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Sammlung Boros

Außenansicht Bunker Foto: © NOSHE


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Bunker, Reinhardtstr. 20
Berlin, 10117 Deutschland
+49 (0)30 27 59 40 65

Art der Einrichtung:
Sammlung

Gründungsjahr:

1942

Beschreibung:

Die Sammlung Boros ist eine Privatsammlung zeitgenössischer Kunst. Sie umfasst Werkgruppen internationaler Künstler von 1990 bis heute. In einem umgebauten Bunker werden auf 3000 qm Ausschnitte der Sammlung in wechselnden Präsentationen der Öffentlichkeit gezeigt.

Seit September 2012 präsentieren Christian und Karen Boros die zweite Ausstellung ihrer privaten Sammlung zeitgenössischer Kunst im Bunker in Berlin-Mitte. Gegenübergestellt werden Arbeiten aus den frühen 90er Jahren bis zu Werken, die erst vor kurzer Zeit erworben wurden. Alle Medien wie Skulptur, Installation, Malerei, Zeichnung, Video oder Fotografie sind vertreten. Viele der Installationen arbeiten mit dem Thema Sound, so dass der Besucher auf jeder der fünf Bunkeretagen mit unterschiedlichen und sich überlagernden Geräuschen konfrontiert wird. Wie schon bei der ersten Sammlungspräsentation haben viele Künstler ihre Arbeiten persönlich in den Räumen installiert.

Story:

1941 Planung des "Reichsbahnbunker Friedrichstraße" durch Karl Bonatz unter dem Generalbauinspektor Albert Speer.
1942 Bau des Bunkers als Schutzraum für Zivilbevölkerung durch Zwangsarbeiter.
1945 Besetzung des Bunkers durch die Rote Armee und Nutzung als Kriegsgefängnis.
1949 Nutzung als Textilienlager.
1957 Lagerung von importierten Südfrüchten aus Kuba durch den "Volkseigenen Betrieb Obst Gemüse Speisekartoffeln". Die Bevölkerung nennt das Gebäude "Bananenbunker".
1990 Nach der Wende gehört das Gebäude dem Bund.
1992 Der Bunker entwickelt mit Techno-Musik und Fetisch- und Fantasy-Parties sein Image als härtester Club der Welt.
1994 Das Deutsche Theater inszeniert Simon Donalds "Lebensstoff" in der vierten Etage des Bunkers.
1995 "Sexperimenta"
1995 Die Silvesterparty "The Last Days of Saigon" wird verboten. Sie findet trotzdem statt. Per Schließungsverfügung wird der Bunker zugemacht.
1996 Kunstausstellung "Files" mit Olafur Eliasson, Daniel Pflumm, Ugo Rondinone u.a.
2001 Nippon Development Corporation GmbH erwirbt den Bunker.
2003 Christian Boros kauft den Bunker, um ihn für seine Sammlung zeitgenössischer Kunst umzubauen.
2007 Fertigstellung des Umbaus und erste öffentliche Präsentation von Installationen.
2008-
2012 Sammlung Boros #1 – Erste Präsentation von Werken aus der Sammlung mit 120.000 Besuchern und über 7.500 Führungen.
2012-
2016 Sammlung Boros #2 – Zweite Präsentation von Werken aus der Sammlung mit 200.000 Besuchern und über 9.000 Führungen.

Angebote:

Der Bunker kann aus Sicherheitsgründen nur in kleinen Gruppen besucht werden.

Es werden 1,5 stündige Führungen von Donnerstag bis Sonntag angeboten.
Die Führungen finden halbstündig in englischer und deutscher Sprache statt.

Der Eintritt kostet 15 Euro pro Person / ermäßigt 9 Euro.

Der Besuch der Sammlung ist nur nach Voranmeldung auf dieser Website möglich: https://www.sammlung-boros.de/besuch/info.html (Jetzt Führung buchen) oder per Sonderführung.

Auf Nachfrage bieten wir auch private Führungen speziell für Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren an.

Sonderführungen können täglich für private Gruppen oder Einzelpersonen individuell gebucht werden.

Diese Sonderführungen kosten für Gruppen bis zu 8 Personen 200 Euro.
Ab einer Gruppengröße von mehr als 8 Personen berechnen sich Sonderführungen pro Person mit 25 Euro.


Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag geschlossen
Mittwoch geschlossen
Donnerstag von 15 bis 18:30 Uhr
Freitag von 15 bis 18:30 Uhr
Samstag von 10 bis 17:30 Uhr
Sonntag von 10 bis 17:30 Uhr
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