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Inselgalerie Berlin

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Petersburger Straße 76 A
Berlin, 10249 Deutschland

Art der Einrichtung:
_Galerie

Gründungsjahr:

1995

Beschreibung:

Die Inselgalerie befindet sich direkt am Bersarinplatz, inmitten einer lebendigen Szene, die geprägt ist von sozialen Gegensätzen und der Begegnung von DDR-Bewusstsein mit neuer Internationalität.

Die Inselgalerie Berlin befindet sich in den Räumen einer ehemaligen Sparkasse. Dorthin zog die Galerie, nachdem sie die alten Räume in der Torstraße in Berlin-Mitte verlassen musste. In der ersten Ausstellung am neuen Standort SPAR|INSEL|GALERIE|KASSE, die am 1. Juni 2017 eröffnet wurde, spielten die Künstlerinnen Susanne Britz, Juliane Ebner, Fanny Galera und Mirella Pietrzyk mit der Konstellation von Kunst - im verlassenenen Geld - Institut.
In den weiteren Ausstellungen setzt von einem gemeinnützigen Verein getragene und vom Berliner Senat geförderte Künstlerinnen-Galerie ihr gewohntes Programm fort. In Ausstellungen, die vier - maximal sechs Wochen laufen, werden die Positionen von mindestens zwei Künstlerinnen gezeigt. Im Unterschied zu anderen Galerien betreuen wir keinen festen Stamm von Künstlerinnen, sondern bieten möglichst vielen Künstlerinnen eine Plattform. Wir freuen uns über Bewerbungen.

Story:

Der gemeinnützige Verein Xanthippe wurde im Jahr 1993 von bildenden Künstlerinnen, Kunstwissenschaftlerinnen und kunstinteressierten Frauen gegründet, die seit 1991 zusammen arbeiteten.
Im Januar 1995 wurde die Inselgalerie als Künstlerinnen-Galerie in der Inselstraße 13 in Berlin-Mitte eröffnet. Das Anliegen war anfangs, Ostberliner Künstlerinnen eine Präsentationsmöglichkeit zu schaffen, da 1990 für sie zunächst alle lebensnotwendigen Hilfsmittel wegbrachen: staatliche Galerien, Ateliers, Käuferschichten. Und ein Kunstmarkt war noch nicht in Sicht. Es gab und gibt eine Förderung vom Arbeitsamt und vom Senat von Berlin. Im Laufe der Jahre löste sich das ursprüngliche Gründungsanliegen immer mehr auf. Die Mitgliederinnen des Vereins kommen heute aus allen Teilen Berlins und Deutschlands. Die Inselgalerie repräsentiert Künstlerinnen aus der ganzen Welt, denn sehr schnell zeigte sich, dass nicht nur die Ostberliner Künstlerinnen eine schwierige Position auf dem Kunstmarkt hatten, sondern weibliche Künstler an sich. Obwohl seit einigen Jahren die Männerdomäne Kunstmarkt durch eine deutlich wahrnehmbare Bewegung angefochten und aufgebrochen wird, sind die weiblichen Künstler gegenüber den männlichen noch immer benachteiligt, was Honorare, Ausstellungsmöglichkeiten und Wahrnehmung durch die Medien betrifft. Die Inselgalerie Berlin ist eine der wichtigsten deutschen Institutionen, die dieses Thema in der Öffentlichkeit wach halten und die gleiche Beachtung und Bewertung weiblicher Kunst fordert.
Von November 2002 bis März 2017 befand sich die Inselgalerie Berlin in der Torstraße 207, in der Nähe der Friedrichstraße. Danach zog die Galerie in eine ehemalige Sparkasse am Bersarinplatz in Friedrichshain. Die erste Ausstellung dort eröffnete am 1. Juni 2017.
Wir sind offen für alle Kunststile. Anders als die Mehrzahl der Galerien machen wir keinen Unterschied zwischen „bildender“ und „angewandter“ Kunst.
Seit Beginn der Galerietätigkeit bemühen wir uns um eine Zusammenführung der Kunstgattungen und Kunstgenres. So lesen bei uns Schriftstellerinnen aus ihren aktuellen Büchern. Befreundete Künstler musizieren in der Galerie. Und wir pflegen die Diskussion zu umstrittenen Themen.
Seit 1993 gibt es neben der Galerietätigkeit auch Projekte, deren Ergebnisse in Mappenwerken oder Kunstbüchern festgehalten werden. Künstlerinnen verschiedener Sparten wie Grafik, Plastik, Fotografie arbeiten an einem gemeinsamen Standort für kurze Zeit zusammen. Hierbei kommt es fast immer zu einem Zusammenspiel von Bildender Kunst und Literatur.

Besonderheiten:

Künstlerinnen-Galerie mit gemeinnützigen Trägerverein, zeitgenössische Kunst aller Stile und Genres, kein fester Künstlerinnen-Stamm. Bewerbungen jederzeit möglich.
Eine der wichtigsten deutschen Institutionen für die gleiche Wahrnehmung und Bewertung weiblicher Kunst durch den Markt und die Medien. Veranstaltungsprogramm mit Lesungen und Konzerten.

Kunstart:
Darstellende Kunst

Kunststil:
Contemporary Art - Zeitgenössische Kunst

Angaben zur Lage:
direkt am Bersarinplatz in Berlin-Friedrichshain/ Petersburger Straße Ecke Weidenweg / U2 Frankfurter Tor / M10 Bersarinplatz

Öffnungszeiten
Montag geschlossen
Dienstag von 14 bis 19 Uhr
Mittwoch von 14 bis 19 Uhr
Donnerstag von 14 bis 19 Uhr
Freitag von 14 bis 19 Uhr
Samstag von 13 bis 17 Uhr
Sonntag geschlossen

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