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Bode-Museum



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Art der Einrichtung:
Museum

Beschreibung:

Die Konzeption des als Kaiser-Friedrich-Museum errichteten Gebäudes geht auf Ideen der Kronprinzessin Victoria zurück, die diese in einer Denkschrift von 1883 veröffentlichte. Wilhelm von Bode war es schließlich, der diese bahnbrechenden Ideen in die Praxis umsetzte.

1897 wurde an der Nordspitze der Museumsinsel mit dem Bau des von Eberhard von Ihne entworfenen Renaissance-Museums begonnen, das den Namen des Gemahls der seit 1888 verwitweten Kaiserin Victoria tragen sollte.

In dem im Oktober 1904 eröffneten Kaiser-Friedrich-Museum wurden Malerei und Skulptur, die damals so genannten „hohen Künste“, erstmals gleichrangig nebeneinander präsentiert, wobei sich die Art der Inszenierung von traditionellen Museen unterschied.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Museum schwer beschädigt und zwischen 1948 und 1986 sukzessive wiederhergestellt. 1956 erhielt es nach seinem geistigen Schöpfer den bis heute beibehaltenen Namen: Bode-Museum. Nach der Wiedervereinigung auch der Staatlichen Museen zu Berlin folgte eine umfassende Grundinstandsetzung des Hauses nach modernsten museologischen und denkmalpflegerischen Erfordernissen.

Anders als ursprünglich vorgesehen beherbergt das Gebäude, das seit Herbst 2006 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist, nun vor allem die Skulpturensammlung und das Museum für Byzantinische Kunst. Etwa hundertfünfzig Werke aus dem Bestand der Gemäldegalerie, die sich seit 1998 am Kulturforum am Potsdamer Platz befindet, bereichern die Präsentation der Skulpturen. Das Münzkabinett zeigt  im Bode-Museum seine metallene Chronik der Menschheitsgeschichte.

Angaben zur Lage:
Eingang über die Monbijoubrücke

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag von 10 bis 18 Uhr
Mittwoch von 10 bis 18 Uhr
Donnerstag von 10 bis 20 Uhr
Freitag von 10 bis 18 Uhr
Samstag von 10 bis 18 Uhr
Sonntag von 10 bis 18 Uhr

Juli 2022

Weltpremiere “Choreographing Politics”: Auftaktveranstaltung der Serie mit “commissioned works”

16. Juli 2022 - 17. Juli 2022
Bode-Museum, Am Kupfergraben
Berlin, 10117 Deutschland
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CHOREOGRAPHING POLITICS

CHOREOGRAPHING POLITICS ist eine neue Serie für zeitgenössische Choreografie von Carolin Brandl (Konzeption und Kuration) in Kooperation mit dem Bode-Museum, Staatliche Museen zu Berlin. Bei CHOREOGRAPHING POLITICS werden Choreograf*innen aufgefordert soziale Choreografien und Tanzskulpturen zu schaffen, die mit der Struktur und der Architektur des Museums sowie mit seiner Sammlung korrespondieren. Bei der Auftaktveranstaltung präsentieren der Choreograf Jérôme Bel und die Choreografin Kat Vàlastur für den Kontext entworfene Arbeiten. Die Eröffnung ist auch unter folgendem Aspekt einmalig: Die ortspezifische Arbeit von…

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