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SUMMARY:Jenna Gribbon: Regarding Me Regarding You in der GNYP Gallery.
DESCRIPTION:Jenna Gribbons Gemälde sind eine Hommage an den Moment\, in dem Licht die Haut berührt. Ihre Pinselstriche halten diese sich ähnelnden und doch nie gleichen Momente in intimen Porträts derer fest\, die ihr nahe stehen. Neben ihren Freunden und ihrem Sohn nimmt Gribbons Freundin eine besondere Rolle in ihren sinnlichen Gemälden ein. Indem Gribbon diese persönlichen Szenen im öffentlichen Galerieraum zeigt\, versteht sie ihre Bilder als „Kommentar zur voyeuristischen Natur der Welt“. Selten in einer Sitzung fertiggestellt\, basieren Gribbons Gemälde oft auf Fotografien als einem Mittel des Erinnerns und des Erlebens. Sie erklärt: „Meine Arbeit befasst sich damit\, wie wir persönliche Erzählungen konstruieren.“ Die Titel ihrer Arbeiten sind für eine vollständiges Verständnis essentiell. Beeinflusst von den Werken Mary Cassatts\, Karen Kilimniks\, Joan Semmels und Edouard Manets fangen Gribbons Gemälde Momente purer Lebensfreude ein. \nDie Erfahrung des Sehens und Gesehenwerdens ist ein zentraler Bestandteil von Gribbons Arbeit. Entgegen Laura Mulveys Argument\, dass „durch Analysieren Vergnügen oder Schönheit zerstört werde“\, formuliert Gribbon: „Ich habe keinerlei Verlangen danach\, das Vergnügen des Betrachters oder mein Eigenes zu zerstören. Ich bin mehr daran interessiert\, das vertraute Erleben alter Malerei zu vermitteln\, welches die meisten von uns genießen\, um darauf aufbauend unangenehme Fragen zu stellen oder die Betrachtenden auf die eigene Rolle als Konsumenten von Schönheit aufmerksam zu machen.“ Sorgfältig untersuchen Gribbons Bilder die Implikationen und Verantwortlichkeiten des Sehens durch eine\, wie sie es nennt\, „skopophile Rückkopplungsschleife“. Dies wird nicht nur in den Themen und Titeln der Werke wie „Ritualized Looking“ oder „Midday Watch“ deutlich\, sondern auch im Erscheinen der Künstlerin in ihren Werken. Während Gribbon als dunkler Schatten in das Gemälde „Me\, a lurker“ kommt\, schreibt die Arbeit „Hey! Up here!“ die Autorin des Gemäldes durch dessen Titel sowie den Blick der dargestellten Person\, der auf die Betrachtenden gerichtet ist\, in das Bild. Beide Male hebt Gribbon den gemachten Charakter ihrer Arbeit hervor und verwickelt sich selbst in die voyeuristische Dynamik ihrer Kreation. \nGribbons Aktdarstellungen hinterfragen traditionelle Blickregime im patriarchalischen Kanon der Kunstgeschichte\, mit dem die Künstlerin aufwuchs. In auffallendem Maße negieren Gribbons Gemälde die Binärität eines aktiven kreativen männlichen Blicks und eines passiven schönen weiblichen Objekts. Gemälde wie „M traversing a phallic shadow“ oder „My girlfriend in a short skirt\, a row of men between us“ verweisen darauf\, was Mulvey „die Sprache der herrschenden patriarchalischen Ordnung“ nennt\, und fordert diese heraus. Wiederholt wurden die in fluoreszierendem Rosa gemalten Brustwarzen ihrer Akte als Gribbons Markenzeichen hervorgehoben. Durch diese zwingt sie die Betrachtenden\, sich auf einen Körperteil von gesteigerter Sensibilität zu konzentrieren\, der zwar in der Malerei und Skulptur gesellschaftlich akzeptiert\, in den Massenmedien jedoch häufig zensiert\, wird. So reflektieren ihre Bilder die unterschiedlichen Sehgewohnheiten in öffentlichen Museen\, Kunstgalerien und den sozialen Medien. Audre Lorde argumentierte\, die „Werkzeuge des Meisters werden das Haus des Meisters niemals demontieren”. Obwohl Gribbon mit den Werkzeugen des Meisters arbeitet\, wendet sie diese anders an und stellt damit die Funktionsweise der Werkzeuge selbst in Frage. \nMarie Meyerding \n
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SUMMARY:Vernissage: augenfallen - Malerei. ep contemporary.
DESCRIPTION:Das Phänomen der Augenfalle ist Impuls für die Gruppenausstellung in der e.p.contemporary. Es\nist dem Kontext der kongolesischen Tanzröcke entliehen. In dem Prozess\, die Faser für die Stoffe geschmeidig zu machen\, entstehen poröse Stellen\, die von Applikationen übernäht werden. Die Anzahl der Applikationen ist jedoch deutlich größer als die der Schadstellen: eine gestalterische Möglichkeit\, die zudem das geometrische Regelwerk durchkreuzt und die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich lenkt. \nep.contemporary präsentiert in ihren monatlich wechselnden Ausstellungen vorwiegend galerieinterne Künstler*innen. Mit der Ausstellung augenfallen lädt die Galerie\, zusammen mit drei Künstlerinnen der Galerie\, Béatrice Nicolas\, Dorothea Schutsch und Regine Spangenthal\, drei externe Künstler*innen ein: Ka Bomhardt\, Gabriele Herzog und Tom Früchtl. Alle Künstler*innen bewegen sich im Bereich Malerei im Spannungsverhältnis von Bild und Objekt. Wand und Boden bringen sie in ein neues Verhältnis: zwischen Analyse\, Wechsel der Ebenen\, Spiel und Fake. \nJede*r Künstler*in äußert sich mit einem Satz zu ihrer/seiner Arbeit. \nKa Bomhardt:\nUmrunde den Bildraum. Durchschreite den Vorstellungsraum. Erfinde den Realraum. \nTom Früchtl:\nMit maximalem Aufwand einen nur minimalen Effekt zu erzielen\, karikiert das ökonomische Prinzip\, indem es dieses umkehrt. \nGabriele Herzog:\nThe balance might be knocked off kilter at any time. \nBéatrice Nicolas:\nDer Ort offenbart sich in Schwingungen\, zwischen Erscheinen und Verschwinden\, zwischen Bestätigung und Negation\, zwischen dem\, was bestehen bleibt und dem\, was sich auflöst. \nDorothea Schutsch:\nEs ist faszinierend zu erleben wie ein Pinselstrich auf einem Bild interagiert mit einem Fleck an der Wand. \nRegine Spangenthal:\nZwischen zwei Bildern ist kein Bild. \nAusstellung: 22. Oktober bis 7. November 2020\nEröffnung: Freitag\, 23. Oktober 2020\, 19:00 – 21:00 Uhr \n
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