„Wenn Klang zur Geschichte wird: Zwischen Ritual und futuristischem Flüstern“
Christelle Oyiri verwandelt mit Dead God Flow den Raum in eine ätherische Choreografie von Bild, Ton und Erinnerung. Ihre erste Installation in Berlin verwebt Video, Sound und Szenografie zur Stimme eines gebrochenen Mythos – in dem Tod keinen Abschluss, sondern einen pulsierenden Loop darstellt. Ein audiovisuelles Ritual, in dem Vergangenheit und Zukunft unzertrennlich sind.
Anlässlich der Berlin Art Week präsentiert LAS Art Foundation die neu in Auftrag gegebene audiovisuelle Installation Dead God Flow von Christelle Oyiri im CANK in Berlin-Neukölln. Dead God Flow ist die erste Installation der Künstlerin, DJ und Produzentin Christelle Oyiri in Berlin. Die Präsentation im CANK umfasst Video, Sound und Szenografie und erschafft ein intensives, raumgreifendes Erlebnis.
Im Zentrum steht das Video Hauntology of an OG, das Oyiri während einer Recherche in Memphis entwickelte. Darin mischen sich politische Erinnerung, spirituelle Praxis und postkoloniale Mythen mit den Codes und Klanglandschaften schwarzer Subkultur. Ergänzt wird das Werk durch Hyperfate, eine Arbeit über die kollektive Mythologisierung toter Rapper*innen. In Dead God Flow werden diese Erzählungen zu einer „coded séance“ – einer geheimen Sitzung zwischen Vergangenheit und Zukunft, Klang und Präsenz.
Christelle Oyiri: Dead God Flow
Eröffnung: Mittwoch, 10. September 2025, 18–22 Uhr
Datum: 11. September bis 19. Oktober 2025
Ort: CANK, Anzengruberstraße 25, 12043 Berlin-Neukölln
Öffnungszeiten: Donnerstag–Sonntag, 12–20 Uhr
Eintritt: 8 €, ermäßigt, unter 18 Jahren frei


0 Kommentare