Video: Nina Hagen – Gitarren statt Knarren

Nina Hagen singt Musik „zur Ehre Gottes allein“.

Es geht um die einzig wahre Magie der Worte und der Klänge, die nach altem Bach’schem Prinzip für Gott allein gesungen werden.
Darum ist es beim Gesang von Gospel Musik schon immer gegangen. Nina Hagen hat das verstanden. So singt sie unprätentiös und gradlinig.

Sie singt frisch und frei, wie beim fröhlichen Cajunsounds infizierten „Good’s Radar“ gut zu hören ist.
Sie sucht bei bluesige Traditionals, wie „Nobodys Fault But Mine“ oder dem Depeche Mode Hit „Personal Jesus“ nach der göttlichen Essenz der Songs.

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Schon mit 15 Jahren sangs sie mit Profisängerinnen im Background-Chor, tanzte und sang mit ihrer Mutter Eva Maria Hagen im Musical „Can Can“, wurde mit 16 Sängerin ihrer ersten Rockband in Polen und gab zwei Jahre später in der DDR mit „Automobobil“ den Startschuß für eine einzigartige Karriere, die sie nicht nur durch die ganze Welt, sondern auch zu den verwegensten Musikstilen und -Partnern führte.

Rotzfreches Gitarrenmädchen und laszive Darstellerin der Sally Bowles. Vorreiterin der Deutsche Welle und Nachfahrin von Zarah Leander. Schwester von Lene Lovich und Mutter des Punk.
Nina Hagen’s inspirative Tripps führen sie schon in jungen Jahren nach England, in die USA, Frankreich, Spanien, Indien und Südamerika. Immer wieder kreuzte Nina’s Weg die große Liebe zu Gott, die ihren Bühnenshows mit klassischen und eigenen Gospels und Spirituals, neben ihrer ansteckenden Verspieltheit, diese beeindruckende seelische Kraft verleihen.

All die Einflüsse ihrer physischen und geistigen Wanderjahre finden sich heute konzentriert in einer Persönlichkeit und Stimme, die wieder mit voller Kraft und hingebungsvoller Lebenslust präsent ist.

Veröffentlicht am: 08.10.2014 | Kategorie: Kultur, Musik, | Tag:

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