Shinji Himeno in der Galerie Schwind

Shinji Himeno, Fallende Hoffnung, 2014, Miischtechnik auf MDF, 86,8x105cm
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Vom 31. Januar bis zum 4. April präsentiert die Galerie Schwind Berlin die neuesten Gemälde des japanischen, seit 25 Jahren in Deutschland lebenden Künstlers Shinji Himeno.

Shinji Himenos Arbeiten stehen stilistisch dem Magischen Realismus nahe.

Sie changieren zwischen „Leipziger Schule“ und „Wiener Schule des phantastischen Realismus“, zwischen heimatlich-japanischer Tradition und abendländisch-mediterranem Erbe. Mit der Leipziger Schule verbindet ihn neben der aufwendigen altmeisterlichen Maltechnik, insbesondere das Rätselhafte, schwer zu Entschlüsselnde seiner surrealen Bildwelten. Nicht selten scheint sein Bildpersonal der Realität völlig entrückt, schweben seine Figuren in historische Gewänder gehüllt vor einer völlig neuzeitlichen Stadtkulisse oder imaginär-inszenierten Räumen, umringt von Putten, Luftblasen und allerlei geheimnisvollen Attributen. Der Betrachter kann derweil nur staunen und erst beim langen Schauen entspinnt sich eine Geschichte, die versucht Licht ins Dunkel zu bringen.

[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_gallery type=”image_grid” interval=”3″ images=”14231,13770,13771,13772″ onclick=”link_image” custom_links_target=”_self”][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width=”1/1″][vc_column_text]Shinji Himeno wurde 1966 in Tokushima/ Japan geboren. 1988 zeigte ihm in Tokio die Frau des japanischen Botschafters aus Bonn in einer deutschen Zeitschrift das Bad Frankenhausener Panoramagemälde von Werner Tübke, dem bekannten Vertreter der sogenannten Leipziger Schule. Diese Begegnung beeindruckte Shinji Himeno so sehr, dass er beschloss, nach Deutschland zu gehen um dessen künstlerisches Handwerk zu erlernen.

Werner Tübke beeindruckteShinji Himeno sehr

Nach dem Fall der Mauer 1989 siedelte er daher nach Berlin über und bekam zunächst einen Studienplatz in Dresden an der Hochschule für bildende Künste. Von hier aus fuhr er im Herbst 1991 zu einer Vernissage nach Leipzig, wo er Werner Tübke persönlich begegnete. Er erzählte ihm, dass er mit dem Wunsch nach Deutschland gekommen sei, bei ihm zu studieren. Zu dieser Zeit unterrichtete Werner Tübke allerdings schon selbst nicht mehr an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig, empfahl ihm aber auf jeden Fall ein Studium an der bekannten Kunstakademie. So absolvierte Shinji Himeno sein Grundstudium bis 1993 in Leipzig und wechselte für das Hauptstudium an die Akademie der Bildenden Künste in Wien. Hier schloss er sein Studium 1997 als Meisterschüler von Arik Brauer ab, Mitbegründer der „Wiener Schule des Phantastischen Realismus“. Seit 1997 lebt und arbeitet Shinji Himeno in Berlin und wird inzwischen exklusiv durch die Galerie Schwind, Leipzig | Frankfurt am Main | Berlin vertreten.[/vc_column_text][vc_column_text]

Shinji Himeno

Ausstellungsdauer: 31. Januar – 4. April 2015

Galerie Schwind

Auguststraße 19
10117 Berlin

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Veröffentlicht am: 10.02.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst, | Tag: Galerie Schwind,

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