Vivian Maier – Street Photographer – Kindermädchen wird zum Künstlerstar

Selbstporträt Vivian Maier, 1955 © Vivian Maier/Maloof Collection, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ist es nicht eine wunderbare Geschichte, wenn ein Kindermädchen (leider erst nach ihrem Tod) zu einer international gefragten Künstlerin wird? Vivian Maier (1926-2009) ist innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten amerikanischen Fotografinnen des 20. Jahrhunderts aufgestiegen. Dabei hat sie selbst zeitlebens niemandem ihre auf über 150.000 geschätzten Aufnahmen gezeigt und einen Großteil ihres Werkes nie gesehen.

Einige tausend unentwickelte Filmrollen

Einige tausend unentwickelte Filmrollen fanden sich neben Vintages und Negativen 2007 in der Zwangsversteigerungsmasse, die von drei Höchstbietenden erworben wurde. Während Vivian Maier 2009 verarmt starb, erfreut sich ihr Werk unter Sammlern größter Beliebtheit.

Die Spurensuche hat begonnen

Vivian Maiers fotografischer Blick von damals fasziniert noch heute. Eine Spurensuche hat begonnen. Geboren wurde Vivian Maier 1926 in New York als Tochter europäischer Einwanderer. Ihren Lebens-unterhalt verdiente sie über 40 Jahre als Kindermädchen, doch ihre wirkliche Passion war die Fotografie. Sie fing mit einer Rolleiflex-Kamera, später mit einer Leica IIIc, das urbane Leben auf den Straßen New Yorks und Chicagos ein. So entstanden eindringliche Porträtstudien. Der Betrachter von heute erlebt nicht nur die Passanten von damals, sondern erhält ganz nebenbei einen Einblick in die Wohn- und Lebensverhältnisse, den Alltag der Großstadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

19. Februar bis 12. April 2015

Willy-Brandt-Haus

Wilhelmstraße 140
10963 Berlin[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_gallery type=”flexslider_fade” interval=”3″ images=”14292,14291,14290″ onclick=”link_image” custom_links_target=”_self” img_size=”full”][/vc_column][/vc_row]

Veröffentlicht am: 05.03.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst, | Tag: Fotografie, Willy-Brandt-Haus,

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