und auch weitere „bad paintings“ – gegen die Autorität des Geschmacksurteils seiner Zeit. Kurz darauf lockert er das erstickende Korsett des Stilbegriffs\, indem er 1927 mit den „Transparencies“ auftritt. \nDie durchscheinende Überlagerung mehrerer Figurenpläne öffnet den Bildraum der Malerei zum Musée imaginaire. Der eingefleischte Nietzscheaner sucht sein Metier darüber hinaus im Außermoralischen zu kurieren. Picabia lehrt uns beispielsweise\, die Himmelskönigin aus der romanischen Portalplastik gleichgestellt mit dem Pinup-Akt aus einer Illustrierten wahrzunehmen. Der Nachkomme alten spanischen Adels hat auch sein Künstlerimage im Wettstreit mit Duchamp und mit dem anderen Spanier in Paris\, mit Picasso ausgewählt. Während Duchamp die eigene Geistesaristokratie nach dem Vorbild eines verarmten Uradligen zelebriert\, stellt sich Picabia im Bild eines nomadischen Playboys dar\, der mit seinen Yachten an der Côte d’Azur vor Anker geht\, wenn er nicht gerade im Sportwagen vorfährt. \nDer schwindelerregend hohe Intelligenzquotient beider Künstlerfreunde bricht sich im Eros\, welchen Duchamp als Transvestit zu seinem Motto macht. Der Beau Picabia hingegen ist dem chercher la femme derart ergeben\, dass ihm Gabrielle Buffet\, seine erste Gattin\, einen Mutterkomplex unterstellt. Jede der zahlreichen intellektuellen Facetten seiner Kunst reflektiert die weibliche Figur. Sie ist das Hauptmotiv dieses Œuvre. Die vorgestellte Auswahl von 1925- 1950 ertastet den Puls der Malerei\, der in „Picabias Frauen“ überlebensfähig schlägt. \nDie Ausstellung Picabias Frauen eröffnet am Freitag\, den 26. April 2024 von 18 – 21 Uhr und ist bis zum 22. Juni 2024 in der Galerie Michael Werner\, Berlin zu sehen. Zu der Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Text von Dave Hickey. \nPicabias Frauen\n27.04.2024 – 22.06.2024 \nGalerie Michael Werner Berlin \n
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SUMMARY:Renata Lucas. o perde
DESCRIPTION:Die Installations- und Konzeptkünstlerin Renata Lucas bezieht sich in ihrem Schaffen auf soziokulturelle Konventionen\, unbewusste Konditionierungen\, Verhaltensnormen und Einflüsse der gebauten Umwelt\, um in ortsspezifischen Interventionen die Erwartungen der Betrachter*innen herauszufordern. Durch scheinbar zufällige Begegnungen\, die an den jeweiligen Ausstellungsorten stattfinden\, untergräbt Lucas soziale Grenzen und fördert neue gesellschaftliche Dynamiken. \nMit o perde (2024)\, einer zweiteiligen Arbeit im n.b.k. und bei neugerriemschneider\, lädt Renata Lucas zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Verhältnis zwischen Interaktion und Abwesenheit ein. Ein in der Galerie neugerriemschneider installierter Billardtisch fungiert als partizipative Skulptur – Besucher*innen sind eingeladen\, hier zu spielen. Die Kugeln laufen nach dem Einlochen jedoch nicht im Tisch zusammen\, sondern bewegen sich von ihm weg – über den Boden und durch Wände – und verschwinden im Laufe der Partie aus dem Aktionsradius der Spielenden. Der Billardtisch funktioniert nicht mehr als ein geschlossener Kreislauf\, stattdessen erweitert sich die Arbeit in die Umgebung und schafft ein neuartiges Spielfeld\, das die Spielregeln transzendiert. \nRenata Lucas verschiebt subtil die Grenzen des Ausstellungsorts bis hin zum Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.). Hier rollen im Obergeschoss plötzlich einzelne Billardkugeln aus der Wand\, während die charakteristischen Geräusche ihres Aufeinanderprallens zu hören sind. Die Betrachtenden werden unvermittelt Zeug*innen eines Spiels mit surrealen Qualitäten\, das sich der Kontrolle der Spielenden entzieht: Nicht länger Stätte der individuellen Virtuosität und des Wettkampfs\, ist seine Gegenwart sowohl räumlich als auch zeitlich unbestimmt und macht so die Relativität von Kausalität und Handlungsfähigkeit bewusst. \nRenata Lucas (*1971 in Ribeirão Preto / Brasilien) lebt und arbeitet in São Paulo. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzelausstellungen in internationalen Museen und Institutionen gezeigt\, u. a. Performance Space New York (2019); Secession\, Wien (2014); Peep-Hole\, Mailand (2011); KW Institute for Contemporary Art\, Berlin (2010); Redcat\, Los Angeles (2007); Gasworks\, London (2007). Darüber hinaus schuf sie ortsspezifische Arbeiten für die Biennale internationale d’art contemporain de Melle (2018)\, die dOCUMENTA (13) (2012)\, die Istanbul Biennale (2011)\, die Biennale Venedig (2009) und die Biennale São Paulo (2006). \nProjektleitung n.b.k.: Michaela Richter \n
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LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Artificial Individuality. DAM Projects.
DESCRIPTION:Täglich werden Tausende von Bildern mit Hilfe sogenannter KI (Künstlicher Intelligenz) kreiert. Doch wer kreiert\, welchen Anteil hat das Individuum\, das das KI-Programm nutzt\, und in welchem Umfang ist das Resultat durch das komplexe Programm der KI geprägt? Genauso wenig wie wir nicht mehr hervorragende Fotografen haben\, seit es ein Leichtes ist\, ein spektakuläres Foto mit dem Smartphone zu machen\, haben wir auch durch die KI nicht plötzlich mehr großartige Künstler. \nUnsere Auswahl stellt Ihnen einige herausragende Künstler vor\, die bereits eine eigene künstlerische Position entwickelt hatten\, bevor sie KI als weiteres Werkzeug nutzten. \nMemo Akten \n„Ich schreibe Software – ich entwerfe Systeme\, die Verhalten abstrahieren.“ Akten beschäftigt sich vielseitig mit den Fragen unserer Existenz und nutzt dazu bevorzugt neue Technologien. Sein PhD widmete er der Untersuchung von Deep Neural Networks\, einer Form von KI. Dies mag sehr abstrakt klingen\, seine Werke sind jedoch geprägt von einer großen Sinnlichkeit. Mit der gezeigten Arbeit „Waves“ greift er ein archaisches Thema wieder auf\, das die Menschen schon immer berührte. Er erweitert jedoch diesen Begriff zu Wellen in der Erdkruste\, Zeitlupenwellen auf geologischen Zeitskalen und Gebirge. \nMario Klingemann \nKlingemann gilt als einer der wichtigsten Pioniere\, der sich schon früh mit KI-Sytemen beschäftigte. Seine Werk beinhaltet Skulpturen\, interaktive Software und auch Bilder oder digitale Formate als NFTs. Die Serie „Neural Decay“ entstand bereits 2017 und wurde im Rahmen der Ausstellung „Neurones“ im Centre Pompidou im Jahr 2019 erweitert. Diese Serie zeigen wir zum ersten Mal in Deutschland. \nLeah Schrager \nSchrager erlebte ihren Durchbruch als Künstlerin während der COVID-Krise\, in dem sie sich über ihren Instagram-Account mit dem Thema Selbstwahrnehmung als Frau\, Erwartungshaltung der Follower\, Sexualität und Idealvorstellungen auseinandersetze. Ihr spielerischer Umgang mit diesen Themen\, ausschließlich mit Selbstportraits machte sie international bekannt. Sie erreichte zeitweise 5 Millionen Follower. Dann wurde sie Mutter und thematisiert dies mittels KI auf humorvolle und eindrucksvolle Weise mit ihrer neuesten Bilderserie. \nRobert Seidel \nWir zeigten ein frühes Meisterwerk „_grau“ von Seidel im Rahmen einer Sonderschau von digitaler Kunst auf der Art Cologne in 2005. Seitdem hat sein Werk international immer mehr an Bedeutung gewonnen und erreichte einen neuen Höhepunkt mit dem preisgekrönten Experimentalfilm „Hysteresis“ wo Tanz\, Animation und KI-Systeme mit Sound vereint ein dichtes Werk hervorbringen\, typisch für unsere Zeit. „Als Künstler möchte ich einen Diskurs über diese einzigartigen Formen der KI-Schöpfung eröffnen – mit Auswirkungen über den Film und andere Medien hinaus\, bis hin zu jener Singularität\, in der die Geschichte zu einem einzigen Punkt in der Gegenwart zusammenbricht.“ R. Seidel\, 2021 \nEs vergeht kein Tag\, an dem das Thema KI mit all seinen Facetten\, wirtschaftlich\, rechtlich\, ethisch und künstlerisch\, nicht lebhaft diskutiert wird. In dieser Ausstellung haben Sie die Möglichkeit\, sich diesem Genre auf spielerische Art und Weise zu nähern. Wir freuen uns auf Sie! \n
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SUMMARY:Wor(l)ding Dreamers. Galerie im Turm.
DESCRIPTION:Wor(l)ding Dreamers lädt zum Ausruhen\, zum (Tag-)Träumen\, zu Zeit- und Raumreisen ein\, um zukünftige Erinnerungen zu erkunden oder über vergangene Geschichten zu spekulieren und Visionen für die unmittelbare Gegenwart zu entwerfen. \nDreamers Poesie Festival  mit Hanita Firoozmand\, Moiasse\,\nGiorgio Ferretti\, Fatim Selina Diaby\, avrina prabala-joslin & dandelion eghosa\n8. Mai 24\, 18-22 Uhr \nmit Cagla Aribal\, Raphael Koranda\, Nhã Thuyên\,\nSailesh & Cavid Dhen & Legion Seven\n9. Mai 24\, 19–22 Uhr \nDreamers Musik und Poesie Abend\nmit Day Eve\, Thomias Radin\, Ollà\, tikOgO\nin Kollaboration mit Poetry Meets\nTeil der Fête de la Musique\n21. Juni 24\, 19–22 Uhr \nDreamers Poesie Nachmittag\nmit hooops (Elisa Pieper & Astarte Posch)\, Johanna Hühn\,\nCharlotte Warsen\, Alifiyah Imani\, Hannah Abdullahi\,\nSavannah Sipho\, hn. lyonga\nin Kollaboration mit Poets‘ Corner\nTeil von poesiefestival berlin\n13. Juli 24\, 16–19 Uhr \nWor(l)ding Young Dreamers \nmit fem_arc\, PHANTALISA\, Black Dads Germany \nWor(l)ding Young Dreamers ist ein gemeinsames Projekt des Friedrichshainer Jugendzentrums PHANTALISA – Raum für Mädchen* und junge Frauen*\, des Community-Projekts Black Dads Germany und des intersektional-feministischen Architekturkollektivs fem_arc\, das sich den Träumen/Albträumen junger Denker * innen im Kiez widmet. Durch Worte\,  Illustrationen und Architektur werden die jungen Denker * innen das Wachsen und die Veränderung der Ausstellung gestalten\, und dabei ihre Wünsche/Ängste über Zukunft\, Vergangenheit und Gegenwart fühlbar und zugänglich machen. \nYoung Black Dreamers Workshops\nmit Black Dads Germany\nSchreiben: 19. Mai 24\, 14 – 18 Uhr\nIllustrieren: 2. Juni 24\, 14 – 18 Uhr\nLesen: 23. Juni 24\, 14 – 18 Uhr\nAnmeldung unter: hello@black-dads-germany.com \nKuration: hn. lyonga & Johanna Janßen \n
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LOCATION:Galerie im Turm\, Frankfurter Tor 1\, Berlin\, 10243\, Deutschland
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SUMMARY:Ostkreuzschule für Fotografie Jahrgang Achtzehn Abschlussaustellung
DESCRIPTION:Vernissage\nMittwoch\, 08. Mai 2024\, 18 Uhr\nDj-Set & Barbetrieb: 18 Uhr – Open End \nAusstellungsdauer\n08. Mai bis 23. Juni 2024 \nAusstellungsort\nKonnekt.Berlin\nGeorg-Knorr-Straße 4\nD-12681 Berlin-Marzahn \nDie künstlerischen Herangehensweisen der 26 Ausstellenden aus Ländern wie China\, Frankreich\, Russland\, Italien und Deutschland sind dabei vielfältig und reichen thematisch von aktuellen Fragestellungen zu Kolonialismus\, Umweltgerechtigkeit\, den Lebenswirklichkeiten unterschiedlichster Communities bis hin zu konzeptionellen Arbeiten\, die ihren fotografischen Blick auf Vergänglichkeit\, Identitäten und autobiografische Ereignisse richten. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Workshops\, Podiumsdiskussionen\, thematischen Kurator:innenführungen und Portfolio-Reviews rundet die Werkschau ab. \nAusstellende\nMax Ballhaus\, Lucas Bihler\, Nils Böddingmeier\, Tim Gassauer\, Florian Gatzweiler\, Sophie-Helene Graul\, Manu Gruber\, Mathilde Tijen Hansen\, Nico Knoll\, Elliott Kreyenberg\, Justus Lemm\, Sascha Levin\, Till Milius\, Hannah Pieper\, Sibille Riechardt\, Anton Röntz\, Louis Roth\, Clara Sartor\, Aylin Scheer\, Henriette Seibert\, Tanya Sharapova\, Anna Streidl\, Marina Valeeva\, Vincent Wechselberger\, Marcus Wend\, Mengyu Zhou \nDie gezeigten Arbeiten sind unter der intensiven Betreuung der Dozent:innen Irina Ruppert\, Ludwig Rauch und Göran Gnaudschun entstanden. \nWir bedanken uns besonders bei unseren Unterstützer:innen:\nMPB\, Hahnemühle\, Nikon\, Sony\, Hofmann & OKS \nsowie Leica\, HALBE-Rahmen\, p: photography unlimited\, PiB\, 44INCH PRINTWORKS\, Jet Foto\, Saal Digital\, WhiteWall\, Fotopioniere\, 711rent\, Dinamo & Holz Possling \nAnmeldung zur Preview mit Führung: jahrgangachtzehn@gmail.com \nÖffnungszeiten: 09. Mai – 12. Mai: 12 – 20 Uhr I 18. Mai – 23. Juni: Sa & So 12 – 20 Uhr \nWeitere Informationen zur Ausstellung finden Sie auf der offiziellen Webseite jahrgangachtzehn.de und auf unserem Instagram-Account @jahrgangachtzehn. \n
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LOCATION:Konnekt. Berlin\, Georg-Knorr-Straße 4\, Berlin Marzahn\, 12681
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SUMMARY:Poesie der Zeit: Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023
DESCRIPTION:Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023: Wie lassen sich Zeit und Vergänglichkeit sichtbar machen\, wie Umbrüche und Veränderungen einer Gesellschaft oder eines Stadtraumes dokumentieren? Wie kaum ein anderer Künstler hat sich Michael Ruetz mit diesen Fragen beschäftigt. Seit Mitte der 1960er-Jahre beobachtete er in einer großangelegten fotografischen Studie den Wandel natürlicher und urbaner Lebenswelten an Orten in Berlin\, Deutschland und Europa und hielt die Veränderungen in einer Folge von Bestands- und Momentaufnahmen fest. \nSeine Timescapes entstanden in einem Zeitraum von fast sechzig Jahren und umfassen mehr als 600 Serien mit tausenden von Aufnahmen. Das zentrale Konzept der Timescapes besteht darin\, dass Standort und Sichtachse der Kamera stets dieselben sind\, nur die Zeitintervalle der Bilderserien variieren. \nIm Mittelpunkt der Ausstellung am Pariser Platz stehen die Timescapes von Berlin. Der tiefgreifende Wandel der deutschen Gesellschaft in der Nachkriegszeit\, nach der Wiedervereinigung und in der Gegenwart ist in den Fotoserien besonders wirkungsvoll verdichtet. Schauplätze der Macht oder von historischer Relevanz wie der Potsdamer Platz\, das Brandenburger Tor\, der Schlossplatz\, Gendarmenmarkt\, das Regierungsviertel oder die Berliner Mauer haben vor allem seit 1989/90 eine rasante Änderung erfahren. Gebäude und Blickachsen verschwinden oder entstehen neu\, Straßen werden zurückgeführt oder anders benannt\, Plätze radikal umgestaltet\, freie Flächen bebaut\, Brachen wiederbelebt. \nMichael Ruetz – Timescape 1077\, 1077.0\, April 11 1966\, 11:40 h\, 1077.1\, April 11 2002\, 11:40 h\, Gendarmenmarkt\, Berlin-Mitte © Michael Ruetz\nRuetz’ Berlinaufnahmen erzählen davon\, wie Architektur unsere Lebensräume aus- und umgestalten kann und damit eine Deutungshoheit über unsere Wahrnehmung erlangt. Dabei entwickeln seine Bilderserien eine eigene Ästhetik abseits dokumentarischer Nüchternheit und offenbaren so eine Poesie der Zeit. Zugleich mahnen Ruetz’ Bilder dazu\, in einer Zeit existentieller ökologischer und sozialer Krisen\, die Prinzipien von Stadtentwicklung und Städtebau zu überdenken. \nDie Timescapes und ihr dokumentarischer Apparat sind Teil des umfangreichen Michael-Ruetz-Archivs der Akademie der Künste. Es umfasst neben seinen berühmten Fotoserien auch seinen schriftlichen Vorlass. \nBeitragsbild: Michael Ruetz bei Aufnahmen zum Timescape-Projekt; Standfoto aus: FACING TIME\, Dokumentarfilm\, 2023\, Produktion und Regie: Annett Ilĳew © Foto: Ines Thomsen © Annett Ilĳew und Michael Ruetz \nPoesie der Zeit: Michael Ruetz – Timescapes 1966–2023\n9. Mai 2024 – 4. August 2024 \nAkademie der Künste \n
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