Christopher Winter’s In Search of Lost Time

In Search of Lost Time, Christopher Winter - Lehr Zeitgenössische Kunst

Der britische Maler Christopher Winter beschäftigt sich in seinen neueren Arbeiten mit der Erweiterung des Bildraumes und verschiedenen Aspekten der Realität, in dem er Installation und Malerei miteinander verbindet. Die in seinen Gemälden auftauchenden Darstellungen von kubistisch wirkenden Tieren, wie Affen, Hasen oder Bären, existieren daneben zum einen als eigenständige Bildwerke und zum anderen auch als autarke Skulpturen.

Winter stellt damit den Begriff der Realität in Frage, in dem er es völlig offen lässt, was Abbildung und was Vorlage, was Ursprung und was „Erzählung“ ist. In den von erzählerischer Dichte gekennzeichneten Bildwelten vermischt sich das Vertraute mit dem Unbekannten, das Mögliche mit dem Rätselhaften, das Alltägliche mit dem Absurden. Artefakte, die erkennbar Teil der Realität sind, erhalten auf der Leinwand eine zweite Identität. Damit verweist Winter zugleich auf den philosophischen Ansatz der künstlerischen Stilrichtung des Kubismus, der eine alternative Realität zum Bekannten aufzeigen will. Hier steht die Wirklichkeit, das Vorstellbare an der Schwelle zum Absurden, zur Fiktion; es ist das Zwielicht, in welchem Winters Arbeiten generell anzusiedeln sind.

Zur Ausstellung erscheint die Christopher Winter Monografie „Dizzyland – 20 Years in Germany“ im Kerber Verlag.

In Search of Lost Time

7. November 2015 bis 19. Dezember 2015

Lehr Zeitgenössische Kunst

Großbeerenstraße 16
10963 Berlin

Veröffentlicht am: 06.11.2015 | Kategorie: Ausstellungen, Kunst, | Tag: Christopher Winter, In Search of Lost Time, Lehr Galerie, Lehr Zeitgenössische Kunst,

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