Porträts der deutschen Geschichte im Deutschen Historischen Museum

Ein Gesicht, ein ganzes Jahrhundert: Fürsten und Flüchtlinge, Staatsfrauen und Unbekannte, Täter und Opfer. Der Blick voraus lohnt sich schon jetzt, denn ab April 2028 versammelt Porträts der deutschen Geschichte DHM im Pei-Bau Bildnisse aus den eigenen Sammlungen, kuratiert von Julia Voss und Christopher Clark.

Am 7. April 2028 wird im Pei Bau des Deutschen Historischen Museums auf 560 Quadratmetern die Ausstellung „Porträts der deutschen Geschichte“ (Arbeitstitel) eröffnen. Im Zentrum der Ausstellung stehen herausragende Porträts historischer Persönlichkeiten und vor allem Werke, die einen hohen Eigenwert besitzen und von emblematischer Wirkungskraft sind.

Porträts der deutschen Geschichte DHM: viele Gesichter

Die ausgestellten Porträts werden dabei möglichst vielfältig sein, sowohl was die Dargestellten wie auch die Formate anbetrifft. Fürsten, Staatsmänner und -frauen, entscheidende Personen aus Industrie, Wirtschaft, Wissenschaft, Sport, Kultur usw. werden vertreten sein, aber auch unbekannte Menschen, wenn von ihnen packende Porträts überliefert sind. Aus der Begegnung mit den Porträts sollen sich Türen in die Geschichte öffnen. Dabei soll die Vielfalt der in Deutschland heute und in der Vergangenheit lebenden und wirkenden Menschen zum Ausdruck kommen: Personen der verschiedenen politischen Spektren von rechts bis links, Opfer, Täter, Vertriebene und Flüchtlinge, Bäuerinnen und Bauern, Studierte, Einwanderer, Migranten, Protestanten, Juden und Katholiken, Homosexuelle usw.

Aus den Sammlungen des DHM

Die Porträts in den reichen Sammlungen des DHM bilden dabei den Grundstock: Die eigenen Bestände bieten zahlreiche ebenso herausragende wie vielseitige Porträts, die sich aus der lange zurückreichenden Sammlungstätigkeit des Museums speisen und nun zum ersten Mal in ihrer Fülle gezeigt werden können. Gleichzeitig wird die Ausstellung durch Exponate aus anderen Sammlungen und Museen erweitert und ergänzt.

Porträts der deutschen Geschichte DHM: von der Münze bis zum Ölgemälde

Das Gebot der Vielfalt und Abwechslung betrifft auch die Formate und Medien. Unterschiedliche Gattungen sollen versammelt werden, von Video-Installationen und Karikaturen, Hologrammen, Fotos, Zeichnungen, Medaillen, Münzen, Geldscheinen, Briefmarken bis hin zu Ölgemälden, Büsten und Standbildern. Die Ausstellung soll ein vertieftes Bewusstsein für die Bedeutung der in Deutschland lebenden Menschen entwickeln, die unter allen möglichen Umständen und in allen möglichen Rollen die deutsche Geschichte im Großen und Kleinen geprägt haben.

Die Ausstellung wird von Julia Voss und Christopher Clark kuratiert.

Porträts der deutschen Geschichte

Ab dem 7. April 2028

Deutsches Historisches Museum

Aktuelle Informationen zum Programm und zu den Öffnungszeiten im Pei-Bau findest du direkt beim Deutschen Historischen Museum.

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