
Die Exlibris von Elena Kiseleva sind alles andere als Buchzeichen im engen Sinne. Es sind Juwelen der Kleinkunst, Graphiken von einem unwiderstehlichen Charme und Reiz. Die Blätter haben eine sehr geringe Auflage, sie sind quasi Unikate. Die Künstlerin vereint graphische und malerische Techniken. Sie geht aus von Radierungen – die spitze Nadel eignet sich besonders gut für ihre Detailgenauigkeit und Detailbesessenheit – doch manchmal auch von Zeichnungen und coloriert diese.
Exlibris – eine eigenständige Form der graphischen Darstellung – sind Beigaben zum Buch, es ist dem Buch »äußerlich«. Dabei charakterisiert es eher den Besitzer des Buches, als dessen Inhalt. Doch die modernen Exlibris begnügen sich nicht damit, nur die Insignien der Besitzer schmuckvoll zur Darstellung zu bringen. Das Buch selbst wird zur zentralen Inspirationsquelle. In den Radierungen von Elena Kiseleva* sind Fantasie und Realität eng miteinander verknüpft. Ungewöhnliche Kombinationen von Gegenständen, Begriffen und Symbolen schaffen einzigartige Welt der Gestalten. Die Radierungen der Künstlerin werden nachträglich handcoloriert. Begehrte Objeke bei Sammlern.
Elena Kiseleva ist Preisträgerin internationaler Exlibris Wettbewerbe
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