
Die Galerie Crone Berlin präsentiert die Ausstellung Empty Places, Crowded Hearts, die ein generationsübergreifendes Panorama weiblicher künstlerischer Strategien mit abstrakten oder abstrahierenden Bezügen entfaltet.
Dabei werden prägende Positionen der 1970er und 1980er-Jahre mit aktuellen Strömungen in Dialog gebracht.
Die gezeigten Arbeiten von Channa Horwitz, Hanne Darboven, Charlotte Posenenske, Sylvie Fleury und Rosemarie Trockel stehen für eine konzeptuelle Durchdringung von Struktur durch serielle Systeme, zeitbasierte Ordnungen und die kritische Reflexion kultureller und materieller Codes. Ihre Praxis hat das Verständnis von Struktur als intellektuelles und gesellschaftliches Prinzip nachhaltig geprägt.
Jüngere Positionen wie Ruscha Voormann, Hannah Sophie Dunkelberg, Sophie-Luise Passow, Judith Fegerl und Carola Dertnig entwickeln diese Ansätze weiter und untersuchen Oberflächen, Materialien und narrative Gefüge als offene, fragile Systeme, in denen Körper, Raum und Bild in dynamische Beziehungen treten.
Die Ausstellung versammelt somit Werke von zehn Künstlerinnen verschiedener Generationen, die sich mit grundlegenden Fragen von Ordnung, Materialität und Wahrnehmung auseinandersetzen. Seriellen und konzeptuellen Verfahren kommen dabei ebenso große Bedeutung zu wie körperlichen und materialbezogenen Prozessen oder performativen Herangehensweisen.
Empty Places, Crowded Hearts
1. Juni bis 15. August 2026
Crone Berlin
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