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Galerie Nierendorf



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Hardenbergstraße 19
Berlin, 10623
+49 30 8325013

Art der Einrichtung:
_Galerie

Gründungsjahr:

1920

Beschreibung:

Jährlich präsentiert die Galerie je zwei Hauptausstellungen und, zeitlich versetzt zu den Hauptausstellungen, je zwei Parallelausstellungen im “Kabinett”. In den übrigen Galerieräumen wird die umfangreiche Sammlung der Galerie Nierendorf gezeigt. Die Galerie Nierendorf ist eine Verkaufsgalerie, die in einer sehr geräumigen Altbauwohnung im Hochparterre der Hardenbergstraße 19 untergebracht ist.

Jährlich präsentiert die Galerie je zwei Hauptausstellungen und, zeitlich versetzt zu den Hauptausstellungen, je zwei Parallelausstellungen im “Kabinett”. In den übrigen Galerieräumen wird die umfangreiche Sammlung der Galerie Nierendorf gezeigt. Die Galerie Nierendorf ist eine Verkaufsgalerie, die in einer sehr geräumigen Altbauwohnung im Hochparterre der Hardenbergstraße 19 untergebracht ist.

Story:

1920 Die Brüder Karl Nierendorf (18.4.1889 – 25.10.1947) und Josef Nierendorf (19.8.1898-21.6.1949) beginnen in Köln mit Kunsthandel und Ausstellungen: Nierendorf Köln NEUE KUNST 1923 übernimmt Karl Nierendorf das GRAPHISCHE KABINETT von J.B. Neumann in Berlin. 1925 Josef Nierendorf verlegt die Galerie für ein Jahr von Köln nach Düsseldorf. Karl Nierendorf bildet die „Galerie Neumann-Nierendorf GmbH“ in Berlin und führt sie ab 1926 mit seinem Bruder Josef unter diesem Namen bis 1933 gemeinsam fort. 1933 Im September erfolgt die Umwandlung in „Galerie Nierendorf GmbH“. 1936 Im Mai reist Karl Nierendorf in die USA und eröffnet dort 1937 die „Nierendorf Gallery“ während Josef Nierendorf die Berliner Galerie allein weiterführt. 1938 Josef Nierendorf kann nur noch bis zum Sommer Ausstellungen zeigen. Die Galerieräume werden gekündigt. Karl Nierendorf veranstaltet in New York Ausstellungen mit deutschen Künstlern. 1939 Josef Nierendorf lagert die Bestände der Galerie in einem kleinen Laden ein. Er wird bei Kriegsausbruch zur Wehrmacht eingezogen und meldet deshalb sein Gewerbe ab. Karl Nierendorf führt die Galerie in New York bis 1946 mit zunehmendem Erfolg weiter und wird Staatsbürger der USA. 1946 Karl Nierendorf bereist ab Mai Deutschland und Europa und bis September 1947 während die Galerie in New York von seiner Mitarbeiterin weitergeführt wird. 1947 Mit dem Tode Karl Nierendorfs hört die Galerie auf zu existieren, sein Nachlaß wird, da kein Testament vorhanden ist und es nur deutsche Erben gibt, vom Staat New York beschlagnahmt. 1948 Bereits Mitte Januar kauft das Guggenheim-Museum den gesamten Nachlaß von Karl Nierendorf für 72.000 $, darunter mehr als 150 Werke von Paul Klee. Die deutschen Erben gehen leer aus, da der gesamte Erlös mit Verbindlichkeiten und Verwaltungskosten verrechnet wird. 1949 Bevor Josef Nierendorf in einem Raum der Buchhandlung seiner Frau wieder mit dem Kunsthandel beginnen kann, stirbt er am 21. Juni. 1955 beginnt Florian Karsch, der Stiefsohn von Josef Nierendorf, gemeinsam mit Inge Loewe, seiner späteren Ehefrau, in dem dafür vorgesehenen Raum unter dem Namen seiner Mutter „Galerie Meta Nierendorf“ wieder mit regelmäßigen Ausstellungen und Kunsthandel. 1963 werden neue Ausstellungsräume im Haus Hardenbergstraße 19 angemietet und die Firma im Handelsregister als GALERIE NIERENDORF eingetragen. In diesem Haus befindet sich die Galerie auch noch in der Gegenwart.

Besonderheiten:

Kunstberatung

Kunstart:
Grafik, Malerei, Skulptur und Plastik, Zeichnung

Kunststil:
Deutschland, Expressionismus, Klassische Moderne

Künstlername:
Die Künstler der BRÜCKE, Ernst Barlach, George Grosz, Gerhard Marcks, Lovis Corinth, Marc Chagall, Otto Dix

Angaben zur Lage:
Die Galerie Nierendorf ist eine Verkaufsgalerie, die in einer sehr geräumigen Altbauwohnung im Hochparterre der Hardenbergstraße 19 untergebracht ist.

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag von 11 bis 18 Uhr
Mittwoch von 11 bis 18 Uhr
Donnerstag von 11 bis 18 Uhr
Freitag von 11 bis 18 Uhr
Samstag geschlossen
Sonntag geschlossen

Anstehende Veranstaltungen

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