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Umbo. Fotograf

21. Februar 2020 - 24. Mai 2020

Umbo (Otto Umbehr) steht für eine Art „Urknall“ der modernen Fotografie Mitte der 1920er Jahre – so der Kunsthistoriker Herbert Molderings 1995 in seiner Retrospektive des Künstlers. Mit Ideenreichtum und Experimentierfreude prägte Umbo maßgeblich die Fotografie des Neuen Sehens. Er gilt als Erfinder des Bildes der Neuen Frau, des neuen Bildes der Straße und der fotografischen Reportage schlechthin. Sein Name steht auch für den jugendbewegten Aufbruch der Wandervögel aus der Wilhelminischen Ära ins frühe Bauhaus und für die beflügelte Medienmetropole Berlin. Umbo ist zugleich der an sich zweifelnde junge Künstler, der Dank der Impulse durch den Bauhauslehrer Johannes Itten und seinen Künstlerfreund Paul Citroen quasi über Nacht berühmt wurde, und doch ein immer Bohemien, ein ewig Suchender blieb.
Mit einer Auswahl von etwa 200 Werken sowie zahlreichen Dokumenten aus dem Nachlass des als Otto Maximilian Umbehr (1902–1980) geborenen Künstlers, präsentiert die Berlinische Galerie nach dem Sprengel Museum Hannover die erste große Retrospektive seit 24 Jahren. Die Ausstellung feiert zudem die Erwerbung des Nachlasses Umbo die 2016 gemeinsam mit den Kooperationspartnern Bauhaus Dessau und Sprengel Museum Hannover dank der Finanzierung durch zahlreiche Unterstützer möglich wurde.

Die Ausstellung wird finanziell unterstützt vom Sparkassen- Kulturfonds des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und von dem Förderverein Berlinische Galerie e.V.

Details

Beginn:
21. Februar 2020
Ende:
24. Mai 2020
Veranstaltungskategorie:
Eintritt: 8€, ermäßigt 5€ (Abweichungen zu Sonderausstellungen möglich) €

Veranstaltungsort

Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124 – 128
Berlin, 10969
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Veröffentlicht am: 25.11.2019 |

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