Nur noch bis zum 5. Juli können Sie unsere Ausstellung „KLASSE IN WEIßENSEE! Wolfgang Peuker und seine Schüler:innen“ besuchen.
Unverkennbar ist die Leipziger Schule in Peukers präzisem, altmeisterlichen Pinselstrich. Seine Berlin-Bilder, sowohl Bildnisse von Menschen als auch Architekturportraits, bewegen uns noch heute. Die Werkserie macht die politischen und gesellschaftlichen Spannungen der 90er-Jahre fühlbar. Sie ruft nicht nur Erinnerungen hervor, sondern scheint uns auch im Hier und Jetzt zu fragen, wie wir uns im Antlitz der Geschichte positionieren wollen.
Gegenständlichkeit und der Bezug zum Menschen zeigen sich auch bei Peukers Schüler:innen. Stefanie Hillich, Sibylle Prange, Philipp Schack und Christian Thoelke verarbeiten in unterschiedlichsten Formen das menschliche Dasein als Bildinhalt.
Die weißensee kunsthochschule berlin, an der Wolfgang Peuker von 1989 bis zu seinem Tod lehrte, feiert 2026 ihr 80-jähriges Jubiläum.
Dr. Angelika Richter, Präsidentin der weißensee kunsthochschule berlin:
Peukers Biografie und Werk machen sichtbar, dass die Kunst in der DDR und ihre Nachgeschichte nicht nur als politisches, sondern vor allem als ästhetisches Erfahrungsfeld verstanden werden müssen. An seiner Malerei lassen sich die Beharrungen und Erneuerungen einer Generation ablesen, die – zwischen zwei Systemen – Bilder schuf, die nicht versöhnen, sondern den Finger in die Wunde legen wollten.
KLASSE IN WEIßENSEE! Wolfgang Peuker und seine Schüler:innen
11. Februar 2026 – 05. Juli 2026
Stiftung Kunstforum Berliner Volksbank
Kaiserdamm 105
14057 Berlin
Di – So 10 bis 18 Uhr, montags geschlossen
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
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