Martha Jungwirth in der Galerie Michael Haas

Martha Jungwirth, Ohne Titel (aus der Serie Fundraising), 2013, Öl auf Papier, auf Leinwand kaschiert, 142 x 196,5 cm
[vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Die Galerie Michael Haas zeigt eine umfassende Aus­wahl neuerer Gemälde der Wiener Malerin.

Die Bilder von Martha Jungwirth (*1940) sind kraftvoll, explosiv, aufregend, sinnlich, emotional, und manchmal auch still und zart: Lose Linien und sich ver­dichtende pastose, bisweilen aber auch transparente Flecken und Felder von Ölfarbe auf Karton.

In den 1960er Jahren ist die Malerei Jungwirths noch stär­ker am Konkreten und der Wirklichkeit orientiert. In ihren Arbeiten tauchen Alltagsgegenstände, Landschaften oder das Selbst noch deutlich zu Tage. 1968 hat Jungwirth ihren ersten großen Auftritt, als sie zusam­men mit fünf Maler-Kollegen in der legendären, von Otto Breicha kuratierten Ausstellung “Wirklichkeiten” in der Wiener Secession ihre Werke zeigt[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”14214″ border_color=”grey” img_link_target=”_self” img_size=”350×350″][/vc_column][vc_column width=”1/2″][vc_single_image image=”14213″ border_color=”grey” img_link_target=”_self” img_size=”350×350″][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Abgesehen von der Zusammenarbeit mit dieser losen Gruppe beschreitet Martha Jungwirth ihre eigenen Wege in der österreichischen Kunstszene unbeirrt von internatio­nalen Strömungen und dem Kunstmarkt.

1977 wird sie zur Kasseler documenta eingeladen, sie hat Ausstellungsbe­teiligungen in kleineren Museen und das Klosterneuburger Essl Museum kauft und zeigt ab und zu ihre Werke. Doch trotz der konstanten, überzeugenden Qualität ihrer Bilder bleibt eine große Überblicksschau in einem bedeutenden Museum aus.

Als der bekannte Künstler Albert Oehlen 2010 gebeten wird, eine Ausstellung aus dem Beständen des Essl Museums zu kuratieren, entdeckt er Jungwirths Malerei und widmet ihr gleich einen ganzen Saal. Vielleicht ist es auch dem jüngeren Maler zu verdanken, dass ihr nun endlich die mehr als gerechtfertigte institutionelle Aufmerksamkeit gewidmet wird. So zeigt die Kunsthalle Krems im letzten Jahr, begleitet von einer umfassenden Monographie, eine Retrospektive mit Werkgruppen aus fünf Jahrzehnten mit etwa 130 Bildern.

Eröffnung: Freitag, 6. März 2015, 17 – 20 Uhr

6.03. – 2015.04.18

Galerie Michael Haas

Niebuhrstraße 5

10629 Berlin[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Veröffentlicht am: 04.03.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst, | Tag: Galerie Michael Haas,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Verpasse keinen Kunst Event mehr...

Holler Box