Cornelius Völker „Nur auf dem Papier. On Paper Only“ Galerie Friese

Cornelius Völker Installationsansicht On Paper Only Galerie Klaus Gerrit Friese

Cornelius Völker „Nur auf dem Papier. On Paper Only“ – Unikat-Edition und Katalog zur Ausstellung (bis 18. April 2020) in der Galerie Klaus Gerrit Friese Berlin

Die Verwandlung des malerischen Materials, also der Gegenstände, derer sich Cornelius Völker bemächtigt, in aufgeladene, das Schöne nicht scheuende, feine Mehrdeutigkeit transportierende Bilder – das macht seine Kunst aus. Unsere Ausstellung, die sich angeblich „nur“ dem Papier widmet, besteht fast ausschließlich aus Arbeiten auf Leinwand.
Das Sujet also ist das Papier: Zeitungen, Bücher, Pornohefte, Toilettenpapier, Geldscheine, die ganze Fülle dessen, was uns täglich begegnet, begegnen kann. Dem Kult des Alltags den hohen Ton der Malerei beizugeben, darum kreist das künstlerische Vermögen von Cornelius Völker, das ist der Stempel, den er leichthändig seinen Bildern aufdrückt.

„Nur auf dem Papier. On Paper Only“ erschienen bei Schirmer/Mosel, mit Texten von Claudia Blümle, Hans Peter Thurn und Reinhard Spieler, 168 Seiten, 81 Farbtafeln, Format: 23,5 x 27 cm, gebunden, deutsch/englische Ausgabe, 39,80 €.

Cornelius Voelker Nur-auf-Papier Galerie Friese

Anlässlich des Erscheinens seines aktuellen Katalogs »Nur auf dem Papier. On Paper Only« hat Cornelius Völker eine zehnteilige Serie von kleinen »Post-its« in Ölfarbe auf Papier gefertigt. Auf facebook gibt es ein kleines Video dazu – ein Atelierbesuch. Jede Arbeit dieser Edition ist ein signiertes, gerahmtes Unikat: Cornelius Völker: Post-it, 2020, Ölfarbe auf Papier, je 17,5 x 22 cm: mail@galeriefriese.de. Die Räume der Galerie Friese sind vorübergehend geschlossen, aber wie immer telefonisch zu erreichen unter +49 30 88 71 13 71.

Cornelius Völker wurde 1965 in Kronach geboren und studierte von 1989 bis 1995 an der Kunstakademie Düsseldorf. Seit 2005 hält er eine Professur für Malerei an der Kunstakademie Münster und lebt in Düsseldorf und in New York.

Die Galerie Klaus Gerrit Friese wurde 2008 in Stuttgart gegründet. Es ist der direkte Rechtsnachfolger der 1961 in Stuttgart gegründeten Manuspresse. Im Frühjahr 2015 bezog die Galerie ein historisches Gebäude in Berlin-Wilmersdorf, um den Empfang der Künstler durch ein breites und internationales Publikum zu gewährleisten.
Das Galerieprogramm konzentriert sich auf Malerei und Zeichnung und reicht von Positionen der modernen Kunst wie Gabriel Cornelius von Max und Willi Baumeister bis zu zeitgenössischen Künstlern wie Karin Kneffel, Thomas Grünfeld, Franziska Holstein und Cornelius Völker. Die Galerie ist besonders bekannt für ihre Darstellung einiger der wichtigsten Protagonisten der deutschen figurativen Malerei in den 1970er- und 1980er-Jahren wie Dieter Krieg, Walter Stöhrer und K.H. Hödicke. Durch Doppel- und Gruppenausstellungen werden die verschiedenen Generationen von Malern oft in einen Dialog gebracht, der überraschende Zusammenhänge sowie neue Einblicke in die einzelnen Positionen hervorruft. Ein großer Schwerpunkt liegt auf der Förderung einer aktiven Debatte über die Medien Malerei und Zeichnung sowie deren Entwicklung und Herausforderungen im Laufe der Zeit.
Herr Friese ist Mitglied des Kuratoriums der Willi Baumeister Stiftung, Vorsitzender der ZADIK (Zentralarchiv für internationalen Kunsthandel), Vorsitzender der Dieter-Krieg-Stiftung und Sprecher des Beirats der Walter-Stöhrer-Stiftung.

Bild: Installationsansicht Cornelius Völker “On Paper Only” bis 18. April 2020, Galerie Klaus Gerrit Friese, Berlin © Courtesy Galerie Friese, Berlin, Foto: Eric Tschernow

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Veröffentlicht am: 13.04.2020 | Kategorie: Kunst,

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