Labour of Love
27. Februar 2026 - 14. März 2026

Die Ausstellung präsentiert Werke von 13 Künstlerinnen*, die sich mit Fragen der Kunstproduktion und des Alltags auseinandersetzen. Dabei werden historisch als „Frauenarbeit“ konnotierte Tätigkeiten nicht nur auf ihre Ambivalenz zwischen Erfüllung und Mühsal befragt, sondern auch Strategien zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch Vernetzung, Forschung und politisches Engagement aufgezeigt. Im Zentrum steht die Auflösung etablierter Trennungen: zwischen Mann und Frau, Groß und Klein, Öffentlich und Privat, Sichtbar und Unsichtbar. Indem sie das Unscheinbare in den Mittelpunkt rücken, enthüllen die Werke Formen der Präsenz und des Bewusstseins, die oft unbemerkt bleiben.
Kuratiert von Bettina Semmer, eröffnet die Ausstellung symbolträchtig am Equal Pay Day und thematisiert das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Produktion und alltäglicher Sorgearbeit.
Das Begleitprogramm vertieft diese Inhalte, darunter ein Panel Talk am 7. März mit Delia Keller und Marie van Bömmel sowie Marta Vovk als beteiligte Künstlerin und ein Kinder-Malworkshop am 14. März.
Künstlerinnen*: Solweig de Barry, Elisa Jule Braun, Paula Breuer, Roberta Cotterli, Josephine Hans, Maria Kallau, Sarah Loibl, Toni Mauersberg, Anna Nezhnaya, Sophia Novosel, Yurika Saito, Marta Vovk, Cora Wöllenstein

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