Die Nornen bekommen Gesellschaft. Nach drei Jahrzehnten in Berlin bringt Mariano Rinaldi Goñi in der Galerie Deschler neue Gemälde an die Wand. Zu den Hüterinnen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft treten die etruskische Göttin Vanth aus Tarquinia, Kali und Lakshmi. Wo Schicksal, Tod und Fülle sich überlagern, entsteht, was der Maler „Verstärkung durch Interferenz“ nennt.
Rinaldi Goñi in der Galerie Deschler: 30 Years in Berlin
Anlässlich von drei Jahrzehnten künstlerischen Wirkens in Berlin präsentiert die Galerie Deschler eine Auswahl neuer Gemälde und Arbeiten des argentinischen Künstlers Mariano Rinaldi Goñi (MAO).
Nornen, Vanth, Kali und Lakshmi
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Goñi mit der nordischen Mythologie, insbesondere mit den Nornen, den Verkörperungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In seinen neuen Arbeiten erweitert er diesen Kosmos um die etruskische Göttin Vanth, die er bei einem Besuch der antiken Grabstätten in Tarquinia entdeckte, sowie um die indischen Göttinnen Kali und Lakshmi. Eine Inspiration bildet dabei auch der Mythos von der Quirlung des Milchozeans, aus dem Lakshmi hervorgeht.
Verstärkung durch Interferenz
Im Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Traditionen begegnen sich archetypische Kräfte wie Schicksal, Tod, Zerstörung, Erneuerung und Fülle. Goñi beschreibt diese Verbindung als „Verstärkung durch Interferenz“: Die mythologischen Figuren treten miteinander in Resonanz und eröffnen neue Bedeutungsebenen.
Neue Arbeiten neben der Retrospektive
Die Ausstellung ergänzt die bis zum 8. November 2026 in der Stiftung Starke gezeigte Retrospektive gleichen Titels um aktuelle Arbeiten und gibt Einblick in die jüngste Entwicklung von Goñis vielschichtigem malerischem Kosmos.
Mariano Rinaldi Goñi: 30 Years in Berlin
Eröffnung: Freitag, 30. Oktober 2026, 19 bis 21 Uhr
Laufzeit: 30. Oktober bis 12. Dezember 2026
Ort: Galerie Deschler, Auguststraße 61, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Di bis Sa 12 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung
Mehr zum Programm der Galerie findest Du direkt bei Galerie Deschler.


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