Gefrorene Momente und geschichtete Mythen treffen im Migrant Bird Space aufeinander. In seiner Ausstellung Unsorted Chapters lässt Xia Peng die chinesische Tuschetradition mit westlicher Ölmalerei kollidieren, ohne dass eine Seite siegt. Es ist ein faszinierendes Spiel mit Oberflächen, bei dem gebrauchte Bücher und Leinwände zu Zeugen einer kulturellen Symbiose werden. Entdecke Xia Peng Migrant Bird Space und finde die Schönheit im Unsortierten.
Xia Peng Migrant Bird Space: Wenn Traditionen aufeinanderprallen
Unsorted Chapters vereint Gemälde der in Berlin lebenden Künstlerin Xia Peng, deren Arbeit zwei Bildtraditionen – die chinesische Tuschemalerei und die westliche Ölmalerei – in Spannung zueinander hält. Landschaften, mythologische Figuren und gefundene Objekte werden zu Bildflächen, auf denen sich Bedeutung verdichtet und verschiebt.
Xia Peng: Zwischen Peking, Kassel und Berlin
Xia Peng (geb. 1975 in Tianjin) ist ein Maler, der zwischen der chinesischen Tuschetradition und der westlichen Ölmalerei arbeitet. Er studierte zunächst Tuschemalerei an der CAFA in Peking, bevor er Malerei an der Kunsthochschule Kassel studierte. Seit den frühen 2010er-Jahren lebt und arbeitet er in Berlin.
Unsorted Chapters: Fragmente auf Leinwand und Fundstücken
Seine Praxis umfasst großformatige figurative Leinwände, Landschaftsmalerei sowie Arbeiten auf gefundenen Objekten, darunter Kartonverpackungen und gebrauchte Bücher. Wiederkehrende Elemente seiner Arbeit sind mythologische und religiöse Fragmente, geschichtete Oberflächen, die durch Zyklen des Überdeckens und Übermalens entstehen, sowie ein anhaltendes Interesse daran, was geschieht, wenn zwei Bildtraditionen denselben Raum einnehmen, ohne dass eine die andere dominiert.
Zu seinen Ausstellungen zählen Einzelausstellungen u. a. im Migrant Bird Space in Berlin, im Kunstraum Nürnberg und in der Galerie Rasch in Kassel.
28.03.2026 – 08.05.2026


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