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SUMMARY:KÄTHE TO GO im Käthe-Kollwitz-Museum.
DESCRIPTION:Das Käthe-Kollwitz-Museum zieht in den Theaterbau am Schloss Charlottenburg!\nWährend der Umzugsphase bietet das Museum in seinem KOLLWITZ GUIDE eine digitale Stadttour der besonderen Art an. Mit KÄTHE TO GO kann man Orte in Berlin entdecken\, von denen Käthe Kollwitz sich inspirieren ließ oder an denen sie künstlerisch arbeitete. Ihr Leben lang befasste sich Kollwitz mit Themen wie Tod\, Elend\, Schmerz und Ungerechtigkeit. Sie besuchte beispielsweise die Insassinnen des Frauengefängnisses in der Barnimstraße oder begleitete skizzierend den Kohlenstreik im Wedding.\nEinige Orte ihrer Inspirationen existieren heute nahezu unverändert\, andere sind nicht mehr wieder zu erkennen. KÄTHE TO GO ermöglicht\, sich im Berliner Stadtraum auf Kollwitz‘ Spuren zu begeben und ihrer Geschichte nachzuspüren. Außerdem finden Sie im KOLLWITZ GUIDE eine Preview zur neuen Sammlungspräsentation im Theaterbau.\nZum KOLLWITZ GUIDE gelangt man über die Webseite: https://www.kaethe-kollwitz.berlin/aktuelles/ oder über folgenden Link: https://tinyurl.com/2aff4vqp \n
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SUMMARY:Santiago Sierra. Der Zeitgeist
DESCRIPTION:n.b.k. Fassade \n
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SUMMARY:LOVE LETTERS TO THE CITY
DESCRIPTION:LOVE LETTERS TO THE CITY zeigt Werke von über fünfzig internationalen und in Berlin lebenden Streetartists\, die das transformative Potenzial von Kunst im öffentlichen Raum nutzen. Städte sind mehr als Beton und Asphalt\, sie pulsieren voller Geschichten\, Träume und Gefühle. Die neue Ausstellung im URBAN NATION\, kuratiert von Michelle Houston\, ist eine Hommage an die Stadt und eine Einladung\, unsere urbanen Lebensräume mit einem neuen Blick zu erforschen. Themen wie Urbanisierung\, Gentrifizierung\, Umweltzerstörung und soziale Ungleichheit verlangen einen kritischen Diskurs\, der die Entwicklung der Gesellschaft im positiven Sinne beeinflussen soll. Wie verändert Kunst die Sichtweise auf den öffentlichen Raum? Welche Veränderungen kann Kunst in der Stadt anstoßen? Auf welche Methoden greifen die Künstlerinnen und Künstler zurück\, um eine entsprechende Wirkung zu entfalten? \nTeilnehmende Künstler: 2501\, Aniruddh Mehta\, Banksy\, Blek le Rat\, Bordalo II\, Carlos Mare aka Mare139\, Chop ’em Down Films\, Crash\, Dan Witz\, Daze\, Drew.Lab_One\, Elfo\, Evol\, HA Schult\, HOGRE\, Isaac Zavale\, James Reka\, Jaune\, Jazoo Yang\, Joel Daniel Phillips\, Johannnes Mundinger\, Jordan Seiler\, Kenny Scharf\, Lady Pink\, Liviu Bulea\, Martha Cooper\, Matthew Grabelsky\, MILLO\, Moses & Taps\, Nika Kramer\, Octavi Serra\, Owen Dippie\, OX\, PAINTING DHAKA Project\, Paradox\, Rocco and his brothers\, Sebas Velasco\, Shepard Fairey\, Stephanie Buer\, Stiftung Berliner Mauer\, Stipan Tadić\, Susanna Jerger\, Tats Cru\, THE WA\, Vhils und Zhang Dali. \nLOVE LETTERS TO THE CITY\n14. September 2024 – 30. Mai 2027 \nURBAN NATION \n
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LOCATION:URBAN NATION Museum\, Bülowstr. 7\, Berlin\, 10783\, Deutschland
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SUMMARY:Neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge
DESCRIPTION:Lernen Sie die neue Dauerausstellung kennen – mit Wein und mit Musik! Die neue Dauerausstellung des Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Form eines Offenen Depots zeigt sich inhaltlich und gestalterisch aktualisiert. Zu sehen sind rund 15.000 Objekte\, die im 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart erfunden und entworfen\, produziert und gehandelt\, gekauft und genutzt\, repariert und entsorgt wurden. Ihre Masse und Diversität ermöglichen eine Auseinandersetzung mit Fragen zum Dingcharakter\, zum Mensch-Ding-Verhältnis und zum dinglich geprägten Alltag. \nDer Deutsche Werkbund ist das Kernthema des Museums und bildet die inhaltliche Basis für das Offene Depot. Die 1907 von Akteuren aus den Bereichen Kunst\, Industrie und Politik gegründete Vereinigung strebte im 20. Jahrhundert nach einer modernen und sachlichen Gestaltung von industriell gefertigten Produkten\, von Architektur und von Lebensraum. Forderungen nach Funktionalität\, Nachhaltigkeit und Materialgerechtigkeit sowie der Verzicht auf Dekor und Ornament kennzeichnen sein Programm. Der Verband verfolgte sowohl nationalökonomische als auch ethisch-soziale und kulturelle Ziele. Zur Durchsetzung seiner Interessen nutzte er verschiedene Instrumente: Mustersammlungen von „guten“ und „schlechten“ Dingen\, Ausstellungen\, Warenkunden\, Werkbundkisten und Wohnberatungen. \nIm Offenen Depot reflektiert das Werkbundarchiv – Museum der Dinge die Werkbundstrategien und die Produktkultur der Moderne kritisch und betrachtet sie vor dem Hintergrund der globalisierten Welt und der großen gesellschaftlichen und ökologischen Transformationen. \nDa die neuen Museumsräume kleiner sind als zuvor\, bleiben viele Sammlungsobjekte in Kartons und damit viele Themen verborgen. Die Möbelsammlung kann nur eingeschränkt und komprimiert anhand von wenigen Stühlen gezeigt werden. \nTrotz der Raumknappheit zeigt das Offene Depot auch Leerstellen – es bietet Raum für externe Perspektiven\, für Erweiterungen und Interventionen. Es lädt zum Entdecken ein und zu Diskussionen über Gestaltung und Gesellschaft. \nNeue Dauerausstellung\nab dem 09.11.2024 \nWerkbundarchiv – Museum der Dinge \n
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LOCATION:Werkbundarchiv – Museum der Dinge\, Oranienstraße 25\, Berlin\, D-10999\, Deutschland
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SUMMARY:Kunst in Berlin. 1880 – 1980 Dauerausstellung
DESCRIPTION:Der Rundgang ist eine Zeitreise durch Berlin: Kaiserreich\, Weimarer Republik\, nationalsozialistische Diktatur\, Neuanfang nach 1945\, Kalter Krieg in der geteilten Stadt und die sich im Schatten der Mauer in Ost und West entwickelnden alternativen Gesellschafts- und Lebensentwürfe. In Ost-Berlin bildete sich ab den späten 1970er Jahren eine alternative Kulturszene aus. In West-Berlin zogen die aggressiven Werke der Neuen Wilden ab Ende der 1970er Jahre erneut international Aufmerksamkeit auf die geteilte Stadt. \nTastmodelle\, ein taktiles Bodenleitsystem sowie ein Mediaguide mit Bildbeschreibungen und Hinweisen zur Wegeführung ermöglichen es\, die Kunst auf vielfältige Weise zu erleben. Blinden und sehbehinderten Menschen bietet sich damit ein barrierefreier Zugang in der Ausstellung. \n
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LOCATION:Berlinische Galerie\, Alte Jakobstraße 124 – 128\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Yoko Ono. TOUCH.
DESCRIPTION:Mit dem Werk TOUCH von Yoko Ono setzt der n.b.k. die Zusammenarbeit mit Yoko Ono und ihrem Studio im Rahmen der Reihe n.b.k. Billboard fort: Nachdem im September 2024 zur Berlin Art Week das n.b.k. Billboard Yoko Ono. FLY den Auftakt bildete\, wird ab März 2025 ein weiteres Sprach-Werk Onos für sechs Monate im öffentlichen Raum Berlins zu sehen sein. Die als zweiteilige Reihe konzipierte Präsentation von FLY und TOUCH vermittelt sowohl Onos konzeptuelle Anwendung von Sprache wie auch ihre Auseinandersetzung mit multisensorischen Erfahrungen\, die sie in ihre künstlerische Praxis integriert. Beide Werke schließen an die seit den 1960er Jahren realisierten Billboard-Aktionen der Künstlerin an. TOUCH wird parallel zur Überblicksausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND im Gropius Bau (11. April bis 31. August 2025) und zu YOKO ONO: DREAM TOGETHER in der Neuen Nationalgalerie (11. April bis 14. September 2025) präsentiert. \n
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SUMMARY:Psychonauten. John Bock und Heiner Franzen.
DESCRIPTION:Psychonaut leitet sich von Astronaut ab und meint wörtlich Seelen-Schiffer. Seine Reisen führen nicht ins All\, sondern in die unendlichen Weiten in uns selbst. In diesem Sinne erkunden die Künstler John Bock (*1965) und Heiner Franzen (*1961) in ihren rätselhaften Videos die menschliche Psyche und ihre Abgründe. Inspirieren lassen sie sich dabei von den Bilderströmen des Kinos\, das als Traum- und Mythenmaschine oft mit der menschlichen Psyche verglichen wurde. Der Spielfilm „COWWIDINOK“\, 2015\, von Bock und die Installation „Twin“\, 2009\, von Franzen stammen aus der Sammlung der Berlinischen Galerie und werden erstmals in den Räumen des Museums gezeigt. \n
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SUMMARY:Provenienzen. Kunstwerke wandern.
DESCRIPTION:Sie erforscht Besitzverhältnisse und Unrechtskontexte in der Herkunftsgeschichte von Kulturgut. In Museen der Klassischen Moderne er­mit­telt sie vorrangig Gemälde\, Skulpturen oder Zeichnungen\, die jüdischen Verfolgten des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 geraubt oder abgepresst worden sind. \nDie Ausstellung knüpft an eine von der Ernst von Siemens Kunststiftung geförderten Präsentation an\, die aufgrund der Corona-Pandemie 2020 und 2021 nur wenige Tage zu sehen war\, und dokumentiert exemplarisch den aktuellen Stand einer fortlaufenden Untersuchung der Sammlung der Berlinischen Galerie. Zu einer Salonhängung von fast 40 selten gezeigten Gemälden vermitteln digitale Medien Recherchestände\, Wissenslücken und Forschungsanforderungen. Mit originalen Dokumenten wird außerdem die Geschichte des 1910 von Fidus (Hugo Höppener) geschaffenen „Tempeltanz der Seele“ erzählt. 2017 wurde dieser Gemäldezyklus als NS-Raubkunst identifiziert\, proaktiv restituiert und aus der Familie der ehemaligen Auftraggeber*innen für die Sammlung der Berlinischen Galerie wiedererworben. Es wird deutlich: Jedes Werk ist gewandert\, und das Wissen um diese Wege erweitert den Blick auf die Kunst. \n
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SUMMARY:VAGINAL DAVIS: FABELHAFTES PRODUKT
DESCRIPTION:In ihrem wegweisenden Schaffen verbinden sich Punk und Glamour\, queerer Aktivismus und Schwarze Gegenkultur sowie Widerstand und Begehren. Vaginal Davis: Fabelhaftes Produkt vereint großformatige Installationen\, Malereien\, Video- und Filmarbeiten\, Zines\, Texte\, Musik sowie Performance und bietet einen umfassenden Überblick über Davis’ vielschichtige Praxis und ihre künstlerischen Zusammenarbeiten. Im Rahmen der Ausstellung wird die Installation Choose Mutation des CHEAP Kollektivs (Vaginal Davis\, Daniel Hendrickson\, Susanne Sachsse\, Marc Siegel und Gäst*innen)\, mit Fotografien von Annette Frick\, gezeigt. Fabelhaftes Produkt lädt in das Universum von Vaginal Davis ein\, das von literarischen Heldinnen\, mythischen Figuren und echten Ikonen bewohnt wird. \nInitiiert vom Moderna Museet\, Stockholm\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und MoMA PS1\, New York \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/vaginal-davis-fabelhaftes-produkt/
LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7/ Ecke Stresemannstr. 110\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Aslan Goisum. Suspect
DESCRIPTION:Aslan Goisum (* 1991 in Grosny\, lebt in Berlin) arbeitet mit gefundenen oder nachgebildeten Objekten\, mit Video\, Arbeiten auf Papier\, Skulptur und Sprache. Er entwickelt Formen\, die zugleich abstrakt und konkret\, komponiert und offen sind und schafft bildliche und architektonische Räume\, die unseren Zugang zum Werk untergraben. „Suspect“ ist Goisums erste institutionelle Einzelausstellung in Deutschland. In einer neuen Werkreihe beobachtet er unser Bestreben\, Bedeutungen festzuschreiben. \nKuratorin: Kathrin Becker \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/aslan-goisum-suspect/
LOCATION:KINDL – Zentrum für zeitgenössische Kunst\, Am Sudhaus 3\, Berlin\, 12053
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SUMMARY:It’s Just a Matter of Time.  Sammlung Deutsche Bank im Dialog
DESCRIPTION:Alle Gebäude tragen in ihren Wänden das Echo sich überschneidender Zeitlinien. Jeder Raum\, jeder Riss in der Fassade und die umliegenden Straßen ist gezeichnet von den Spuren\, derer\, die hier gelebt und gewohnt haben – sie zeugen von den Momenten\, die hier erlebt wurden. Wird eine Schicht entfernt\, kommen unzählige Geschichten zum Vorschein. In ähnlicher Weise sind Kunstsammlungen Hüterinnen der Zeit\, in ihnen sind die Erinnerungen von Generationen und soziopolitische Ereignisse eingeschrieben. Die Kunstwerke\, die sie bewahren\, dokumentieren ebenso wie die Werke\, die ihnen fehlen\, die sich wandelnde Gegenwart. Ausgehend von der wechselhaften Geschichte des PalaisPopulaire erkundet die Ausstellung “It’s Just a Matter of Time“ die vielschichtigen Überschneidungen von Zeit. \n1730 zunächst als zwei getrennte Häuser am Berliner Festungsgraben erbaut\, wurden die Bauten vom preußischen Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs durch einen zentralen Anbau zu einem Palais vereint. Im Jahr 1788 wurde das Gebäude zur königlichen Residenz und beherbergte unter anderem die Töchter von König Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise von Preußen – die Prinzessinnen Charlotte\, Alexandrine und Luise. Seit 1810 wird es als Prinzessinnenpalais benannt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es von den politischen und kulturellen Veränderungen der jeweiligen Epochen geprägt: Jahre nach dem Sturz der Monarchie 1918 wurde es 1931 zunächst als Schinkel Museum\, danach für Wechselausstellungen genutzt. 1933 wurden nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten über 20 000 Bücher auf dem nahe gelegenen Opernplatz in einem brutalen Akt der kulturellen Auslöschung verbrannt. \nIm geteilten Berlin der Nachkriegszeit war das Palais Teil der Deutschen Demokratischen Republik. In unmittelbarer Nähe des Palastes der Republik\, in dem von 1976 bis 1990 das DDR-Parlament tagte\, befand es sich im baulichen Zentrum der Zeit des Kalten Krieges mit seinen konträren Ideologien. Während dieser Zeit wurde der Bau als Operncafé genutzt\, in dem auch Tanzveranstaltungen angeboten wurden\, die eine kleine Flucht aus dem starren politischen System ermöglichten. Nach längerem Leerstand wurde das Palais 2018 als Ort für zeitgenössische Kunst wiedereröffnet. \nDiese historischen Schichten bilden den Hintergrund für “It’s Just a Matter of Time“. Die als kontemplative Reise konzipierte Ausstellung präsentiert künstlerische Positionen von 1946 bis heute und zeigt Werke aus der Sammlung Deutsche Bank sowie ausgewählte Leihgaben. Mit dem Verständnis\, dass Institutionen in größere städtebauliche und historische Zusammenhänge eingebettet sind\, stellt die Ausstellung immer wieder Verbindungen zwischen dem Innen- und Außenraum her. Über die Wände der Galerien hinaus unterstreicht sie die Idee\, dass die Geschichte eines Ortes immer auch mit der der Stadt verflochten ist. \n„It’s Just a Matter of Time“ erhebt nicht den Anspruch\, Geschichte abzubilden oder sie umfassend darzustellen. Vielmehr sollen die Echos der Vergangenheit aufgespürt werden – Fragmente\, die fortbestehen\, wieder auftauchen und sich mit der Gegenwart verflechten. Mittels dieser Abwesenheiten wird Geschichte nicht nur erzählt\, sondern erlebbar gemacht. Die Zeit zeigt sich als Kontinuum\, in dem sich Erinnerung und Erfahrung stets weiterentwickeln. \nKuratiert von Liberty Adrien & Carina Bukuts \nKünstler*innen: Kai Althoff\, James Gregory Atkinson\, Max Beckmann\, Marianne Berenhaut\, Heidi Bucher\, Wisrah C. V. da R. Celestino\, Christo\, Tony Cokes\, Latifa Echakhch\, Ayşe Erkmen\, Felix Gonzalez-Torres\, Shilpa Gupta\, Petrit Halilaj\, Lena Henke\, Julian Irlinger\, Martin Kippenberger\, Nancy Lupo\, Cildo Meireles\, Philippe Parreno\, Manfred Paul\, Julia Phillips\, Adrian Piper\, Cornelia Schleime\, Georges Tony Stoll\, Rosemarie Trockel\, Rachel Whiteread\, Kandis Williams \n
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND.
DESCRIPTION:Die Ausstellung zeigt mehr als 200 Werke\, darunter Instruktionen und Partituren\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien\, und beleuchtet Onos radikalen Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. \nOrganisiert von Tate Modern\, London\, in Zusammenarbeit mit dem Gropius Bau\, Berlin\, und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen\, Düsseldorf \nKuratiert von Patrizia Dander\, stellvertretende kuratorische Direktorin\, Gropius Bau\, und Juliet Bingham\, Kuratorin\, International Art\, Tate Modern \n
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LOCATION:Gropius Bau\, Niederkirchnerstraße 7/ Ecke Stresemannstr. 110\, Berlin\, 10963
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SUMMARY:Georg Kolbe Museum: Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung
DESCRIPTION:Mit Werken von Georg Kolbe und Christian Borchert\, Cao Fei\, Ryan Gander\, Itamar Gov\, Heike Kabisch\, Taus Makhacheva\, Laure Prouvost\, Hande Sever\, Álvaro Urbano\, Marion Verboom\, Danh Vo\, Ruth Wolf-Rehfeldt sowie Kaari Upson. \nDas Georg Kolbe Museum wird 75 Jahre alt. Als Auftakt zu diesem Jubiläumsjahr zeigt das Georg Kolbe Museum vom 17. April bis 28. September 2025 die Gruppenschau Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\, die sich mit der eigenen Institutionsgeschichte befasst und die Inszenierung von Erinnerung in den Fokus stellt.Neben Skulpturen Georg Kolbes werden multimediale Werke von internationalen Künstler*innen präsentiert\, die sich mit unterschiedlichen privaten und öffentlichen Formen von Erinnerung auseinandersetzen. \nDas Georg Kolbe Museum eröffnete 1950 als erstes neu gegründetes Museum in West-Berlin seine Türen. Das 1928 erbaute Gebäudeensemble war bis zum Tod Georg Kolbes im Jahr 1947 der Wohn- und Arbeitsort des Künstlers. Als das Haus 1950 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde\, präsentierte es ausschließlich Werke Kolbes\, in einer scheinbar unveränderten Atelieratmosphäre. Die Räume wurden jedoch von seiner ehemaligen Assistentin\, Nachlassverwalterin und der ersten Direktorin des Museums Margrit Schwartzkopff durch Blumenschmuck\, Kerzen und Porträtfotos des Verstorbenen höchst emotional arrangiert. Die Ausstellung geht mit einer Reinszenierung dieses Atelierraums dem Eröffnungsmoment 1950 nach.Mit der Jubiläumsausstellung setzt sich das Georg Kolbe Museum erstmals mit der eigenen institutionellen Geschichte auseinander. Es führt damit eine intensive Beschäftigung mit dem Wirken des Namensgebers und Stifters in die vermeintliche Zeitenwende nach 1945 fort und macht sie zum Ausgangspunkt für heutige Überlegungen zu Geschichtsschreibung\, Familiengeschichte und Auseinandersetzungen mit schwierigen Vergangenheiten. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfade des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. \nWoran und auf welche Weise erinnerten die Museumsbesucher*innen 1950 und wie gehen wir heute mit ihren und unseren Pfaden des Erinnerns um? Während die Künstlerin Hande Sever sich ganz direkt mit dem Werk Kolbes und mit einer bislang wenig erzählten Geschichte seines Schaffens in Istanbul auseinandersetzt\, knüpft der Künstler Álvaro Urbano zarte Verbindungslinien zwischen seinen Geschichtsbetrachtungen des frankistischen Spaniens und dem Werk Kolbes. Die Bildhauerin Marion Verboom präsentiert ihre bildhauerischen Epochenstapelungen. Mit Künstler*innen wie Laure Prouvost\, Cao Fei\, Taus Makhacheva und Danh Vo wird zudem das Erinnern der eigenen oder auch imaginierten Familiengeschichte Reflexionspunkt für das Betrachten der Institutionsgeschichte des Georg Kolbe Museums. \nWerke Christian Borcherts und Ruth Wolf-Rehfeldts erlauben uns heute\, den Blick auf das Werk Kolbes aus der DDR heraus nachzugehen und erlauben dadurch eine erweiterte Reflexion zu den Bruchlinien des 20. Jahrhunderts. \nDie Ausstellung Tea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung ist Teil eines vielseitigen Programms im Jubiläumsjahr 2025\, das das Georg Kolbe Museum als lebendigen Kunstort feiert.Freuen Sie sich schon jetzt auf die im Sommer eröffnende Gartenausstellung von David Hartt. Für eine Auftragsarbeit setzte er sich künstlerisch mit dem Tänzerinnen-Brunnen von Kolbe – ein beliebtes Highlight im Garten des Museums – auseinander. In diesem Rahmen erscheint auch die Publikation The Fountain / Der Brunnen (Distanz Verlag)\, die sich der herausfordernden Objektgeschichte des Brunnens aus künstlerischer und kunsthistorischer Perspektive nähert. \nTea and Dry Biscuits. Eine Jubiläumsausstellung\n17. April 2025 – 28. September 2025 \nGeorg Kolbe Museum \n
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SUMMARY:YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND
DESCRIPTION:Yoko Ono war ihrer Zeit voraus und hat mit ihrem Schaffen seit den 1950er Jahren Kunst\, Musik und politischen Aktivismus entscheidend geprägt. Mit der umfassenden Einzelausstellung YOKO ONO: MUSIC OF THE MIND würdigt der Gropius Bau Onos wegweisendes Werk und beleuchtet ihre Rolle in der frühen Konzept- und partizipativen Kunst sowie in Film und Performance. \nDie Ausstellung vereint mehr als 200 Arbeiten\, darunter Handlungsanleitungen und partizipative Werke\, Installationen\, Filme\, Musik und Fotografien. Sie zeugen von Onos radikalem Ansatz in Bezug auf Sprache\, Kunst und Partizipation\, der bis in die Gegenwart hineinwirkt. Der Titel der Ausstellung geht auf Onos Konzert- und Veranstaltungsreihe Music of the Mind zurück\, die 1966 und 1967 u. a. in London und Liverpool stattfand. „Für mich“\, so Ono\, „gibt es nur einen einzigen Klang\, nämlich den Klang des Geistes. Meine Werke dienen allein dazu\, in den Menschen die Musik des Geistes hervorzurufen. […] In der Welt des Geistes breiten sich Dinge aus und transzendieren die Zeit.“ (1966) \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND zeichnet die Entwicklung des innovativen Œuvres der Künstlerin ab Mitte der 1950er Jahre bis heute nach und hebt ihre anhaltende Bedeutung für die zeitgenössische Kultur hervor. Onos Werke werden im ersten Obergeschoss sowie dem kostenlos zugänglichen Lichthof zu sehen sein und sich im Rahmen einer Yoko Ono Season in Form weiterer Ausstellungen und Veranstaltungen in die Stadt und den öffentlichen Raum ausbreiten. Die Ausstellung wird darüber hinaus von einem umfangreichen Programm begleitet\, das das Schaffen von Yoko Ono aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zum Gallery Weekend Berlin wird die Musikerin Peaches am 2. Mai 2025 Yoko Onos Performance Cut Piece im Gropius Bau aufführen. \n\nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND ist eine perfekte Fortsetzung unseres neuen Programms\, durch das der Gropius Bau zu einem Ort für alle werden soll. Yoko Onos spielerischer und partizipativer Ansatz ermöglicht einzigartige Begegnungen mit Kunst und anderen Menschen. So schlicht und intuitiv ihre Arbeiten auf den ersten Blick scheinen\, sind sie doch komplex\, intellektuell anregend und hochpolitisch. Wir freuen uns\, in Zusammenarbeit mit dem Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) und der Neuen Nationalgalerie ihre Kunst in ganz Berlin zu zeigen\, damit diese herausragende Künstlerin die Anerkennung erhält\, die ihr gebührt. \n\n— Jenny Schlenzka\, Direktorin des Gropius Bau \n\nDenn zuerst ist da eine Idee und dann stellen wir uns diese Idee als etwas Wirkliches vor. Durch die Vorstellungskraft werden Dinge Wirklichkeit – physische Wirklichkeit. \n\n— Yoko Ono\, 2009 \nIm Zentrum von Onos Kunst stehen Ideen\, die sie oft auf poetische\, humorvolle und tiefgründige Weise zum Ausdruck bringt. Die Ausstellung beleuchtet zunächst Onos Schlüsselrolle in der experimentellen Avantgarde-Szene New Yorks und Tokios. In dieser Zeit entwickelt sie ihre sogenannten Instruktionen – knappe Handlungsanleitungen\, die dazu einladen\, sich ein Werk vorzustellen\, es zu erleben\, zu erschaffen oder zu vollenden. Einige dieser Instruktionen\, wie „FLY“ oder „TOUCH“\, bestehen aus einem einzigen Verb. Andere reichen von kurzen Sätzen wie „Listen to a heartbeat“ oder „Step in all the puddles in the city“ bis zu Anleitungen wie „Painting to be constructed in your head”\, die allein in der Vorstellung entstehen. Im Gropius Bau werden Besucherinnen mit The Blue Room Event (1966) empfangen\, einer Sammlung einfacher Sätze in Onos Handschrift\, die sich über den gesamten Raum verteilen. Jedes Wort\, jeder Satz soll die Gedanken der Besucherinnen anregen und sie ermuntern\, ihre Wahrnehmung der Welt zu hinterfragen. \nFür ihre Anleitungen nutzt Ono verschiedene Formen: In der Ausstellung werden bisher unveröffentlichte Fotos und Archivmaterial von Onos ersten auf kurzen Anleitungen basierenden Instruction Paintings (1960–61) in ihrem Loft-Atelier in der Chambers Street 112 in New York gezeigt\, wo sie und der Komponist La Monte Young experimentelle Konzerte und Events veranstalteten. In ihrer ersten Einzelausstellung 1961 in der AG Gallery präsentierte sie diese erstmals umfassend. Zudem ist ihr ikonisches\, selbstverlegtes Künstler*innenbuch Grapefruit (1964)\, das ihre zwischen 1953 und 1964 verfassten Anleitungen enthält\, in Form eines maschinengeschriebenen Entwurfs vollständig zu sehen. \nDas Publikum kann Onos Anleitungen an verschiedenen Stellen in die Tat umzusetzen: Painting to Shake Hands (1961/2025) lädt ein\, anderen Menschen die Hand zu schütteln. Bei Bag Piece (1964/2025) – welches Ono erstmals bei jenem Konzert in Kyoto performte\, bei dem sie auch ihr berühmtes Cut Piece (1964) uraufführte – kann man sich in schwarzen Stoffsäcken verstecken\, oder bei Shadow Piece (1963/2025) den eigenen Schatten nachzeichnen. \n\nIch wollte ein unvollendetes Werk präsentieren\, das andere ergänzen können und nicht nur wiederholen … \n\n— Yoko Ono\, 2001 \n1966 zog Ono nach London\, wo sie fünf Jahre blieb. Hier wurde sie wie in Tokio und New York Teil eines alternativen Netzwerks aus bildenden Künstlerinnen\, Musikerinnen und Autor*innen und lernte John Lennon kennen\, ihren langjährigen künstlerischen Partner und künftigen Ehemann. Zu sehen sind wichtige Installationen aus ihren richtungsweisenden Ausstellungen in der Indica und der Lisson Gallery\, darunter Apple (1966)\, Ceiling Painting (1966) und Half-A-Room (1967)\, eine Installation halbierter Haushaltsgegenstände. Onos damals zensierter FILM NO. 4 („BOTTOMS“) (1966–67)\, den sie als „Friedenspetition“ schuf\, wird zusammen mit Teilen ihres wichtigen Vortrags beim Destruction in Art Symposium gezeigt. In diesem beschrieb sie zentrale Aspekte ihrer partizipativen Kunst: das Eventbasierte\, das Alltägliche\, das Persönliche\, das Bruchstückhafte\, Unvollständige oder Unfertige\, das Auslösen einer kreativen Transformation\, das Existieren in einer Fantasie- oder Traumwelt. Zur Teilnahme lädt auch White Chess Set ein: ein Schachspiel mit ausschließlich weißen Figuren und weißen Feldern\, dessen Anleitung dazu auffordert\, „so lange zu spielen\, wie du dich erinnern kannst\, wo all deine Figuren stehen“ – ein erstmals 1966 realisiertes Werk\, das Onos Antikriegshaltung zum Ausdruck bringt. \n\nMit weiblicher Intelligenz und Bewusstsein können wir uns in eine organische\, nicht von Konkurrenz geprägte Gesellschaft verwandeln\, die auf Liebe statt auf logischem Denken beruht. \n\n— Yoko Ono\, 1972 \nIn Onos Œuvre gibt es Schlüsselmotive\, die sie in verschiedenen Jahrzehnten und Medien immer wieder behandelt. Dazu zählt der Himmel\, der ihr wiederholt als Metapher für Frieden und Grenzenlosigkeit dient. Als Ono während des Zweiten Weltkriegs als Kind aus Tokio fliehen musste\, fand sie in der Allgegenwart des Himmels Trost und Zuflucht. Im Gropius Bau taucht er in der Anleitung Painting to See the Skies (1961) und in der Installation SKY TV (1966/2025) auf\, bei der ein Live-Video des Himmels über dem Gropius Bau zu sehen sein wird. \nAuch Onos feministische Anliegen durchziehen ihr gesamtes Schaffen\, angefangen von frühen Werken wie Cut Piece bis zu wegweisenden Filmen wie FLY (1970–71)\, in dem sich eine Fliege\, von Onos Stimme begleitet\, über den nackten Körper einer Frau bewegt\, sowie FREEDOM (1970)\, der Onos vergebliche Bemühungen zeigt\, sich von ihrem BH zu befreien. In RAPE (1968–69) stehen wiederum die gewaltvollen Machtdynamiken zwischen filmender und gefilmter Person im Zentrum. Der Film zeigt Nahaufnahmen einer Frau\, die – ohne das Drehbuch zu kennen – von einer Handkamera durch die Stadt bis in ihre Wohnung verfolgt wird\, und verdeutlicht das Machtgefälle zwischen männlichem Blick und weiblichem „Objekt“ der Begierde. Onos Musik\, die in einem eigenen Bereich der Ausstellung zu hören ist\, setzt diesen Gewalterfahrungen mit Hymnen wie Sisters O Sisters (1972)\, Woman Power (1973) und Rising (1995) feministisches Empowerment entgegen. Diese Lieder sollen Frauen bestärken\, eine neue Welt zu erschaffen und mutig und zornig zu sein. \nGerahmt von Onos späteren Aufführungen von Performances wie Cut Piece (2003) und WHISPER (2013) sowie der Soundarbeit Will I (1995)\, endet die Ausstellung mit My Mommy Is Beautiful\, erstmals 2004 realisiert. In der raumgreifenden Installation können Besucher*innen Fotos ihrer Mütter sowie persönliche Botschaften hinterlassen. Dieses Werk ist nicht nur ein temporäres Denkmal für all jene\, die wir Mütter nennen\, sondern thematisiert auch\, was es heißt\, eine Mutter zu sein. Onos feministisches und aktivistisches Spätwerk reflektiert ihre persönlichen Erfahrungen und fordert Gedanken und Reaktionen zu Mutterschaft\, dem Älterwerden und der Vergänglichkeit heraus. Dabei rücken Themen wie Hoffnung\, Stärke und Verlust in den Vordergrund. \n\nDie Aufgabe von Künstlerinnen besteht nicht darin\, zu zerstören\, sondern den Wert der Dinge zu verändern. So können Künstlerinnen die Welt verändern … \n\n— Yoko Ono\, 1971 \nOno hat ihre Kunst und weltweite Medienpräsenz zunehmend dafür genutzt\, um sich für Frieden und humanitäre Kampagnen einzusetzen\, anfangs noch gemeinsam mit ihrem später ermordeten Ehemann John Lennon. Die Plakatwand-Kampagne WAR IS OVER! IF YOU WANT IT (1969) beispielsweise greift Werbesprache auf\, um eine Friedensbotschaft zu verbreiten. Der Film BED PEACE (1969) dokumentiert das zweite ihrer beiden „Bed-Ins“ in Montreal\, bei dem das Paar mit der internationalen Presse sprach\, um angesichts des Vietnamkriegs für Frieden zu werben. Der Gropius Bau wird zudem Onos partizipative Installation Add Colour (Refugee Boat) zeigen\, die erstmals 2016 realisiert wurde. Hier ist das Publikum aufgefordert\, ein weißes Boot\, Wände und Fußboden mit weißer und blauer Farbe zu versehen und dabei über drängende Fragen von Krisen und Vertreibung nachzudenken. \nIm öffentlich zugänglichen Lichthof des Gropius Bau sind ein Banner aus Onos fortlaufender Kampagne PEACE is POWER (2017/2025) sowie ihre Installation Wish Tree for Berlin (1996/2025) zu sehen. Sie lädt die Besucher*innen ein\, ihre Friedenswünsche auf kleine Zettel zu schreiben und an die Zweige eines der insgesamt neun Bäume zu binden. Zudem gibt es Platz zum Sitzen\, Schreiben und Ausruhen und damit Raum\, über Frieden als positive und treibende Kraft nachzudenken. Nach dem Ende der Ausstellung werden die Wünsche eingesammelt\, der Künstlerin übergeben und im Rahmen ihres Werks IMAGINE PEACE TOWER in Island fortbestehen. \n\nIch liebe Berlin und war schon so oft hier. Berlin ist Teil meines Körpers! \n\n— Yoko Ono\, 2013 \nZu Berlin hat Yoko Ono eine besondere Beziehung. Sie nannte die Stadt einmal einen „Ort\, an dem die Menschen meine Kunst verstehen“ (2010). Ihren 80. Geburtstag feierte Ono 2013 mit einem Konzert der Plastic Ono Band an der Berliner Volksbühne\, die sie „wegen Bertolt Brecht ausgesucht“ (2013) hatte. Sie lud junge Künstler*innen ein\, mit ihr zu performen\, darunter Peaches\, die während des Gallery Weekend Berlin die Performance Cut Piece wieder aufführen wird. Onos vielseitiges Schaffen wird in einer Yoko-Ono-Saison über den Gropius Bau hinaus in der Stadt zu sehen sein: Der Neue Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt ab Anfang März ihre Arbeit TOUCH (1962/2025) im Rahmen seiner n.b.k. Billboard-Reihe an der Kreuzung Friedrichstraße/Torstraße\, während die Neue Nationalgalerie mit der Ausstellung YOKO ONO: DREAM TOGETHER Ideen des Miteinanders und den Friedensaktivismus in Onos Œuvre beleuchtet. \nYOKO ONO: MUSIC OF THE MIND\n26. April 2025 – 31. August 2025 \nGropius Bau \n
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SUMMARY:Janet Laurence: The Burnt Sea
DESCRIPTION:In der Ausstellung The Burnt Sea präsentiert die renommierte australische Künstlerin Janet Laurence (*1947) eine eigens für die Alfred Ehrhardt Stiftung entwickelte Installation. Unter Verwendung von Alfred Ehrhardts ikonischen Korallenaufnahmen aus den 1930er und 1940er Jahren schafft Laurence einen Erfahrungsraum\, der die Fragilität und den Verlust der Meereswelten poetisch erfahrbar macht. Gedruckt auf nahezu schwerelosen Seidenvoile-Stoffen\, wirken die Korallenbilder transformiert\, fragmentiert und zerbrechlich. Licht und Luftströme verwandeln die Stoffbahnen in ein schwebendes Gesamtkunstwerk\, das wie von Meereswellen bewegt die ephemere Schönheit der Natur unterstreicht und gleichzeitig auf ihren gefährdeten Zustand aufmerksam macht. \nDurch Vergrößerung und Abstraktion von Ehrhardts historischen Korallenfotografien offenbart Laurence makroskopische Details der filigranen Strukturen dieser einzigartigen Lebewesen. Invertierte Grauwerte und gesteigerte Kontraste schaffen abstrahierte Bildwelten\, die an die einst lebendigen\, heute jedoch immer weiter schwindenden Ökosysteme der Korallenriffe erinnern. Feine Stickereien auf den Stoffen akzentuieren dabei einzelne Bildbereiche und betonen durch lose Fäden zusätzlich den Verlust der Korallenstrukturen. So zeigt die Installation die Korallen als zerfallene\, aschfarbene Überreste und spiegelt den „brennenden Zustand“ der Welt – auch unter Wasser\, wo Hitzewellen für die Korallenbleiche verantwortlich sind. \nMit ihrer Arbeit verweist die Künstlerin eindringlich auf die drängende ökologische Krise\, denn nur noch ein Drittel der weltweiten Korallenriffe befindet sich in einem guten Zustand – ihr Verschwinden bedeutet nicht nur einen Verlust für die Ozeane\, sondern für den gesamten Planeten. \nDie Künstlerin möchte in der Ausstellung den steigenden Schwund der Korallenriffe auch mit der Hoffnung auf Wiederbelebung verknüpfen und Zuversicht schüren: Eine Vitrinen-Installation ausgeblichener Korallen\, die mit farbigen Fäden verbunden sind\, soll hierbei an Heilung und Wiederherstellung denken lassen. Dieses „Riffkrankenhaus“ verweist auf erfolgreiche Maßnahmen zur Erhaltung der vom Klimawandel gefährdeten Korallenriffe. \nLaurence untersucht in ihren immersiven Werken unsere oft widersprüchliche Beziehung zur Natur sowie die Bedrohung durch den Klimawandel und arbeitet dabei stets an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft. Die Ausstellung navigiert zwischen den Zuständen von Verlust\, Fürsorge und Trost und lädt dazu ein\, die Verletzlichkeit der Natur nicht nur als Warnung\, sondern auch als Inspiration für verantwortungsvolles Handeln zu begreifen. \n
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SUMMARY:Ghislaine Leung
DESCRIPTION:Kuratorin: Layla Burger-Lichtenstein\nLaufzeit: 7. Juni – 03. August 2025\nEröffnung: 6. Juni 2025\, 19 Uhr \nLeung erschafft ausgehend von einem streng konzeptuellen und zugleich persönlichen Ansatz Werke\, die gesellschaftliche\, institutionelle sowie individuelle Bedingungen künstlerischer Produktion sichtbar machen. Im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zeigt Leung eine Serie neuer Arbeiten\, die auf Scores basieren. Es handelt sich dabei um schriftliche Handlungsanweisungen\, deren Ausführung und Umsetzung der Institution und ihren Mitarbeiter*innen überlassen wird\, und die so Produktivität\, Arbeit und Wert kritisch hinterfragen. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/ghislaine-leung/
LOCATION:Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)\, Chausseestrasse 128 / 129\, Berlin\, 10115\, Deutschland
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SUMMARY:Franka Hörnschemeyer. DieÖkonomen (Singspiel)
DESCRIPTION:Die Künstlerin Franka Hörnschemeyer setzt sich in ihren Arbeiten mit Architektur und Raum als Medien von Zeitgeschichte\, sozialen Gefügen und spezifischen Anordnungen des Sichtbaren auseinander. Ihr Œuvre umfasst raumgreifende Installationen und Objekte ebenso wie Arbeiten mit Sound\, Video\, Fotografie und Papier oder minimale\, ortsspezifische Eingriffe\, die einen neuen Blick auf bereits bekannte Orte oder Räume aktivieren. Ein wiederkehrendes Merkmal ihrer Arbeiten sind Materialien wie Gipskartonplatten\, Schalelemente und andere Baustoffe\, die als Grundbestandteile des gebauten Raumes – nicht zuletzt im Ausstellungskontext – omnipräsent sind\, jedoch selten bewusst wahrgenommen werden. \nEröffnung: 6. Juni 2025\, 19 Uhr\nLaufzeit: 7. Juni – 03. August 2025\n\nÖffnungzeiten: Di-Fr 12 Uhr – 18 Uhr / Do 12 Uhr – 20 Uhr\n
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SUMMARY:CAMILLE PISSARRO – Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro
DESCRIPTION:Camille Pissarro gilt als Gründungsfigur der impressionistischen Bewegung in Frankreich. Dabei lagen seine künstlerischen Anfänge in der Karibik und in Südamerika. Diese Wurzeln verbanden sich mit einem malerischen Interesse an ländlichen Alltagsszenen und Sympathien für den Anarchismus. Pissarros Motive sind oft schlicht\, ihr Ton leise. Erst auf den zweiten Blick offenbart sich der Reiz ihrer aufmerksam beobachteten Details und sorgsam abgestimmten Harmonien\, der aus der respektvollen\, von Idealismus geprägten Haltung des Künstlers\, seiner Offenheit und Experimentierfreude erwächst. Die Themenvielfalt seiner Bilder umfasst Landschaften und Gärten\, Familienportraits\, Szenen des bäuerlichen Lebens oder urbane Motive wie die Häfen der Normandie oder die belebten Straßen von Paris. \nAusgehend von den sieben Gemälden Pissarros der Sammlung Hasso Plattner gibt Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro anhand von über 100 Werken aus 50 internationalen Sammlungen einen fundierten Überblick über Pissarros gesamtes Schaffen und zeigt zugleich die sozialutopischen Ideen seiner Kunst. Neben dem Denver Art Museum als Kooperationspartner der Schau konnten zahlreiche renommierte US-Sammlungen als Leihgeber gewonnen werden\, darunter das Art Institute of Chicago\, das J. Paul Getty Museum\, Los Angeles\, das Clark Art Institute\, Williamstown\, das Philadelphia Museum of Art\, die National Gallery Washington und das Metropolitan Museum of Art\, New York. Zu den weiteren internationalen Leihgebern gehören das Van Gogh Museum\, Amsterdam\, das Musée d’Orsay\, Paris\, Ordrupgaard\, Kopenhagen\, das Szépművészeti Múzeum\, Budapest\, das Courtauld und die National Gallery\, London\, sowie die Gallery of Ontario\, Toronto. \nMit Camille Pissarro wird ein Außenstehender zur zentralen Figur der Impressionisten. Er\, dessen erste Studien unter freiem Himmel in der Karibik und in Venezuela stattfanden\, bringt eine von akademischen Normen unabhängige Perspektive in den Kreis der Pariser Künstler\, für den er die Rolle eines entscheidenden Vernetzers einnimmt: Er arbeitet mit Claude Monet im Pariser Umland\, bringt die Gruppe mit Paul Cézanne zusammen\, setzt sich für das Werk von Mary Cassatt ein. Er öffnet sich für die Anliegen der Neo-impressionisten und stellt – anders als Monet und Renoir – auch mit den Jüngeren aus. \nAnfänge in der Karibik und Studien in Frankreich \nGeboren 1830 in Charlotte Amalie auf den damaligen Dänischen Antillen\, verbringt Pissarro seine Kindheit in einem multikulturellen Umfeld. Als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Kaufmannsfamilie mit französisch-portugiesischen Wurzeln\, der zeitlebens die dänische Staatsbürgerschaft behält\, gehört er zur europäischen Minderheit aus Kolonialbeamten und Plantagenbesitzern. Nach Ende seiner schulischen Ausbildung in Frankreich reist Pissarro mit dem dänischen Maler Fritz Melbye zwei Jahre lang durch Venezuela. Eine Vorliebe für Darstellungen ländlicher Natur und einfacher Lebensformen schlägt sich bereits in den frühen\, auf dieser Reise entstehenden Werken nieder. 1855 siedelt Camille Pissarro nach Frankreich über. Auf der Suche nach einer neuen\, zeitgemäßen Ästhetik schreibt er sich an der privaten Académie Suisse in Paris ein\, wo er Gleichgesinnte trifft\, darunter Claude Monet und Paul Cézanne. In Pissarros Gemälden aus seinen frühen Pariser Jahren macht sich ein neuartiges Interesse am unmittelbaren Erleben alltäglicher Umwelt bemerkbar. Camille Corot erweist sich als wichtiger Mentor für den jungen Künstler. In den 1860er Jahren arbeitet Pissarro in der Tradition der Schule von Barbizon\, malt en plein air im Wald von Fontainebleau. \nMitbegründer des Impressionismus \n1870 flieht die Familie (Pissarro war hingebungsvoller Vater von acht Kindern\, von denen fünf das Erwachsenenalter erreichten) vor dem Deutsch-Französischen Krieg aus Paris. In London begegnet Pissarro seinem späteren Kunsthändler Paul Durand-Ruel und studiert die Werke von John Constable und William Turner – eine entscheidende Erfahrung auf seiner Suche nach einer einerseits wirklichkeitsnahen\, andererseits atmosphärischen Landschaftsmalerei. \nBei der Rückkehr der Familie nach Frankreich erfährt Pissarro von der Zerstörung eines Großteils seiner Werke durch Soldaten. Trotz des Verlustes von über 1.000 Arbeiten und der lediglich vereinzelten Anerkennung durch den Pariser Salon hält Pissarro an seiner künstlerischen Tätigkeit fest. Er schließt sich mit Malerkollegen wie Monet\, Renoir und Sisley zusammen und initiiert mit ihnen 1874 die erste Impressionisten-Ausstellung. Bis 1884 folgen sieben weitere Ausstellungen; als einziger ist Pissarro bei allen acht Schauen vertreten\, für die er als aktiver Netzwerker eine wichtige Rolle einnimmt\, die locker verbundene Gruppe zusammenhält\, Kontakte pflegt\, neue Teilnehmer vorschlägt. Das Übertragen einer Sinnesempfindung auf die Leinwand\, charakteristisch für den Impressionismus\, ist für Pissarro nur ein Teil seiner künstlerischen Herangehensweise. Vielmehr verändert und bearbeitet der Künstler seine Landschaftsmotive häufig im Einklang mit seiner sozialen Agenda. Alltägliche Szenen aus Industrievorstädten und der französischen Provinz zeugen von der Sensibilität des Malers für die Umbrüche in der Moderne. Pissarro arbeitet an einem neuen Landschaftsbild und strebt in jedem Gemälde kompositorische Ausgewogenheit und Harmonie an. \nPissarro als Maler gesellschaftlicher Utopien \nAuch politisch zielt Pissarro auf eine Gesellschaft der Gleichberechtigung aller Menschen. Er liest Schriften der Anarchisten Pierre-Joseph Proudhon und Pjotr Alexejewitsch Kropotkin\, diskutiert darüber mit seinen Kindern. In der freien Selbstorganisation der Menschen innerhalb der Gesellschaft sehen sie die Chance auf ein besseres Leben für alle. Eine Schlüsselrolle dabei soll den selbstständig arbeitenden Bauern zukommen\, die Pissarro\, selbst auf dem Land und nicht in der Metropole Paris lebend\, immer wieder abbildet: Würdevoll und mit Respekt\, eingebunden in den Rhythmus und Kreislauf der Jahreszeiten\, inszeniert er Bäuerinnen und Bauern beim Heumachen\, Ernten\, Pflanzen und Säen. In diesen Bildern liegt auch eine gesellschaftliche Utopie: der Traum vom selbstbestimmten Leben und der gemeinschaftlichen Arbeit im Einklang mit der Natur. Tatsächlich war der von seiner Frau Julie bewirtschaftete eigene Nutzgarten in Éragny-sur-Epte jahrelang Existenzgrundlage der Familie Pissarro\, bis diese von den Gemäldeverkäufen des Künstlers leben konnte. \n1885 nimmt Camille Pissarros künstlerische Entwicklung eine neue Wendung\, als er den jüngeren Malerkollegen Paul Signac und Georges Seurat begegnet. Begeistert öffnet er sich für die neue\, wissenschaftsbasierte Technik des Divisionismus\, dessen starres und zeitraubendes System der Farbzerlegung er allerdings nach vier Jahren zugunsten freierer Gestaltungsweisen wieder ablegt. \nErst spät in seinem Schaffen widmet sich Pissarro dem Thema der Stadtlandschaft. In mehreren Serien hält er das geschäftige Treiben an den Häfen von Rouen\, Dieppe und Le Havre in der Normandie fest und wendet sich ebenso der Metropole Paris zu. Die Straßen\, Plätze und Brücken in seinen insgesamt 125 Ansichten der Hauptstadt bilden eine Projektionsfläche für alles Atmosphärische – bevölkert\, gestaltet\, belebt von unzähligen Menschen\, der aktiven Kraft\, die Pissarro Zeit seines Lebens mit seinem leisen\, zurückgenommenen Humanismus dokumentierte. \nDie Einzigartigkeit in Pissarros Schaffen \nLange wurde Camille Pissarro unter den Impressionisten weit weniger Beachtung zuteil als anderen Künstlern des Kreises. Ortrud Westheider\, Direktorin des Museums Barberini: „Camille Pissarro war für viele der impressionistischen Künstler wie eine Vaterfigur\, sein eigenes Schaffen wurde aber erst in der jüngeren Vergangenheit ausgiebiger betrachtet und gewürdigt. Ausstellungen wie in Williamstown und San Francisco\, in Ordrupgaard bei Kopenhagen\, in Basel und Oxford rückten Pissarro in den letzten Jahren stärker in den Fokus. Die Retrospektive in Potsdam und Denver baut auf diesen wichtigen Stationen der Pissarro-Forschung auf. Mit den sieben Werken Pissarros in der Sammlung Hasso Plattner als Ausgangspunkt und ermöglicht durch die großartige Zusammenarbeit mit dem Denver Art Museum zeigen wir\, wie Pissarros Impressionismus zwar eng mit der Gruppe verbunden\, aber gleichzeitig einzigartig ist.“ \n„Vor allem Pissarros Landschaftsauffassung ist ein Alleinstellungsmerkmal unter den Impressionisten“\, erklärt auch Nerina Santorius\, Kuratorin der Ausstellung und Sammlungsleiterin am Museum Barberini. „Während Kollegen wie Monet oder Renoir Stadt und Land meist als Freizeitraum des Bürgertums darstellen\, richtet Pissarro den Blick darauf\, wie die einfache Bevölkerung unterschiedliche Alltagslandschaften gestaltet und prägt: durch das Leben und Arbeiten des Einzelnen im Einklang mit der Natur ebenso wie durch die Bewegung der Menschenströme in den großen Städten. Er zeigt\, wie seine Frau Julie den Garten kultiviert\, eine erfahrene Bäuerin auch mit nassem Holz ein Feuer anzündet oder auf einem Pariser Boulevard Kutschen im Feierabendstau stecken. Den kleinen Dingen des Alltags Schönheit abzugewinnen\, war für Pissarro ein zentrales Anliegen seiner künstlerischen Arbeit.“ \nDie Ausstellung ist die zweite Kooperation zwischen dem Museum Barberini und dem Denver Art Museum\, wo die Schau vom 26. Oktober 2025 bis zum 8. Februar 2026 gezeigt wird. 2020 zeigten die Häuser die große Retrospektive Monet. Orte\, die zahlreiche Schlüsselwerke aus sämtlichen Schaffensphasen Claude Monets zusammenbrachte und erstmals den Werdegang des Künstlers hinsichtlich seiner Ortswahl und seines Ortsbewusstseins in den Blick nahm. Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro betont nun die tiefe Humanität\, mit der Pissarros Werke die Gegenwart in all ihren unscheinbaren Aspekten würdigen\, und lädt dazu ein\, sein Werk mit derselben genauen Beobachtungsgabe zu entdecken\, mit der Pissarro seinen unmittelbar erlebten Alltag auf die Leinwand brachte. \n© David von Becker \nCAMILLE PISSARRO – Mit offenem Blick. Der Impressionist Pissarro\n14. Juni – 12. Oktober 2025 \nMuseum Barberini\, Potsdam \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/camille-pissarro-mit-offenem-blick-der-impressionist-pissarro/
LOCATION:Museum Barberini\, Humboldtstraße 5–6\, Potsdam\, Brandenburg\, 14467\, Deutschland
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SUMMARY:"Challenging Apophenia" with Carlo Benvenuto\, Jonathan Binet\, Ariel Cabrera Montejo\, Mario Dellavedova\, Gabriele Silli
DESCRIPTION:In the quiet drift between artworks in a group exhibition\, the mind becomes a weaver of invisible\nthreads. Faced with paintings\, sculptures\, and installations that may share no stated theme\, no\ncommon medium\, we nonetheless begin to hear a dialogue. One work echoes another in color\, a\ngesture repeats across space\, a silence in one piece is answered by noise in the next. The curatorial\nstructure may be precise\, loose or nonexistent\, yet we compose our own invisible map.\nThis is apophenia at work: the mind’s refusal to let things be merely adjacent. It is not content with\nrandomness. Instead\, it insists on resonance. It draws metaphysical lines across the room\, stitching\ntogether fragments into a conceptual whole. One might call it illusion—but perhaps it is the same\nfaculty that underpins all meaning-making: the impulse to see not just objects\, but relations.\nFar from being constrained by a predetermined theme\, Challenging Apophenia unfolds as an opera aperta\n—an improvised confluence of new works by an eclectic group of gallery artists. Its very essence lies\nin subverting the observer’s apophenia. Perhaps a political statement\, critical of forced hermeneutical\nimpositions\, or just an excuse for a summer show\, it will certainly pique the oberserver’s wits. Does it\nmean anything? Or are we just seeing some beautiful artworks? \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/challenging-apophenia-with-carlo-benvenuto-jonathan-binet-ariel-cabrera-montejo-mario-dellavedova-gabriele-silli/
LOCATION:Galerie Mazzoli\, Eberswalder Str. 30\, Berlin\, 10437
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SUMMARY:Eva Walker\, Claudia Vogel\, Dirk Rausch - „recent works II“
DESCRIPTION:Die Ausstellung rückt drei zeitgenössische Positionen an der Schnittstelle von Malerei\, Druckgrafik und Zeichnung in den Fokus. Eva Walker\, Claudia Vogel und Dirk Rausch betonen in ihrer künstlerischen Praxis das serielle und prozessorientierte Arbeiten ebenso wie das Experimentieren mit Materialien und Techniken. Nach einer ersten gemeinsamen Präsentation im Saarbrücker Kulturzentrum am Eurobahnhof im Jahr 2024 (KuBa Insights Vol I – WALKER/VOGEL/RAUSCH) folgt nun die Ausstellung in der Saarländischen Galerie mit neuen Arbeiten. \nAlle drei Künstler*innen verbindet ein bewusst forschender\, materialbezogener Zugang zur Bildentwicklung. Ihre Werke entstehen durch das Experimentieren mit Schichten\, Strukturen und Überlagerungen. Das Spektrum reicht dabei von malerischen Setzungen über komplexe druckgrafische Verfahren bis hin zu Zeichnungen und Aquarellen. \nEin zentrales Moment der Ausstellung ist das serielle Arbeiten\, das alle drei künstlerischen Positionen prägt. Dabei geht es nicht um Reproduktion\, sondern um das serielle Denken als künstlerisches Prinzip. Jede Arbeit ist ein Unikat\, bei dem die Grenze zwischen Druckgrafik\, Zeichnung und Malerei immer wieder neu ausgelotet wird. \nEva Walker (1981 geboren in Heidelberg) untersucht in Druck und Zeichnung\, wie wir Bilder wahrnehmen und wie wir Fragmente dieser Bilder in einem ständigen Rezeptionsprozess weitertragen. Für ihre neue Serie transcript notiert sie täglich eine Form\, die wie eine Essenz auf die tägliche Rezeption digitaler Bilder und Texte folgt. So entsteht ein Formarchiv\, das Grundlage für die Entwicklung ihrer Zeichnungen und Druckgrafiken ist. Walkers Arbeiten zeichnen sich durch eine starke haptische Präsenz aus. Sie studierte in Halle (Burg Giebichenstein) und Leipzig (HGB)\, wo sie als Meisterschülerin von Annette Schröter abschloss. Seit 2021 lehrt Walker an der HBKSaar in Saarbrücken. \nClaudia Vogel (1975 geboren in Bernburg/Saale) arbeitet mit feinen\, oft minimalistisch anmutenden Farbflächen auf Leinwand. Ihre Malerei konzentriert sich auf das Zusammenspiel von Farbe\, Licht\, Transparenz und Struktur. Dabei spielt der Entstehungsprozess eine zentrale Rolle: In wiederholten Schichtungen\, Reduktionen und Übermalungen entstehen visuelle Rhythmen\, die das Bild nicht als Endprodukt\, sondern als offenen Prozess begreifen. Vogel studierte Freie Kunst an der HBKsaar bei Sigurd Rompza und war Gaststudentin an der Kunstakademie Düsseldorf bei Helmut Federle. \nDirk Rausch (1975 geboren in Baumholder) entwickelt seine Werke primär aus der Verbindung zwischen Aquarell und Druckgrafik heraus\, insbesondere aus dem Siebdruck\, den er an der HBKsaar unterrichtet. In seinen Arbeiten verbindet er serielle grafische Verfahren mit malerischen Eingriffen. Der Bildraum entsteht als Ergebnis eines bewussten Spiels mit Wiederholung\, Abweichung und Verdichtung. Rausch studierte bei Bodo Baumgarten und Sigurd Rompza an der HBKsaar\, wurde 2003 zum Meisterschüler ernannt und ist heute unter anderem im Vorstand des Deutschen Werkbunds Saar aktiv. \nEva Walker\, Claudia Vogel\, Dirk Rausch – „recent works II“\n18. Juni – 2. August 2025 \nSaarländische Galerie\, Berlin \n
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LOCATION:Saarländische Galerie – Europäisches Kunstforum\, Charlottenstr. 3\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:Nimmerland — Maria Wirth in der Galerie Grolman
DESCRIPTION:Wer das Nimmerland kennt\, weiß\, was es heißt\, nie ganz erwachsen zu werden. Zu glauben\, dass Vorstellungskraft Welten erschaffen kann. Dass Magie existiert – dort\, wo Märchen\, Mischwesen und Mythen auf das Innerste des Menschen treffen. In der Ausstellung „Nimmerland“ führt uns Maria Wirth mit ihrer Malerei an genau diesen Ort: einen Raum zwischen Wirklichkeit und Vorstellung\, zwischen Erinnerung und Traum. Ihre Bilder sind kraftvoll\, vielschichtig – und zugleich zutiefst persönlich. \nMaria Wirth erschafft malerische Räume\, die uns in die Tiefe menschlicher Erfahrungen führen. Ihre Werke berühren grundlegende Themen wie Sehnsucht\, Angst\, Liebe\, Gewalt\, Begehren\, Leben und Tod – nicht erklärend\, sondern fühlbar. Mit poetischer Bildsprache und sensibler Komposition eröffnet sie innere Landschaften\, in denen sich Figuren verlieren oder finden. Szenen\, die Traum und Realität verbinden – und dabei etwas sichtbar machen\, das oft verborgen bleibt. \nWer das Nimmerland kennt\, weiß\, was es heißt\, nie erwachsen zu werden und an etwas nur glauben zu müssen\, damit es geschieht. Er weiß\, dass Phantasie Macht und das Reich der Märchen\, Mythen und Magie einen Sinn besitzen.1 \nMaria Wirth (*1987) studierte Deutsche Philologie\, Philosophie und Kunstgeschichte und schloss ihr Studium 2015 mit dem M.A. Philosophie an der Freien Universität Berlin ab. Ihre kraftvollen Bilder sind vielschichtig mit spielerischen Bezügen zu Literatur und Philosophie und widmen sich mit einer phantasievollen\, erzählerischen Geste universellen menschlichen Fragen nach Sehnsucht\, Angst\, Liebe\, Gewalt\, Begehren\, Vergessen\, Leben und Tod. Im Mittelpunkt steht der Mensch als ein Wesen\, das zwischen kulturellen und gesellschaftlichen Normen einerseits und seiner Subjektivität\, seinem Fühlen und Wollen andererseits balanciert. \nTiere und Puppen stehen nicht im Mittelpunkt\, spielen jedoch als scheinbar beiläufige Elemente in den Bildern die Rolle von Schlüsselfiguren und inhaltlichen Bewegern. In diesem erzählerischen Ansatz fühlt sich die Künstlerin alten Texttraditionen wie Märchen und Mythen verbunden. Hinter Zitaten von Pferde-\, Löwen-\, Vogel-\, Mischwesen steht das Bewusstsein der zwiespältigen Bedeutung von Tieren in menschlichen Kulturen: einerseits Freund\, Begleiter\, Schutzsymbol\, andererseits als eine niedere Spezies gezüchtet\, getötet\, trainiert. Solche im Gegenstand vereinten Widersprüche\, die einen Deutungsraum hinter der Bildebene aufbauen\, sind typisch für die Arbeiten der Künstlerin. \nWas bedeutet es „Frau“ zu sein im 21. Jahrhundert? Maria Wirth bringt diese Frage in einen Dialog mit ihrer Lesart mythologischer Frauenfiguren. Hekate\, Medea\, Penthesilea\, Maria Magdalena oder: Mütter\, Töchter\, Heldinnen\, Kriegerinnen\, Hexen. Demgegenüber scheinen Puppen — in der Tradition der Surrealisten beispielhaft Hans Bellmer mit Unica Zürn — für den kindlich-weiblichen Körper als Gegenstand sexueller bis pornographischer Phantasien\, also für Opfer zu stehen. Bei Maria Wirth geben sie Anlass zur Hinterfragung weiblicher Rollenbilder\, die\, von ihr re-interpretiert\, als stille Akteurinnen der Emanzipation und Wandlung sichtbar werden. \n„Flatternd erhebt sich ein Gedanke Unsterblichkeit \ninmitten einer Schar Träume \nmetallen klirrend eines Spiegels Sprung \nin eine verbindliche Nacht \nSehnsucht \n  \nnach Zärtlichkeit wo sich niemand rührt \naber alles ist. \nLiebe ohne Herkunft \nZukunft ohne Ort\, \nImmerlandsort.“ \n[zit. (c)MWirth 151124] \n____ \n1 In der Kindergeschichte um Peter Pan (Prämiere als Bühnenstück 1904 in London) ist das Nimmerland eine fiktive Insel jenseits der Logik der Erwachsenenwelt. \nTermine\nVernissage Donnerstag 19.06. Beginn 18:00 | 19:00 Grußwort von Dr. Petra Lange\, Kunsthistorikerin und Galeristin \nKünstlergespräch Samstag\, 05. Juli 2025\, 17:00 \nFinissage Samstag 26.07. \n
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LOCATION:Galerie Grolman\, Grolmanstraße 51\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:Survival Kit – Between Us and History: The Hidden Archive
DESCRIPTION:Die neue Ausstellung in der ifa-Galerie Berlin präsentiert ab dem 20. Juni erstmalig in Deutschland die zentralen Ergebnisse des fünfjährigen Forschungprojektes Survival Kit der Kuratorin und Kulturaktivistin Ken Aïcha Sy zu den Schlüsselmomenten in der zeitgenössischen senegalesischen Malerei zwischen 1960 und 1990. Der zweite Teil des Ausstellungsprojektes wird ab Oktober in der ifa-Galerie Stuttgart gezeigt. \nKen Aïcha Sy\, Forscherin und Kuratorin\, geboren und aufgewachsen im Senegal als Tochter der Journalistin und Kulturaktivistin Anne Jean Bart und des Künstlers El Hadji Sy\, beleuchtet ausgehend von einem persönlichen familiären Archiv wichtige künstlerische und kulturelle Initiativen\, Bewegungen sowie Kollektive\, die die zeitgenössische senegalesische Kunst maßgeblich geprägt haben. Dieses kulturelle Erbe ist heute außerhalb des afrikanischen Kontinents verstreut und im Senegal weitgehend unbekannt. Ihre Forschungen führten Ken Aïcha Sy unter anderem in Museumsarchive über Italien und Großbritannien bis nach Deutschland in das Iwalewahaus der Universität Bayreuth und das Weltkulturen Museum in Frankfurt am Main\, das als eines der ersten ethnologischen Museen in Deutschland auch zeitgenössische Kunst sammelte\, vor allem aus Afrika. \nDie Ausstellung Survival Kit – Between Us and History: The Hidden Archive wird in beiden ifa-Galerien gezeigt – zuerst in Berlin\, dann in Stuttgart. An zwei Orten und mit unterschiedlichen Szenografien erforscht sie einen gemeinsamen Fokus: die intime Verbindung zwischen einem Familienarchiv und der kollektiven Dimension eines gemeinsamen Erbes – die Geschichte der zeitgenössischen senegalesischen Malerei von 1960 bis 1990. Mit einer Auswahl von Werken aus deutschen Museumssammlungen will die Ausstellung diese Künstler aus den Depots holen und der Öffentlichkeit zugänglich machen\, um ihr künstlerisches Erbe neu zu beleuchten. \n„Survival Kit ist nicht einfach nur eine Sammlung von Objekten oder Dokumenten: Es ist ein Fragment lebendiger Erinnerung\, ein Erbe in Bewegung. Mit dieser Ausstellung möchte ich eine neue internationale Perspektive auf die Werke und Erzählungen eröffnen\, die die senegalesische Kunstszene geprägt haben – und immer noch prägen. Dieser Dialog zwischen dem Intimen und dem Globalen lädt dazu ein\, darüber nachzudenken\, wie ein kulturelles Erbe\, wenn es über seine Ursprünge hinaus zirkuliert\, zu einer gemeinsamen Sprache wird\, die Resilienz\, Kreativität und Identität fördert.“ – Ken Aïcha Sy \nDas Projekt bezieht auch deutsche Kultureinrichtungen mit ein und zielt darauf ab\, einen Dialog über afrikanische Archive und afrikanisches Erbe anzustoßen. Survival Kit aktiviert diese Räume\, um Spannungen\, Brücken und die Möglichkeiten der Restitution zu erforschen – und setzt so Narrative und Perspektiven in Bewegung. \n\nÜber das ifa & die ifa-Galerien\n\nDas ifa – Institut für Auslandsbeziehungen setzt sich gemeinsam mit Partnern weltweit ein für die Freiheit in Kunst\, Forschung und Zivilgesellschaft. Es gibt Aktivist:innen\, Künstler:innen und Wissenschaftler:innen eine Stimme und fördert Kooperationen. Basierend auf seinen Kernkompetenzen Kunst\, Forschung und Zivilgesellschaft baut das ifa Netzwerke auf\, um nachhaltige Wirkung zu erzielen. Das ifa wird gefördert vom Auswärtigen Amt\, dem Land Baden-Württemberg und der Landeshauptstadt Stuttgart. \nDie Galerien des ifa – Institut für Auslandsbeziehungen in Stuttgart und Berlin zeigen zeitgenössische Kunst aus einer globalen Perspektive. Postkoloniale Bewegungen werden ebenso in den Blick genommen\, wie künstlerische Reflexionen zu den Themen Migration\, Umwelt und kulturelle Transfers. Die Welt aus einer Vielfalt und Pluralität von Perspektiven zu betrachten und neu zu erzählen\, ist dabei zu einer Arbeitsweise geworden\, mit der die ifa-Galerien emanzipatorische Prozesse\, Interaktionen und künstlerische Räume gestalten. Im Zentrum steht dabei die Entwicklung von langfristigen Beziehungen mit Künstler:innen\, Partner:innen und Besucher:innen. Die Ausstellungen und Vermittlungsprogramme entstehen in einer gemeinschaftlichen Arbeitsweise\, in der globale Verflechtungen aufgespürt und in einer anderen Erzählweise neu zusammengesetzt werden. \nKuratiert von Ken Aïcha Sy   \nBeitragsbild: “Ken Aicha Sy\, Survival Kit\, Family Archive” © Anne Jean Bart \nSurvival Kit – Between Us and History: The Hidden Archive\n20. Juni – 24. August 2025 \nifa-Galerie Berlin \n
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SUMMARY:PULP.MICRO.META. Mini-Comics aus einem neokolonialen Mexiko
DESCRIPTION:KÜNSTLER*INNEN \nFloresrosx / Poni Alta | Iurhi Peña | Salvador Jacobo \nIn der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte Mexiko einen Boom der Comic-Produktion. Die sogenannten Historietas – grafische Erzählungen im Heftformat – prägten den Alltag ganzer Generationen. Sie behandelten Themen wie Abenteuer\, Romantik\, Horror und Western und waren stark beeinflusst von US-amerikanischen Vorbildern. Pulp – billig produzierte Unterhaltungshefte\, die ab Ende des 19. Jahrhunderts in den USA auf grobem Holzschliffpapier gedruckt wurden – bedienten mit grellen Covern und reißerischen Geschichten ein Massenpublikum. Ihre visuelle Sprache – überzeichnete Körper\, dramatische Posen\, halbnackte Frauen und heroische Retterfiguren – prägte auch die Bildwelten der mexikanischen Historietas nachhaltig. \nIn den Microcuentos\, kleinformatigen Mini-Comics aus den 1950er bis 1970er Jahren\, verbindet sich diese Ästhetik mit lokalen Erzähltraditionen\, Gründungsmythen und kolonialen Geschichtsbildern. Neben ihrer kulturellen und pädagogischen Bedeutung transportierten sie auch subtile gesellschaftliche und politische Kommentare. Während die Geschichten auf den ersten Blick Abenteuer und Romantik erzählen\, spiegeln sie tief verankerte koloniale Narrative wider\, die das kollektive Gedächtnis prägen. \nDie Ausstellung beleuchtet zentrale Schauplätze dieser Erzählungen – etwa den Dschungel oder den „Wilden Westen“ – und fragt\, wie sie zur Ausbildung einer kolonial codierten Bildsprache beigetragen haben\, die bis heute nachwirkt. \nPULP.MICRO.META. untersucht diese spezifische Form des visuellen Erzählens: \n• PULP steht für die ikonische Bildsprache der US-amerikanischen Pulp Magazines – mit ihren sensationsgeladenen Motiven und sexualisierten Körperdarstellungen. \n• MICRO verweist auf das kleine Heftformat der Microcuentos. \n• META beschreibt die Reflexion über das Medium Comic als Spiegel kolonialer\, gesellschaftlicher und geschlechterpolitischer Machtverhältnisse. \nGezeigt werden Originalhefte\, Cover-Artworks\, Skizzen und Interviews aus dem Archiv der Microcuentos. Zeitgenössische künstlerische Positionen von den mexikanischen Comic-Künstler*innen Iurhi Peña\, Floresrosx/Poni Alta und Salvador Jacobo ergänzen das Archivmaterial und intervenieren direkt im Ausstellungsraum. Ihre Arbeiten kommentieren die historischen Erzählmuster und entwickeln neue grafische Strategien\, um auf die in Bild und Text verankerten Diskriminierungsformen zu reagieren. \nDas transatlantische Kooperationsprojekt zwischen Schwarzenberg e.V.\, der Rice University in Houston (Kurator: Christoph Sperandio) und dem mexikanischen Autor und Kurator Oscar G. Hernández fragt am Beispiel der Microcuentos\, wie koloniale Bildwelten im Comic bis heute weiterwirken – und wie seine globale Entwicklung mit kolonialen und postkolonialen Denk- und Darstellungsmustern verknüpft wird. \nDarüber hinaus zieht die Ausstellung eine Linie zur DDR-Comicreihe Die Digedags\, die zwar mit antikolonialem Anspruch erzählt wurde\, dabei jedoch ebenfalls rassistische Stereotype reproduzierte – etwa im Heft Landung in Mexiko. \nPULP.MICRO.META. öffnet damit den Blick auf ein bislang wenig beachtetes Kapitel der Comicgeschichte – und zeigt\, wie subversives grafisches Erzählen zu einem wichtigen Werkzeug der dekolonialen Wissensproduktion werden kann. \n
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LOCATION:Neurotitan Galerie\, Rosenthaler Straße 39\, Berlin\, 10178\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:If So : Canal Cheong Jagerroos
DESCRIPTION:If So präsentiert neue abstrakte Mischtechnik-Werke der chinesisch-finnischen Künstlerin Canal Cheong Jagerroos\, die flüchtige Momente der Verbindung und kreativen Intuition erforschen – erzählt durch Cheong Jagerroos’ einzigartige Synthese von Materialien\, Techniken und künstlerischen Traditionen. \nDie Serie verkörpert Cheong Jagerroos’ unverwechselbare Verbindung östlicher und westlicher Kunsttraditionen und zeichnet ihren persönlichen Weg zwischen diesen Welten auf. Seit ihrer Kindheit in Macau\, China\, von Kunst umgeben\, greift sie auf Elemente der traditionellen chinesischen Kunst wie Kalligraphie und Reispapier zurück. Grundlage ihrer vielschichtigen Leinwandarbeiten sind Tuschezeichnungen\, die sie auf großen Reispapier Bogen anfertigt – Skizzen von Szenen\, Symbolen und Wörtern\, die aus einem freien Ideenfluss entstehen – und die sie anschließend in Fragmente zerreißt. Diese Fragmente schweben in abstrakten Bildräumen\, durchzogen von explosiven\, gestischen Pinselstrichen\, die auf den Einfluss des abstrakten Expressionismus verweisen. \nJedes Werk dieser Serie ist eine Verschmelzung von Empfindungen und Erinnerungen\, die sie auf ihren jüngsten Reisen durch Shanghai\, Macau\, Tokio\, Hongkong\, Helsinki und Berlin gesammelt hat. „Diese Werke sind nicht an geografische Orte gebunden\, sondern fangen flüchtige Momente der Erkenntnis und Inspiration ein und zeigen\, wie Übergänge und Pausen\, Chaos und Ruhe in einem einheitlichen Ausdruck koexistieren können“\, schreibt Cheong Jagerroos. Was die Ausstellung zeigt\, ist eine neugierige und poetische Philosophie des sich durch die Welt Bewegens. \nIn all Cheong Jagerroos’ Werken schwingt ein tiefes Vertrauen in den kreativen Prozess mit. Der Titel der Serie\, If So\, zeigt treffend ihren kreativen Zustand der Offenheit auf und ihre Bereitschaft\, Neues aufzunehmen. Die Ausstellung lädt die Betrachter:innen in einen Raum der imaginativen Freiheit\, der Vergänglichkeit und emotionalen Verletzlichkeit ein und ermutigt sie\, eine persönliche Reise durch die Werke zu unternehmen. \nBiografie der Künstlerin:*Canal Cheong Jagerroos (1968) lebt und arbeitet hauptsächlich in Helsinki und Shanghai. Ihre Lebenserfahrungen und Reisen in zahlreiche Länder Asiens\, Europas und Afrikas in den letzten 30 Jahren haben ihre künstlerische Arbeit maßgeblich geprägt. Cheong Jagerroos hat ihre Werke bereits in ganz Europa\, China und den USA ausgestellt. Ihr mitbegründetes Kunstprojekt Blue and Red sowie ihr fortlaufendes Projekt Floating Island mit großformatigen Gemälden und Textilinstallationen wurden seit 2018 in zahlreichen Kunstmuseen in China und Finnland gezeigt\, darunter das Korundi Rovaniemi Art Museum\, das Joensuu Art Museum\, das Jyväskylä Art Museum und das Salo Art Museum in Finnland sowie das Xian Art Museum in China. \nBeitragsbild: Installation view\, Canal Cheong Jagerroos\, IF SO\, 2025\, Ronewa Art Projects\, Berlin. Image credit: Jeremy Knowles / Gallery Director Roger Washington. Image credit: April Dell. \nIf So : Canal Cheong Jagerroos\n27. Juni 2025 – 8. August 2025 \nRonewa Art Projects \n
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LOCATION:Ronewa Art Projects\, Potsdamer Straße 91\, Berlin\, 10785\, Deutschland
CATEGORIES:Ausstellung
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SUMMARY:Quintessence — Rashid Al Khalifa
DESCRIPTION:Al Khalifas Kunst verbindet traditionelle arabische Elemente mit zeitgenössischer Sprache und bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst\, Architektur und Design.\nDurch die Verwendung von polierten Aluminiumoberflächen und strukturierten Reliefs entstehen Werke\, die je nach Lichteinfall und Blickwinkel ihre Erscheinung verändern und eine dynamische Interaktion mit dem Betrachter ermöglichen. Die Ausstellung ermöglicht einen Einblick in die zeitgenössische arabische Kunst und trägt durch die Anregung eines kulturellen Diskurses zu tiefem Austausch und Verständigung bei. \n
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LOCATION:Q Gallery\, Großgörschenstraße 7\, Berlin\, 10827
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SUMMARY:Ewa Czwartos and Karolina Żądło | We Have No Troubles Here
DESCRIPTION:In den Gemälden von Ewa Czwartos und Karolina Żądło müssen Frauen nicht laut sprechen\, um gehört zu werden. Ihre Präsenz entfaltet sich über körperliche Präsenz\, die Emotionalität von Gesten und ein inneres Leuchten. Sie sind intensiv\, nicht zu reduzieren\, und schaffen eine neue\, selbstbewusste Ordnung von Bedeutungen. \nDer Ausstellungstitel\, entlehnt dem Musical Cabaret\, klingt wie eine ironische Beruhigung – „no troubles here“ – und untergräbt zugleich seine eigene Botschaft. Er verweist auf ein Skript\, das Frauen zum Schweigen erzog. Die Künstlerinnen greifen diese Formel auf\, nur um sie entschieden zurückzuweisen: Ihre Protagonistinnen kehren mit voller Selbstgewissheit in den Bildraum zurück und verweigern sich der Rolle des Hintergrunds. Sie erinnern an Gestalten aus Ikonen\, Märchen\, Mythen und Fernsehserien\, wiederholen jedoch keine alten Rollen. Ihr Blick kündet von Erwachen und Verantwortung – nicht von Unschuld. \n
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LOCATION:GNYP Gallery\, Knesebeckstraße 96\, Berlin\, 10623\, Deutschland
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SUMMARY:The Art of Renewal
DESCRIPTION:Persons Projects freut sich\, die Sommerausstellung The Art of Renewal anzukündigen\, die\nArbeiten der drei Künstler:innen der Helsinki School – Nanna Hänninen\, Ilkka Halso und\nSandra Kantanen – vereint. Ihre konzeptuelle Herangehensweise an fotografiebasierte\nArbeiten beschäftigt sich seit über zwei Jahrzehnten intensiv mit ökologischen\nFragestellungen. Durch ihre einzigartigen Interventionen versuchen die Künstler:innen\,\nder Natur symbolisch das zurückzugeben\, was durch den Klimawandel\, menschliche\nVernachlässigung und das Vordringen urbaner Räume verloren gegangen ist. Durch die\nVeränderung realer Landschaftsbilder lenken sie die Aufmerksamkeit auf drängende\nUmweltprobleme und verwischen dabei die Grenze zwischen der Realität und Imagination.\nIhre Arbeiten nutzen paradoxe Situationen\, um die Realität der Umweltzerstörung zu\nverdeutlichen – karge Landschaften\, die mit Farbe durchtränkt sind\, Natur\, die künstlich in\nschützenden Strukturen erhalten wird\, und ungezähmte städtische Wiesen\, die in surreale\nLandschaften verwandelt werden.\nNanna Hänninen konzentriert sich auf Umweltthemen\, die globale Gemeinschaften\nbetreffen\, insbesondere auf die globale Erwärmung. In ihrer Serie Painted Desert reist\nsie um die Welt und wählt Orte aus\, die besonders stark von Dürre betroffen sind. Die für\ndie Ausstellung ausgewählten Arbeiten entstanden während ihrer Studien im Joshua\nTree Nationalpark\, im Monument Valley und im Saguaro-Nationalpark in Arizona. Durch\ndie Dokumentation dieser natürlichen Umgebungen reflektiert sie über unser Verhältnis\nzur Landschaft und Natur. Ihr Prozess beginnt mit schwarz-weißen Fotografien\, die die\ndrastischen Auswirkungen des Klimawandels auf Wüstenlandschaften festhalten. Durch\ndas Beizen der Abzüge sowie ihre malerischen Eingriffe verwandelt sie die Originalbilder\nund schafft eine zutiefst persönliche Antwort auf eine kollektive Realität. Es sind diese\nmalerischen Eingriffe\, die wieder Leben und Farbe in die von Dürre geplagten Wüsten\neinhauchen. Ihre Fotografien zeigen die Zerbrechlichkeit dieser gefährdeten Umgebungen\nwider\, in denen der menschliche Einfluss immer weiter ansteigt.\nIlkka Halso entwirft in seiner Serie Museum of Nature (2000) eine Vielzahl von Arbeiten\,\ndie eine dystopische Zukunft erforschen\, in der die Natur aufgrund der rücksichtslosen\nAusbeutung durch die Menschheit verschwunden ist. Diese Arbeiten sollen das\nBewusstsein für die unumkehrbaren Umweltveränderungen schärfen\, die auf unser eigenes\nHandeln zurückzuführen sind. Die verspielten Szenerien – wie in Rollercoaster (2004) oder\nTheatre I (2003) – treffen den Betrachter mit einem ironischen Unterton. Die erschöpfte\nNatur erscheint entweder als kostbares Erbe\, das unter strengster Aufsicht erhalten werden\nmuss\, oder als bloßes Mittel zur Unterhaltung. Kritisch und zugleich prophetisch erinnern\ndie Bilder an frühe Science-Fiction-Visionen\, in denen Natur nicht mehr existiert. Durch die Kombination von Landschaftsfotografien mit computergenerierten 3D-Modellen schafft\nHalso Szenen\, die pessimistische\, hochgradig künstliche Atmosphäre vermitteln und Natur\nals begrenzte Ressource zeigen\, die bis zur Erschöpfung ausgebeutet werden kann.\nSandra Kantanen lässt sich von der chinesischen Landschaftsmalerei inspirieren\, indem\nsie idealisierte\, surreale Landschaften\, die am besten als „Mindscapes“ beschrieben\nwerden können\, schafft. Als sie entdeckte\, dass viele der heiligen Berge aus traditionellen\nchinesischen Malereien durch Umweltverschmutzung und Tourismus zerstört wurden\,\nbegab sie sich auf eine ästhetische Reise\, um die Vorstellung von dem\, was eine Kultur als\nideal ansieht\, zu hinterfragen. Ihre Fotografien verwenden subtiles\, diffuses Licht\, um Orte\nzu erfassen\, die von Umweltveränderungen betroffen sind. Kantanen kombiniert Fotografie\nmit digitalen Techniken und schafft so Werke\, die das sorgfältig komponierte Chaos aus\nFarben\, Verzerrungen\, Unschärfen und Pinselstrichen in perfektem Gleichgewicht halten.\nIndem sie Pixel so streckt\, dass sie wie tropfende Farbe wirken\, führt sie Pinselstriche ein\,\ndie mit den darunter liegenden Bildern kontrastieren und neue\, traumartige Landschaften\nentstehen lassen. In diesen idyllischen Szenen verschwimmt die Grenze zwischen Realität\nund künstlerischer Schöpfung. In ihrer Meadows Serie widmet sie sich verlassenen Flächen\nin und um kleine brandenburgische Städte. Hier konnte sich die Natur ungestört entfalten –\nähnlich wie zur Zeit der deutschen Impressionisten\, die diese Wiesen als Inspirationsquelle\nnutzten. Kantanens normative Eingriffe in ihre Fotografien erinnern uns daran\, was die\nNatur noch sein könnte – durch die Erinnerung an das\, was sie einst war. \n
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LOCATION:Persons Projects\, Lindenstrasse 35\, Berlin\, 10969
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SUMMARY:JÓZEF JAREMA – The Principle of Chance
DESCRIPTION:In der Galerie Crone ist die Ausstellung „The Principle of Chance“ mit Werken von Józef Jarema zu sehen. Gezeigt wird eine Serie abstrakter Papierarbeiten\, die in den 1940er bis 1960er Jahren entstanden sind und Jarema als wichtigen Vertreter der Nachkriegs-Avantgarde ausweisen. Józef Jarema war Künstler\, Maler\, Dramatiker\, Schauspieler und kultureller Netzwerker – ein Visionär\, der rastlos durch die Welt zog\, sich an Dutzenden von Orten aufhielt und auch mit seiner Kunst ständig Grenzen überschritt. 1900 in Stary Sambor (damals Teil des österreichischen Galiziens\, heute Ukraine) geboren und 1974 in München verstorben\, hinterließ er ein Œuvre\, das von persönlicher Intensität und großer Weitsicht zeugt. \nDie Ausstellung „The Principle of Chance“ konzentriert sich auf Jaremas Nachkriegsjahre in Rom und untersucht seine intuitive\, gestische Herangehensweise an die Malerei – eine Reaktion sowohl auf die Schrecken des Krieges als auch auf völkische\, nationale Doktrinen\, denen er die universelle Sprache der Abstraktion entgegensetzen wollte. Beeinflusst durch seine Freundschaft mit dem deutsch-französischen Künstler Jean Arp und dem dadaistischen Konzept des „absichtlichen Zufalls“\, verkörpert sein Werk ein poetisches Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Chaos\, zwischen organischer Form und abstrakter Komposition. \nJarema war nicht nur ein produktiver Künstler\, sondern auch ein kultureller Impulsgeber. Als Mitbegründer des einflussreichen „Art Club“ in Rom spielte er eine zentrale Rolle beim Aufbau eines transnationalen Netzwerks von Avantgarde-Kunstschaffenden nach dem Zweiten Weltkrieg. Seine Gemälde – oft von intimem Ausmaß\, aber mit weitreichendem Absolutheitsanspruch – spiegeln sein lebenslanges Engagement für künstlerische Freiheit\, Experimentierfreude und Zusammenarbeit wider. \n„The Principle of Chance“ lädt den Besucher dazu ein\, einen Künstler wiederzuentdecken\, dessen Vermächtnis in Zeiten kultureller\, politischer und nationaler Abschottungsfantasien hoch aktuell ist. \nJÓZEF JAREMA – The Principle of Chance\n28. Juni bis 5. September 2025 \nCrone Berlin \n
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LOCATION:Crone Berlin\, Fasanenstrasse 29\, Berlin\, 10719\, Deutschland
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SUMMARY:Abraham Cruzvillegas: Splitogetherness: another groove
DESCRIPTION:Die Galerie Thomas Schulte präsentiert Splitogetherness: another groove\, eine Einzelausstellung mit neuen Zeichnungen\, Skulpturen und Installationen von Abraham Cruzvillegas. Die speziell für die Ausstellung in Berlin vor Ort realisierten Arbeiten beziehen sich auf Cruzvillegas‘ fortlaufende Praxis und eine Reihe von Projekten\, die er als Autoconstrucción bezeichnet. Mit einem improvisatorischen Ansatz konstruiert Cruzvillegas skulpturale Arbeiten aus Alltagsgegenständen und Materialien\, die hier vor Ort von den Mitarbeiter:innen der Galerie gefunden und ausgewählt wurden. Diese werden neben großformatigen Zeichnungen präsentiert. Dabei handelt es sich um lose\, gestische Interpretationen von Ort und Identität. Im Corner Space setzt er seine Serie Blind Self-Portrait mit einer dreidimensionalen Arbeit fort\, die aus verdeckten Korrespondenzdokumenten besteht. In einem Zusammenspiel von Doppelungen und Zwischenräumen thematisieren die Arbeiten Prozesse\, Austausch\, Kollektivität und die Beziehung zwischen Identität und Umgebung. Jede einzelne ist dabei in ihre eigene\, kontinuierliche Transformation verankert. \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/abraham-cruzvillegas-splitogetherness-another-groove/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte\, Charlottenstraße 24\, Berlin\, 10117\, Deutschland
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SUMMARY:A Plant. A Person. A Life. - A Plant. A Person. A Life.
DESCRIPTION:Die Galerie Thomas Schulte zeigt die Doppelausstellung mit neuen und früheren Skulpturen von Leunora Salihu sowie Gemälden von Albrecht Schnider. A Plant. A Person. A Life. lautet der Titel\, der von einem Text Schniders stammt\, und vereint Werke\, die sich an der Grenze von etwas bewegen: abstrakt und strukturell\, zugleich aber organisch und voller Bewegung.\nSalihus Skulpturen verweisen in allen Formaten\, von stehend\, an der Wand installiert bis schwebend\, durch die Verwendung verschiedener Materialien wie Holz\, Keramik\, Gips oder Eisen auf Körperliches und Architektonisches. In Schniders indes kleinformatigen Gemälden treten nach und nach zwei miteinander verbundene Motive hervor: Blumen und Pflanzen sowie Anklänge an das Porträt. Durch wiederkehrende und weiterentwickelte Formen entsteht eine konstruierte Natur\, die im Leben und in lebendigen Dingen verwurzelt ist sowie in allem\, was ein alltäglicher Teil davon ist. \nEröffnung 27. Juni\n18:00 Uhr bis 20:00 Uhr \n
URL:https://www.kunstleben-berlin.de/event/a-plant-a-person-a-life-a-plant-a-person-a-life/
LOCATION:Galerie Thomas Schulte Potsdamer Straße\, Mercator Höfe\, Potsdamer Str. 81B\, erster Stock\, Berlin\, 10785
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