DOKU.ARTS – Architectures in Motion

Wenn Dein Herz für die Architektur und das Bauen schlägt, dann solltest Du Dir DOKU.ARTS nicht entgehen lassen. Unter anderem mit neuen dokumentarischen Portraits und Essayfilmen über Sidi Larbi Cherkaoui, Phyllis Lambert, Astrid Lindgren, W.G. Sebald und Nicolas Roeg.

DOKU.ARTS präsentiert vom 9.-27. September 20 Filme aus 13 Ländern und widmet sich dem Schwerpunkt Architektur und Bauen. Das Programm zeigt, wie der internationale zeitgenössische Dokumentarfilm auf Bauen und Architektur blickt und wie Bauprozesse und Bürgerbeteiligung sich im Medium des Films widerspiegeln. Der Architekturschwerpunkt umfasst 15 neue Dokumentarfilme, darunter herausragende Langzeitbeobachtungen von Bauwerken von SANAA, Diller Scofidio + Renfro, Daniel Libeskind und Peter Zumthor. Darüber hinaus zeigt DOKU.ARTS neue dokumentarische Portraits und Essayfilme über Sidi Larbi Cherkaoui, Phyllis Lambert, Astrid Lindgren, W.G. Sebald und Nicolas Roeg.

Filmische Dokumentationen aus einer neuen Perspektive

Das Symposium Architectures in Motion (11.9.) setzt sich mit der filmischen Dokumentation von Architekturen und Städten auseinander. Dabei stehen unkonventionelle Herangehensweisen sowie Langzeitbeobachtungen von architektonischen Großprojekten im Mittelpunkt, die in Deutschland selten verfolgt oder gezeigt werden. Eröffnet wird das Symposium mit der Keynote „Media, Metropolis, Mind:Wandering through 150 years of urban documentation“ von William Uricchio, MIT Boston, USA.

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DOKU.ARTS wird eröffnet am 9. September um 20 Uhr mit der Deutschlandpremiere von Stan Neumanns Film Austerlitz, einer Adaption des letzten Romans von W.G. Sebald. Entstanden ist ein faszinierender persönlicher Essay, der getragen wird durch die darstellerische Leistung von Denis Lavant als Jacques Austerlitz, die Filmmusik und beeindruckende Architekturaufnahmen.
Zu den Sonderveranstaltungen des Festivals zählen neben dem Symposium ein Sebald-Abend mit einem Vortrag von Thomas Elsaesser und ein Abend mit Phyllis Lambert, die 2014 mit dem Goldenen Löwen der Architekturbiennale Venedig geehrt wurde.

Das diesjährige Filmprogramm:

16 Acres (R: Richard Hankin, USA 2013, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Produzenten)
Antwerp Central (R: Peter Krüger, B 2012, Deutschlandpremiere)
Astrid (R: Kristina Lindström, S 2014, Deutschlandpremiere in Anwesenheit der Regisseurin)
Austerlitz (R: Stan Neumann, F 2015, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs)
Barbicania (R: Ila Bêka & Louise Lemoine, F/UK 2014, Deutschlandpremiere in Anwesenheit der Regisseure)
The Chinese Mayor (R: Zhou Hao, CHN 2014, Deutschlandpremiere)
Citizen Lambert: Joan of Architecture (R: Teri Wehn-Damisch, CDN 2007, in Anwesenheit der Regisseurin und Phyllis Lambert)
David Adjaye – Collaborations: A Portrait of the Architect Through the Eyes of Others (R: Oliver Hardt, D 2015, in Anwesenheit des Regisseurs)
Diller Scofidio + Renfro: Reimagining Lincoln Center and the High Line (R: Muffie Dunn & Tom Piper, USA 2012, Deutschlandpremiere)
Friedrich Mielke: Discipline and Passion, the Science of Stairs (R: Stephan Trüby, D/NL 2014, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs)
Thomas Hirschhorn – Gramsci Monument  (R: Angelo A. Lüdin, CH 2015, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs)
Kolumba – Der Bau (R: Ludwig Metzger, D 2007)
Le paysage intérieur (R: Pierre Maillard, CH 2007-2010, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs)
Nakagin Capsule Tower: Japanese Metabolist Landmark on the Edge of Destruction (R: Rima Yamazaki, USA 2010, Deutschlandpremiere)
The Need to Dance (R: Petra Lataster-Czisch und Peter Lataster, NL 2015, in Anwesenheit der Regisseure)
The New Rijksmuseum (R: Oeke Hoogendijk, NL 2005-2014)
Nicolas Roeg: It’s About Time (R: David Thompson, GB 2014, Deutschlandpremiere)
Saving Mes Aynak (R: Brent E. Huffman, USA/AFG 2014, Deutschlandpremiere)
Taking the Dog for a Walk (R: Antoine Prum, LUX/UK 2014, Deutschlandpremiere in Anwesenheit des Regisseurs)
Torre David (R: Markus Kneer, Daniel M. Schwartz, VEN/CH 2014, Deutschlandpremiere in Anwesenheit von Daniel M. Schwartz)

Allgemeine Informationen

DOKU.ARTS wurde 2006 in der Akademie der Künste auf Initiative des künstlerischen Leiters Andreas Lewin gegründet. 2008 folgte DOKU.ARTS einer Einladung des Nederlands Filmmuseum nach Amsterdam, wo das Festival von 2008 bis 2010 stattfand. Seit 2012 ist DOKU.ARTS zusätzlich im Instituto Moreira Salles in Rio de Janeiro zu Gast. Im selben Jahr kehrte das Festival mit Unterstützung des Hauptstadtkulturfonds nach Berlin – ins Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums – zurück, wo es 2015 mit seiner nunmehr neunten Ausgabe zum vierten Mal stattfindet. DOKU.ARTS ist eine Produktion der DOKU.ARTS GbR, wird 2015 gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds und findet statt in Kooperation mit dem Deutschen Historischen Museum / Zeughauskino.

Zeughauskino

Deutsches Historisches Museum
Unter den Linden 2
10117 Berlin

Weitere Informationen finden Sie auf www.doku-arts.de

 

Veröffentlicht am: 08.09.2015 | Kategorie: Kultur, Kultur - was sonst noch passiert, | Tag: DOKU.ARTS,

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