Mittemedia Festival – HEUTE mit Collectors Club Berlin und Olaf Schirm

Mittemedia Festival

Das Mitte Media Festival, das an diesem Osterwochenende präsentiert wird, befasst sich mit den tiefen Wurzeln der Menschheit und ihrer Beziehung zu unserer Geschichte im digitalen Zeitalter. Heute um 20:15 Uhr triffst du in der Galerie Fata Morgana COLLECTORS CLUB BERLIN zur Cocktail Hour mit dem Künstler und Sammler Olaf Schirm. Davor, um 19 Uhr, präsentiert die erfolgreiche Fotografin Sandra Ratkovic eine Podiumsdiskussion zum „BREXIT“. Es wird spannend…

Das Mitte Media Festival 2019 hat tiefe Berliner Wurzeln, die zu einer größeren Blüte internationaler Ideen, Wörter und Werke führen. Diese dritte Wiederholung des Medienfestivals Mitte feiert herausragende Künstler, da sie zeitgenössische Ideen, neue Menschen und Plattformen auslotet.

Ultra-Shorts, Bücher, Fotos und stumme Inhalte sind ebenso enthalten wie der Wunsch, spirituelle und kreative Verbindungen zwischen verschiedenen Menschen und Epochen zu fördern.

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Geschichte des Medienfestivals Mitte

Das Mitte Media Festival wurde 2017 vom amerikanischen Kurator und Sammler Leo Kuelbs gegründet, der mit den Partnern der Fata Morgana Galerie, Robin Resch (coGalleries) und Konstantin Kopietz (Z-Bar und Kino) zusammenarbeitet. Kuelbs, der in New York City lebt, besuchte 2009 regelmäßig Berlin und ließ sich von der einzigartigen Energie von Mitte als ostdeutsches Viertel inspirieren, das sich immer wieder verändert hatte.

Die Z-Bar und das Kino erregten 2007 die Aufmerksamkeit von Kuelbs und waren bereits ein Anziehungspunkt für lokale Kreative aus allen Bereichen der Kunst, vor allem aber für Filmemacher und bald darauf Videokünstler. Der nahe gelegene Fata Morgana-Raum (ehemals Sur la Montagne) war ebenfalls Austragungsort zahlreicher Kunstereignisse, und bald zeigten sich die beiden Räume als Verkörperung der Entwicklung von Mitte von einem ausgebombten Niemandsland zu einem Zentrum für internationale Ausdrucksweise und Ideen.

Partner des Festivals sind unter anderem Directors Lounge, ein Filmemacherclub mit Sitz in Friedrichshein, der tiefe Verbindungen zur deutschen Filmgeschichte der Gegenwart hat, sowie regelmäßige Moderatoren in der Z-Bar. Die Fotografin Sandra Ratkovic und der Kurator Thomas Zandegiacomo Del Bel (Zebra Poesie Group) waren ebenfalls Teil jedes Mitte Media Festivals und fügten dem Programm mehr Tiefe und Abwechslung hinzu.

Das Mitte Media Festival 2019 umfasst dieselben Partner sowie einige neue Gesichter und Orte. DNA Galerie ist einer der elitärsten Moderatoren Europas für Videokunst und mehr, während die BENHADJ & DJILALI Galerie mit einem speziellen Programm für Grenz- und Einwanderungsfragen zurückkehrt. Künstler, Moderatoren, Kuratoren und andere reisen anlässlich der Feierlichkeiten vom 18. bis 20. April (Osterwochenende) an den vier Standorten in Mitte, Berlin, nach Berlin.

Das Team

Regisseur und Produzent: Leo Kuelbs mit Thomas D. Rotenberg
Gastkurator: Boris Kostadinov
Produktionsassistenz: Terence Egbelo, Tahian Bhering, Maria Naidyonova, Sandra Ratkovic

Zeitplan

Samstag, 20.04.2019

DNA Galerie

Auguststraße 20, 10117, Berlin
12-17 Uhr: Ich bin die Anderen und die Anderen sind ich

Mit der Arbeit von Juliane Ebner, Maria Marshall, Mariana Vassileva, Gary Hill und Olga Kisseleva. Kuratiert von Boris Kostadinov.

Ich bin die Anderen und die Anderen Are Me sammelt Videoarbeiten, die Antworten auf persönliche, emotionale und intellektuelle Mythologien suchen. Paradoxerweise oder nicht, wird der Prozess des Suchens des emotionalen oder künstlerischen “Selbst” durch die Pluralität der “Anderen” bestimmt, die von DNA Galerie und der Sammlung von Leo Kuelbs präsentiert werden

Fata Morgana Galerie – Vorderes Zimmer

Torstraße 170, 10115, Berlin
18-19 Uhr: Erika Eichenseer
Oberpfalz-Kulturkuratorin Erika Eichenseer liest Kindern und Erwachsenen Geschichten aus der neu erschienenen Sammlung von von Schönwerth-Märchen “Der Klappermichel” vor. Eine erstaunliche kulturelle Erfahrung. Auf Deutsch.

19.00 bis 20.00 Uhr:
Sandra Ratkovic präsentiert eine Podiumsdiskussion zu „BREXIT“
mit Minnie Weisz, Maria Marshall, Terence Egbelo und Dawn Lintern. Plus Ratkovic stellt ihre neue Fotosammlung vor, die die Abstimmung der britischen Unabhängigkeit von der EU dokumentiert.

20.15 – 21.00 Uhr:
COLLECTORS CLUB Berlin Cocktail Hour mit dem Künstler und Sammler Olaf Schirm

21 – 22 Uhr:
Professor der Columbia University, Richard Jochum
diskutiert über neue Medientrends in der Wissenschaft + Einführung von DIGITAL FAIRY TALES: Rache gehört mir.

22 – 12 Uhr:
DIGITAL FAIRY TALES: Vengeance ist meine

von Richard Jochum und Leo Kuelbs kuratiert. Was kostet Rache? Eine Auswahl kurzer Videos zeigt diese Idee und andere, die mit Rache zu tun haben. Zu den Künstlern gehören: Thomas D. Rotenberg, Maria Naidyonova, Richard Jochum, Sarah Oh-Mock, Josh Graham, Nina Schönefeld, Zoe Duchesne, Nicole Antebi, Matthias Fritsch, Radka Salcmannova

Samstag, 20. April
Fata Morgana Galerie – Hinterzimmer

16.00 bis 18.00 Uhr:
„Mit Unordnung und Andenken, Analog und Digital online bleiben“
Während das analoge, verwurzelte Vergangene in der Erinnerung immer weiter in den Speicher zurückbleibt, wird der heutige digitale Durcheinander mit seinen Trümmern überschüttet. Eine Auswahl junger Videokünstler prüft Fragen der Verbundenheit Zeitalter, immer mehr verstreuten Familien und ebenso ständig mobilen Freunden – und zeigt einen Weg, um heute wirklich online zu bleiben.

Künstler: Austin Prey, US, 04:35; Arefeh Sanaei, Iran, 05:10; Xiaoer Liu, China, 10:35; Carlos Serrano, Kolumbien, 05:59, Alice Dalgarrondo, BR, 03:07. Kuratiert von Terence Egbelo

18-20 Uhr:
Ira Schneider- Videos, präsentiert von Thomas Zandegiacomo Del Bel

Herr Ira Schneider begann 1962 mit 16mm-Filmen und konvertierte 1969 in Videos. Er begann mit der Aufnahme von Sony-Videos von einem halben Zoll (s / w) und setzte fortlaufend Videos mit Farbe und digitaler Erfindung bis heute fest. Diese Auswahl wurde gesammelt, um eine Reihe von Richtungen in seinem Werk zu reflektieren.

01 Austerity Breeds Verachtung, 2011; Die Idee dazu kam Ende der 1960er Jahre, aber er hatte nur die Gelegenheit, die Leute zu sammeln und das Video 2011 in der Potsdamer Straße in Berlin aufzunehmen.

02 Alle fahren mit der U-Bahn – Trump, 2012, 2016 aktualisiert; Dies war eine Idee aus den 70ern in NYC, aber die Beleuchtung in der Berliner U-Bahn ist viel besser. Der ursprüngliche Schnitt enthielt Obama, musste ihn aber leider durch Trump ersetzen.

03 Nam-June Paik is Eating Sushi, 1998 bearbeitet; Nam June Paik in Miami Beach, Florida aufgenommen. Wir gingen in ein japanisches Restaurant und Bilder, die von seinen Arbeiten reflektiert wurden und von denen er im Video gegessen hat.

04 Das Woodstock-Festival von 1969, Edit von 2003; Das Material wurde 1969 auf dem Woodstock-Festival aufgenommen und seitdem wurden viele bearbeitete Versionen erstellt. Dieses enthält Videos aus einer Sicht anderer Personen, die mit Schneider unterwegs waren.

05 Beyond The Frantic, Pedantic, Semantic, Antic, 2015; 1964 nahm Schneider eine Reihe von spontanen Darbietungen auf 16-mm-Film auf. Diese wurden mehrmals bearbeitet. Zuerst auf Film und dann auf analoges Video und später auf digitales Video.

06 amerikanische Flagge, 2014; Das Smithonian Institute in Washington DC beauftragte mehrere Künstler mit einem Video zum 200-jährigen Jubiläum der Rückkehr der amerikanischen Flagge im Jahr 1814, nachdem die Briten sie und die Stadt Washington DC im Jahre 1812 erobert hatten. Nachdem das Institut das Video gesehen hatte, entschied das Institut nicht um es als eines der Kunstwerke zu präsentieren.

07 Schneider heiratet seine SONYa, 1998; Schneider fing 1947 an, Fernsehen zu schauen. In New York gab es nur drei schwarz-weiße Fernsehkanäle. Er schaute weiterhin im Fernsehen nach, als das Fernsehen farbig war und 13 Sender auf den NYC-Sendern gezeigt wurden. Dann entschied er sich 1998, seinen Fernseher zu heiraten.

08 H2O # 23, 2017; Seit 2007 hat Schneider abstrakte Bilder von Wasser hauptsächlich in Venedig (Italien) aufgenommen. Er hat 42 (eine mehr als Mozarts Sinfonien) mit klassischer Musik, neuer Musik oder Klangkompositionen bearbeitet.

09 Breaking News, 2016; Jetzt ist Schneider süchtig nach “Breaking News” und hat seine Eindrücke über die Bedeutung des Ganzen zusammengestellt.

10 H2O # 3,5, 2008; Zu den ersten H2Os von Schneider gehörte Beethovens 3. Satz des Quartetts Nr. 13. In der Serie seiner 42 H2Os gibt es persönliche Favoriten aus der klassischen Musik.

20.00 Uhr:
AVALANCHE! Stummes Videoprogramm.
Moving Silence, das Berliner Netzwerk für zeitgenössischen Stummfilm, präsentiert in Zusammenarbeit mit Kurator Leo Kuelbs und dem ungarischen Medienkünstler Eszter Szabó „Avalanche!“, Das ursprünglich in NYC auf der Manhattan Bridge im Rahmen der international renommierten LIGHT YEAR-Serie präsentiert wurde Das ursprüngliche Konzept für „Avalanche!“ drehte sich um die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, weil man seine Stimme benutzt. Durch den Aufruf- und Einreichungsprozess zeigte sich jedoch eine differenziertere Nachricht: die Angst, in einer Umgebung außerhalb der Kontrolle stimmlos zu sein.

22.00 – 12.00 Uhr:
GIF und Ultra Shorts 2:
Eine Reihe von GIFs und Ultra Shorts, die von Künstlern aus der ganzen Welt erstellt wurden. Darunter Nina Sobell, Beeple, Belen Resinkowski, Marte Kiessling und Goce Ilievski

Samstag, 20. April
Z-Bar Zinema
Bergstraße 2, 10115, Berlin

19.00 – 21.00 Uhr: Directors Lounge präsentiert:
– Bizarr, Hypnotisch, Wundervoll – Ausgewählte Juwelen aus dem DL-Archiv.

21.00 Uhr: Directors Lounge präsentiert:
Peter Sempel – “Jonas im Dschungel”, 2013 | In Erinnerung an Jonas Mekas. Eine essayistische Erkundung von Jonas Mekas (24. Dezember 1922 – 23. Januar 2019), dem Doyen des amerikanischen Avant-Garde-Kinos. In Anwesenheit des Filmemachers Peter Sempel (Hamburg). Plätze sind begrenzt!

Samstag, 20. April
BENHADJ & DJILALI GALERIE, Torstraße 170, 10115, Berlin
14 – 20 Uhr: EINEN TAG | BERLIN von Adrian Sierra Garcia
Eine Ausstellung über die Grenze zwischen Mexiko und den USA

 

Veröffentlicht am: 20.04.2019 | Kategorie: Ausstellungen, Kultur - was sonst noch passiert, Kunst - was sonst noch passiert,

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