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Vernissage Hoppers KW 37: Berlin Art Week Special

Hey Hoppers, die Vernissage Hoppers KW 37 sind unser Berlin Art Week Special: Strawalde in der Galerie Michael Haas, Neo Rauch und Stephan Balkenhol in der Galerie Schwind, Robert Rauschenberg bei Bastian, und das ist nur der Donnerstag. Ich bin’s wieder, euer Cettino. Woche für Woche erschnüffle ich [...]

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Misogynie – Symposium

9. Mai 2026

Misogynie lässt sich „als ‚Exekutivorgan‘ einer patriarchalischen Ordnung begreifen, das die allgemeine Funktion hat, dessen herrschende Ideologie zu kontrollieren und durchzusetzen“ – so Kate Manne, Moralphilosophin und eine der Beitragenden der aktuellen Ausgabe von TEXTE ZUR KUNST. Somit ist Misogynie nicht in den Vorstellungen Einzelner begründet, sondern geht von einer Männerwelt aus, die Gesellschaftsverhältnisse grundlegend konstituiert. Während weitgehend unstrittig ist, dass es sich bei der Kunstwelt historisch um eine solche Männerwelt handelte, wird heute oft davon ausgegangen, dass die Feminismen der vergangenen Jahrzehnte Wirkung gezeigt hätten und zumindest jene Bereiche der Gegenwartskunst, die sich als links und progressiv positionieren, diesem Bild nicht mehr entsprächen. Dennoch sind weibliche und nonbinäre Künstler*innen in Ausstellungen und Sammlungen weiterhin unterrepräsentiert und am Kunstmarkt im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen weniger erfolgreich. Neben dieser materiellen Ungleichheit, offenkundiger Diskriminierung und frauenfeindlichen Äußerungen manifestieren sich misogyne Denkweisen im Kunstfeld häufig subtiler.

Während die TEXTE ZUR KUNST-Ausgabe „Misogynie“ den Blick auf grundlegende gesellschaftspolitische und technologische Bedingungen richtet, die den gegenwärtigen antifeministischen Backlash begünstigen, fokussiert das Symposium im n.b.k. die Fragen, wie sich der gegenwärtige feministische Backlash im Bereich der Kunst zeigt, in welchem Verhältnis er zu früheren misogynen Tendenzen und Tropen steht, und welche künstlerischen, kunsthistorischen und kuratorischen Strategien sich ihm entgegensetzen lassen. Projektionen auf und Erwartungen an den weiblichen Körper dienen als Basis für die Analyse der materiellen und medialen Bedingungen feministischer Kritik.

Details

Datum:
9. Mai 2026
Veranstaltungskategorie:
Eintritt: Eintritt frei €

Veranstaltungsort

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
Chausseestrasse 128 / 129
Berlin, 10115 Deutschland
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