Ayumi Paul – The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World

A und I, die beiden ersten Hiragana-Zeichen, ergeben im Japanischen das Wort für Liebe. Aus diesem Klangkern formt Ayumi Paul Tanja Wagner eine Ausstellung über Verbundenheit, die Mensch, Natur und Kosmos zusammenführt. Die Geigerin und Künstlerin macht Zuhören zur Methode und Wahrnehmung zur Teilhabe.

Die Galerie Tanja Wagner präsentiert die Ausstellung The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World von Ayumi Paul. Die Ausstellung beginnt mit einem Gespräch zwischen Ayumi Paul und Charlotte Wiedemann – Death Doula, Autorin und Leiterin des Bereichs Cultural & Public Engagement bei der Ahorn Gruppe – von 18 bis 19 Uhr. Im Anschluss folgt die offizielle Eröffnung, die bis 21 Uhr andauert.

Ayumi Paul Tanja Wagner: Klang als Verbundensein

Ayumi Pauls Schaffen entfaltet sich an der Schnittstelle von Klang, Performance, Komposition und Materialität und verwebt persönliche Erfahrung mit historischen und gesellschaftlichen Erzählungen.

A und I: zwei Zeichen, ein Wort für Liebe

Der Ausstellungstitel verweist auf die ersten beiden Zeichen der japanischen Silbenschrift, „A“ und „I“, die zusammen das japanische Wort für Liebe bilden. Liebe wird hier nicht als rein romantisches Gefühl verstanden, sondern als ein weiter gefasster Zustand des Verbundenseins – eine Zugehörigkeit, die alle Formen des Lebens miteinander verbindet.

Indem sie zeitliche, geografische und persönliche Grenzen überschreiten, laden ihre Werke uns ein, uns selbst als Teil einer größeren Konstellation von Beziehungen zu begreifen: zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft; zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Welten; zwischen irdischem Dasein und kosmischer Bewegung.

Ayumi Paul Tanja Wagner und die Berliner Stationen

Begleitend zur Ausstellung und über sie hinaus werden Ayumi Pauls Performances, Projekte und Rituale an Institutionen und Orten gezeigt, darunter Haus am Waldsee, Berlin (Eröffnung 13. Juni 2026, 17 Uhr); Gropius Bau, Berlin (The Singing Project, 14. Juni 2026, 16 Uhr); Hydra School Projects (Eröffnung 21. Juni 2026); Reethaus, Berlin (September 2026); Van Abbemuseum, Eindhoven (September 2026) sowie Sinop International Biennial (September 2026).

Ayumi Paul: Geigerin, Komponistin, Künstlerin

Ayumi Paul lebt und arbeitet zwischen Athen, Berlin und Kyoto. Ihre multidisziplinäre Praxis umfasst Klang, Performance, Objekte und soziales Engagement. Zu den jüngeren Präsentationen ihrer Arbeit zählen die Sharjah Biennial (2025), das Georg Kolbe Museum, Berlin (2024), der Gropius Bau, Berlin (2023), die haubrok foundation, Berlin (2023), das Auditorium Parco della Musica, Rom (2022), die National Gallery Singapore (2018 und 2021), das SFMOMA, San Francisco (2021), sowie die Kunsthalle Osnabrück (2020). Ihr fortlaufendes The Singing Project, das 2022 während ihrer Residenz im Gropius Bau begann, wurde von der Institution seither aufgegriffen und wird kontinuierlich als langfristige künstlerische und kollektive Praxis weiterentwickelt.

Öffnungszeiten und weitere Informationen zur Ausstellung findest du direkt bei der Galerie Tanja Wagner.

Ayumi Paul – The First Two Letters of the Alphabet Are Unconditional Love for the World

12.06.2026 – 01.08.2026

Galerie Tanja Wagner

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