
Mit „Nachtruhe“ zeigt die Galerie Thomas Schulte eine Einzelausstellung von David L. Johnson, die Klangarbeiten, subtraktive Skulpturen, gedruckte Objekte und Fotografien vereint. Die Arbeiten entstanden in und um öffentliche und private Parks in Philadelphia, New York und Berlin. In diesen drei Städten setzt sich Johnsons Arbeit dokumentierend und intervenierend mit den sich wandelnden Bedingungen des Zugangs zu Grünflächen auseinander und untersucht, wie nächtliche Ausgangssperren und andere Formen der Kontrolle die Grenzen des öffentlichen Raums prägen.
Zwischen sichtbaren Barrieren und weniger wahrnehmbaren Formen der Kontrolle fragt „Nachtruhe“ danach, wie solche Grenzen im Laufe der Zeit und über verschiedene geografische Räume hinweg entstehen und durchgesetzt werden. Durch das Entfernen und Versetzen von Dingen, durch Feldaufnahmen und Neukartierungen zeichnet Johnson nach, wie diese Grenzen über jene Orte und Bedingungen hinausreichen, die sie vordergründig regulieren.
Ergänzung der Kunstleben Berlin Redaktion:
„Nachtruhe“ zeigt die Galerie Thomas Schulte an ihrem zweiten Standort: in den Mercator-Höfen in der Potsdamer Straße 81B in Berlin-Tiergarten. Diese Räume in einer ehemaligen Altbauwohnung hat die Galerie im Herbst 2024 zusätzlich zum Stammhaus in der Charlottenstraße eröffnet. Du kannst die Ausstellung von Mittwoch bis Samstag zwischen 12 und 18 Uhr besuchen, der Eintritt ist frei. Barrierefrei sind die Räume nicht. Eröffnet wird am 10. September 2026 von 18 bis 22 Uhr zur Gallery Night der Berlin Art Week.
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