Leonore Schwarzer – Facetten einer DDR-Fotografin – Online-Fotoschau

Leonore Schwarzer Stadtmuseum Berlin

Diese exklusive Online-Fotoschau des Stadtmuseums führt durch das Werk der Berliner Fotografin Leonore Schwarzer. In facettenreichen Bildern hielt sie das Leben der Menschen im östlichen Teil der Stadt fest.

Leonore Schwarzer – Facetten einer DDR-Fotografin – Online-Fotoschau: 1982 schloss sie ihre Ausbildung zur Fotografin ab und fertigte Auftragsarbeiten für Berliner Betriebe an. Bereits vorher hatte sie als „Leiterin des künstlerischen Volksschaffens“ die Führung von Fotozirkeln in verschiedenen Kulturhäusern übernommen und sich in ihrer Freizeit als freie Fotografin auch selbst künstlerisch betätigt.  Ab 1985 dokumentierte Leonore Schwarzer für den Aufbaustab „Passage Friedrichstadt“ den Bauzustand der Viertel des zu Mitte gehörenden Berliner Stadtteils. Ihre Leidenschaft für die Fotografie entdeckte die ausgebildete Kindergärtnerin Leonore Czapla (geb. 1936 in Berlin) in den 1950er Jahren, als sie ihren späteren Ehemann kennenlernte, den Fotografen Kurt Schwarzer. Früh unterstützte sie ihn in seiner Ost-Berliner Fotoagentur als Fotografin, Assistentin, Laborkraft, Managerin und Model.

Leonore Schwarzers fotografische Arbeit  wurde dem Stadtmuseum Berlin 2018 als Schenkung übergeben. Sie umfasst insgesamt 17.000 Negative und Dias sowie 2.600 Handabzüge von den 1960ern bis in die 1990er Jahre. Die motivische Bandbreite ihres Werks zeigt sich in Straßenszenen, Arbeitswelten, Festen, Kulturveranstaltungen, Modenschauen sowie Landschaftsbildern und Portraits. Ein persönlicher, natürlicher, etwas anderer Einblick in den Alltag der Menschen im östlichen Teil Deutschlands, der auch Schwarzers facettenreiches Leben in der DDR widerspiegelt.

Zur Online-Fotoserie: www.stadtmuseum.de/leonore-schwarzer

Eine Kooperation mit der HTW Berlin, Studiengang Museumskunde, für das Foto-Grafische Kabinett des Märkischen Museums.

Die Stiftung Stadtmuseum Berlin – Landesmuseum für Kultur und Geschichte Berlins – ist eine Stiftung öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Am 23. Juni 1995 wurde sie gemäß Museumsstiftungsgesetz gegründet und erhält seitdem Zuwendungen vom Land Berlin. Die Stiftung hat die gemeinnützige Aufgabe, „Kunstwerke und sonstige Kulturgüter zur Kultur und Geschichte Berlins zu sammeln, zu bewahren, zu pflegen, zu erforschen, in ständigen Schausammlungen sowie in Wechselausstellungen in museumsüblichem Umfang der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und die Auswertung der Bestände für die Wissenschaft und die Volksbildung zu ermöglichen.“ 

Das Stadtmuseum Berlin betreibt fünf Museen in Berlin: Das Märkische Museum nahe der Jannowitzbrücke, das Museum Nikolaikirche, das Ephraim-Palais und das Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel sowie das Museumsdorf Düppel im Berliner Stadtteil Zehlendorf. Ab 2020 wird die neuartige Berlin Ausstellung im Humboldt Forum zudem den Austausch zwischen der Stadt und der Welt zum Thema haben.

Bild: Plakat Leonore Schwarzer Stadtmuseum Berlin

Veröffentlicht am: 16.05.2020 | Kategorie: Ausstellungen,

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