SIDEWAYS. Alexander Calder – Paul Klee im Museum Berggruen

Paul Klee: Landschaft im Paukenton, 1920, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, Museum Be
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Picasso, Klee und Matisse sind die Stars im Museum Berggruen. Die Ausstellungsreihe SIDEWAYS richtet den Blick auf die Seitenbereiche der Sammlung und nimmt Künstler zum Ausgangspunkt, die hier mit nur einem einzigen Werk vertreten sind: Raoul Dufy (mit einer bepflanzbaren Miniatur-Architektur aus Keramik), Alexander Calder (mit einem feingliedrigen Mobile) und Henri Laurens (mit einer Bronzefigur einer Schwangeren).

Alle Künstler der Sammlung standen zu Beginn des 20. Jahrhunderts in engem Austausch über wesentliche künstlerische Fragen: Was ist die Aufgabe der bildenden Kunst, wenn es nicht länger erklärtes Ziel ist, die Natur nachzuahmen? Kann ein Kunstwerk stattdessen seine eigene Realität entstehen lassen? Mit welchen Mitteln sollte dies geschehen?

In der Sammlung des Museum Berggruen wird durch die einzigartige Dichte herausragender Werke anschaulich, wie die Künstler der Klassischen Moderne mit diesen Fragen experimentierten. SIDEWAYS erkundet die Kunst dieser Zeit aus dem Blickwinkel einzelner Objekte: In der dreiteiligen Ausstellungsreihe steht jeweils ein außergewöhnliches Kunstwerk von Dufy, Calder oder Laurens im Mittelpunkt. Sie sind Anlass zum Dialog mit anderen Künstlern der Sammlung: zwischen Raoul Dufy und Henri Matisse (24. Oktober 2014 bis 22. Februar 2015), Alexander Calder und Paul Klee (28. Februar 2015 bis 7. Juni 2015) sowie Henri Laurens und Pablo Picasso (Sommer 2015).

Im Museum Berggruen liegt der Schwerpunkt auf Malerei und Grafik. SIDEWAYS hingegen rückt andere Gattungen ins Zentrum: Keramik, kinetische Skulptur und Kleinplastik. Ein begleitendes Veranstaltungsprogramm erforscht die Eigenarten dieser künstlerischen Medien anhand der einprägsamen Exponate von Dufy, Calder und Laurens.

Teil II: Alexander Calder – Paul Klee

Ein Mobile des US-amerikanischen Künstlers Alexander Calder (1898-1976) ist der Dreh- und Angelpunkt der Kabinettausstellung “Alexander Calder – Paul Klee” im Museum Berggruen. Das filigrane Objekt scheint auf sein Publikum zu reagieren, wenn es sich im Luftzug leicht tänzelnd bewegt. So tanzt es auch zwischen abstrakter Form und figürlicher Gestalt: Ein wenig Fantasie genügt, um einen Seehund im Zirkus vor Augen zu haben, der ein buntes Spielzeug auf seiner Schnauze balanciert.

Alexander Calder zieht 1926 für einige Jahre nach Paris, wo er in engem Kontakt mit Joan Miró steht, der wiederum vertraut war mit der Kunst Paul Klees – eine austauschintensive Zeit, deren künstlerische Themen die Ausstellung in den Blick nimmt. Was lässt sich in der Gegenüberstellung der beiden Künstler über die Klassische Moderne erfahren? Welche Eigenschaften der Werke Klees fallen Seite an Seite mit Calders kinetischer Skulptur besonders ins Auge?

Die Ausstellung ist der zweite Teil der Reihe “SIDEWAYS” im Museum Berggruen. Sie richtet den Blick auf Künstler, die in der Sammlung mit nur einem einzigen Objekt repräsentiert sind: Raoul Dufy, Alexander Calder und Henri Laurens. Ihre Werke sind Anlass zum Dialog mit den prominent vertretenen Künstlern: Henri Matisse, Paul Klee und Pablo Picasso.

SIDEWAYS. Alexander Calder – Paul Klee

Noch bis zum bis 7. Juni 2015

Museum Berggruen

Schloßstraße 1
14059 Berlin[/vc_column_text][vc_gallery type=”flexslider_fade” interval=”3″ images=”14793,14792″ onclick=”link_image” custom_links_target=”_self” img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]

Veröffentlicht am: 16.03.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst, | Tag: Museum Berggruen,

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