Hey Hoppers, ich bin’s wieder, euer Cettino – seid ihr bereit für die Vernissage Hoppers KW 17? Woche für Woche erschnüffle ich für euch die Vernissagen Berlins und stelle mit meinem Kumpel Richard J. Flohr die besten Touren zusammen, damit ihr kein Opening-Highlight unserer Stadt verpasst und per [...]
Im Rahmen des Gallery Weekend 2022 eröffnet die Galerie Friese ihre erste Einzelausstellung des Künstlers Horst Antes (*1936). In seiner Ausstellung 7 Häuser zeigt Antes sieben monumentale, teils mehrteilige Bilder, die die für Antes typischen, dunkel-reduzierten Häuser zeigen. Die Werke, darunter auch neu entstandene Arbeiten, sind in der von dem Künstler selbst kuratierten Zusammenschau erstmalig zu sehen.
HorstAntes, der den Schock des Falkland-Kriegs — dass also der Westen nach und trotz der Erfahrung des 2. Weltkrieges sich in der Lage sah, Krieg zu führen — zum Anlass nahm, die Figur aus seinem Werk zu verbannen, hat sich seit dieser Zeit Bildern von Zahlen, Bildern von Häusern gewidmet. Die Häuser sind dichte, abgeschlossene, lebendigst zueinander in Beziehung gestellte Farbflächen. Sie entziehen sich vorschneller Lesbarkeit. Sie sind ungeheuerliche Bild gewordene Zeichen für das Leben selbst.
Horst Antes, Haus Sekulic (für Klaus Gallwitz), 2021, Acryl auf Leinwand, 130 x 100 cm, Foto: Andrea Lensini, Siena
Horst Antes
Horst Antes (*1936) studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe bei HAP Grieshaber, wo er selbst von 1984 bis 2000 eine Professur innehatte. Antes zeigte 1966 eine umfangreiche Werkgruppe auf der 33. Biennale in Venedig. Er nahm an der documenta III (1964), documenta IV (1968) sowie der documenta VI (1977) teil. Aktuell ist seine Einzelausstellung Die Genese des Kopffüßlers im Franz-Marc-Museum zu sehen sowie drei Häuserbilder in der Ausstellung In die Weite – Aspekte jüdischen Lebens in Deutschland im Kölner Kolumba, in dessen Jahresausstellungen seine Arbeiten mehrfach präsentiert worden sind. Die große Retrospektive Antes. Malerei 1958–2010 wurde 2013 im Martin-Gropius-Bau in Berlin gezeigt. Weitere Einzelausstellungen hatte Antes u. a. im Forum Würth Chur (2019), im Museum Gunzenhauser in Chemnitz (2017) oder im Sprengel Museum in Hannover (2002). Horst Antes erhielt den Großen Preis der Biennale von São Paulo sowie das Stipendium der Villa Romana Florenz und der Villa Massimo Rom.
Beitragsbild: Horst Antes, Großes Haus mit Blauem Dach, 2005, Acryl mit Sägemehl auf Sperrholz, 215 x 420 cm, dreiteilig. Foto: Dirk Altenkirch, Karlsruhe
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