Kunstverliebten zu ihrem Glück und Künstlern zu ihrem Recht verhelfen

Kunst einfach finanzieren? Finarts

Ein Beitrag von Jana M. Noritsch. Kunst ist nicht wie ein Paar Nordic Walking-Stöcke, die man teuer kauft und dann in die Ecke stellt. Oder eine Kaffeemaschine, die mir George Clooney empfohlen hat. Kunst wühlt auf oder beruhigt, Gedanken und Gefühle verweben sich in eine Geschichte mit dem Werk. Dieser neue Raum, der sich hier eröffnet, ist aufregend! Und wenn es uns allzu sehr erwischt, sagt unser Bauch ziemlich schnell: „Haben-Wollen!“. Da kann man nicht einfach weitergehen… Ich habe das oft bei Sammlern erlebt: Dieser Moment, wenn sie nur noch den Scheck unterschreiben wollen. Der Punkt ist: Viele Menschen sind so spontan nicht flüssig.

Und schnell wird klar, dass der Galerist kein Kfz- oder Küchenhändler ist, mit dem man üblicherweise über einen Finanzierungs- und Ratenzahlungsvertrag sprechen kann.

Warum eigentlich nicht? Einige Galerien bieten ja schon an, dass man Zeichnungen, Drucke oder Ölgemälde in Raten abbezahlen kann. Andererseits haben wir leider auch schon zu oft gehört, dass Künstler am längsten auf ihr Geld warten, weil erst andere Löcher gestopft oder der nächste Messestand finanziert werden müssen.

Es gibt hier tatsächlich eine Lösung, die solch problematische Situationen aushebelt – und das ist Kreditfinanzierung. FINARTS eröffnet Galeristen die Möglichkeit, ihren Kunden einen Kredit für den Kunstkauf direkt in der Galerie zu vermitteln, und dieser ist sogar günstiger als ein Dispokredit. Es gibt hier so einige klare Argumente für Kunstliebhaber, die wissen, dass sie vielleicht nächstes Jahr eine Ausschüttung bekommen und damit den Kredit dann wieder ablösen. Andere wollen heute zwar eine gewisse Summe anzahlen, aber den Restbetrag per Kreditrate begleichen. Der Galerist muss nicht wie sonst oft auf die – ungeprüfte – Bonität des Käufers hoffen und er, wie auch der Urheber des Werkes, kann unmittelbar seinen Anteil erhalten. So bleiben sicher auch die Künstler gerne bei den Galeristen.

Kunst bewegt nicht nur uns, sondern hat eine innere Antriebskraft, die immer wieder auch neue Bereiche erobert und unsere Wahrnehmung bereichert, denken wir an die New Media, Performance, Tanz, Videokunst, digitalArt und Wissenschaftskunst. Kunst überschreitet tradierte Bedeutungsparameter, transzendiert, macht uns unsere Blind Spots bewusst. Wir brauchen sie so sehr und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir auch die Berührungsängste mit neueren Finanzierungs-Modellen ablegen!

Zumal sich bereits erfolgreich neue Galeriemodelle und Zielgruppen – Millennials & Generation Z –  auf dem Markt tummeln. Kunst wird von FINARTS weder bewertet noch beliehen. Ganz demokratisch wird eines jeden Bonität geprüft und die Kreditrate vereinbart. Für Galeristen ist dies nicht nur hilfreich, wenn sie binnen von Minuten eine Finanzierungszusage für ihre Kunstliebhaber erhalten. Sondern wahrscheinlich verkürzt dieses offenere, transparentere Angebot auch vielfach die leidigen Hinterzimmertreffen und anschließenden Restaurantbesuche mit ewig unentschiedenen Käufern. Einfach mal den Sack direkt in der Galerie zumachen – und sich wieder der Beschäftigung mit Kunst widmen!

Autor: Jana M. Noritsch

Weitere Informationen: Finarts.de

Veröffentlicht am: 25.04.2019 | Kategorie: Ausstellungen, Gastbeitrag, Kunst - was sonst noch passiert, Redaktion-Tipp, | Tag: Finarts, Gallery Weekend 2019,

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