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Künstlerhaus Bethanien



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Kottbusser Straße (Ausstellungsraum) Kohlfurter Straße (Büros + Ateliers) 10 41 - 43
Berlin, 10999
+49 30 6169030

Art der Einrichtung:
_Galerie

Gründungsjahr:

1975

Beschreibung:

Das Künstlerhaus Bethanien ist ein internationales Kulturzentrum in Berlin. Als Atelierhaus und Arbeitsstätte für professionelle Künstlerinnen und Künstler, vielschichtig strukturierte Projektwerkstatt und Veranstaltungsort hat es sich die Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst zum Ziel gesetzt.

Das Künstlerhaus Bethanien ist ein internationales Kulturzentrum in Berlin. Als Atelierhaus und Arbeitsstätte für professionelle Künstlerinnen und Künstler, vielschichtig strukturierte Projektwerkstatt und Veranstaltungsort hat es sich die Förderung der zeitgenössischen bildenden Kunst zum Ziel gesetzt.

Story:

Die Geschichte und der mittlerweile zur Marke gewordene Name des Künstlerhauses Bethanien sind eng verbunden mit dem Gebäude am Kreuzberger Mariannenplatz, in dem es bis 2010 angesiedelt war und welches Mitte des 19. Jahrhunderts als “Central-Diakonissenanstalt und Krankenhaus Bethanien” im Auftrag des Königs Friedrich Wilhelm IV. von Preußen errichtet worden war. Der Name “Bethanien” war bei den fast ausnahmslos kirchlich organisierten Wohlfahrts- und Pflegeeinrichtungen der damaligen Zeit recht häufig anzutreffen und verwies auf den biblischen Ort, an dem Jesus Lazarus von den Toten auferstehen ließ. 1974 sollte das nicht mehr funktionstüchtige Krankenhaus abgerissen werden, doch der Widerstand verschiedener politischer Interessensgruppen schärfte das öffentliche Bewusstsein für das leer stehende Gebäude und ebnete Denkmalschützern den Weg, Nutzungskonzepte zu entwickeln – unter ihnen Dr. Michael Haerdter, Gründungsdirektor der Künstlerhaus Bethanien GmbH und Geschäftsführer bis zum Jahr 2000. Unter seiner Leitung entwickelte sich das Künstlerhaus im Laufe der Jahre zu einem international renommierten Projektraum und Präsentationsort für zeitgenössische Kunst. Seit 1975 hat es hunderte zum Teil umfangreiche Projekte realisiert und vorgestellt. In den früheren Jahren schloss die Arbeit alle künstlerischen Disziplinen ein: Tanz und Theater, bildende Kunst, Literatur, Musik, Klangkunst, Performance und Architektur. Insbesondere die Internationalen Regieseminare für Film und Theater, die bis ins Jahr 2001 stattfanden, gaben dem Programm des Instituts wesentliche Impulse und förderten auf herausragende Weise den Kulturaustausch. Im Rahmen von Stipendienprogrammen konnten bis heute rund 950 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt das Künstlerhaus Bethanien als Karrieresprungbrett nutzen, wie die lange Liste mittlerweile bekannter Namen bezeugt.

Besonderheiten:

Das Künstlerhaus ist ebenfalls Herausgeber von Künstler- und Ausstellungskatalogen sowie dem Be Magazin, einer jährlich erscheinenden Fachzeitschrift für Kunst und Kritik. Internationales Atelierprogramm: Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, innerhalb eines festgesetzten Zeitraums Projekte zu erarbeiten und zu realisieren sowie die eigene künstlerische Position innerhalb des Berliner Kunstkontextes zu reflektieren und zu festigen. Insbesondere zeichnet sich die Arbeit des Künstlerhauses Bethanien durch eine individuelle Betreuung und das Vernetzen der Stipendiaten mit der Berliner Kunstszene aus.Die im Rahmen internationaler Stipendien geförderten Künstlerinnen und Künstler erhalten für den Zeitraum ihres Aufenthalts einen monatlichen finanziellen Zuschuss. Darüber hinaus sind die Übernahme der Atelierkosten, eine Materialkostenpauschale sowie die Präsentation des Abschlussprojekts gesichert. Die Aufenthaltsdauer unserer Gäste beträgt in der Regel 12 Monate. Die Projekte der Stipendiaten werden in den Ausstellungsräumen des Künstlerhauses öffentlich vorgestellt. Ferner besteht die Möglichkeit einer projektbezogenen Publikation, bei deren Erstellung das Künstlerhaus seine Dienste zur Verfügung stellt. Open Studio: Das Künstlerhaus Bethanien organisiert seine Open Studios üblicherweise einmal zu Jahresbeginn, einmal innerhalb der Sommermonate sowie seit Kurzem auch im Zuge des Berliner Kunstherbsts. Die Open Studios ziehen pro Veranstaltung um die 800 Besucher an, unter ihnen Kuratoren, Galeristen, Künstler, aber auch eine breite Öffentlichkeit. Die Open Studios bieten den Künstlern eine gute Möglichkeit, ungezwungen und direkt mit dem interessierten Publikum ins Gespräch zu kommen.

Kunstart:
Sonstiges

Kunststil:
Contemporary Art - Zeitgenössische Kunst

Künstlername:
Aaron Decker, Bodil Furu, Chen Sai Hua Kuan, Dae Hong Kim, Dafna Maimon, Elisabeth Tonnard, Greg Semu, Hanae Utamura, Joshua Schwebel, Kijin Park, Mai Nguyen Thi Thanh, Olaf Brzeski, Patrik Elgström, Ramiro Guerreiro, Samnang Khvay, Técha Noble, Thérèse Mastroiacovo, Yasutaka Kojima, Youki Hirakawa, Yu-Cheng Chou

Angaben zur Lage:
Der jetzige Standort des Künstlerhauses Bethanien befindet sich in einem ehemaligen, als “Lichtfabrik” bekannten Gewerbehof an der Kohlfurter Straße, mit einem Galerieschaufenster und -eingang zur Kottbusser Straße hin, attraktiv gelegen im quirligen Kiez zwischen Kreuzberg und Neukölln. Der Gebäudekomplex umfasst insgesamt etwa 10.000 Quadratmeter, die durch den Investor Nicolas Berggruen im Hinblick auf die Errichtung eines Kunst- und Kulturstandorts unter Wahrung des historischen Gesamtbilds saniert wurden. Neben dem Künstlerhaus Bethanien haben sich mehrere Büros aus der Kreativindustrie, Ateliers, Kleingewerbe und eine Galerie hier angesiedelt. Die “Lichtfabrik” wurde 1912 von den Gebrüdern Felix und Leo Israel – beide Eigentümer einer expandierenden Firma zur Herstellung von Beleuchtungsgegenständen – als modernes Fabrik- und Verwaltungsgebäude für ca. 800 Arbeiter und 175 Angestellte errichtet und spiegelt die für die damalige Zeit typische Kreuzberger Mischung aus Wohnen und Arbeiten wider. 1927 wurde die Israel-Frister AG als “Vereinigte Fabriken für Beleuchtungskörper” gegründet. Felix Israel war einer der Vorstände, verließ aber 1933 nach der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten Deutschland und wurde 1939 offiziell ausgebürgert. Eine Frister AG/GmbH existierte noch bis 1965, das weitere Schicksal der Gebrüder Israel und ihrer Familien ist hingegen nicht dokumentiert. Im Jahr 2008 wurde der Komplex von der Nicolas Berggruen Holdings GmbH erworben und trägt seit seiner umfassenden Renovierung den Namen “Lichtfabrik” im Gedenken an Felix und Leo Israel und zur Erinnerung an die vormals hier angesiedelten Gewerke. Für die Künstler und Gäste des “neuen” Künstlerhauses Bethanien bietet dieser Standort erweiterte Veranstaltungsflächen, eine größere Anzahl von Ateliers und eine verbesserte Werkstatt- und Ausstellungssituation – kurz: eine optimierte Infrastruktur für die Wahrnehmung unserer Aufgaben im Rahmen der Kunst- und Künstlerförderung.

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag von 14 bis 19 Uhr
Mittwoch von 14 bis 19 Uhr
Donnerstag von 14 bis 19 Uhr
Freitag von 14 bis 19 Uhr
Samstag von 14 bis 19 Uhr
Sonntag von 14 bis 19 Uhr

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