Während der Berlin Art Week präsentiert Michael Haas mal wieder besondere Highlights, wie z. B. eine Ausstellung mit Gouachen von Alexander Calder.
Mit dem Werk des amerikanischen Künstlers Alexander Calder (1898-1976) verknüpft man vor allem die Anfang der 1930er Jahre von ihm erfundenen Mobiles – kinetische Plastiken, die ihn schon damals weltbekannt machen, sowie die so genannten Stabiles und seine Monumentalplastiken. Wichtige Impulse für die Entstehung seines vielfältigen, zwischen Surrealismus und Konstruktivismus operierendes Œuvres erhält Calder zu Beginn seiner künstlerischen Laufbahn, als er sich in Paris aufhält.
Gouache als künstlerisches Highlight

Er steht im engen Austausch mit Piet Mondrian, Fernand Léger und Joan Miró und ist Teil der Gruppe ‚Abstraction-Création‘. Besonders in den 1950er Jahren wird auch die Gouache ein wichtiges Medium für den Künstler. Die schnell trocknende Farbe auf Wasserbasis erlaubt Calder ein sehr schnelles, spontanes Arbeiten. Die ständige Bewegung des Lebens, die er in seinen Plastiken künstlerisch darzustellen sucht, findet auch hier ihre Entsprechung.

Die leuchtenden Primärfarben und organischen wie geometrischen Formen der Papierarbeiten, die an seine monumentalen Skulpturen erinnern, sind unverkennbar Teil der spezifischen Bildsprache Calders. In der Galerie Michael Haas wird eine umfassende Auswahl von Gouachen aus fünf Jahrzehnten zu sehen sein.
Alexander Calder
16.09. bis 17.10.15
Galerie Michael Haas
Niebuhrstraße 5
10629 Berlin
Sonderöffnungszeiten während der Art Week:
Mittwoch, 16. September 2015, 18 – 21 Uhr
Donnerstag, 17.09.2015 bis Sonntag, 20.09.2015, jeweils 11 – 19 Uhr
Das Kunst Lager Haas ist während der Art Week für Besucher geöffnet.

Gouache und Tusche auf Papier 110 x 75 cm


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