Video-Art-Festival drei Tage live Berlinische Galerie VAM

Video-Art-Festival Berlinische-Galerie

Die Berlinische Galerie und Videoart at Midnight präsentieren vom 24. bis 26. April 2020 das dreitägige Berlin Video-Art-Festival: 15 Videoarbeiten von 10 internationalen Künstler*innen, die seit 2010 Teil des Videoart at Midnight Programms im Berliner Kino Babylon waren.

Während des Video-Art-Festivals werden die Videoarbeiten zu bestimmten Zeiträumen exklusiv auf der Website der Berlinischen Galerie verfügbar sein. Videokunst von zu Hause aus erleben:

Programm

24. April 20 – 2 Uhr

Monira al Qadiri
∙ Diver, 2018, 4 Min
∙ The Craft, 2017, 16 Min
∙ Rumors of Affluence, 2012, 4 Min

Filipa César
∙ The Embassy, 2011, 30 Min

Korpys/Löffler
∙ Echokammer, 2018, 39 Min

25. April 20 – 2 Uhr

Antje Majewski
∙ Dekonditionierung, 2008, 60 Min

Pauline Boudry & Renate Lorenz
∙ Telepathic Improvisation, 2017, 20 Min
∙ Silent, 2016, 7 Min

Katarina Zdjelar
∙ Untitled (A Song), 2016, 10:45 Min
∙ Everything Is Gonna Be, 2008, 3:35 Min

26. April, 20 – 2 Uhr

Bettina Nürnberg & Dirk Peuker
∙ Zement, 2014, 10 Min
∙ Franzosensand, 2016, 8:30 Min

Shingo Yoshida
∙ ¿Sabe usted algo de la isla Friendship? (Do you know about Friendship Island?), 2012, 33 Min

Shahram Entekhabi
∙ Breakfast with Dinosaurs, 2018, 52:24 Min

Hiwa K
∙ Cooking with Mama, 2006, 19:49 Min

Künstler-Verlinkungen und Video-Art-Festival-Programm sind abrufbar auf: https://berlinischegalerie.de/berlin-video-art-festival/

Videoart at Midnight ist ein 2008 von Olaf Stüber und Ivo Wessel gegründetes Künstlerkino-Projekt. Einmal im Monat, freitags immer um Mitternacht, laden die beiden Kunstbegeisterten Künstler ein, ihre Werke auf der Leinwand des legendären BABYLON-Kinos im Berliner Bezirk Mitte zu zeigen. Jede Nacht ist einem Künstler gewidmet. Die Künstler sind anwesend. Es ist ihre Nacht. Sie bestimmen entscheidend, was sie zeigen wollen. Die Künstler nutzen häufig die Gelegenheit, um Premieren zu feiern oder Werke zu präsentieren, die zuvor nur selten gezeigt wurden. Von Zeit zu Zeit werden auch Live-Acts wie Performances, Konzerte oder Vorträge aufgeführt, die den Film und die Videopräsentationen begleiten.

Ziel der Screening-Reihe ist es, einen Einblick in die aktuelle Videokunstproduktion der weltweit einzigartigen Berliner Kunstszene zu geben und Künstlern, die mit Film und Video arbeiten, eine eigene Plattform zu bieten. Heute sind Medienkunstwerke in der Kunstwelt allgegenwärtig. Ein bedeutender Teil dieser Werke muss jedoch in einem Kino mit seinen charakteristischen Arrangements und Konventionen (Michel Foucaults „dispositif“) zu sehen sein. Nur der Kinosaal bietet die entsprechenden Voraussetzungen für die Betrachtung des gesamten Werkes – von Anfang bis Ende. Erst dann kann eine Diskussion ausgelöst werden, die das Kunstwerk widerspiegelt. Mit seinem abgedunkelten Raum, seinen unveränderlichen Sitzreihen vor der Großleinwand, seinem perfekten Projektions- und Soundsystem und der Gemeinschaft, die es durch den gemeinsamen Zugang und die kollektive Zuschauerschaft schafft, verführt uns das Kino zu „ausdauernden“ Künstlern. bewegte Bilder und ermutigt uns, unsere individuellen Filmerlebnisse herauszufordern. Im Gegensatz zur Ausstellungsinstallation oder auch zum Internet bietet uns das Kino eine unverwechselbare und oft deutlich fokussiertere Rezeptionsform – und eröffnet so neue Fragestellungen für das Denken des Mediums. Die Videokunst um Mitternacht füllt eine Lücke in der Berliner Kunstwelt, die von den Künstlern – also den großen Namen, die wir (noch) nicht auf dem Radar haben – gut angenommen und vom Publikum hoch geschätzt wird. Videoart at Midnight (Web) ist eine private, unabhängige Initiative. Der Eintritt ist frei und jeder ist willkommen.

Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bilden weitere Schwerpunkte. Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur bietet über die ständige Sammlung hinaus ein abwechslungsreiches Sonderausstellungsprogramm. Die Berlinische Galerie ist eines der jüngsten Museen der Hauptstadt und sammelt in Berlin entstandene Kunst von 1870 bis heute. Herausragende Sammlungsbereiche sind Dada Berlin, die Neue Sachlichkeit und Osteuropäische Avantgarde. Die Kunst des geteilten Berlin und der wiedervereinten Metropole bilden weitere Schwerpunkte. Das Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur bietet über die ständige Sammlung hinaus ein abwechslungsreiches Sonderausstellungsprogramm.

Bild: Festival-Programm https://berlinischegalerie.de/berlin-video-art-festival

Veröffentlicht am: 24.04.2020 | Kategorie: Kino & TV,

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