Giorgio Griffa – retrospettiva

Giorgio Griffa – retrospettiva

Mit 90 Jahren zieht Giorgio Griffa seine Linien noch immer mit derselben stillen Konsequenz über ungrundiertes Leinen. Die Walter Storms Galerie Berlin zeigt eine Auswahl seiner Werke in Zusammenarbeit mit der Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens, ein Anlass, um einem der radikalsten und zugleich bescheidensten Maler der Gegenwart zu begegnen.

Giorgio Griffa in der Walter Storms Galerie Berlin: retrospettiva

Die Walter Storms Galerie präsentiert ausgewählte Werke von Giorgio Griffa in Zusammenarbeit mit der Fondazione Giorgio Griffa und Xavier Hufkens.

Giorgio Griffa, geb. 1936, lebt in Turin, ist mit seiner langen internationalen Kunstkarriere eine der bedeutendsten Malerpersönlichkeiten unserer Tage.

Griffas Bildsprache: Linien, Punkte und die Frage nach dem Status der Malerei

Typisch und charakteristisch für sein gesamtes Werk seit Beginn der 1970er Jahre ist, wie Griffa auf Stoff, Leinen, Nessel seine Linien zieht, Punkte setzt, Zahlen und Texte schreibt und die Tücher ohne Keilrahmen mit feinen Nadeln an der Wand fixiert.

Griffas Werk zeugt von großer Askese und uneitler Bescheidenheit. Seine Darstellungen mit abstrakten Elementen wirken wie selbstverständlich und gleichen musikalischen Partituren, verstehen sich als Reflexionen über den Status von Malerei.

Die Walter Storms Galerie zeigt Giorgio Griffa seit 1980. In Berlin unterstützte die Galerie 2013 die Ausstellung seiner Werkgruppe „Golden Ratio“ im Mies van der Rohe Haus. 2022 zeigte das Centre Pompidou in Paris eine umfassende Übersicht über Griffas Werk.

Beitragsbild: Giorgio Griffa, Tre linee con arabesco n.1428, 1994, Acryl auf Leinen, 85 x 93 cm, Bildrechte: Fondazione Giorgio Griffa

Giorgio Griffa – retrospettiva

1. Mai 2026 – 27. Juni 2026

Walter Storms Galerie

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