Lu Cheng widmet sich Formen zwischen menschlicher und nichtmenschlicher Körperlichkeit, zwischen Vertrautem und Fantastischem und greift dabei auf Bildwelten von Science-Fiction zurück. Was zwischen uns wächst ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in Berlin. Darin zeigt sie zwei bestehende Werke sowie eine neue, eigens für Neun Kelche produzierte Installation.
Lu Cheng untersucht in ihrer künstlerischen Praxis die Übergänge zwischen organischem Wachstum und künstlicher Konstruktion. Wie verändern sich Körper durch ihre Umgebung, und wie werden sie selbst zum Lebensraum für andere? Aus vielen kleinen Teilen entstehen körperähnliche Gebilde mit Verwachsungen. Was weich und beweglich erscheint, ist starr und zerbrechlich. Die Arbeiten lassen Körper als etwas Unabgeschlossenes erscheinen, das von seiner Umgebung geprägt wird und sich mit ihr verändert. Auch die Besucher*innen sind eingeladen, die Installation auf dem Boden weiter mutieren zu lassen.
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